Leben
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Aus den Memoiren eines dummen Jungen

«Hmmm, und was für Seich mache ich heute?» – Symbol-Bub.  Shutterstock

Man sagt, Kinder können grausam sein. Das mag sein. Sie können vor allem aber auch, ich kann’s nicht anders sagen, dumm sein.

Sie stellen dauernd nervige Fragen, schreien an öffentlichen Plätzen laut rum, und weinen manchmal einfach so, ohne ersichtlichen Grund. Eigentlich, wie Jugendliche im Ausgang. Ich schliesse mich dabei nicht aus. Denn ich war ein durchaus dummes Kind. Zumindest manchmal.

Ich sitze mit meinen vier Mitbewohnern in der Küche. Sam, ein Amerikaner, isst sein Mittagessen. Chris, ein britischer Australier, spielt mit einem übergrossen Tennisball. Josh, ein britischer Brite, drückt auf seinem Smartphone rum und Aiman, ein malaysischer Emirati, versucht die drei Anleitungsschritte seines Fertig-Reises nicht durcheinander zu bringen. Der liebe Junge wohnt zum ersten Mal nicht bei den Eltern. Und das merkt man.

Jemand wirft die Frage in die Runde:

Was ist eigentlich das Gefährlichste, was ihr als Kind so getan habt?



Wie wir drauf kamen? Keine Ahnung. Vermutlich via einen der tausend Witze, die wir täglich aufgrund unseres Altersunterschieds machen. Von einigen könnte ich glatt der Vater sein.

Okay, zugegeben ein enorm junger Vater, Primarschulalter, aber das hat es ja mittlerweile alles schon gegeben. Ich mache also meinem malaysischen Sprössling klar, dass er für den Schritt «Ziehen Sie den Einschnitt zu einer zwei Zentimeter langen Öffnung» keinen Lineal braucht (ich wünschte, dies wäre erfunden).

Während ich mit einem Auge drauf achte, dass sich Aiman beim Reiskochen nicht verbrennt, erzähle ich meine gefährlichste respektive dümmste Kindertat. Oder zumindest die, die ich noch am besten weiss:

Als ich etwa 5 Jahre alt war, wollte ich wissen, was passiert, wenn man ein Stromkabel durchschneidet.

Das war keine sorgfältig durchdachte Forschungsfrage, die mich aus kindlicher Neugier heraus plagte. Vielmehr handelte es sich um eine sehr spontan entstandene Problematik. Ich stand mit einer Schere in der Hand im Zimmer meiner Schwester. Vor mir ein laufendes Radio. Ich fragte mich, was wohl passiert, wenn ich das Kabel durchtrennen würde? Hört die Musik dann auf zu spielen? Wird sie leiser? Wechselt der Song? Oder passiert gar nichts?

Nur fürs Protokoll, die Lösung: Das Radio hörte auf zu spielen.

Es gab einen grossen Knall, funken sprühten und die Schere wurde beinahe entzweit. Zurück blieb ein grosses Brandloch in der Klinge, ein baumelndes Kabel und ein zugegebenermassen leicht schockiertes Kind.

Ich war dumm. Kinder sind dumm.

Doch egal wie dumm sie sind, sie haben einen sechsten Sinn dafür, wenn Ärger in der Luft liegt. Mir wurde sofort bewusst, dass gleich ein grosses Gewitter aufzieht. Es ist die Ruhe vor dem Sturm, ein fast schon idyllisch-ruhiger Augenblick, in dem man die letzten Atemzüge voller Freiheit geniesst, bevor die trampelnden Schritte erzürnter Elternteile schneller und lauter werden.

Warum ich es getan habe, fällt mir nicht mehr ein.

Rückblickend hätte ich es so erklären sollen:

Oder so:

Ich sah mich als Edison der Moderne, als Visionär, als Elon Musk der Kinderstube. Doch leider war ich damals bloss fünf Jahre alt und brachte nach dem «Zämeschiss» keinen geraden Ton mehr raus. Mir gingen die Argumente aus und ich musste ohne fairen Prozess auf schuldig plädieren.

Mit einem einzigen Schnitt zog ich den Zorn meiner ganzen Familie auf mich:

Ich blieb an dem Tag ziemlich unbeliebt. Die MythBusters hingegen wären stolz gewesen. Aber noch nicht mal die gab es zu der Zeit. Ich tröstete mich damals damit, ein verkanntes Genie zu sein. Doch heute muss ich eingestehen: Ich war einfach ziemlich bescheuert.

