Leben
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Image

bilder: shutterstock / bearbeitung: watson

«Warum wollen so viele Menschen nur monogam leben?»



Liebe Emma, 

wir leben polyamor.

Keine Sorge – wir schreiben nicht, um dich zu stalken. ;-)

Wir haben oft die Erfahrung gemacht, dass Polyamorie, oder andere Formen der Liebe abseits der Monogamie, viel Abneigung, Verschlossenheit, ja sogar Verurteilung hervorrufen.

In Gesprächen wird schnell klar, dass die zerfressende Eifersucht einer der Hauptgründe für diese Reaktionen ist. Kurz: «Er/sie gehört nur mir alleine!». Wenn wir aber ehrlich sind, dann kommt es doch in den besten Beziehung vor, dass man für jemand anderen schwärmt, sich Fantasien hingibt und auch mal betrügt.

Statistiken hierzu gibt es ja genug. Zu allem dazu wird dann auch gelogen, anstatt offen darüber zu sprechen und Wege zu finden, um miteinander glücklich zu werden.

Warum ist Monogamie in der Gesellschaft so stark eingebrannt? Wie siehst du das?

Herzlich,
P + H

Werte ihr beide,

Es ist wundervoll, dass ihr eine Beziehungsform gefunden habt, die euch beide erfüllt, glücklich und frei macht. Das ist, was ich allen Paaren wünsche.

Dabei ist es meiner Meinung nach total egal, wie das Zusammensein aussieht. Polyamor, monogam, offen, alles super, so lange es für alle Parteien passt.

Eure Frage aber ist eine andere. Ihr wollt wissen, warum sich Monogamie so fest in unseren Köpfen festgesetzt hat. Nun, ich weiss es auch nicht. Eine Erklärung könnte sein, dass wir Liebe so dermassen für das höchste aller Gefühle halten – was es meiner Meinung nach auch ist – dass wir uns sicher sind, die Liebe gilt nur, wenn wir sie exklusiv auf eine Person richten.

Wir vergessen gerne, dass Sex mit Liebe zwar das Schönste ist, der Sexualtrieb aber auch ganz ohne Liebe und völlig autonom macht, was er will. Hier bin ich der Meinung, dass jedes Paar für sich selber abwägen und entscheiden muss, wie man mit diesem Fakt umgehen soll.

Ich würde mir einerseits wünschen, dass wir alle sehr viel offener für Polyamorie wären, mehr Sex hätten, total frei im Kopf, Herz und Schritt wären.

Aber wisst ihr was: Ich bin das nicht. Nicht, wenn ich in einer Beziehung bin. Wenn ich, wie aktuell, Single bin, bilde ich mir ein, dass ich bei der nächsten Zweierkiste total cool, offen, poly, easygoing und «open-minded» sein werde. Wenn ich aber richtig liebe, ist es mit meiner Coolness sowas von vorbei und ich mutiere zu einem monogamen Beziehungsmenschen.

Ich wage zu bezweifeln, dass ich anders denken und fühlen würde, wäre Polyamorie die neue Monogamie. Was ich sagen will: Eigentlich ist es doch völlig egal, wie der Ruf der verschiedenen Beziehungsformen ist und wer was von ihnen hält: Wichtig ist einzig und alleine nur, dass wir mit unserer eigenen Sexualität und Beziehungsform happy sind.

Was der Rest denkt: Göschenen-Airolo! Aber sowas von!

Okay, das klingt jetzt abgedroschen. Entspricht aber genau meiner romantischen Meinung in dieser Angelegenheit.

Ich wünsche euch weiterhin viel Liebe, Toleranz, Spass und noch einmal Liebe.

Eure

Image

Und was würdest du P + H antworten?

Diese 25 Cartoons zeigen perfekt, wie es ist, in einer Beziehung zu sein

Die Geschichten aus dem Leben von Emma Amour:

Hast du eine Frage?

Dann schick sie per Mail an Emma: emma.amour@watson.ch

Emma Amour ist ...

... Stadtmensch, Single, Anfang 30 – und watsons Bloggerin, die nicht nur unverfroren aus ihrem Liebesleben berichtet, sondern sich auch deinen Fragen annimmt. Und keine Sorge, so wie auch Emma, wirst auch du mit deiner Frage anonym bleiben. Madame Amour ist es nämlich sehr wichtig, auch weiterhin undercover in Trainerhosen schnell zum Inder über die Strasse hoppeln zu können.

Image

Das bin nicht ich, aber so würde ich als Illustration aussehen. Öppe. bild: watson

Mehr von Emma Amour:

Der Super-Beau, der in weniger als 15 Minuten alles verkackt!

Link to Article

«Warum wollen so viele Menschen nur monogam leben?»

Link to Article

Zuerst kommt der Sex, dann der Walk of Shame, dann der Schlüsseldienst!

Link to Article

«In meinen Augen sind alle Männer Lügner!»

Link to Article

Der Sexgeschichten-König, der mich in der Suite erobert

Link to Article

«Er hat eine Freundin – trotzdem haben wir jedes Mal Sex»

Link to Article

Emma Amour öffnet ihre Inbox, Teil II (es wird schrecklich)

Link to Article

Ex-Sex, Silvester-Dramen und andere Unfälle

Link to Article

«Ich bin Max, 30 – und Jungfrau. Wie spreche ich das bei Frauen an?»

Link to Article

«Ich bin verheiratet und habe mit einem anderen gefingert – muss ich beichten?»

Link to Article

Der Typ, der von Beruf Sohn ist, sein Mami und ich

Link to Article

«Ich habe mehrere Lover, bin ich schlampig?»

Link to Article

Reichen 36 Fragen, um mich in Pete zu verlieben?

Link to Article

«Was tun, wenn es beim Sex / Selbstbefriedigung nicht klappen will?»

Link to Article

Threesome mit einer Thai-Tänzerin und einem Landei

Link to Article

«Warum flippen Frauen aus, wenn wir Pornos konsumieren?»

Link to Article

«Wie mache ich ihm klar, dass mich seine Feierabend-Biere stressen?»

Link to Article

Wie ich einem Typen sagte, dass ICH Emma Amour bin

Link to Article

«Wie spreche ich Männer trotz meiner Grösse (183cm) an?»

Link to Article

Ich habe meine Ex-Lover gefragt: Warum ist nichts aus uns geworden?

Link to Article

Der Doc kam, sah und servierte mich ab

Link to Article

«Warum gefallen mir nur Promis und Vergebene?»

Link to Article

Mein Ex, seine Neue, ihr Sex und ich

Link to Article

«Wieso bin ich jetzt der Böse, obwohl SIE mich nicht wollte …!?»

Link to Article

Wie ich beim Sex erwischt und fast verhaftet wurde – und dabei dem Tod ins Auge sah

Link to Article

«Wieso weisen mich alle Frauen ab?»

Link to Article

Outdoor-Sex, Suff-SMS-Sandro, die Penis-Frage: Emma Amour erzählt (fast) alle Geheimnisse

Link to Article

Warum ich nach meinem Date mit einem Arzt immer noch offene G-Punkt-Fragen habe

Link to Article

«Beim Chatten kommt es bei mir immer zum Dirty Talk – wie umgehe ich das?»

Link to Article

Alle meine 10'000 Lieben! 💕

Link to Article

«Wie sage ich einem ONS, dass der Sex nicht vorbei ist, nur weil ER gekommen ist?»

Link to Article

Der Sexologe, der leider kein Sexgott war – sondern nur einen Knall hatte

Link to Article

Zuerst kam das Mail, dann ein borniertes Date, dann der Sex

Link to Article

«Mein Freund will alleine auf Weltreise gehen – soll ich Schluss machen?»

Link to Article

Tinder, du Hassliebe meines Lebens!

Link to Article

«Ich habe ihn beim Schauen von Fetisch-Pornos erwischt – und musste lachen»

Link to Article

Wie mich ein Sex-Club traumatisierte und dann in pure Faszination tauchte

Link to Article

«Meine Freundin stinkt, wie sage ich ihr das?»

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

238
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
238Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Normi 01.12.2018 00:04
    Highlight Highlight Weil viele nicht verstehen dass Bonobos glücklich sind...
  • EvilBetty 30.11.2018 08:36
    Highlight Highlight Polyamore - Die Veganer der Beziehungsformen.
    • Waldorf 30.11.2018 09:09
      Highlight Highlight Abschätziges über einen Kamm schären zweier "Randgruppen". Well done. *sarkastischesklatschen
  • Anam.Cara 30.11.2018 08:09
    Highlight Highlight Lust ist das, was uns hoffentlich befriedigt.
    Liebe ist das, was uns verzaubert, uns zum Lächeln bringt und über uns selbst hinauswachsen lässt.

    Ich finde es übel, dass diese Begriffe zunehmend als Synonym verwendet werden (etwa in "Liebe machen").
    Für viele Menschen funktioniert Lust ohne Liebe eher schlecht. Daher sind sie auf Monogamie ausgerichtet.

    Ich sehe es eher wie Emma: eigentlich sind Liebe und Lust unabhängige Dinge. Aber wenn sie zusammen kommen, kann uns das für kurze, wertvolle Augenblicke in andere Sphären katapultieren...
  • Still N.1.D.1. 29.11.2018 23:06
    Highlight Highlight Die Einen wünschen sich, dass wenigstens eine Fruchtfliege sich nach ihnen verzehrt.
    Die Anderen sind wie ein Glas Wein, sie ziehen alle an und lasse sie dann benommen liegen.

