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«Ich wollte raus aus dem Büro, zurück zu den Wurzeln»: Sabina Hirt hat sich zur Pädagogin ausbilden lassen. Bild: Michael Küng

Erste vegane Waldspielgruppe: «Ums Vegane an sich geht es mir gar nicht»

Sabina Hirt (30) serviert den Kindern Agavendicksaft und Brennnesseln – und hat Erfolg damit.

Michael Küng / ch media



An diesem garstigen Morgen sind nur ihr Sohn und zwei weitere Kinder dabei. Über dem kleinen Feuer köchelt ein Tee, gesüsst mit Agavendicksaft, vor sich hin, daneben schmort ein Dreikönigskuchen, selbst gemacht, mit Öl statt Eiern. Während sich das eine Kind verköstigen lässt, hüpft das andere vergnügt durch eine Pfütze. Sabina Hirt erklärt den Kindern, weshalb man zwar ein Stück Obst in den Wald werfen kann, die Teebecher aber in den Abfall gehören.

Sabina Hirt leitet die erste vegane Waldspielgruppe im aargauischen Meisterschwanden. Im November gegründet, besuchen die Gruppe nun meist fünf bis sechs Kinder – wenn das Wetter mitspielt. «Wirds garstig, behalten viele Eltern ihre Kinder lieber zu Hause», sagt Sabina Hirt.

Sie kann es gut mit den Kindern, stellt ihnen unablässig Fragen, regt sie zum Nachdenken an, schlägt Spiele vor und hebt die Stimmung bei der heute erst noch nicht so motivierten Truppe. Als ein zweijähriges Mädchen das Interesse an seinem Spielzeug verliert und launisch zu werden droht, lenkt Hirt seine Aufmerksamkeit gekonnt auf die nächste Attraktion – und schon springt die Kleine – eben noch den Tränen nahe – frisch motiviert in ihre Spielwelt zurück.

Wald statt Youtube

«Mit Kindern muss man sich arrangieren, wissen, was sie von einem erwarten, und eine gemeinsame Basis finden. Bei den eigenen Kindern ist das meist schwieriger als bei fremden», lacht Sabina Hirt. Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie eine 20 Monate alte Tochter, Taulina, und den bald sechsjährigen Sohn Lorenz. Lorenz, der den Kindergarten besucht, hat vom Mami einmal pro Semester einen Jokertag zugute, an dem er sie anstelle des Kindergartens in die Waldspielgruppe begleiten darf. «Im Wald ist es viel besser, im Kindergarten sitzen wir nur herum», bilanziert Lorenz.

Die dreissigjährige Sabina Hirt ist eine Quereinsteigerin, lange hat sie in Zürich im Büro gearbeitet. «Dort, im Büro, habe ich mich einfach nicht so richtig wohlgefühlt», erzählt sie. «Als ich dann auch noch gemerkt habe, dass mein heute fünfjähriger Sohn iPad und Youtube besser beherrscht als ich, merkte ich, dass ich etwas ändern will.»

Und so fing sie an, mit der Familie vermehrt in den Wald zu gehen. «Bald merkte ich, dass wir entspannter sind, je mehr wir in den Wald gehen. Gleichzeitig sank bei uns allen das Bedürfnis nach Youtube und Co.» Und das gefiel ihr. «Wir hatten eine andere Kindheit als unsere Kinder. Diese will ich ihnen wieder etwas näher bringen.» Als sie letztes Jahr aus Zürich nach Meisterschwanden umgezogen sind, entstand die Idee, auch andere Kinder mit in den Wald zu nehmen. Sabina Hirt stellte sich vor die Wahl: «Will ich weiterhin meinen 08/15-Bürojob machen oder kann ich auf das Geld verzichten, um dafür etwas zu machen, das ich als sinnstiftend empfinde?»

Die Antwort hatte sie schnell gefunden, und so kündigte sie ihre Stelle und begann, sich auszubilden: Bei Jugend + Sport machte sie den Leiter für Jugendgruppen, wurde Natur- und Wildnispädagogin für Kinder von drei bis zwölf Jahren und absolvierte ergänzende Kurse von Montessori. So kann sie nun Kinder ab zwei Jahren mit in den Wald nehmen. Bleibt die Frage: Wieso ist die Spielgruppe vegan?