Bild

Archiv-Foto: Gregor S. – traut seinem unschuldigen Blick nicht.

Aber ich war nicht das einzige bescheuerte Kind. 

Meine Mitbewohner erinnern sich an ihre Geschichten ...

Aiman:

Als ich etwa vier war, lebten wir in einem Wohnkomplex mit Pool. Als das Kindermädchen abgelenkt war, stand ich am Beckenrand und starrte einige Augenblicke ins Wasser. Aus irgendeinem Grund entschied ich mich dann zu springen. Dass ich nicht schwimmen konnte, fiel mir unmittelbar danach wieder ein und ich schrie um Hilfe.

Sam:

Bei der Strasse neben unserem Haus gab es einen Wasser-Durchlass, wo sich manchmal ein kleiner Teich anstaute. Als ich fünf war, ging ich dort im frierenden Minnesota-Winter angeln und fiel mitsamt der Rute rein. Das Frustrierende war, dass es dort drin überhaupt keine Fische gab.

Chris:

Als ich zehn war, spielten ich und ein paar Freunde mit einem Schafsbock. Der hatte aber irgendwann sichtlich keine Freude mehr und jagte uns dann ordentlich rum.

Josh:

Ich bin der Jüngste von Dreien und kam immer unter die Räder. Als meine beiden Geschwister bei der Wasserschlacht gleichzeitig auf mich losgingen, dachte ich, ich bräuchte einen technischen Vorteil. Deshalb füllte ich die Wasserballons mit Abwaschmittel. Das brannte ordentlich in ihren Augen.

Und ihr? Mit welchem Blödsinn habt ihr in eurer Kindheit geglänzt?

Worin Kinder wirklich ganz miserabel sind: Im Verstecken

gregor stäheli australien mint perth gregorstaeheli staeheli

Seine Lehrer sagten früher: «Wenn du ständig überall deinen Senf dazugeben musst, wird nie etwas aus dir.» Diese Herausforderung nahm er dankend an. Heute ist Gregor Stäheli als Slam Poet vor allem auf Bühnen anzutreffen. Ein Austauschsemester in Perth zwingt ihn, diese für ein halbes Jahr zurückzulassen. Da er es dennoch nicht bleiben lassen kann, sich ständig mitteilen zu müssen, nutzt er diese Reise, um für mint zu schreiben. Seien dies Erlebnisse, Begegnungen mit Schweizern, Gespräche mit Freunden oder grundsätzliche Themen, die ihm unterwegs in den Sinn kommen. Das ist KEIN Reiseblog. Deshalb solltest du ihn nicht zu ernst nehmen – das tut er nämlich selbst schon nicht.

Stalke Gregor auf Facebook oder auf seiner Homepage.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Arutha 11.04.2017 16:16
    Highlight Highlight Ich liebte mein Skateboard. Konnte jedoch nicht drauf stehen. Deshalb bin ich immer einen gepflasterten Abhang auf den Knien heruntergefahren und der hatte eine schön lange Auslaufzone. Die war langweilig und ich musste sie immer wieder zu Fuss hochgehen. Also schnell nach Hause, eine Schnur geholt, ca. 30m abgeschnitten, an einen Pfosten angebunden, am Skateboard angebunden und runter gefahren. Hat funktioniert, ich musste nicht mehr so viel hinauflaufen. Doch Bremswirkung habe ich unterschätzt und bin voll aufs Gesicht geknallt und meine neu gewachsenen Schneidezähne wackelten.
  • ShadowSoul 10.04.2017 16:15
    Highlight Highlight "Deshalb füllte ich die Wasserballons mit Abwaschmittel. Das brannte ordentlich in ihren Augen." - hahahaha!