    Dazwischen summt der Durchschnitt und hat alle Hände voll mit dem Leben zu tun.
    Alleine das Loch im Tomatenhäuschen birgt Stoff für Tragödien und nackte Cannelloni.

    Wenn dann die Polygamie zur Blumenkohlsuppe serviert wird.
    Müssen wir zuerst heimlich googeln.

    Und uns dann fragen, gibt es dazu etwas zu sagen, als schön habt ihr dasselbe Hobby und ist da wirklich Blumenkohl drin?
  • Lucculus 29.11.2018 21:32
    Highlight Highlight Hab' letzthin ein Interview mit einem indischen Antropologen gelesen, der auf die Andamanen spezialisiert ist und in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts auch Nordsentinel besucht hat. Offenbar leben die Naturvölker (alle?) monogam. Ich fand dies bemerkenswert. Monogamie scheint für die Evolution eine gewisse Bedeutung zu haben...
    • Spooky 29.11.2018 23:02
      Highlight Highlight "Offenbar leben die Naturvölker (alle?) monogam."

      So ist es. Darum: Monogamie ist von gestern 👻
    • satyros 30.11.2018 00:48
      Highlight Highlight Von einer Kultur auf einen hypothetischen "Naturzustand" des Menschen zu schliessen, halte ich für voreilig. Allerdings ist bei Jäger- und Sammlergesellschaften davon auszugehen, dass die Möglichkeit der Familiengründung nicht an wirtschaftliche Voraussetzungen geknüpft ist. Anders bei Ackerbaugesellschaften, in denen nur heiraten kann, wer über Land zur Ernährung einer Familie verfügt (bei Nomaden: eine Viehherde). Das führt dann zu einem Frauenüberschuss auf dem Heiratsmarkt, der entweder durch das Ausrichten einer Mitgift oder durch Polygamie behoben werden kann.
    • DemonCore 30.11.2018 16:56
      Highlight Highlight Naturalistischer Fehlschluss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Irateplague 29.11.2018 21:27
    Highlight Highlight Also ganz ehrlich, ich bin (oder war es bis vor einigen Jahren) serien Monogamist.
    Ich konnte mir auch solange ich in einer Beziehung war keine andere Art als Monogamie vorstellen. Ob das nun auf Eifersucht basiert oder sonstige Gründe hat keine Ahnung.
    Doch wen es für euch funktioniert freut euch darüber, geniest es.
    Auf grund meiner bisheriegen Beziehungserfahrungen fählt es mir schwer mir eine solche Beziehung vorzustellen aber das liegt eher an mier und nicht an der Polyamory. Würde gerne mehr darüber lesen wie ihr darauf gekommen seid oder was für Hürden jeder für sich überwinden muss...
  • Jungleböy 29.11.2018 19:06
    Highlight Highlight Polyamorie ist nichts anders als weggli und foifi wollen. Kann ich nicht erst nehmen. Aber wers braucht 🤷‍♂️
    • maude 29.11.2018 22:35
      Highlight Highlight weggli und föifi? du denkst also intensive Beziehungsarbeit, Kommunikation und stets achtsame Auseinandersetzung mit dem Partner und das doppelt sei ' foifi unds weggli'? Interessante Ansicht, ich glaub du vereinfachst ein bisschen,so eaay ist es oft nicht und so mancher den ich kenn findet, es wär ihm zu anstrengend... falls Du ein gemachtes Nest und Sex outside meinst, ja mag sein aber das ist dann was anderes :-)
  • infomann 29.11.2018 18:52
    Highlight Highlight Ganz einfach..
    Das war schon immer so, aber früher getraute man sich so etwas nicht zu sagen.
  • satyros 29.11.2018 18:39
    Highlight Highlight Zur Ausgangsfrage: Wieso ist Monogamie so stark in unsere Gesellschaft eingebrannt? Weil während der überwältigenden Mehrheit der Menschheitsgeschichte "romantische" Beziehungen ausschliesslich den Zweck des Familienfortbestands (d.h. Zeugung und Aufzucht von Nachwuchs und gegenseitige wirtschaftliche Unterstützung über mehrere Generationen) hatten. In Europa hat sich die heterosexuelle Paarbeziehung als am geeignetsten für diesen Zweck (trotz des brachliegenden Fortpflanzungspotentials unverheirateter Frauen) etabliert. In anderen Weltgegenden andere Beziehungsformen.
  • Todesstern 29.11.2018 18:11
    Highlight Highlight Ich würde mich schon über eine monogame Beziehung freuen. 😁
  • zimtlisme 29.11.2018 17:58
    Highlight Highlight grundsätzlich befürworte ich polyamorie (d.h. offene und ehrliche kommunikation über erwartungen und abmachungen mit allen beziehungen, die man pflegt). ich kann mir aber gut vorstellen, dass einigen polyamorie aus folgenden gründen zuwider ist: 1) jmd der sich als polyamor ausgibt, aber dennoch wichtige beziehungen/informationen verschweigt 2) leute die einfach, rumb*msen möchten aber sich als polyamor ausgeben (klingt besser) 3) behaupten, selber polyamor zu sein, aber es dem gegenüber nicht gönnen, polyamor zu sein. 4) leute, die erst nach dem rumb*msen die polyamore keule schwingen. 😑
  • AenduF 29.11.2018 17:52
    Highlight Highlight Irgendwie habe ich den Eindruck, dass hier zwei unterschiedliche Dinge vermischt werden.

    Polygamie heisst doch das effektive zusammenleben und teilen von mehreren Menschen (Haushalt, Geld, Betreuung, Sex usw.)

    Alles Andere ist eher eine offene Beziehungsform bei der verschiedene Bedürfnisse von verschiedenen, nicht zusammenlebenden Menschen befriedigt werden.

    Falls ich damit falsch liege, lasse ich mich gerne vom Gegenteil überzeugen...
  • Janis117 29.11.2018 15:12
    Highlight Highlight Ich zitiere gerne aus Forhler Live: "Jede chan mache was er will, will jede staht dezue was er macht."
    • Emma Amour 29.11.2018 16:42
      Highlight Highlight Damit gehört heute mein Herz dir, Bruder!
    • Todesstern 29.11.2018 18:13
      Highlight Highlight 100 Pünkt und en Waschmaschine 😂
    • TheRealSchnauz 30.11.2018 06:13
      Highlight Highlight Ja da ine, da Herz. Das isch wichtig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 29.11.2018 15:02
    Highlight Highlight Die Frage ist so aufgebaut, dass man sie für andere Themen auch einsetzen könnte. Veganismus, Religion, Markenprodukte, Ideologien. Warum versuchen sich Menschen damit ins Zentrum zu stellen und zeigen wenig Verständnis für einen sich durchgesetzten Mainstream der vielen behagt, ohne dass sie damit auf Mission gehen?
    • Lichtblau550 29.11.2018 20:50
      Highlight Highlight Das stimmt. Ausserdem - sein amouröses Leben diskret zu behandeln, hat einfach mehr Style.
  • Name beginnt mit D 29.11.2018 14:41
    Highlight Highlight Weil ich behindert bin und keine Familie habe. Ein Partner stellt daher emotionale aber auch finanzielle Sicherheit und Rettung vor Armut, Angst, Obdachlosigkeit dar. Diese Sicherheit ist bei Polyamorie geringer. Die Idee, ich koennte jemals zwei Menschen von mir ueberzeugen ist komplett absurd - ich schaffe es ja noch nicht mal eine/n dazu zu bringen! Es waere also sehr ungleich. Und alle poly-Beziehungen, die ich in meinem persoenlichen Umfeld habe, sind Menschen wo ein Partner quasi innerlich schon zum naechsten ist, aber nie Schluss gemacht hat und der andere leidet.
    • honesty_is_the_key 29.11.2018 22:45
      Highlight Highlight Hoi du, ich habe lange überlegt ob ich schreiben soll oder nicht, denn ich weiss nicht ob ich die korrekten Worte finde die widerspiegeln was ich meine. Und ob ich die Art und Weise finde diese so zu kommunizieren dass sie so rüberkommen wie ich sie meine.