Vegi-Fleisch? watson macht den Burger-Test:

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Video: watson/Emily Engkent, Oliver Baroni

Den Kindern Vielfalt zeigen

«Ums Vegane an sich geht es mir dabei gar nicht», sagt Hirt. Es sei nur so, dass es bei vielen Kindern zu Hause oft Ghackets mit Hörnli zum Zmittag und zum Znacht dann noch mal Fleisch gebe. «Ich will den Kindern zeigen, dass es auch anderes gibt, und dazu eignet sich der Znüni in der Waldspielgruppe ganz gut. Bei dem kann man super auf Fleisch verzichten», schmunzelt sie. So könne sie den Kindern zeigen, dass etwa Gemüse auch fein und mehr als die obligatorische Beilage sein kann.

Und hie und da gehen die Kinder sogar im Wald auf Nahrungssuche. «Ein Highlight für die Kinder sind Brennnesselchips. Denn vor Brennnesseln fürchten sie sich. Es dennoch zu wagen, frittierte Brennnesseln zu essen und zu merken, wie lecker sie sind, ist ein Erfolgserlebnis für die Kleinen.»

«Ein Highlight der Kinder sind Brennnesselchips. Vor Brennnesseln fürchten sie sich. Es dennoch zu wagen und zu merken, wie lecker sie sind, ist ein Erlebnis.»

Sabina Hirt, Spielgruppenleiterin

Noch nicht so strukturiert wie im Chindsgi sei es bei ihr in der Waldspielgruppe, erzählt Hirt. Ihr Ziel sei es, die Kleinen auf den Kindergarten vorzubereiten und den Abnabelungsprozess zu begleiten. Während die Wald- und Naturspielgruppe im benachbarten Sarmenstorf oft schnell ausgebucht sei, hat Sabina Hirt noch Kapazität: Ihr Ziel ist es, mit verschiedenen Gruppen an mehreren Tagen in den Wald zu gehen. (aargauerzeitung.ch)

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122Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stamm 15.01.2019 22:46
    Highlight Highlight Vegan? Sieht man ihr irgendwie auch an. Ich finds scheisse. Aber passt zur heutigen Zeit. Wahrscheinlich war noch ein Mann mit langem Bart dort, dem die Kinder zeigen mussten, wie man eine Baumhütte baut.
  • DieRoseInDerHose 15.01.2019 22:02
    Highlight Highlight Tolle Idee, der Horizont der Kleinen wird so sicher auf eine spannende Art und Weise erweitert. 🌍
  • P. Meier 15.01.2019 14:02
    Highlight Highlight Zum Artikel stellen sich mir schon ein paar Fragen; Warum wird die Spielgruppe mit dem Attribut "vegan" beworben, wenn es nicht um das Vegane an sich geht? Warum werden, wenn schon teilweise im Wald gekocht wird, nicht abwaschbare Kunsstoffbecher verwendet? Warum muss Tee gesüsst sein und dies erst noch mit importiertem Süssstoff? Die Aktivitäten inkl. Essen aus dem Wald finde ich aber für die Kinder äusserst wertvoll. Dazu kommt noch, dass offenbar die Kinder je nach Witterung kommen oder fern bleiben. Da stellt sich etwas die Frage nach Organisation, oder der Artikel ist unglücklich verfasst
    • Mimimi_und_wow 16.01.2019 12:11
      Highlight Highlight genau das ging mir auch durch den Kopf. Es ist irgendwie nicht stimmig, das alles.
  • Oliver Schaub 15.01.2019 13:16
    Highlight Highlight Eine ganz normale Waldspielgruppe also... das "Vegan" Label ist wohl bloss ein Marketing Trick.
  • Buhrer! 15.01.2019 12:56
    Highlight Highlight Im Laden sucht man künftig vergebens nach Plastikröhrli und in der Waldspielgruppe (was kümmert es die Kinder ob vegan oder nicht?) benutzt man Wegwerfbecher. Eigenartig.
  • Walter Sahli 15.01.2019 12:11
    Highlight Highlight Wir brauchen unbedingt eine Essenspolizei (am besten unter der Leitung von Erich Hess), die kontrolliert, wie Kinder ernährt werden. Vernünftige Eltern, die ihre Kinder lieben, wissen schon längst, dass ein Kind sofort und blitzartig Mangelerscheinungen und Krebsaids kriegt (oder gar stirbt!) , wenn es nicht zu jeder (!) Mahlzeit tierische Produkte kriegt. Eltern, die ihren Kindern auch nur eine vegane Mahlzeit verabreichen, müssen der Kesb gemeldet werden, weil soviel Dogmatismus ist einfach nur krank.
    • Melsqy 15.01.2019 15:26
      Highlight Highlight made my day <3
  • konrad_klotz 15.01.2019 12:09
    Highlight Highlight Fühlt euch auf den Schlips getreten😏
    Benutzer Bild
    • Ale Ice 15.01.2019 15:55
      Highlight Highlight Und köstliche Ideen für den Abfall aus der Fleischproduktion gibt's auch schon.😋
      #howtoconfuseameateater
    • Ale Ice 15.01.2019 16:05
      Highlight Highlight Hier kommt eine davon 👌
      Benutzer Bild
  • #Technium# 15.01.2019 11:03
    Highlight Highlight Ist ja schön und gut. Das einzige, womit ich etwas Mühe habe mit solchen Ökos und Vegi-Fundis ist ihr bekehrender Charakter, das ständige zur Schaustellen ihrer Ideologie, dass nur sie die besseren Menschen sind...
    • grünergutmensch 15.01.2019 13:24
      Highlight Highlight was hast du für ein Problem mit Menschen, welche sich um unsere Zukunft auf diesem Planeten gedanken machen und durch ihr eigenes handeln einen Beitrag leisten zum Umweltschutz?
      ich finde es höchst asozial kein ökologisches Gewissen zu haben und nicht mindestens vegetrisch sich zu ernähren.
    • Simon Probst 15.01.2019 14:22
      Highlight Highlight @grünezecke

