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ARCHIV --- Eine Kriminaltechnikerin unterwegs auf der Lenzhardstrasse in Rupperswil AG, wo ein Brand in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus vier Tote forderte, am Montag, 21. Dezember 2015. Alle vier Menschen, die am Montag in Rupperswil AG nach einem Brand tot in einem Wohnhaus aufgefunden wurden, sind Opfer eines Kapitalverbrechens. Sie wurden erstochen. Der Brand wurde absichtlich gelegt. Die Opfer sind noch nicht identifiziert. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Forensic experts search the surrounding of a family home were four bodies have been found in Rupperswill, Switzerland, Monday, December 21. The police confirmed on December 22 that the four people have been stabbed and the fire has been set. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Vierfachmord in Rupperswil: Seit acht Wochen wird nach den Tätern gefahndet. 
Bild: KEYSTONE

Gibt es neue Spuren im Fall Rupperswil? Die Behörden wollen morgen informieren 



Im Vierfachmord von Rupperswil werden die Aargauer Staatsanwaltschaft und Kantonspolizei am Donnerstag über den Stand der aktuellen Ermittlungen informieren. Weitere Angaben machen die Ermittlungsbehörden nicht.

Neun Ermittler hatten am Dienstagmorgen im Haus, in dem die vier Opfer am 21. Dezember tot aufgefunden worden waren, erneut Spuren gesichert. Die Staatsanwaltschaft bestätigte am Mittwoch auf Anfrage einen entsprechenden «Blick»-Bericht. An der Spurensicherung waren gemäss Kantonspolizei eigene Ermittler und auswärtige Spezialisten beteiligt.

Das Gewaltverbrechen ereignete sich vor knapp acht Wochen in Rupperswil bei Aarau. Bei den Opfern handelte es sich um eine 48-jährige Frau, deren Söhne im Alter von 13 und 19 Jahren sowie um die 21-jährige Freundin des älteren Sohnes.

Alle Opfer wiesen Stich- oder Schnittverletzungen auf. Ein vorsätzlich gelegter Brand im Haus der Familie sollte die Spuren verwischen.

An der Medienkonferenz am Donnerstagnachmittag werden unter anderem der leitende Oberstaatsanwalt Philipp Umbricht und Kriminalpolizeichef Markus Gisin über den Ermittlungsstand informieren. (sda)

Der Fall Rupperswil

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