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epa05767541 The new US Ambassador to the United Nations Nikki Haley, waits to address a Security Council on the situation in Ukraine at United Nations headquarters in New York, New York, USA, 02 February 2017.  EPA/JASON SZENES

Die neue UNO-Botschafterin der USA verurteilt die «aggressiven Handlungen» in der Ostukraine.  Bild: JASON SZENES/EPA/KEYSTONE

USA kritisieren Russland scharf – und wollen an Sanktionen festhalten



Die neue US-Regierung von Präsident Donald Trump will nach den Worten ihrer UNO-Botschafterin Nikki Haley die Sanktionen gegen Moskau wegen der russischen Annexion der Krim-Halbinsel aufrecht erhalten. Die Strafmassnahmen blieben bestehen, «bis Russland die Kontrolle über die Halbinsel an die Ukraine zurückgegeben hat», sagte Haley am Donnerstag in New York.

Sie verurteilte zugleich die «aggressiven Handlungen» in der Ostukraine. Zwar strebe ihre Regierung eine Verbesserung der Beziehungen zu Moskau an, sagte sie vor dem UNO-Sicherheitsrat. Doch verlange die «grässliche Situation» in der Ukraine nach einer «klaren und starken Verurteilung» des russischen Vorgehens.

Die Kämpfe in der Ostukraine hatten sich zuletzt verschärft. Bei den tagelangen Gefechten zwischen ukrainischen Soldaten und prorussischen Rebellen wurden mehr als 20 Menschen getötet.

Deckungsgleich mit Obamas Haltung

Die Vereinigten Staaten stünden auf der Seite des ukrainischen Volkes, das seit fast drei Jahren «unter der russischen Besatzung und Militärintervention» leide, sagte Haley. Solange Russland und die separatistischen Kräfte nicht die Souveränität der Ukraine respektierten, «wird diese Krise weitergehen».

Ukrainian tanks stand in the yard of an apartment block in Avdiivka, eastern Ukraine, Wednesday, Feb. 1, 2017. Heavy fighting around government-held Avdiivka, just north of the rebel-stronghold city of Donetsk, began over the weekend and persisted into early Wednesday. The Contact Group called for the opposing sides to cease fire and urged them to pull back their heavy weapons by the end of the week. (AP Photo/Evgeniy Maloletka)

Panzer im Einsatz in der Krisenregion Donezk. Bild: Evgeniy Maloletka/AP/KEYSTONE

Haleys Stellungnahme zum Ukraine-Konflikt unterschied sich nicht von den Positionen, die die Vorgängerregierung von Präsident Barack Obama bezogen hatte – sie selber sprach von einer «Neuauflage» der früheren Statements.

Gleichwohl sagte anschliessend der russische Botschafter Witali Tschurkin, er habe «einen Wechsel des Tons» festgestellt. Es handle sich um den «Anfang eines Weges», der vielleicht zu einem «konstruktiveren» Umgang führen werde.

Seit dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten vor zwei Wochen war mit Spannung erwartet worden, ob es eine Veränderung in der US-Position zum Ukraine-Konflikt geben könnte, nachdem sich Trump wiederholt anerkennend über den russischen Staatschef Wladimir Putin geäussert hatte. (kad/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • stan1993 03.02.2017 08:27
    Highlight Highlight Ja wenn man 5 Milliarden Dollar in die "Demokratisierung" der ukraine steckt, weicht man nicht so schnell vom Kurs ab
    .
  • Ismiregal 03.02.2017 07:51
    Highlight Highlight Eine gewagte und eher nicht so ernst gemeinte hypothese: irgend jemand in trumps wahlkampfteam hatte die einflussnahme russlands in den wahlkampf vorrausgesehen. Die clinton als ehemalige aussenministerin von obamas kabinett, war ja nicht sehr beliebt bei putin. Also inszenierte man trump als putinversteher, um russland und die ganzen trolle auf seine zu ziehen. Ha, verarscht!
  • rodolofo 03.02.2017 07:46
    Highlight Highlight Was ist los mit der Männerfreundschaft zwischen Trump und Putin?
    Ist doch was dran an den Enthüllungen der US-Geheimdienste, wonach der Russische Geheimdienst im Besitz von kompromitierendem Film-Material ist, das Trump zeigt, wie er mit Russischen Prostituierten eine Sex-Party feiert (pikantes Detail: "Golden Shower"), während eines Aufenthalts in einem Russischen Nobel-Hotel, anlässlich einer von Trump-Tower-Company finanzierten und organisierten Miss-Wahl?
    Jedenfalls hat sich der Ton, mit dem Trump über Putin und Russland spricht, merklich abgekühlt...
    • Soli Dar 03.02.2017 13:17
      Highlight Highlight Und was gibts da zu feiern? Wem nützt es? Dem Weltfrieden wohl kaum!
  • Soli Dar 03.02.2017 07:40
    Highlight Highlight Mir bleibt schleierhaft wie der Westen Russland sanktioniert jedoch Türkei und Saudiarabien mit Milliardenhilfe unterstützt...

    Wurde die USA jemals sanktioniert? Für Ihre illegalen Angriffskriege und Regimechanges?