    Als ich klein war, dachte ich, dass wenn ich die Schwimmflügel um mein Fussgelenk mache, ich auf dem Wasser gehen könnte. Naja, falsch Gedacht. Nach einem ordentlichen Schrecken tauchte ich aber selbst wieder auf, haha :D
  • Blue_Toastbrot 10.04.2017 07:15
    Highlight Highlight Wir hatten vom 1. August noch eine kleine Rakete übrig, die wir möglichst realitätsgetreu abfeuern wollten. Wir sind also auf den Spielplatz und benutzten die Rutsche als Abschussrampe.
    Der Start war perfekt, nur lag Nachbars Blumentopf (im 2. Stock am Fenster) in der Flugbahn.
    Wir hatten Glück ist dem Fenster nichts passiert.
  • Lichtblau 09.04.2017 17:36
    Highlight Highlight Wir versteckten im Kindergartenalter einen auf der Strasse liegenden, noch glimmenden Zigistummel unter der Zeitschriftenauslage eines Kiosks. Unser Ziel: Im Chaos während des Feuerwehreinsatzes Bessy- und Fix&Foxi-Heftchen zu stehlen. Die Aktion hatte ein eindrückliches Nachspiel. Keine von uns ist daraufhin in Hindelbank gestrandet.
    (Die automatische Wortkorrektur wollte aus "Hindelbank" "Handelsbank" machen).
  • Micha Moser 09.04.2017 14:08
    Highlight Highlight In Gefahr brachte ich mich soviel ich weiss nie dramatisch, aber ich warf mit ca 3 Jahren sogut wie alles Spielzeug aus meinem Fenster weil ich es lustig fand das es danach weg ist 😂
    • Zwischenton 12.04.2017 10:26
      Highlight Highlight Der Klassiker "Dinge aus dem Fenster schmeissen" durfte auch in meiner Kindheit nicht fehlen.
      Bei mir waren es die Pfannen und Töpfe meiner Tante die eine Flugstunde verpasst bekamen....aus dem 4.Stock...
  • Yelina 07.04.2017 18:50
    Highlight Highlight Mit knapp drei Jahren wollte ich unbedingt nach draussen, durfte aber nicht. Also bin ich im zweiten Stock zum Fenster raus. Als ich realisierte, dass es zu hoch ist, um abzuhauen, hing ich schon aussen am Fensterbrett. Ich rief um Hilfe und meine Mutter kam rechtzeitig ins Zimmer und zog mich zurück. 😓
  • rauchzeichen 07.04.2017 18:32
    Highlight Highlight Kennt ihr noch diese Trettraktoren aus Plastik? Mit denen kann man Treppen von bis zu zwei Stufen runterfahren. Drei und vier Stufen enden höchstwahrscheinlich mit einem Loch im Kopf, mehr probierte ich leider nie aus.
  • Hessmex 07.04.2017 17:51
    Highlight Highlight Bei einem 4Stöckigen Haus das Abflussrohr an der Aussenfassade hochklettern und über das Dachfenster wieder ins Haus!
  • giandalf the grey 07.04.2017 17:49
    Highlight Highlight Ich war so zwischen 3 und 4 und wir wohnten in einer Wohnung im 4. Stock mit Balkon. Am Rande des Balkons war eine Rinne mit einem Loch in der Mitte. Ich fand ziemlich schnell heraus, dass meine Glasmurmel mit 5cm Durchmesser perfekt in diese Rinne passte, fast als wäre die Chügelibahn in der Wohnung eingebaut! Es ging nicht lang und meine Murmel verschwand durch den Abfluss, der dummerweise nur ein etwa 50cm langes Rohr war und landete mit viel Schwung auf dem nigel nagel neuen Mercedes der unten an der Strasse parkierte. Meine Eltern erzählen diese Geschichte auch nach 20 Jahren noch...
  • El_Sam 07.04.2017 15:58
    Highlight Highlight Am Anfang war das Feuer:
    Ich hab mir mit 5-6 J ein Feuerzeug "ausgeliehen" und mich gefreut, wie schön der Lack am Kleiderschrank brennt. Meine Mutter fand das aus unerklärlichen Gründen gar nicht lustig :-(
    Schaue heute noch ab und zu verschämt auf die Brandflecken an diesem Schrank, wenn ich bei meinen Eltern zu besuch bin.
  • Funnych 07.04.2017 14:29
    Highlight Highlight Eine wirklich dumme Idee hate ich, als ich mit 6 Jahren Elektriker spielte. Ich lief mit einem Schraubenzieher im Haus herum und tat so, als ob ich etwas repariere. Darauf wollte ich die Steckdose reparieren, indem ich mit einem Schraubenzieher in der Steckdose schraubte. Meine Mutter merkte das zu meinem grossen Glück früh genug.