      Ich finde deinen Kommentar einerseits herrlich ehrlich und schön, und auf der anderen Seite macht er mich auch sehr traurig. Dass du meinst du könntest keinen Menschen dazu bringen dich zu lieben finde ich wirklich sehr traurig und schade. Du klingst nach einem liebenswerten Menschen und ich wünsche dir alles Gute.
  • Kip_Organa 29.11.2018 14:15
    Highlight Highlight Danke Emma! Ich würde mich als aufgeschlossenen Menschen betrachten und sehe es positiv wenn Menschen eine "offene" Beziehung (oder was auch immer) ausleben und geniessen können. Aber ich selbst bin in einer monogamen Beziehung und absolut glücklich damit, also zum "Beziehungsmenschen" mutiert. Man kann andere Lebensstile gutheissen und trotzdem mit dem eigenen total zufrieden sein :)
  • Polaroid 29.11.2018 14:10
    Highlight Highlight Das Konstrukt der romantischen Liebe ist von den religiösen erschaffen worden um einer Moral zu entsprechen die auch erschaffen wurde auf patriarchalischen Grundsätzen
    • Scipia della Rovere 29.11.2018 16:34
      Highlight Highlight Warum sich die monogame Beziehung als « Norm » etabliert hat, hat historisch gesehen viele Gründe. Nicht zu letzt Fragen wie Erbrecht, « sichere » Vaterschaft, Kindererziehung, Einkommen etc. Religion hat diese Strukturen dann mit einem ideologischen Überbau versehen und somit noch gestärkt.
    • one0one 29.11.2018 17:21
      Highlight Highlight Die Wahrheit kommt nicht gut an.. selbst ich hab dich aus versehen geblitzt : D
    • Hierundjetzt 29.11.2018 19:42
      Highlight Highlight Nur Menschen, die noch eine 1. Liebe hatten, reden so daher. Im Grunde genommen tust Du mir schrecklich leid 😕
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amy1414 29.11.2018 13:49
    Highlight Highlight Die Liebe zu einem Menschen ist doch sehr individuell. Und hat nichts mit der Liebe zu einem anderen Menschen zu tun.
    Liebe hat verschiedene Ebenen und drückt sich jedem Gegenüber anders aus. So kann man verschiedene Menschen auf verschiedene Arten lieben und das eine mindert doch nicht das andere - einfach weil jede Ebene von Liebe für sich selber steht.
  • Ataraksia Eudaimonia 29.11.2018 13:38
    Highlight Highlight Für mich ist Monogamie ein 'schulungsrahmen', ein Training das Seele mehr oder weniger freiwillig durchmacht.
    Ich persönlich hab nicht Mühe wenn Menschen polyamore Beziehungen pflegen, wenn alle damit glücklich sind. Eine nicht zu 'sättigende' Person in dieser Hinsicht, an meiner Seite, die brauch ich nicht unbedingt für Beziehung) Für mich ist es ein zeichen dass ich dieser Person nicht genügen kann...und das verletzt.
  • Snowy 29.11.2018 13:23
    Highlight Highlight Ich wünsche mir, dass meine Partnerin in spe nicht das Verlangen hat, mit anderen Menschen intim zu sein. Falls sie dieses Verlangen jedoch gleichwohl hat und mir dieses auch mitteilt, muss jeder Einzelfall neu beurteilt werden.
    Auf gar keinen Fall bedeutet Sex mit einer anderen Person zwingend das Beziehungsende.

    Wahre Liebe lässt frei! ❤️
    • Snowy 29.11.2018 14:00
      Highlight Highlight https://robert-betz.com/mediathek/robert-betz-in-den-medien/artikel-von-robert-betz/wahre-liebe-laesst-frei/
    • Waldorf 29.11.2018 16:59
      Highlight Highlight Abgesehen von der Erwähnung von Gott ein sehr guter Text. Wieso macht er am Schluss damit alles zunichte?
    • jalito 29.11.2018 17:41
      Highlight Highlight Dein Kommentar spricht mir aus dem Herzen❤️ Genau so sehe ich das auch👍
    Weitere Antworten anzeigen
  • Waedliman 29.11.2018 12:48
    Highlight Highlight Und wie so oft werden hier Liebe und Sexualität miteinander vermischt und nicht klar voneinander getrennt. Männer können Sexualität völlig ohne Liebe ausleben, Frauen vielleicht auch, das muss man sie dann fragen. Wer jedoch glaubt, dass jede Geilheit gleich zur Verliebtheit führt und deshalb meint, Eifersucht sei ein hervorragendes Motiv, den anderen in seine Schranken zu weisen, begeht einen grossen Fehler.
    • natalie74 29.11.2018 14:29
      Highlight Highlight «Männer können Sexualität völlig ohne Liebe ausleben, Frauen vielleicht auch, das muss man sie dann fragen.»

      Das hat grundsätzlich nichts mit dem Geschlecht zu tun, sondern mit der Persönlichkeit. Ich kenne Männer, die das nicht können und Frauen, die das sehr wohl können.
      Aber keiner immer :-)
  • maude 29.11.2018 12:46
    Highlight Highlight Ich leb seit vielen Jahren mit zwei Männern. Könnte mir auch wunderbar vorstellen, wieder monogam zu leben, ist ja nichts in Stein gemeisselt. Und ich erzähl es auch nur sehr wenigen. Für die dies wissen ists ok. Eine Erfahrung die ich früher mehrfach gemacht habe ist, dass Männer das Gefühl haben, ich würd gleich mit ihnen ins Bett springen, weil ich so lebe. Nein. Will ich nicht. Ich bin treu und spring nicht mit jedem ins Bett. Da sind viele Denkweisen noch sehr tief verankert sind.
    • SusiBlue 30.11.2018 15:26
      Highlight Highlight Verrätst du uns bitte noch das 3er Verhältnis?
      Einfach weil es mich wundert, in welcher "Kombination" das Ganze funktioniert.
      Ich bin halt so geprägt, dass ich mir eher vorstellen kann, dass 2w+1m funktioniert...
      Wissen die beiden Männer voneinander?
      Lebt ihr alle 3 in derselben Wohnung?
      Tauschen die Männer nur mit dir Körperlichkeiten aus oder auch untereinander?
      Findet Sexualität "monogam" statt (also immer nur zu 2t) oder auch mal zu 3t?

      Danke vorab für die Antworten und meine Erweiterung des Horizonts 😉
    • maude 30.11.2018 17:58
      Highlight Highlight Warum kannst Du Dir eher 1 Mann mit 2 Frauen vorstellen? Kenne es öfter andersrum.
      Eine Frau, zwei Männer. Mein Freund wohnt berufswegen woanders, ist aber oft hier. Natürlich kennen sie sich, sie sind befreundet alles andere wär ja schlicht Betrug ;-) .
      Sexuell können sie miteinander nix anfangen, da beide überzeugt hetero.Sexualität läuft 'monogam' Reicht? ;-)
  • Waedliman 29.11.2018 12:42
    Highlight Highlight Liebe Emma: Monogamie ist eine Kreation der romantischen Literatur der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Natürlich hat die Kirche das aufgegriffen, denn bis dahin galt Monogamie für Frauen, nicht aber für Männer, so wie es in islamischen Kulturen oft gängig ist. Es scheint so zu sein, dass Männer damit schwerer umgehen können, da es nicht ihrer "Natur" entspricht, die Domestizierung durch Frauen, die leichter monogam leben können, wird häufig als Druckmittel empfunden, unter dem sie leiden und nicht selten auch ausbrechen. Mehr Verständnis für die Biologie des Partners kann helfen.
    • Polaroid 29.11.2018 14:45
      Highlight Highlight Danke perfekt auf den Punkt gebracht.
    • Hierundjetzt 29.11.2018 19:49
      Highlight Highlight Weit, seeeeehr weit hergeholt, um seine eigene - gescheiterte - Lebensweise zu erklären und einen Anstrich von seriosität zu geben.

      Mehrfachbeziehungen sind lustig und toll mit 20, 30 danach nicht mehr. Ab 40 gilt man damit als Beziehungsunfähig, ab 50 ist man schrecklich einsam.

      Zu Recht übrigens.

      Ü40 die immer noch nicht wissen was Sie wollen sind extreeeem anstrengend.

      Zähl mir mal Deine Ü50 Freunde auf die Polyamoureus sind.

      Eben
    • maude 29.11.2018 22:45
      Highlight Highlight Mensch kann mit Ü40 sehr genau wissen was er will und es auch leben? Das bedeutet nicht automatisch, dass man sich nicht festlegen will bloss weil es augenscheinlich nicht deinem normativen Denken entspricht? Mit meinem Mann bin ich seit ü20 Jahren zusammen, mit meinem Partner seit 12,nur die Zwei...weiss ich deswegen nicht, was ich will? Eine Bekannte ist seit 30 Jahren mit 2 Männern zusammen( weit Ü40)...weiss sie nicht was sie will? Diese Beziehungen halten tlw.schon länger als solche Beziehungen ' die wissen was sie wollten' Nicht alles in nen Topf bitte.
  • Gawayn 29.11.2018 12:27
    Highlight Highlight Dann gebe ich meine Meinung dazu.

    1Wir sind keine Höhlenmenschen mehr.

    2 wir sind auch keine Tiere die ihren Instinkten hörig sind

    3. Wir haben einen eigenen Willen, mit dem wir uns für unsere Werte entscheiden können.

    Wir sind MENSCHEN!

    Vieleicht in Vergessenheit geraten.
    Aber Sex ist von der Natur für Fortpflanzung gedacht.

    Lustig wenn das Kind mal merkt, Pappa ist gar nicht mein Vater.
    Mamma kann dazu nur sagen..
    "Weiss nicht. Muss einer der 3 ONS bei dem das Kondom geplatzt ist, kann aber auch bei der Party mit Filmriss geschehen sein..."

