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Eklat zwischen Daniele Ganser und Jonas Projer in der «Arena»-Sendung vom 24. Februar. screenshot SRF

SRG-Ombudsmann rügt Projer: «Ganser-Arena ist missraten»

Nach der Beschwerdewelle gegen die Sendung «Arena» nimmt nun der Ombudsmann Roger Blum Stellung: Der Moderator Jonas Projer habe die Position von SRF vertreten und sei folglich Partei gewesen und nicht mehr Schiedsrichter. 



Mit 495 Beanstandungen musste sich SRG-Ombudsmann Roger Blum in den letzten Wochen auseinandersetzen. Noch nie seit Bestehen der Ombudsstelle hagelte es so viele Beschwerden wie nach der «Arena»-Sendung «Trumps Krieg gegen die Medien» am 24. Februar. Vor allem die Auseinandersetzung zwischen Moderator Jonas Projer und Studiogast Daniele Ganser erzürnte die Gemüter. Am Dienstagmorgen hat der Ombudsmann seinen Schlussbericht publiziert.

Blum kommt darin zum Schluss: «Diese ‹Arena›-Sendung ist missraten.» Er stört sich weder an der Wahl des Diskussionsthemas und auch nicht an der Auswahl der Studiogäste. Diese sei legitim gewesen. Hingegen sei es der Moderator Jonas Projer gewesen, der an jenem Abend scheiterte. Blum anerkennt, dass ein Moderator hohe Anforderungen zu erfüllen hat und dass Projer diese unter Einbezug einer ganzen Reihe von «Arena-Sendungen» auch überdurchschnittlich erfülle. Doch: «Auch ein ausgezeichneter Moderator kann mal scheitern.»

Die übrigen Studiogäste seien normal mit ihrer Haupttätigkeit vorgestellt worden, nur Ganser aber habe man als «umstrittener Publizist» polemisch betitelt. In Bezug auf Ganser habe sich die SRF-Redaktion kommentierend verhalten. «Das ist nicht sachgerecht», so Blum.

«Diese besondere journalistische Sorgfaltspflicht war in dieser Phase der Sendung, als Dr.Daniele Ganser mehrfach angegriffen wurde, nicht erfüllt.»

SRG-Ombudsmann Roger Blum

Der Ombudsmann schreibt, es sei richtig, dass ein Moderator seine Gäste kritisch befrage, sie auch mal «drannehme». Insbesondere aber bei Sendungen, in denen das Fernsehen selber das Thema ist, müsse die kritische Befragung ausgewogen sein. Dies sei beim Thema «Trumps Krieg gegen die Medien» der Fall gewesen, sagt Blum. Deshalb hätte Projer auch Roger Schawinski genauso hart in die Mangel nehmen müssen wie Ganser. Projer habe die Position von SRF vertreten, und sei folglich Partei gewesen und nicht mehr Schiedsrichter.

«Es ist immer besonders heikel, wenn sich der Sender selber thematisiert. Dann ist er entsprechend zu besonderer journalistischer Sorgfalt verpflichtet. Diese besondere journalistische Sorgfaltspflicht war in dieser Phase der Sendung, als Dr. Daniele Ganser mehrfach angegriffen wurde, nicht erfüllt.»

Als es speziell um den Tweet und die E-Mail von Ganser ging, hat laut Blum ein doppelter Regelverstoss stattgefunden: Erstens sei es nicht fair gewesen, eine E-Mail, die eigentlich zum Privatbereich gehört, ohne Einwilligung des Verfassers im Fernsehen zu veröffentlichen. Zweitens sei es ebenso es nicht fair gewesen, bei dieser E-Mail den zweiten Teil wegzulassen, obschon er ebenfalls in den Zusammenhang gehörte. «Mit diesem eingespielten Schaubild war die Redaktion ungenügend fair und transparent, und dies verstiess ebenfalls gegen das Sachgerechtigkeitsgebot.»

Projer nimmt den Schlussbericht des Ombudsmannes zur Kenntnis: «Wir haben in unserer Stellungnahme die Sicht der Redaktion dargelegt – der Ombudsmann hat anders entschieden. Nun gilt es, die Lehren aus dem Fall zu ziehen, um bei einem vergleichbaren nächsten Mal eine bessere ‹Arena› zu machen.»

«Die Kürzung des Mails war korrekt»

Dass Moderator Jonas Projer eine E-Mail von Daniele Ganser in gekürzter Fassung zitiert hatte, sorgte für grosse Kritik. Tristan Brenn, Chefredaktor von Fernsehen SRF, und Projer halten in ihrer Stellungnahme daran fest, dass das Vorgehen richtig gewesen sei. Ganser habe aufgrund seiner mehrfach geäusserten Kritik an der Sendung «Einstein» davon ausgehen müssen, dass seine widersprüchlichen Aussagen in einem kontroversen Live-Gespräch in der «Arena» thematisiert würden. Die Redaktion «Arena» respektiere die Privatsphäre jedes Diskussionsteilnehmers. Das betreffende E-Mail an die Redaktion «Einstein» enthalte jedoch nichts Privates, sondern nur die Kritik an einer Sendung, welche in direktem Zusammenhang mit der «Arena»-Sendung gestanden habe und von Daniele Ganser im Vorgespräch mit der Redaktion der «Arena» wiederholt erwähnt worden sei. Zu der gekürzten Wiedergabe des E-Mails sagen Brenn und Projer: «Die Kürzung des Zitats war korrekt und verfälschte die Diskussion in der ‹Arena› nicht.»