    Also ja, ich wurde als 6-jähriger beinahe erleuchtet.
    • Blitzmagnet 10.04.2017 09:56
      Highlight Highlight Kapier ich nicht. Inwiefern ist ein Schraubenzieher in einer Steckdose gefährlich?
      Solang Du nicht einen zweiten in das zweite Lock steckst und beide am Metall anfasst.. :D
      Natürlich für die Eltern trotzdem ein Schock.
  • ElHainzo 07.04.2017 14:28
    Highlight Highlight Hm.
    Hiesse es nicht «malaiischen Sprössling».
  • samy4me 07.04.2017 13:44
    Highlight Highlight Ich war etwa 8 Jahre alt, bei einem abendlichen Kick versenkte jemand den Ball zielsicher im Bach neben dem Spielplatz. Ich war am nächsten am Ufer und entschied mich wagemutig im knietiefen Gewässer der Kugel nachzujagen... Das Wasser wurde immer tiefer, die Strömung immer schneller und plötzlich konnte ich nicht mehr stehen und trieb hilflos den Bach runter. Ich wäre ertrunken hätten mich nicht irgendwan ein paar grillende Jugendliche dort rausgeholt. Den Eltern habe ich das nie erzählt, aus Angst vor Hausarrest oder Ähnlichem.
  • Tasha 07.04.2017 13:35
    Highlight Highlight Hmmm... da gäbe es vieles. Top sicherlich "blind im Kreis velofahren" Das ging solang gut, bis jemand das Garagentor öffnete und ich voll dagegen krachte.