    Toll für das Kind....
    • Waedliman 29.11.2018 12:46
      Highlight Highlight Völlig durcheinandergewürfelte Thesen, die nicht viel miteinander zu tun haben. Es geht nicht um Instinkte, sondern um unsere Natur. Und chemische Prozesse im Körper lassen sich nur chemisch kontrollieren. Wenn ich also ein triebhafter Mensch bin, kann ich nicht davon ausgehen, dass mein Gegenüber genauso tickt. Leider versucht unsere Moral alles gleichzuschalten, die Beziehungen zwischen Mann und Frau könnten vielfältiger sein, als in vielen Fällen, passen sich aber mehrheitlichen moralischen Ansprüchen an, die diese natürlichen Bedürfnisse ausser Acht lassen.
    • jalito 29.11.2018 13:02
      Highlight Highlight Also meinem Verständnis der Polyamorie nach geht es dabei nicht darum mit verschiedensten und möglichst vielen anderen Leuten Sex zu haben obwohl man in einer Beziehung ist, so wie dein Kommentar vermuten liesse.
      Es heisst ja PolyAMORIE, daher denke ich dass es darum geht dass man für mehrere Personen Liebe empfindet und ja natürlich dann auch Sex hat.
      Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber, was du beschreibst würde man wohl offene Beziehung nennen, wobei deine Ansichten, dass man dann besoffen mit jedem der einem über den Weg läuft schläft, wohl auch nicht dem Standard entsprechen
    • Fabio74 29.11.2018 13:05
      Highlight Highlight Heisst denn rumvögeln grundsätzlich ohne Schutz in der irren Annahme, dass man schon nichts abkriegt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shaska 29.11.2018 12:12
    Highlight Highlight Der Mensch ist zu egoistisch für eine andere Beziehungsform als die (Schein)Monogamie. Deshalb gibt es schlussendlich viel Lug und Betrug, aber auch echt schöne Liebe
  • Dysto 29.11.2018 11:55
    Highlight Highlight Monogamie ist doch einfach historisch mit unserer Religion entstanden. In anderen Kulturen ist eine andere Form von Beziehung üblich und für diese Menschen normal.
  • Kritiker 2.0 29.11.2018 11:46
    Highlight Highlight Warum monogam? Ganz einfach: Weil ich mir nicht irgendwas einfangen will oder auch nur schon das Risiko dafür eingehen möchte. 😏
    • AllknowingP 29.11.2018 15:39
      Highlight Highlight Das kann dir auch in einer Monogamen Beziehung passieren.... jedenfalls wenn dein Partner / Partnerin das Thema etwas weniger ernst nimmst als du....
    • Kritiker 2.0 29.11.2018 17:42
      Highlight Highlight @AllkowingP: Wahre Worte. 😅
    • Fabio74 29.11.2018 22:47
      Highlight Highlight naja vernünftige Menschen schützen sich halt nun mal. Und zudem gibt es die Möglichkeiten sich testen zu lassten auf diverseste Krankheiten.
      Man sollte halt schon nicht ungeschützt
  • Olmabrotwurst 29.11.2018 11:44
    Highlight Highlight Wiedermal gut geschrieben und gute Antwort Emma, auch grossen Dank an den Korrektor sauber gepunktet
    • Emma Amour 29.11.2018 13:30
      Highlight Highlight Hier biz Love für dich: <3
    • Olmabrotwurst 29.11.2018 22:13
      Highlight Highlight Das isch huerre herzig biz Love zrugg: <3
  • Ottokar Mettler 29.11.2018 11:30
    Highlight Highlight In unserem Kulturraum wurde die Monogamie natürlich stark vom Christentum geprägt und das entspricht immer noch dem Idealbild in den Köpfen der Menschen, die hier aufgezogen wurden.

    Tatsächlich stammt die Monogamie aber wie weiter unten schon angedeutet von noch viel früher, nämlich vom wichtigsten Wechsel in der Geschichte der Menschheit, als unser Spezies aufgehört hat Nomaden zu sein und dank Agrikultur sesshaft wurde. Damit kam Landbesitz und es wurde für die Männer plötzlich wichtig, welches Kind im Stamm ihres ist zwecks Vererbung.
    • River 29.11.2018 14:18
      Highlight Highlight Stimmt nöd! Die hatten in der Bibel doch mehrere Frauen. (Nur einige wurden erwähnt)
    • Name beginnt mit D 29.11.2018 18:29
      Highlight Highlight River hat recht - die meisten in der Bibel, insbesondere im Alten Testament erwaehnten Beziehungen sind solche in denen Frauen monogam sein muessen und Maenner polygam, da Frauen unter ihnen stehen (als Besitz).
  • Bodicore 29.11.2018 11:29
    Highlight Highlight Bei mir sind es halt hygienische Gründe.
    Ich würd auch niemals ins Bordell gehen oder so...
    Das hat für mich beides ein Niveau einer Bahnhofstoilette.

    • Fabio74 29.11.2018 13:07
      Highlight Highlight Waschen ist nicht so deins?
    • Schlumpfinchen 29.11.2018 13:40
      Highlight Highlight Mit dieser Einstellung lässt du es besser gleich ganz bleiben mit dem Sex. Der ist auch in monogamen Beziehungen alles andere als hygienisch.
      Dass du Polyamorie mit Prostitution und Bahnhofstoiletten vergleichst ist entweder unheimlich ignorant oder einfach nur dumm.
    • Bodicore 29.11.2018 15:54
      Highlight Highlight Wollt ihr es nicht verstehen oder könnt ihr nicht ? Naja egal mich juckt es ja nicht (im wahrsten Sinne).
    Weitere Antworten anzeigen
  • SYV 29.11.2018 11:29
    Highlight Highlight Interessante und spannende Ansichten zu dieser Frage. Vielleicht tendieren wir alle auch ein bisschen zu polyamoren Geschichten, weil es uns einfach so verdammt gut geht und wir so endlos viele Möglichkeiten im Leben haben und die moralischen Barrieren in der Gesellschaft (zum Glück) immer kleiner sind. Wir wollen nichts verpassen und alles ausprobieren (geht mir ja auch so). Und trotzdem mache ich es nicht, weil ich es auch nicht cool fände, wenn meine Partnerin mit jedem schläft. Es gäbe noch vieles zum Sagen, Kommentarspalte ist aber leider voll. Emma, bin mit deiner Antwort voll bei dir!
  • Ehringer 29.11.2018 11:28
    Highlight Highlight Es ist im Fall nicht alles Kopf- resp. gesellschaftsgemacht. In der Biologie kann bei vielen Arten Monogamie betrachtet werden. Als Grund wird unter anderem familiäre Sicherheit angenommen: Wer in einer monogamen Beziehung lebt, hat grössere Chancen, dass seine Nachkommen überleben. Es gibt also einen guten Grund, wieso oftmals monogam gelebt wird. Wahrscheinlich hat sich in der Evolution schlichtweg gezeigt, dass beim sozialen Gefüge, in dem der Mensch lebt, Monogamie die sicherste Variante zur Fortpflanzung ist.
    • kupus@kombajn 29.11.2018 13:59
      Highlight Highlight Da nun aber unsere nächsten Verwandten, die Menschenaffen, ohne sich einen Dreck um gesellschaftliche Normen scherend und ganz ihren Trieben folgend, nicht unbedingt zu Monogamen Beziehungen neigen, könnte es durchaus sein, dass deine Ausführungen nicht unbedingt auf die Spezies Mensch zutreffen.
    • Ehringer 29.11.2018 14:13
      Highlight Highlight Es gibt einen grossen Unterschied: Menschenaffen leben in einem völlig anderen sozialen Gefüge. Ich sage nicht, dass der Urmensch zu Monogamie neigen würde. Aber mit unserer Lebensart (Jeder eine eigene Wohnung; Jeder schaut für sich und nicht in der Gruppe, …) macht Monogamie mehr Sinn. Habe ich als Bonobo 4 Kinder mit 4 Frauen, dann sind die alle in meiner Gruppe und ich kann dennoch zu ihnen schauen. Habe ich dasselbe als Mensch, dann ist die Kontrolle viel schwieriger, weil alle woanders leben, also macht es evolutionsbiologisch keinen Sinn.
    • Kleine Hexe 29.11.2018 15:59
      Highlight Highlight Es gibt auch die Theorie, dass die (serielle) Monogamie verbreitet war, weil die Männer nicht genug Ressourcen hatten, um mehrere Frauen inkl. Familie zu versorgen.
  • olmabrotwurschtmitbürli 29.11.2018 11:18
    Highlight Highlight Woher zum Geier kommt eigentlich das Bedürfnis, dass sich da alle festlegen müssen und daraus noch eine Art "Beziehungsidentität" schöpfen?

    Ich fröne übrigens der seriellen Monogamie. Vielleicht gefällt mir irgendwann aber auch das Querfeldein besser. Aber das ist doch eigentlich Bratwurst.
  • Kilgore 29.11.2018 11:09
    Highlight Highlight Das man sich auch in den besten monogamen Beziehungen betrügt ist quatsch.

    Dadurch definiert sich ja gerade die beste Beziehung, dass man sich treu ist und sich auf einander verlassen kann.
    • Fabio74 29.11.2018 11:32
      Highlight Highlight Oder so ähnlich in der Theorie
    • Snowy 29.11.2018 13:24
      Highlight Highlight Genau. Soweit die Theorie...
  • RozaxD 29.11.2018 11:07
    Highlight Highlight Ich nehme an, das ist vor allem biologisch bedingt. Wenn früher alle poly gewesen wären, hätten a) alle Aids und b) alle 10 Kinder. Aber heutzutage kann man das ja verhindern.