      er sagt ja, das problem mit menschen wie ihnen sind aussagen wie:

      "ich finde es höchst asozial kein ökologisches Gewissen zu haben und nicht mindestens vegetrisch sich zu ernähren."

      Jaja, sie sind richtig unsympathisch!
    • Best of 7 15.01.2019 15:07
      Highlight Highlight Ökologisch und verwenden wegwerfbecher. Selten so gelacht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 15.01.2019 10:36
    Highlight Highlight Es ist nicht richtig, dass sich eine Veganberufene aufmacht, um Kleinkindern ihre verdrehte Welt zu zeigen. Vegan leben ist für den Allesfresser Mensch nicht die Nahrung, die er braucht. Sowieso die Kinder nicht. Die Frau stellt sich zwischen Kinder und Eltern. So sind Streitereien voraus zu sehen. Wenn die Frau das Material der Winterjacken untersuchen würde, ist da was drin, das ein Veganer nicht haben möchte. Woher Kunstfasern kommen, kann sie im Netz erfahren. 'Ironie': Agaven werden ja auch nach Europa getragen, um sie dann in Plastikbechern zu servieren.
    • grünergutmensch 15.01.2019 13:30
      Highlight Highlight Du weisst also was ein Mensch so braucht, na dann erzähl mal! erst Recht Kinder, vegane Ernährung ist sehr wohl möglich, setzt natürlich die Auseinandersetzung mit der Thematik voraus.
      Meine Kinder leben vegetarisch, aus eigenem Willen. Grösstenteils leben wir vegan was die Kleidung etc angeht. Milchprodukte und Eier gibts noch ab und zu. Wir sind aber auf gutem Weg, immer weniger Tierprodukte zu essen/trinken. Jetzt sag mir mal, was daran ist denn so verdreht?
    • Gubbe 15.01.2019 15:38
      Highlight Highlight grünezecke: 'Die Ergebnisse belegen, dass vegetarisch lebende Menschen mindestens so gesund sein können wie Allesessende'. Dieser Satz stammt aus einer Veganerzeitung. Ich lege meinen Punkt auf "können". Mussten sich deine Kinder übergeben, als sie Muttermilch tranken, oder haben sie sofort Ergänzungspulver bekommen. Kein Lebewesen das Milch gesäugt hat, ernährt sich natürlich vegan. Es muss aufgezwungen werden.
    • grünergutmensch 15.01.2019 16:50
      Highlight Highlight So ein dummer vergleich, mit Verlaub. Meine Kinder wurden gestillt, mit Muttermilch. MUTTERMILCH, nicht Kuhmilch. Nicht tierisch.
      Die Kuhmilch gehört den Kindern der Kuh, warum sollten wir diese trinken?
      Wir sind sehr offen mit den Kids und erklären Ihnen alles, Milchproduktion, Fleischproduktion etcetc. Sie verzichten aus freiem Willen, auch auswärts. Zuhause gibts nun mal einfach kein Fleisch. etc
    Weitere Antworten anzeigen
  • Albi Gabriel 15.01.2019 10:34
    Highlight Highlight Hoffentlich kriegen die keine Probleme mit dem Förster, wenn sie anfangen an den Bäumen zu knabbern...
    Benutzer Bild
    • Ale Ice 15.01.2019 18:54
      Highlight Highlight "😂"
      Benutzer Bild
  • i.ch 15.01.2019 10:24
    Highlight Highlight Typisch, aus Frust wechselt man vom einen Extrem ins andere. Besonders laut im Januar, besonders laut von (künftigen) Veganern.
    • grünergutmensch 15.01.2019 13:17
      Highlight Highlight Welcher Frust?
  • zombie woof 15.01.2019 10:21
    Highlight Highlight Und wann kommt die erste T-Bone Steak Feldwaldundwiesenspielgruppe?
  • Rumbel the Sumbel 15.01.2019 10:17
    Highlight Highlight Stört mich nicht, esse trotzdem Fleisch.
  • glüngi 15.01.2019 10:17
    Highlight Highlight finde es scheiss witzig wie sich alle nur aufs vegane fixieren.
    • nass 15.01.2019 14:06
      Highlight Highlight Sonst ists ja auch eine "hundskommune" Waldspielgruppe. Da bliebe nicht viel zum drüber schreiben und Werbung generieren.
  • Ale Ice 15.01.2019 10:02
    Highlight Highlight Ich kann hellsehen!!!🔮😇