    Kein Land tötete zusammen mit NATO mehr Menschen seit 1945 als USA!
    • ElendesPack 03.02.2017 08:25
      Highlight Highlight Die haben aber überall Demokratie gebracht. Na ja, beinahe...und ungefragt zwar, aber immerhin...da stirbt sich doch gerne dafür.
    • walsi 03.02.2017 09:26
      Highlight Highlight @Soli Dar: Die US-Armee ist die größte Armee der Welt die in jedem Land der Welt für Ordnung sorgen kann. Dazu kommt noch, dass der Dollar Leitwährung ist und die USA somit jedem Land de Geldhan Abdrehen kann. Fragen sie mal die französischen Banken. Stichwort Iran.
  • Der Beukelark 03.02.2017 07:33
    Highlight Highlight inwiefern kritisieren sie "scharf"? im ton? mit drohungen? 😩
    • Ivan der Schreckliche 03.02.2017 09:37
      Highlight Highlight A:Mitallem?
      B: Gern ohni zwieble, wenig "scharf"
    • Der Beukelark 03.02.2017 10:00
      Highlight Highlight bizzeli scharf!
  • fcsg 03.02.2017 06:53
    Highlight Highlight Endlich mal eine sinnvolle Position vom Trump-Regime.
    • rodolofo 03.02.2017 07:49
      Highlight Highlight Sinnvoll und Trump sind wie die zwei Enden eines Magneten.
  • N. Y. P. D. 03.02.2017 06:35
    Highlight Highlight Mr President,
    Sie erwischen alle auf dem linken Fuss. Grundsätzlich ist Ihnen die Ostukraine (Wo ist die Ostukraine?) ja egal.
    Welches politisches Kalkül steckt also dahinter ?
    • Wilhelm Dingo 03.02.2017 07:14
      Highlight Highlight Macht
  • Z&Z 03.02.2017 06:11
    Highlight Highlight Ob das das Ergebnis der ständigen Kritik an Trump zur Putin-Nähe ist? Quasi er muss es ja machen, weil sonst bestätigt? Meine einzige Hoffnung zur Trump-Regentschaft war eigentlich, dass es eine globale Entspannung gibt. Aber damit wäre diese Hoffnung auch dahin.
    • Tobi-wan 03.02.2017 06:48
      Highlight Highlight Eine globale Entspannung mit einem Präsidenten der jeden zweiten Staatschef schon beim ersten Telefon vor den Kopf stösst und seine Meinung im Minutentakt ändert?
    • Soli Dar 03.02.2017 07:21
      Highlight Highlight Z&Z teile deine Einschätzung. Wenn Trump noch nicht einmal das hinkriegt, Na dann gute Nacht...
  • FrancoL 03.02.2017 00:33
    Highlight Highlight Eine Überraschung diese doch klare und harte Haltung unter Trump und da bin ich doch mehr als nur gespannt wie die Russen sich da verhalten oder reagieren. Diese Haltung ist zudem kongruent zur EU-Haltung was mich doch etwas staunen lässt.
    • rodolofo 03.02.2017 07:56
      Highlight Highlight Mich erstaunt es nicht.
      Trump ist zwar launisch und äussert widersprüchliche Gedankengänge.
      Aber er hat ein feines Gespür für Echtheit und Loyalität.
      Er hat offenbar gemerkt, dass Putin nur mit ihm spielen will.
      Aber nichts bringt Trump mehr in Rage, als das Gefühl, verraten zu werden!
      Die wirklichen Gegner machen ihm weniger aus, als wir denken!
      Ich erinnere mich noch gut an die Zeit vor seiner Wahl, als Obama in einer Rede über ihn herzog und er nur stoisch inmitten der über ihn lachenden High-Society sass...
      Was er aber gar nicht verträgt, sind VERRÄTER!
      Und darin bin ich ihm sogar ähnlich.
    • FrancoL 03.02.2017 08:47
      Highlight Highlight Ich bin mir nicht sicher ob Trump sich von Putin verraten fühlen kann. Die Anzeichen eines Verrats sind für mich (noch) nicht gegeben. Könnte mir allerhöchstens vorstellen dass Putin sich verraten vorkommen könnte. Aber vlt hast Du noch andere Quellen die einen Verrat von Putin stützen.
    • rodolofo 03.02.2017 09:49
      Highlight Highlight @ FrancoL
      Ich denke, Putin hat tatsächlich etwas in der Hand, mit dem er Trump erpressen kann!
      Trump verachtet Frauen und behandelt sie als Sex-Objekte.
      Hillary Clinton hat das im Wahlkampf thematisiert.
      Aber es war kontra-produktiv, da sie das als Konkurrentin für das Präsidenten-Amt gemacht hat und sie wegen ihren zwielichtigen Aktionen selber unglaubwürdig wurde.
      Trotzdem hatte Hillary recht mit ihrem Vorwurf!
      Trump wohl gedacht, dass Putin ähnlich mit Frauen umspringe wie er, und dass sie zusammen Prostituierte kaufen könnten.
      Dieses gemeinsame "Projekt" scheint aber gestorben zu sein...

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