    ...oder Einkäuferlis mit dem 3-jährigen Bruder spielen. Er war der Hund (mit der Leine um den Hals) und sollte vor dem Laden (=oben auf der Rutsche) warten. Pflichbewusst hatte ich ihn natürlich angeleint. Leider hat er nicht brav gewartet und ist herunter gerutscht, wobei er sich fast erhängt hätte. Zum Glück war mein Vater in der nähe.
  • Palmenwedler 07.04.2017 12:55
    Highlight Highlight Ich durchschnitt das Mikrofonkabel von meinem Fisherprice Aufnahmegerät, als ich 5 war, weil ich wissen wollte, was in diesem Kabel drin ist und weil ich überzeugt war, Leim und Klebeband werden das schon wieder richten. Leider konnte ich nie mehr meine Stimme damit aufnehmen.
  • Marc< 07.04.2017 12:02
    Highlight Highlight Die am spektakulärsten erworbene Kopfnarbe meiner Kindheit ging so: Bei den Grosseltern im Fernsehen Tarzan erspäht, der sich von Liane zu Liane hangelt und flugs realisiert: Kann ich auch. Umsetzung bei nächster Gelegenheit im Gartenwäschehäuschen. Der Aufstieg auf das Mäuerchen problemlos, der Griff an die Plastikschnüre ebenso gekonnt, ein, zwei kleine Hangeleien weiter das Unausweichliche und damit die Entdeckung der Schwerkraft am eigenen Körper sowie die Erkenntnis, dass Berner Schädel eben doch nicht von Plastigg sind.
  • FreeDobby 07.04.2017 11:25
    Highlight Highlight Als ich etwa 10-12 Jahre alt war, sind wir mit der Familie 'Minigölfla' gegangen. Mein älterer Bruder musste natürlich bescheissen, was mir als armes, kämpferisches Sandwichkind gar nicht gefiel. Als ich bei einer Bahn an der Reihe stand, holte ich etwas sehr weit zum Schlag aus (im Wissen, dass mein Bruder hinter mir stand). Mein Schläger traf ihn mitten ins Gesicht.
    Im Nachhinein hatte ich Glück, dass er sprichwörtlich nur mit einem blauen Auge davon kam.
    Offiziell habe ich nicht bemerkt, dass er hinter mir steht.
    Aus irgend einem Grund, kam er nie mehr mit 'go Minigölfla'.;-) http://In Bruder
  • pamayer 07.04.2017 10:51
    Highlight Highlight Einem Quecksilber Thermometer mit einem zündhölzchen etwas nachgeholfen, dann die herausgespickten Quecksilber Kügelchen vom Badezimmer Boden zusammengefangen und in der Toilette entsorgt. Dann mit Schrecken festgestellt, dass die Quecksilber Kügelchen nach mehrmaligem spülen am Boden des Siphons weiter frech quecksilberten...
    • fischbrot 07.04.2017 13:25
      Highlight Highlight Ha! Kenn ich *g*
  • Nordurljos 07.04.2017 10:37
    Highlight Highlight Schaukeln auf dem Gireitsi oder Ritiseili und dann am höchsten Punkt loslassen, dann kann man ewigs fliegen. Aber haben das nicht alle gemacht?
    • AnnaFänger 07.04.2017 12:56
      Highlight Highlight Unter anderem ja, wir hatten eimal zwei besonders hohe schaukeln (gefühlt 5 meter, vermutlich etwas weniger) voreinander hängen, unter einem dach, entweder knallten wir absichtlich mit den füssen aneinander, drehten uns bis uns übel wurde oder wir zerstörten die decke, da wir natürlich den höchsten punkt erreichen wollten, erstaunlicherweise kamen wir immer gut davon, vor allem ohne schäden an uns selber, teilweise je nach höhe hatten wir auch einen moment wo wir einfach schwerelos in der luft waren, bevor es wieder runter ging
  • Roger Hügli (1) 07.04.2017 10:33
    Highlight Highlight Ich wollte als Dreikäsehoch rausfinden, ob der Textillampenschirm im Schlafzimmer meiner Eltern brennt, wenn ich ein Feuerzeug dran halte. Was soll ich sagen, innert weniger Sekunden war überraschenderweise nichts mehr da vom Lampenschirm :-)
  • Matrixx 07.04.2017 10:05
    Highlight Highlight Beim Fussball spielen kickte jemand den Ball in den Baum und dort blieb er hängen.
    Zielsicher wie ich war, dachte ich, ein Wurf mit dem Backstein regelt das. Wir waren also zu Dritt am Backstein hochwerfen. Irgendwann wurde es mir gefährlich und ich suchte Deckung. Geschützt vom Tornetz schaute ich zu, wie die anderen weiter machten. Plötzlich traf mich etwas am Hinterkopf und es wurde warm.
    Die Narbe habe ich noch heute und gelegentlich leidet mein Kurzzeitgedächtnis darunter, aber sonst passierte nichts schlimmes...
  • malo95 07.04.2017 09:55
    Highlight Highlight Ich wollte mal schauen, was beim Staubsauger einstecken passiert, wenn man einen Finger zwischen den Polen hält. Nicht zum Nachmachen zu empfehlen, ich war der ganze tag aus genockt. 😂💀⚡🔌
  • HAL9000 07.04.2017 09:05
    Highlight Highlight Ich verliebte mich unglücklich und tu es noch immer...
    Ich werd es wohl nie lernen...
    • Mary Poppins 08.04.2017 09:15
      Highlight Highlight Ich fühle mich verstanden.... <3
  • Wehrli 07.04.2017 08:49
    Highlight Highlight Bescheurt sein gehört zu einer echten Jugend. Sodass man sich hinterher, würde man sich begegnen, für sich schämen würde.
    Jeder hat doch seinen Katalog an Bescheuerten Dingen und seine Fachgebiet an Bescheurtheit: Meines war Feuer; neben abgebranntem Gartenhäusschen war wohl eine Rohrbombe um einen alten Safe auf dem Estrich zu sprengen, das dämlichste, im Nachhinein.
  • AnnaFänger 07.04.2017 08:47
    Highlight Highlight Ich finde die idee von josh nicht schlecht, vor allem wenn er jeweils immer drunter kommt, wobei er vermutlich so nur die schlacht gewonnen hat und nicht den krieg🤔
  • fischbrot 07.04.2017 08:22
    Highlight Highlight Haha, erinnert mich an ein ähnliches "Experiment" das ich in ungefähr demselben Alter angesetzt hatte: Ich wollte wissen, ob ich mit Steckdosenstrom eine Taschenlampenbirne zum leuchten bringe.
    Dazu habe ich zwei Drähte in die Dose gesteckt und an die Birne gehalten. Es gab einen Knall und das Licht ging aus. Ich konnte ebenfalls spüren, dass Ärger lauert und hab mich einfach schlafen gelegt - wohl auch in der Hoffnung, dass sich alles von selbst heilt. Und Voila!
    Am nächsten Tag war der Strom wie hergezaubert wieder da. Erst später im Leben erkannte ich den Wert einer FI-Schutzschaltung =)
  • Raudrhar 07.04.2017 08:00
    Highlight Highlight Hmm... mal sehen. Viel zuviel.