    Jedoch: bisexuell ist nicht gleich poly!! Bisexuelle können genauso monogame Beziehungen führen wie jeder andere auch - aber natürlich auch polyamoröse Beziehungen.
    • maude 29.11.2018 12:25
      Highlight Highlight *anfüg* und poly ist nicht = offen. Viele die sich nicht festlegen wollen bezeichnen sich bspw.als polyamore, so ne Trenderscheinung. Das ist aber ganz was anderes. Ne offene Beziehung ist primär Sex, bei ner Poly-Beziehubg hast du sämtliche Aspekte von knallharter Beziehungsarbeit mit drinn. Nur mehrfach.
  • Lina-Lou 29.11.2018 11:06
    Highlight Highlight Wieso ist allgemein das "Wer mit Wem" mit allem drum und dran immer wieder so ein grosses Thema?
    Ist es nicht total egal ob Poly, Mono, Homo, Hetero, Trans Bi, - WHATEVER! Hauptsache LIEBE!!! Und dass jeder so Leben kann wie er es möchte und es ihn glücklich macht!

    • Jeanne d'Arc 29.11.2018 11:55
      Highlight Highlight Was hat Trans inmitten deiner Aufzählung zu suchen? Das ist keine sexuelle Orientierung.

      Ansonsten bin ich klar deiner Meinung, jede/r soll wie es für sich selber am besten passt.
      Dieses ewige Gezanke "Bäh, poly funktioniert auf dauer nicht." "Mimimi Monogamie ist nicht möglich" blablabla geht mir sowas auf die Nerven!
    • Lina-Lou 29.11.2018 13:00
      Highlight Highlight Da geb ich dir absolut Recht! Ein peinlicher Verschreiber im Eifer des Gefechts!

      Genau, was hat es mich zu interessieren wen oder wie Person XY liebt?! Not my Business. Jeder soll so wie es für ihn/sie stimmt. Schliesslich gibt es doch kein richtig oder falsch, möglich oder unmoglich!

      Ist in etwas das gleiche wie die ewige mühsame Disskussion um Fleischesser, Vegie und Vegan! Jeder so wies ihm gefällt oder?!
  • Ponchomor 29.11.2018 11:04
    Highlight Highlight Für mich hat das alles auch mit "gönnen" zu tun. Ich gönne meinem Partner wenn er z.B. im Urlaub eine schöne Zeit mit Freunden statt mit mir verbringt oder ohne mich Feiern geht. Da verlange ich ja auch keine Exklusivität. Wieso reagieren wir beim Thema Sexualität eifersüchtig, statt es unserem Partner einfach zu gönnen? Und wieso wird körperliche Exklusivität so hoch gewichtet, dass das Gönnen in diesem Fall nicht möglich ist?
    • Sternentraum 29.11.2018 12:49
      Highlight Highlight Die beste Antwort hier!
    • RichPurnell 29.11.2018 14:09
      Highlight Highlight Vielleicht weil das zwei unterschiedliche Level von Initmitäten sind?

      Wäre das alles auf gleicher Stufe, würdest du's sicher gleich ok finden im Ausgang statt ein Bierchen zu zischen ein bisschen auf dem Barhocker zu masturbieren, oder im Hotel im Speisesaal Sex zu haben. Machst du aber nicht oder?
      Siehst du, auch du stellst Sexualität auf eine andere 'exklusivere' Stufe.

      Btw: hab nichts gegen Poly, von mir aus kann jeder machen was er möchte. Aber ich habe zu oft gesehen wie ein Partner dem anderen das Konzept aufzwingt da dieser va. sich selbst gern was 'gönnt' und der andere leidet..


    • Ponchomor 29.11.2018 16:09
      Highlight Highlight Hm, vielleicht verstehe ich deine Aussage falsch aber nur weil Sex hinter verschlossenen Türen stattfindet und somit intimer ist als z.B. Ausgang und Ferien, heisst das doch nicht automatisch, dass man nicht verschiedene Sexualpartner haben kann?
  • pun 29.11.2018 10:51
    Highlight Highlight Den Fragestellenden und allen, die auch an der Frage, weshalb die Liebe für eine*n Partner*in so sehr zur Ersatzreligion wurde kann ich sehr die Liv Strömquist - Comics ans Herz legen, "Der Ursprung der Liebe" ist sehr witzig und aufschlussreich. :-)
  • P.Rediger 29.11.2018 10:50
    Highlight Highlight In, per Definition, wahrer Liebe hat demzufolge auch keine Eifersucht Platz. Aber wirklich lieben kann man nur, wenn man sich selber auch liebt und sich nicht selber verrät. Empfehlung zum Lesen: "Die Kunst des Liebens" von Erich Fromm. Ist zwar schon ziemlich alt, erklärt aber diese Ansicht der wahren Liebe sehr gut. Schliesslich zählt als Basis nur Ehrlichkeit und was man zusammen vereinbart hat, ob monogam, polygam oder was auch immer. Kommt hinzu, dass es sich nicht lohnt eine gemeinsame Basis von x Jahren wegen einem Fehltritt, der jedem passieren kann, bachab zu schicken.schicken.
  • Ms. Song 29.11.2018 10:48
    Highlight Highlight Für sich und seine Beziehungsform Verständnis und Toleranz fordern, aber selbst alle monogamen Leute als Lügner und Betrüger abstempeln? Autsch!
  • P.Rediger 29.11.2018 10:44
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach besteht ein wesentlicher Teil des Problems darin, dass in unserer Gesellschaft verliebt sein mit Liebe verwechselt wird. Verliebt sein = Amok von Botenstoffen und davon ausgelöste Gefühle. Für den Körper enorm anstrengend, weshalb er nach ein paar Monaten zurückschrauben muss um sich nicht selber aufzuzehren. Damit einhergehend kann man sich vielfach auch nicht vorstellen die betreffende Person zu teilen. Liebe hingegen ist ist eigentlich bedingungslos, will heissen, mir ist das Wichtigste auf der Welt, dass es der Person die ich liebe gut geht.
    • ceciestunepipe 29.11.2018 10:53
      Highlight Highlight sehr schön formuliert! Vor allem der letzte Satz :)
  • fandustic 29.11.2018 10:36
    Highlight Highlight Daumen hoch, Emma. Gute Antwort. Und an all jene welche den "Glauben" mitverantwortlich machen: In der Tierwelt gibt es Poly wie Monogam....ich denke soweit wirkt der Einfluss der Kirche nicht...aber ich kann mich ja täuschen;) Will sagen, es steht jedem frei sein Liebesleben so zu leben wie er möchte. Glaube nicht dass es richtig oder falsch gibt in diesem Zusammenhang.
    • Dysto 29.11.2018 12:01
      Highlight Highlight In der Tierwelt sind die Tiere jedoch innerhalb ihrer Art entweder poly- oder monogam, und nicht mal so und mal so. Der Mensch gehört, meines Wissens, eigentlech schon eher zur polyamourösen Tierart. Der Penis ist z.B. so geformt, dass er beim Rausziehen das Sperma eines anderen, der vorher mit der Frau verkehrte, rausdrücken könnte. Selbst lebe ich nicht polygam.
    • Ehringer 29.11.2018 13:32
      Highlight Highlight @Dysto: Den Menschen als polyamouröse Tierart zu beschreiben, wenn er nachweislich seit Jahrhunderten mehrheitlich monogam lebt, finde ich persönlich schwierig. Der Mensch stammt von mehrheitlich polyamourösen Tierarten ab, das ist soweit richtig. Der Mensch mag auch von Natur aus auf ein polyamouröses Leben vorbereitet sein, auch das kann richtig sein (Weiss ich nicht und zu faul zum Überprüfen). Der Homo sapiens sapiens ist aber definitiv eine grundsätzlich monogame Tierart, schliesslich herrscht das vor.
    • kupus@kombajn 29.11.2018 14:03
      Highlight Highlight @Ehringer: was vorherrscht, definiert noch keinen genetisch verankerten Grundsatz. Der Mensch lebt nicht seit Jahrhunderten mehrheitlich Monogam, einige Menschen leben so. Auch heute existieren noch Kulturen, in welchen Polyamorie völlig normal ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Waldorf 29.11.2018 10:29
    Highlight Highlight Nun gut, ich nehme mal sehr an, das sich P & H sehr wohl bereits über dieses Thema informiert haben, da sich Polypaare wie beschrieben wohl oder übel genötigt sehen, sich zu rechtfertigen. Aber danke für die Anregung der Diskussion.
    Zur Frage warum Monogamie vorherrschend ist. Dies wird für alle "Betroffenen" und interessierten sehr einfach und verständlich auf mickrigen hundert A5 Seiten im Büchlein "Lob der offenen Beziehung" beschrieben. Kann ich sehr empfehlen auch wenn man sich bewusst für Monogamie entscheidet. Vielleicht vorallem dann...
  • Sam1984 29.11.2018 10:21
    Highlight Highlight Es gibt auch eine einfachere (nicht auf Sexualtrieb basierende) Erklärung, warum viele Menschen single oder monogam sind.

    Eine Beziehung bedeutet Aufwand. Für manche ist der Aufwand mit einem Partner schon zuviel (Singles die keine Beziehung möchten). Für manche reicht der Aufwand für 1 Partner (Monogamie) und manche trauen sich mehr zu (Poly).

    Es spricht nichts gegen alle diese Formen der Beziehung.
    • who cares? 29.11.2018 11:41
      Highlight Highlight Ich hatte für einige Zeit eine Fernbeziehung. Wir hatten zwar ständig Kontakt, aber ich hätte trotzdem mehr als genug Zeit gehabt, noch mit jemand anderem was anzufangen. Aber ich wollte nicht. Andere Männer waren für mich einfach nicht interessant.
  • Sommersprosse 29.11.2018 10:16
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass wir eines Tages in einer Gesellschaft leben, in der jeder leben und lieben kann, so wie er möchte. Doch solange es Vorurteile auf allen Seiten gibt, kann sich nichts ändern.