    Ich habe vorausgesehen, dass sich in den Kommentaren eine gewisse Neigung zeigt, per Blitz oder Wort Stimmung gegen Vegan zu machen.

    Die Kugel will mir aber einfach nicht sagen, woher diese überwiegend einseitige Hetze kommt.
    Aber vielleicht wendet sich das Blatt noch...

    Und nun klappe ich meinen magischen Blitzschutzschirm auf.
    😎☔⚡
    • milkdefeater 15.01.2019 12:14
      Highlight Highlight Hat wohl nicht funktioniert, dein Schirm.
    • Ale Ice 15.01.2019 14:14
      Highlight Highlight Leider nicht!
      Benutzer Bildabspielen
  • fandustic 15.01.2019 09:59
    Highlight Highlight "Während die Wald- und Naturspielgruppe im benachbarten Sarmenstorf oft schnell ausgebucht sei, hat Sabina Hirt noch Kapazität"

    Woran es wohl liegen mag? Ein Schelm wer böses denkt. Die benachbarte Waldspielgruppe ist wohl kaum populärer weil sie den ganzen Tag über am grillieren sind....aber wenn es als vegane Waldspielgruppe "deklariert " ist, dann schränkt sich Frau Hirt leider schon selber ein. Von daher ist der vegane Ansatz wohl eher ein Bremser als Beschleuniger.
    • Buhrer! 15.01.2019 13:37
      Highlight Highlight Eigentlich müsste es ja so sein, dass eine vegane Gruppe eben gerade niemanden ausschliesst. Es gibt ja wohl kaum Eltern die darauf besessen sind, dass ihre Kinder auch in der Spielgruppe Tierisches verabreicht bekommen. Dazu sollte zuhause genügend Spielraum bestehen. Und eine Erweiterung des Food-Horizonts hat noch niemandem geschadet, zumal sich die Kinder von Drittpersonen eher dazu motivieren lassen, etwas Neues zu probieren.
      Ob es das Angebot braucht wage ich trotzdem zu bezweifeln. Es ist wohl eher für Eltern als für Kinder gemacht...
    • Mimimi_und_wow 16.01.2019 12:49
      Highlight Highlight @Buhrer!: meine Tochter hat weder in der Spielgruppe noch im Kindergarten Fleisch mitbekommen zum Znüni. Meist gab es Rüebli, DarVida, Früchte oder ein Getreidestängel. Wir haben auch nicht täglich Fleisch gegessen und auch nicht täglich Milchprodukte gegessen.
      Ich würde mich jedenfalls gegen eine vegane Waldspielgruppe entscheiden, weil es mir, obwohl die Leitende die Kinder ähnlich ernährt, wie ich es getan hatte, gegen den Strich geht, wenn ein ideologisches Motto gibt bei einer Spielgruppe.
    • Buhrer! 16.01.2019 17:34
      Highlight Highlight @Mimimi_und_wow: ich schreibe ja "müsste" - die Realität sieht aber offenbar anders aus. Über das Wieso kann sich jeder seine eigene Meinung bilden. Obschon es - zumindest ernährungstechnisch - eine hürdenfreie Gruppe wäre, scheint das Wörtchen "vegan" hier eher abzuschrecken als anzuziehen. Im Übrigen teile ich Deine Auffassung.
  • Snowy 15.01.2019 09:29
    Highlight Highlight Unglaublich wieviel Hass Eltern entgegenschlägt, die ihre Kinder vegan erziehen.