    Unter anderem: Stricknadel und Steckdose. Das eine passt perfekt ins andere. Das kann KEIN Zufall sein!

    Und: Netter Baum, da kletter ich jetzt hoch. Mist, ich komme nicht mehr runter. Egal, hat ja Wiese drunter... *fallenlass*
    Mein Hinterkopf hat den einzigen Stein in 10qm Umkreis gefunden. ^^
  • sapperlot 07.04.2017 07:49
    Highlight Highlight Mein älterer Cousin war bereits 14 Jahre alt und durfte Töffli fahren. Einmal verkündete er, jemanden auf eine Spritztour zu nehmen. Ich, ca. 6 Jahre alt und mutig, bin hinten auf den Gepäckträger gehockt. Wir zwei sind losgedüst unter den warnenden Blicken meiner Brüder.
    Soweit so gut, nach einer Weile habe ich mein Bein so richtig schön am Auspuff verbrannt (kurze Hose).
    Wieder zu Hause habe ich aus Angst vor dem "Zämeschiss" meinen Eltern nichts gesagt und einfach eine lange Hose angezogen. Dass sich das dann schlimm entzündete und herauskam, ist vermut. selbst erklärend - Hallo Doktor!
  • Menel 07.04.2017 07:21
    Highlight Highlight Rückblickend habe ich in meiner Kindheit viele Dummheiten gemacht. Bin dabei schon fast ertrunken und hätte mir fast den Rücken gebrochen.
    Aber wirklich dumm war mein "Hobby" als 5/6jährige. Wir wohnten damals an einer steilen Strasse, die über eine Kreuzung führte. Ich bin mit meinem Trotti immer oben los gefahren, hab die Augen geschlossen und so über die Kreuzung gebrettert. Dabei hätte mich einmal fast ein Auto erwischt. Der Typ war, verständlicherweise, super sauer, hat mich zusammengestaucht und ist weiter gefahren. Und ich, ich bin wieder hoch und habe die Aktion wiederholt....
    • Nuka Cola 07.04.2017 10:33
      Highlight Highlight Traurigerweise ist die in gewissen Ländern dieser Erde das Hobby von Peesonen des dreifachen Alters, nur das diese dazu Einkaufswagen benutzen...
  • dracului 07.04.2017 07:21
    Highlight Highlight Was genau "dumm" ist, müsste man wohl definieren. Kinder sind vor allem eines: lernbegierig! Und Erwachsene sind damit schnell überfordert, weil sie längst das Fragen aufgegeben haben. Spätestens in der Schule werden dann noch die letzten aufmüpfigen Fragenden gebrochen. Ruhig sitzen und Klappe halten - eine Lektion fürs Leben - noch Fragen? Ich würde mir wünschen, dass wir, und zwar generationenübergreifend, einander mehr die Welt erklären und uns Zeit nehmen selbst für die dümmsten Fragen. Wer fragt mag dumm sein, wer nicht fragt, bleibt dumm!
    • lagaffe 07.04.2017 12:02
      Highlight Highlight ...lernbegierig und weltentdeckend sind die Kinder. Dumm wäre eines, das ein zweites Mal das Elektrokabel mit der Schere durchtrennen täte...!
    • Gummibär 07.04.2017 22:56
      Highlight Highlight Eine frühe leistung war das Einwerfen eines Fensters der alten reformierten Kirche Altstetten mittels selbst gebautem Katapult und Rosskastanie. Die Belagerungswaffe wurde beschlagnahmt. Der Höhenpinkelwettbewerb im Schulhaus-Pissoir. Drei von uns schafften die Idealflugbahn durchs darüberliegende Fenster.
      Kollateralschaden: Der darunter vorbeigehende Abwart. Ich habe im Nachgang gelernt wie man Toiletten gründlich reinigt. Dann das Tauchen nach Münzen unter der Terrasse der alten Fischerstube mit Brokki-gasmaske, Gartenschlauch und Fusspumpe im Boot. Das Abspringen des Schlauchs, o jeh.

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