    Eine monogame Beziehung ist nicht weniger ehrlich als eine polyamore und eine polyamore ist nicht weniger fest als eine monogame Beziehung. Es kommt auf die Partnerschaft an.

    Wann akzeptieren wir endlich, dass es verschiedene Wege zum Glück gibt und nicht der eine Weg, der richtige ist?

    Leben und leben lassen! 💗💗💗
    • 00892-B 29.11.2018 10:44
      Highlight Highlight Wie (fast) immer hast du wieder mal recht.

      Wann akzeptieren wir endlich, dass es uns allen besser gehen würde, wenn wir einfach immer auf Sommersprosse hören würden?☺
    • Chili5000 29.11.2018 11:06
      Highlight Highlight @Sommersprosse:
      Da ist aber jemand ziemlich geflasht von dir... :)
    • läck bobby 29.11.2018 11:08
      Highlight Highlight grandioser Beitrag Sommersprosse!! Musste beim lesen die ganze Zeit zustimmend nicken :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • maljian 29.11.2018 10:12
    Highlight Highlight Frage am Rande.

    "Was der Rest denkt: Göschenen-Airolo! Aber sowas von!"

    Ist Göschenen-Airolo sowas wie am Arsch vorbei?
    • fandustic 29.11.2018 10:17
      Highlight Highlight Yep, einfach auf "Durchzug" schalten;)
    • lilas 29.11.2018 10:20
      Highlight Highlight Genau..ins eine Ohr rein und zum andern Ohr raus, wie der Zug der durch den Tunnel fährt😉
    • Idrisi 29.11.2018 10:38
      Highlight Highlight Göschen-Airolo hat die gleiche Bedeutung ist natürlich viel schöner und sehr viel helvetischer. Inzwischen hat es auch etwas nostaligisches.
    Weitere Antworten anzeigen
  • salamandre 29.11.2018 10:08
    Highlight Highlight Die Monogamie hat sich in erster Linie durch das Christentum derart festgesetzt. Meine Frau, meine Freundin, oder mein Mann. Egoismus und wie Ihr selber sagt fehlende Komunikation, geben dann den Rest.
    • sottosopra 29.11.2018 10:21
      Highlight Highlight Glaube ich eben nicht: gibt sowohl soziale als auch finanzielle und biologische Gründe dafür, wieso sich die Monogamie als Norm durchgesetzt hat. Hier eine Auswahl an Gründe:

      https://www.spektrum.de/magazin/evolutive-ursachen-der-monogamie/820777


    • Mutzli 29.11.2018 10:22
      Highlight Highlight @Salamandre

      Mit der Einführung des Christentums hat sich nicht wahnsinnig viel gegenüber z.B. der römischen und griechischen Gentilreligion geändert. Alle theoretisch monogam, faktisch polygamie erlaubt solange es a. nicht zu einer Heirat kommt und b. nur für Männer erlaubt. Da war z.B. dann das früh- bis hochmittelalterliche Christentum in diesen Gegenden effektiv angenehmer, da wenigstens wilde Ehen, Probezeiten und Annulierungen mehr oder weniger akzeptiert waren.
    • salamandre 29.11.2018 10:47
      Highlight Highlight ...und mit, bis der Tod euch scheidet hat uns der Pfaff den Finger aufgehalten und uns das schlechte Gewissen gleich mit eingetrichtert.
  • snobilikali 29.11.2018 10:06
    Highlight Highlight Wow, hier regnet es ja nur von Blitzen, wenn man positiv über poly schreibt - fühlen sich alle Monogamisten angegriffen durch dieses Thema, oder könnt ihr bitte mal textlich argumentieren statt alles zu blitzen?
    • Vergugt 29.11.2018 10:29
      Highlight Highlight Kenne ich leider aus dem echten Leben. Ich war eine Zeit lang in einer offenen Beziehung, und wurde dafür teilweise von guten FreundInndn massiv angefeindet - ohne, dass ich das Thema überhaupt angesprochen, geschweige denn Monogamie kritisiert hätte, und ohne das geringste Verständnis für meine Sicht der Dinge.

      Jänu, dämfall sind do vili Lüt wohl chli aagfrässe...
    • Waldorf 29.11.2018 10:46
      Highlight Highlight Gewöhn dich dran. Das ist "normales" Verhalten.
    • The Count 29.11.2018 11:03
      Highlight Highlight Ob monogam oder polyamor ist scheissegal, solange alle Beziehungsbeteiligten mit der Form einverstanden sind.
      Ich kenne eine Dreierbeziehung die seit Jahren sehr harmonisch geführt wird. Ein Ehepaar und ein Mann, der Ehemann will gar keinen Sex mehr, der andere Mann war ursprünglich "nur" dafür vorgesehen. Ist doch toll so!

      Selber bin meine Partnerin und ich wunschlos monogam, passt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Steven86 29.11.2018 10:04
    Highlight Highlight Entscheiden ist das, in einer Beziehung, beide das gleiche möchten. Weder das eine noch das andere ist falsch.
  • hodeha 29.11.2018 09:59
    Highlight Highlight die freie Liebe vor einigen Jahrzehnten hat aber auch nicht funktioniert. Sonst wäre diese Art von Beziehungsführung heute Alltag.
    • Mutzli 29.11.2018 10:24
      Highlight Highlight @hodeha

      Ein Grund dafür könnte auch sein, dass diese so frei dann auch nicht war. Zumindest in der heutigen Forschung und basierend auf den Erinnerungen von beteiligten ging auch das in der Mehrzahl der Fälle viel mehr Richtung Freiheit für Männer, Gebundenheit und Monogamie für Frauen.
    • hodeha 29.11.2018 11:00
      Highlight Highlight Wir Männer haben ja, gemäss der Theorie, mehr den Drang unsere DNA weiterzugeben. Das kann sein, wobei ich keine pauschale Aussage abgeben möchte. Es gab bestimmt viele Damen, die das auch mochten! ;-) Vorzugsweise in jüngeren Jahren. Ich merke das an mir selber, ich gehe gegen 40 und bin verheiratet. Ich könnte mir einen Seitensprung gar nicht vorstellen.