    Warum das?
    Im Gegensatz zu Eltern, die ihre Kinder nicht impfen, schaden Veganer-Eltern niemandem - im Gegenteil!

    Würde mein Kind v.a. aus sozialen Gründen nicht vegan erziehen, aber es käme mir nicht in den Sinn derart fertig zu machen.

    Reisst euch mal etwas zusammen.
    • MacB 15.01.2019 09:57
      Highlight Highlight Die Schweizerische und die deutsche Gesellschaft für Ernährung raten davon ab, da es sehr kompliziert ist. Es fehlt B12 und viele Nährstoffe, die gerade Kinder für eine gesunde Entwicklung benötigen. Das ist nicht mit einem kleinen Ergänzungspraparat getan.

      Warum also Kinder diesem Risiko aussetzen? Vegetarisch finde ich ja sehr vernünftig aber vegan hat etwas fundamentalistisch-fanatisches. Darum versteh ich die Abneigung dagegen, die ich übrigens auch etwas teile.
    • Oigen 15.01.2019 10:05
      Highlight Highlight @MacB: Ich bin überzeugter Fleichesser (würde jedoch gerne hürden einbauen um den generellen fleischkonsum zu reduzieren)
      ABER: Bei verganer ernährung gibt es anscheinend mängel, wie sieht das bei fleischessern aus? die zunehmende fettleibigkeit kommt nicht aus dem nichts. wie snowy sagte es hat nachteile, die fanatischen fleischesser aber aber genauso...
    • grünergutmensch 15.01.2019 10:10
      Highlight Highlight fundamentalistisch-fanatisch... hm, was meinst Du damit? Bitte um Aufklärung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rissle 15.01.2019 09:15
    Highlight Highlight Mein Gottchen, was für Lärm um nichts! Meine Kinder essen seit eh und je ein (fast) veganes Znüni, so wie wohl viele! Früchte und Darvida hauptsächlich... wir sind keine Veganer und hatten nicht das Gefühl, dass wir deswegen einen Pressebericht brauchen...
    • Ale Ice 15.01.2019 10:55
      Highlight Highlight 😱 Oh NEIN!!!
      Die Ernährung bei uns zu Hause ist auch nicht so sehr von öffentlichem Interesse, wie die einer öffentlichen Einrichtung!!!
  • Toerpe Zwerg 15.01.2019 09:12
    Highlight Highlight Birnel und Spinat hätten es auch getan.
  • incorruptus 15.01.2019 08:52
    Highlight Highlight Eigentlich ein tolles Konzept, wenn es hilft, Kindern eine Botschaft mitzugeben. Für das gesunde Aufwachsen ist eine ausgewogene Ernährung natürlich sehr wichtig - dahingestellt ob dies vegan möglich ist.

    Jedoch schärft diese Spielgruppe das Bewusstsein der Kinder bereits ab diesem tiefen Alter. Es ist höchste Zeit, dass sich die Menschheit wieder erinnert, wo sie lebt und wie mit der Erde umzugehen ist, auch wenn dies nur bei einer 6-köpfigen Waldspielgruppe beginnt. Solche Konzepte helfen eindeutig dabei und der Grundsatz "ums vegane an sich geht es mir dabei gar nicht" ist dabei optimal.
  • Kilgore 15.01.2019 08:24
    Highlight Highlight Nachdem die erste kannibalische Waldspielgruppe wegen hohem Mitgliederverlust geschlossen werden musste, finde ich, dass eine vegane Spielgruppe grössere Erfolgschancen hat.
    • Toerpe Zwerg 15.01.2019 09:13
      Highlight Highlight Made my day!
    • ATHENA 15.01.2019 09:59
      Highlight Highlight Nur, dass sie dann bald keine vegane Waldspielgruppe mehr ist, sondern nur noch eine vegane Spielgruppe.
    • Hardy18 15.01.2019 13:47
      Highlight Highlight 👏🏼😂
  • selfrabia 15.01.2019 08:21
    Highlight Highlight Vegan aber die Teebecher sind nicht wiederverwendbar und kommen in den Abfall... Das stört mich, irgendwie.
    • Binnennomade 15.01.2019 08:34
      Highlight Highlight Ja, das kann ja nicht sein, dass jemand der Umwelt was gutes tut, aber nicht alles aufs Mal perfekt macht! Wo kommen wir denn da hin?
    • G. Samsa 15.01.2019 08:49
      Highlight Highlight Es wurde mit keinem Wort geschrieben dass die Dame Plastikbecher mit in den Wald nimmt. Es steht lediglich dass sie die Kinder aufklärt, welche Dinge man in den Wald werfen darf und welche nicht.
    • selfrabia 15.01.2019 09:25
      Highlight Highlight @Binnennomade, ich bin lediglich dafür, am richtigen Ort anzufangen. Agavendicksaft aus Mexiko oder Südamerika kommt der Umwelt meiner Meinung nach auch nicht zugute.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ScottSterling 15.01.2019 08:16
    Highlight Highlight Ich sehe den Unterschied zu einer nicht-veganen Waldspielgruppe nicht. Ist ja nicht so, dass die Kinder in einer 'normalen' Waldspielgruppe Fleisch essen.
    Wenn ein Kind Geburtstag hat, kommt mal eine Cervelat auf den Grill. Aber sonst sind auch da Früchte und Gemüse der Standard.
    • felixJongleur 15.01.2019 10:14
      Highlight Highlight Wir geben den Kindern im Winter auf die warmen Wienerli im Thermosbehältnis mit (nährt und gibt warm) , hoffe das geht auch noch unter normal ;))
  • Ohniznachtisbett 15.01.2019 08:15
    Highlight Highlight Kinder vegan zu ernähren ist m.E. ein Fall für die KESB. Die brauchen Eiweiss in ordentlichen Mengen, unverantwortlich.
    • Lamino 420 15.01.2019 08:33
      Highlight Highlight Eiweiss gibt es ja auch in veganen Lebensmitteln. Ist dir das nicht bekannt?
    • the.oracel 15.01.2019 08:48
      Highlight Highlight Die Lüge mit den Proteinen. Man merkt, du verstehst gar nichts. Man braucht keine Eiweisse, man braucht Aminosäuren und die finden sich au im Grünen, denn alles was Zellstruktur hat, hat auch Aminosäuren. Leute wie du, die die Basics nicht verstehen, gehören in die Nachhilfe. Und nur mal so, auch Muttermilch hat nur 0.9% Eiweiss, also vergiss deine Falschinformationen.
    • Nik G. 15.01.2019 08:58
      Highlight Highlight Sie sind ja nicht die ganze Zeit dort. Während der Waldspielgruppe gibt es Vegan, zuhause können sie wieder alles essen. Da ist nichts schlechtes dabei. Ich finde den Ansatz gut den Kinder zu zeigen, dass nicht nur tierische Produkte das einzig ware sind. Ich bin kein Veganer oder Vegetarier finde aber, dass man sich sehr wohl damit auseinandersetzen soll oder darf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Til 15.01.2019 08:09
    Highlight Highlight Eigentlich kriegen meine Kinder auch ein veganes Znüni: Früchte. Wir nennen es einfach nicht so. Von daher sehe ich da überhaupt kein Problem.
  • Menel 15.01.2019 08:02
    Highlight Highlight Meine Kinder waren alle in einer Waldspielgruppe und ich fand das Konzept immer sehr gut; die Natur mit anderen Kindern zu erleben und zu entdecken und das bei jeder Witterung.
    • Ohniznachtisbett 15.01.2019 08:18
      Highlight Highlight Waldspielgruppen finde ich auch super. Frage mich nur warum die vegan sein muss...
    • öpfeli 15.01.2019 08:24
      Highlight Highlight Ohniznachtisbett.
      Wenn die gute Fraue vegan lebt, warum sollte sie ihren Lebensstil ändern in der Spielgruppe? Nicht-vegane behalten ihren im Job auch bei. Kein Kind wird ab einer veganen Zwischenmahlzeit kaputt gehen.
    • Hensamatic 15.01.2019 08:31
      Highlight Highlight @Ohniznachtisbett:
      Hört sich “pflanzenbasiert” in deinen Ohren besser an. Manchmal habe ich das Gefühl, bei manchen Menschen stellt sich irgendein Hebel um, sobald sie das Wort “vegan” hören. (Soll jetzt kein Angriff auf dich sein) Passiert mir auch oft.
      Mein Motto ist und bleibt, ich lasse Andere essen, was sie wollen und versuche niemand zu bekehren. Den Respekt kann ich doch dann von meinem Gegenüber auch erwarten, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Samuel Defurnier 15.01.2019 07:57
    Highlight Highlight Kinder vegan zu ernähren finde ich sehr kritisch. Es ist bekannt, dass Veganismus bei nicht professionellem Umgang zu Vitamin B12 Mangel führt. Auch der Kalciumhaushalt könnte bei Kindern kritisch werden. Dies natürlich nur, wenn die Kinder zu Hause auch vegan leben.
    • öpfeli 15.01.2019 08:37
      Highlight Highlight Scheinst den gängigen Klischees zu folgen.
    • Nik G. 15.01.2019 09:00
      Highlight Highlight Artikel nicht richtig gelesen? Nur während der Spielgruppe wird Vegan angeboten. Davon trägt kein Kind "vermuteten" Schaden.
  • Raphael Stein 15.01.2019 07:53
    Highlight Highlight Wenn die Teebecher jetzt noch aus Glas wären... hätten wir fast schon heile Welt.
    • aglio e olio 15.01.2019 09:20
      Highlight Highlight Aber kaputte Teegläser. Irgendeinen Tod muss man sterben.
    • Raphael Stein 15.01.2019 10:01
      Highlight Highlight Aglio...☺
  • grünergutmensch 15.01.2019 07:52
    Highlight Highlight Good news usem aargau, viel glück und ich hoffe es wird viele nachshmer geben! Die kinder sind die zukunft und je früher sie umweltbewusst erzogen werden desto besser👍🏽
  • Miicha 15.01.2019 07:29
    Highlight Highlight Vegetarisch hätte als Alternative auch gereicht!
    • Charlie Brown 15.01.2019 07:41
      Highlight Highlight Soso. Aber es sind die Veganer, die anderen sagen, was sie zu tun haben. 🤔
    • The Count 15.01.2019 07:48
      Highlight Highlight Miicha, kein Kommentar verfassen hätte als Alternative auch gereicht...
    • T13 15.01.2019 08:20
      Highlight Highlight Naja eine normale waldspielgruppe hätte aber niemendem gesagt das sie nicht vegan ist.
      🤷🏻‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Out of Order 15.01.2019 07:28
    Highlight Highlight «vegane Waldspielgruppe»