      Soll doch jeder so leben wie er will, solange es für beide stimmt. Das einzig richtige gibt es einfach nicht. Auch nicht für Polyamore oder Veganer! ;-)
    • maude 29.11.2018 12:07
      Highlight Highlight Ja weil die Monogamie ja klappt wie die Statistik zeigt ;-) Ich lebe seit 12 Jahren in einer Menage a trois. Sollte ich mich von einem trennen, dann wird es heissen 'Ich hab ja von Anfang an gesagt, dass sowas nicht gut gehen kann!!' was bei ner monogamen Beziehung nie gesagt würde...Merksch? :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • lily.mcbean 29.11.2018 09:58
    Highlight Highlight Der Grund warum Monogamie so tief in uns verwurzelt ist ist mmn einerseits der tierische Trieb nur die eigenen Gene weiterzugeben und Konkurrenz auszuschalten. Andererseits spielt da unsere werte Religion sicher auch eine grosse Rolle. Beachte man die Tatsache das man als EhebrecherIN ins Zuchthaus geworfen wurde.
    • frau_kanone 29.11.2018 10:19
      Highlight Highlight Der Grund warum Monogamie bis heute durchhält / durchgehalten hat, ist tatsächlich teils der Wunsch nur eigene Gene weiterzugeben.. Nur: Dieser Wunsch kommt von männlicher Seite. Eine Frau sucht sich biologisch bedingt immer den "bestmöglichen" Mann (somit Genpol) aus. Sie als Frau weiss zudem immer ob es ihr Kind ist oder nicht. Der Mann hat keine Gewissheit darüber, ausser er lässt einen DNA-Test erstellen. Ergo sind vor allem Männer daran interessiert die Monogamie schön weiter so laufen zu lassen.
    • Idrisi 29.11.2018 10:46
      Highlight Highlight Im Tierreich sind oft Arten mit einer langen Aufzucht tendenziell monogamer. In der Natur scheint dies für viele Arten eine erfolgreiche Strategie zu sein, bei den Vögeln gibt es einige Arten die mehrheitlich monogam leben. Interessanterweise scheint dies beim Mensch eher ein angelerntes oder kulturelles Konstrukt zu sein. Seine nächsten Verwandten sind alles andere als monogam.
    • lily.mcbean 29.11.2018 10:56
      Highlight Highlight @idrisi, vor kurzem habe ich eine Doku gesehen in der Ornitologen festgestellt haben das quasi jedes 2 Vogelmännchen ein Küken aufzieht das von einem anderen Männchen gezeugt wurde. Dabei konnten sie auch beobachten wie weibliche Vögel auf der Suche nach geeigneten Nestmaterialien andere Männchen für den perfekten Zweig mit Sex "bezahlt" haben. Ich werde die Doku suchen und wenn ich sie finde poste ich den Link hier rein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • frau_kanone 29.11.2018 09:56
    Highlight Highlight Woher kommt Monogamie, Lektion 0.1: Hat prähistorischen Ursprung, früher war Polyarmorie ein "muss", da so eigentlich die Stammzellen des stärksten Männchens weitergebeben wurden. Habt ihr euch nie gefragt warum der Penis diese Form hat? Mit der Eichel (als kleines Schüfeli sozusagen) wurde schwächerer Samen von Vorgängern aus dem Vaginalkanal des Weibchens geräumt. Frauen wurden also eigentlich von mehreren Männern beglückt, die Kinder wurden in der Gemeinschaft aufgezogen und niemand kümmerte gross, welches Kind nun von welchem Mann stammte. Weitere Infos von euch dazu gerne willkommen.
    • Emma Amour 29.11.2018 10:08
      Highlight Highlight Jetzt habe ich das Schüüfeli-Bild bildlich vor Augen und muss lachen.
    • frau_kanone 29.11.2018 10:15
      Highlight Highlight Lektion 0.2: Als unsere Vorfahren sesshaft wurden / anfingen Ackerbau zu betreiben, fielen die Gemeinschaften auseinander und eine neue Lebensform wurde als bestes Modell auserkoren: Monogamie. Der Mann hatte so die Sicherheit, dass sein Erbgut weitergegeben wird und nicht das eines anderen, die Frau hatte Sicherheit vor anderen Männern und einen Ernährer. Der Kirche und dem Patriarchat gefiel dieses Modell so gut, dass es bis heute als DIE Lebensform angesehen wird. Hier kommt Emma ins Spiel: Siehe oben; jeder soll die Art Beziehung wählen, welche die Parteien darin am glücklichsten machen.
    • lily.mcbean 29.11.2018 10:18
      Highlight Highlight Kopfkino in seiner reinsten Form 🤣
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chili5000 29.11.2018 09:54
    Highlight Highlight Es ist eigentlich egal welche Beziehungsform einem glücklich macht solange sie einem glücklich macht. Die Frage ist aber warum hat sich neben der Monogamie praktisch keine andere beziehungsform etabliert? Das muss halt jeder für sich beantworten. Neben der Liebe ist für mich die Exklusivität unserer Sexualität irgendwo halt auch sehr wichtig. Aber das muss jeder für sich selbst wissen. Für mich wäre Polygamie in jungen Jahren durchaus denkbar gewesen, heute aber definitiv undenkbar...
  • Ferranya 29.11.2018 09:48
    Highlight Highlight Ich würde mich zwar auch als monogam bezeichnen, habe aber kein problem damit wenn andere poly-beziehungen haben :) wichtig ist doch dass man glücklich ist, da ist es doch egal ob mit einer person oder 2 (oder mehr), ob mit mann oder frau, ob trans oder nicht u.s.w.
    • Lästermaul 29.11.2018 10:59
      Highlight Highlight Genau meine Gedanken wiedergegeben. Danke Ferranya ❤️
  • The Count 29.11.2018 09:45
    Highlight Highlight Wow Emma, deine Antwort entspricht genau meiner Ansicht zu diesem Thema. Der einzige Unterschied besteht darin, dass ich es wohl nicht annähernd so gut beschrieben hätte. Chapeau! 🍀
  • Scaros_2 29.11.2018 09:44
    Highlight Highlight Ja, der Sexualltrieb macht zwar teils was er will, dient ja schliesslich zur Fortpflanzung. Jedoch ist in meine Auge die Kunst der Monogamie höher zu werten als jene der polyamorie. In der tierwelt gibt es ja auch beide Formen. In der
  • PeterAlexander 29.11.2018 09:44
    Highlight Highlight Hmm... "Dabei ist es meiner Meinung nach total egal, wie das Zusammensein aussieht. Polyamor, monogam, offen, bisexuell, alles super, so lange es für beide Parteien passt."

    Insbesondere den letzten Abschnitt mit den beiden Parteien finde ich spannend. Es kann alos nicht mehr geben😀?
    • Emma Amour 29.11.2018 10:01
      Highlight Highlight Würde es dir besser gehen, wenn ich aus "beide Parteien" "alle Parteien" machen würde?
    • PeterAlexander 29.11.2018 11:34
      Highlight Highlight 😀ne passt schon, hab ja nicht reklamiert. Habs als süssen, freudschen verstanden.
  • Schubidubidubid 29.11.2018 09:43
    Highlight Highlight Die Antwort ist auch: weil es ein verdammtes Privileg ist, poly leben zu können. Wenn wir unsere Beziehung öffnen würden, müssten wir ja trotzdem die gleiche Zeit in sie stecken (sorry für die Doppeldeutigkeit), und jeder würde noch mit anderen Menschen emotionale Bindungen eingehen, die Zeit & Energie kosten. Ich könnte das mit Job/Familie/Weiterbildungen etc schlicht nicht vereinbaren.

    Was ich allerdings auch nicht verstehe: sobald ich Monogamie verlange, habe ich ja das Gefühl, alle Wünsche (insbesondere sexuell) meines Partners erfüllen zu können. Das würde ich mir nicht mehr antun.
    • frau_kanone 29.11.2018 10:27
      Highlight Highlight Finde deine Ansicht spannend, da ich eigentlich genau andersherum denke: Je mehr sich an einer Beziehung beteiligen, desto schöner / bereichender / einfacher. Nehmen wir deine genannten Punkte, warum du heute teilweise nicht genug Zeit hast für deinen Partner:
      Job - Würden sich bei Poly nicht auch mehr um das finanzielle Einkommen kümmern und somit der Beitrag des Einzelnen geringer ausfallen?
      Familie - Poly doch klar im Vorteil, da ein Kind mehr Bezugspersonen hat und man sich die Aufgaben besser teilen kann?
      Weiterbildungen - Ist persönlicher Wunsch und nicht von Beziehungsform betroffen
    • SusiBlue 29.11.2018 10:52
      Highlight Highlight Poly geht nicht wegen dem Aufwand und Mono, da lastet der Befriedigungsdruck auf den Schultern...

      Ich frag aus Neugier: Verzichtest du in dem Fall ganz auf Beziehung?
      Oder wie muss man dein Statement lesen?
    • The Count 29.11.2018 12:01
      Highlight Highlight Poly war mir persönlich vom Zeitaufwand zu anstrengend, der Befriedigungsdruck ist bei mir als mittlerweile Mono glücklicherweise praktisch nicht da dank der richtigen Partnerwahl ;-)
      Jedem das seine.
  • Diagnose: Aluhut 29.11.2018 09:43
    Highlight Highlight Gegen Polygamie ist nichts einzuwenden. Wenn beide einverstanden sind. Zurückblickend hat da die katholische Kirche ihren nicht zu unterschätzenden
    Beitrag geleistet, dass Monogamie in den Köpfen der Menschen so eingebrannt ist.
    • Chili5000 29.11.2018 10:55
      Highlight Highlight Ich glaube Monogamie gab es durchaus etwas Länger als die Kirche...
    • Diagnose: Aluhut 29.11.2018 12:41
      Highlight Highlight Ah, ja? Zählt das für alle Kulturkreise? ;) Egal. Die Frage der Beiden war ja, wieso viele Polygamie verurteilen etc. Und darum ging es mir.
    • Chili5000 29.11.2018 14:31
      Highlight Highlight Ich denke schon das für die meisten Kulturkreise der frühen Menschheit galt. Meiner Meinung nach war und ist das auch die einfachste Beziehungsform.
  • sheshe 29.11.2018 09:40
    Highlight Highlight Ich liebe viele Menschen, aber die intime Liebe will ich nur meiner Partnerin geben. Das drückt meiner Meinung eine exklusive Wertschätzung aus und keinen Besitzanspruch.

    Denn es ist schöner, sich voll und ganz auf etwas einziges zu fokussieren, als vieles nur halbpatzig zu machen.

    (Dies soll kein Vorwurf oder Unterstellung sein! Macht, was euch glücklich macht. Mich macht Monogamie glücklich.)
    • Henzo 29.11.2018 14:30
      Highlight Highlight "...aber die intime Liebe will ich nur meiner Partnerin geben. Das drückt meiner Meinung eine exklusive Wertschätzung aus und keinen Besitzanspruch. "
      Du gibst ihr die exlusive Wertschätzung. Klar ist das kein Besitzanspruch. Wenn du von ihr aber genauso EXKLUSIVE Wertschätzung verlangst ....dann ist das nur für dich, weil exklusiv für dich ...das wär strenggenommen dann doch ein Besitzanspruch.
  • Klangtherapie 29.11.2018 09:40
    Highlight Highlight Nun ja, ich persönlich lebe in Beziehungen monogam weil ich kein Verlangen nach einer anderen Person verspüre wenn ich verliebt bin.
    Warum ich das auch von meinem Partner/in erwarte ist offen und ehrlich zugegeben grösstenteils Eifersucht. Die Fragen die ich mir dann stelle wie "Was hat die/der Andere was ich nicht habe?" , "Warum teilt er seine Fantasien lieber mit jemand Anderem?", "Warum genüge ich allein nicht?"