    [...]

    «Ums Vegane an sich geht es mir dabei gar nicht»

    🤔
    • öpfeli 15.01.2019 08:38
      Highlight Highlight Den Medien gehts ums Vegane 😏
    • Qu-olà 15.01.2019 10:36
      Highlight Highlight Den Kommentarschreiber_innen geht es ums vegane.
  • Binnennomade 15.01.2019 07:17
    Highlight Highlight Klingt sympathisch, finde ich!
    • Jakal 15.01.2019 07:55
      Highlight Highlight Vegane Waldspielgruppe klingt bescheuert, finde ich ...
    • Binnennomade 15.01.2019 08:30
      Highlight Highlight Artikel nicht gelesen, denke ich.

Diese US-Firma entwickelt doch tatsächlich Gemüse aus Fleisch (und alle Veganer so🤦‍♀️)

Fleischersatzhersteller wie Beyond Meat boomen, der Hype um die veganen Burger ist riesig. Doch jetzt wird der Spiess umgedreht: Die Fast-Food-Kette Arby's will Gemüse aus Fleisch auftischen.

Das US-Unternehmen verspricht eine ganz neue Essenskategorie: «Meat Vegetables» (auf deutsch: Fleischgemüse), kurz «Megetables». Meint das Unternehmen das wirklich ernst?

«Es ist kein PR-Stunt», versichert ein Arby's-Sprecher am Montag auf Nachfrage. Bislang probiert die 1964 in Ohio gegründete und 3300 Filialen zählende Kette ihre Fleischgemüse-Kreationen zwar noch in der Testküche aus, doch das Ganze ist angeblich auf keinen Fall nur als Witz gemeint. «Wir haben vor, sie in unseren …

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