    Falls die Fragensteller oder Leute in solchen Beziehungsformen hier mitlesen, würde es mich sehr interessieren wie sie mit solchen Fragen umgehen...?
    • fabsli 29.11.2018 10:39
      Highlight Highlight Ich habe seit 10 Jahren eine offene Beziehung. Diese Fragen habe ich mir auch gestellt. Eifersucht ist das Problem. Und Eifersucht kommt von Unsicherheit, schlechter oder weniger gut zu sein als jemand anders.
      Es geht auch nicht um "genügen". Wieso vergleichst du?
    • ceciestunepipe 29.11.2018 10:44
      Highlight Highlight Für mich geht es dabei um meine (persönliche) Einstellung, dass Liebe und Gefühle allgemein nicht begrenzt sind. Wenn ich Person x Liebe gebe, bleibt nicht weniger Liebe übrig für Person y, da Liebe unendlich und sehr variantenreich ist. Klar ist es eine Frage von Zeit, Aufwand, etc., aber rein gefühlstechnisch hilft es mir selbst, die Eifersucht zu bekämpfen, wenn ich mir überlege, dass Zuneigung nicht eine bestimmte Masse sein muss (z.B. 20 Einheiten) und ich die aufteilen muss (15 für den Partner, 2 für Kollegin, 1 für Hund, etc...) Aber Eifersucht kenne ich auch;)
    • Klangtherapie 29.11.2018 11:07
      Highlight Highlight Hmm, wie geht ihr dann mit der Eifersucht um wenn sie "aufkeimt"?
      Bzw wie habt ihr gelernt damit umzugehen?
      Klar Eifersucht ist in erster Linie Unsicherheit, aber auch mit gestärktem Selbstwertgefühl stelle ich mir den Gedanken vom Partner im Bett mit jemand Anderem schmerzhaft vor... oder "spürt" ihr da nichts?

      Sorry für das Gelöchere, es geht mir nicht ums urteilen, es interessiert mich wirklich 😅
    Weitere Antworten anzeigen
  • sottosopra 29.11.2018 09:38
    Highlight Highlight Das nächste Mal lässt du lieber einen Historiker die Frage beantworten, wieso sich die Monogamie in der westlichen Gesellschaft als „Norm“ etablieren konnte. Oder vielleicht äussert sich ja ein Historiker in der Kommentarspalte. Wäre aufschlussreich.
    • Waldorf 29.11.2018 10:38
      Highlight Highlight Ackerbau und Besitztum hat viel damit zu tun. Ist bestens erforscht.
    • Mutzli 29.11.2018 11:13
      Highlight Highlight @Waldorf

      Theorien in diese Richtungen gibts zuhauf, ja. Aber belegen lässt sich sowas schlichtweg nicht, während es auch zahlreiche Gegenbeispiele gibt. Zumindest für die höheren gesellschaftlichen Schichten ab der Antike bis heute in patriarchalen Gesellschaften war die Monogamie allerdings sicherlich Mittel zur Erbverwaltung und Besitzwahrung. Wobei Monogamie hier nicht ganz korrekt ist, sondern mehr die Idealvorstellung beschreibt und Männer häufig ganz un-monogam fröhlich uneheliche Kinder zeugen konnten.
    • Waldorf 29.11.2018 11:56
      Highlight Highlight Ja, sorry @Mutzli. "Erforscht" ist definitiv das falsche Wort. Stimme dir zu.
  • Daniel Plainview 29.11.2018 09:38
    Highlight Highlight Monogamie ist ein krankes Konstrukt der katholischen Kirche und total veraltet. Leben wir etwa im 17. Jahrhundert? Der Mensch ist nicht für Monogamie gemacht darum ist Polygamie etwas völlig normales.
    Was gibt es Schöneres als mehrere Frauen/Männer gleichzeitig zu lieben?
    • lily.mcbean 29.11.2018 10:03
      Highlight Highlight In der Theorie mag das ja ganz toll klingen, in der Praxis aber kaum umzusetzen weil das garantiert riesen Dramen geben würde. Eifersucht ist eine Schlange.
    • Fabio74 29.11.2018 10:11
      Highlight Highlight Aber es muss klar kommuniziert sein und alles abgesprochen sein
    • Mutzli 29.11.2018 10:33
      Highlight Highlight @D. Plainview

      Auch wenn ich gar kein Fan der kath. Kirche bin: Der kann jetzt wirklich nicht die alleinige "Schuld" an der Verbreitung der Idee von Monogamie gegeben werden. Oder wie erklären Sie sich z.B. die Präsenz der Idee in vorchristlicher Zeit oder im shintoistischen Japan?

      Die Verbreitung des Konzepts hat schon seine Gründe, ganz ohne mögliche Biologische Faktoren anzuführen. Auch wenns stark vereinfacht ist: Wenn man in einer patriarchalen Gesellschaft Güter vererben will, kommts schnell zur Monogamie. Denn effektiv galt Monogamie meist de facto nur für Frauen, nicht Männer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fabsli 29.11.2018 09:37
    Highlight Highlight Wenn du Emma sagst, dass du dir die nächste Kiste polyamor und offen vorstellst und es dann nicht so ist, weil du nicht so bist, hat das sicher auch mit dem zu tun, was wir als Gesellschaft darüber denken. Es gibt Populationen, die das problemlos können. Es gab früher auch bei den Römern und Griechen offene und polyamore Beziehungen. Heute ist das aber tabu, weil alles meins, meins, meins!
    Wieso gilt Exklusivität?
  • Die verwirrte Dame 29.11.2018 09:34
    Highlight Highlight Was mich bei den Leuten, die eine offene Beziehung o.ä. führen oft "stört" ist, dass sie ihre Beziehungsform für die einzig richtige und einzig ehrliche halten.

    In ALLEN monogamen Beziehungen wird schliesslich nur gelogen und nur die Leute, die eine offene Beziehung haben, können ehrlich zu ihrem Partner sein. Ich halte das für Schwachsinn.

    Jeder soll so leben wie er will aber auch akzeptieren, dass es Leute gibt, die eben anders leben möchten.
    • Waldorf 29.11.2018 10:33
      Highlight Highlight Richtig, finde ich per se störend wenn jemand dem anderen sein Weltbild aufschwatzen möchte. Nur, es sind viel mehr die monogamen (oder vielmehr die seriell monogamen) Menschen, welche die anders lebenden belächeln. Und das ist nur die mildeste Form der Ablehnung in diesem Kontext, das kannst du mir glauben.
    • fabsli 29.11.2018 10:49
      Highlight Highlight In monogamen Beziehungen wird im Bezug auf Fremdgehen sehr sehr viel gelogen. Das ist einfach so. Das fällt natürlich bei einer offenen Beziehung weg. Von dem her kann es für dich Schwachsinn sein, ist aber ein Fakt.
    • Die verwirrte Dame 29.11.2018 10:50
      Highlight Highlight @Waldorf

      Vielleicht kommt es bei den Diskussionen auch darauf an, auf welcher Seite man ist. Für mich passt Monogamie am besten. Wenn ich dies, ohne eine offene Beziehung zu werten, jemandem sage, der eine offene Beziehung führt, wird mir meist an den Kopf geworfen, dass ich wohl denke, dass ich meinen Partner "besitze" und dass er mir "gehört". Und dass wir uns sowieso immer belügen.

      Auch wenn diese Leute wissen, dass sowohl für mich UND für meinen Partner die Monogamie die passende Beziehungsform ist.


      Mir käme nie in den Sinn, jemanden aufgrund der Beziehungsform zu verurteilen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • snobilikali 29.11.2018 09:32
    Highlight Highlight Erste!!!!!!!!!!!!!!!! :-D

    Wir sollten uns alle ein Stückchen von diesen beiden abschneiden. Poly zu leben, erleichtert so viele Dinge. Schade wurde dem Menschen Besitzansprüche und Eifersucht angeeignet. Ich hoffe (für mich) eines Tages auch so weit zu sein wie die beide. Benötigt natürlich sehr offene Kommunikation und grosses Vertrauen. Respekt an euch und geniesst es!
    • Burdleferin 29.11.2018 10:32
      Highlight Highlight Das ist ziemlich wertend: so weit zu sein, dass du das auch durchziehen könntest. Heisst, dass man auf einer höheren Stufe der Entwicklung sein muss, um polyamor zu leben.
      Kanns nicht sein.
    • AnnikKilledTheStage 29.11.2018 10:49
      Highlight Highlight Ich weiss nicht ob es die Dinge erleichtert oder erschwert. Es hat nichts mit Besitzansprüchen zu tun, sondern etwas mit deinen Gefühlen ...
    • snobilikali 29.11.2018 13:33
      Highlight Highlight Ou, so habe ich das nicht gemeint @Burdleferin, eher so: ich hoffe, ich bin eines Tages auch genug selbstsicher (mit dem richtigen Partner an der Seite natürlich, der genau so fühlt), in einer poly oder einfach offenen Beziehung leben zu können und nicht von Verlustängsten und Eifersucht geplagt zu sein. Hatte bisher auch nur monogame Beziehungen, war für mich auch richtig! Ich wünsche mir für mich selbst, mich ein wenig öffnen zu können. Ich habe das Gefühl, das würde "mein Leben erleichtern" in einer Beziehung.
      Wollte also niemanden werten, jedem das Seine. Leben und leben lassen :-)

Er fotografiert Kinder mit Down-Syndrom – das Motto: «Sieh uns mit anderen Augen»

Eine Aufforderung, die viele Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung sicher gern einmal an ihre Mitmenschen richten würden – denn in unserer Welt wird angestarrt, wer nicht der «Norm» entspricht, wer anders aussieht, sich anders verhält. Dabei gerät die Tatsache, dass «anders» eine Frage des Standpunkts ist, häufig in Vergessenheit – und diese Standpunktfrage versucht uns die Initiative «Look at us a little differently» der polnischen Vereinigung der Familien und …

Artikel lesen
Link to Article