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127Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • RacKu 11.04.2017 19:46
    Highlight Highlight "Die Kürzung verfälschte die Diskussion in der ‹Arena›."

    Hab einfach mal was weggekürzt aus der Aussage des Redaktirs. 😂✌️
  • Thinktank 11.04.2017 18:08
    Highlight Highlight Der Ombudsmann ist wirklich eine geniale Erfindung des SRF. Man tut ein bisschen offiziell und medienwirksam, mehr als ein Mea Culpa ist es aber nicht. Bei anderen Firmen heisst dies Beschwerdeabteilung und man erhält ab und zu wenigstens einen Gutschein.
    • R. Schmid 12.04.2017 06:03
      Highlight Highlight Ganser darf noch mal in die Arena kommen.
  • Vio Valla 11.04.2017 17:45
    Highlight Highlight Heute ist so ein schöner Tag um.... Um Kommentare frei zu schalten!! 😁 (Manchmal tut ihr mir schon einbisschen leid...)
  • Against all odds 11.04.2017 16:58
    Highlight Highlight Diejenigen welche Ganser als einfachen "Verschwörungstheoretiker" abtun machen es sich doch ein bisschen einfach. Viele Aussagen von Ganser kann er glaubwürdig dokumentieren um sie jedoch im nächsten Satz mit unglaubwürdigen Thesen zu erweitern. Damit schiesst er sich quasi selber ins Knie, was ich persönlich Schade finde. Aber man glaubt halt mehr den Massenmedien und den Grosskonzernen, ist halt auch viel angenehmer...
  • Mehmed 11.04.2017 14:43
    Highlight Highlight zum nachlesen. der bericht über jene sendung.
    http://www.watson.ch/!727031345

    Wo watson noch genüsslich schrieb:
    "Glaubwürdigkeit aber ist das höchste Gut von Journalisten – und das von Wissenschaftlern. Wenn es nach Projer geht, hat Ganser diese Glaubwürdigkeit am Freitagabend mindestens zu einem Teil verspielt."
    muss man jetzt feststellen, dass doch eher die Journalisten beim SRF anstatt jemand sonst ihre Glaubwürdigkeit verspielt haben.
  • Quacksalber - Fehler beim bearbeiten der Anfrage 11.04.2017 14:41
    Highlight Highlight Bei soviel Fake musste auch Projer ganz kirr werden. Er ist trotzdem ein excellenter Moderator.
    • RacKu 12.04.2017 08:37
      Highlight Highlight Projer wär gern Schawinski
  • Tamtam87 11.04.2017 14:40
    Highlight Highlight Passend zum Thema ein wenig Verschwörungsspekulation:


    Witzig wie hier mir einem schlag die Blitze in die höhe schnellen. Wird hier etwa Internetpropaganda von Verschwörungstheoretikern betreiben?

    • Vio Valla 11.04.2017 17:41
      Highlight Highlight Also nein, du Verschwörungstheoretiker du! Das hier sind alles ganz normale und regelmässig Leser von Watson. Wer was anderes sagt, spinnt.
    • Toerpe Zwerg 12.04.2017 09:35
      Highlight Highlight Die Neunmalklugen Aluhüte blitzen gerne mehrfach. Kinderkram halt.
  • Wehrli 11.04.2017 13:57
    Highlight Highlight Hier noch den offiziellen Mimimimi-Pokal für Ganser, die gerupfte Gans.
    • Mehmed 11.04.2017 14:43
      Highlight Highlight Die Mimimi-Pokale sind längst an alle Trump-Kritiker vergeben.
  • wipix 11.04.2017 13:36
    Highlight Highlight Die Reaktion vieler Anhänger Ganser's auf Kritik desselben erinnern an Entsetzen wegen Majestätsbeleidigung! Darum geht für mich das Thema Ganser nicht unbedingt unter Meinungs sondern eher unter Religionsfreiheit.
    Ganser und dessen Anhänger machen es einem nicht wirklich leicht sie ernst zu nehmen!
    • wipix 11.04.2017 14:37
      Highlight Highlight Ich habe absichtlich vieler, aber nicht ALLER Anhänger geschrieben! Darfst Dich also angesprochen fühlen oder auch nicht!😉
      Auch ich hinterfrage und probiere kritisch gewisse Dinge zu betrachten. Ebenfalls kann es zu "Meinungs Überschneidungen" mit vieler illustren Gestalten kommen, die mir aber insgesamt nicht behagen.
      Die Arena war tatsächlich nicht ausgewogen geführt von Pojer! Ganser gibt aber auch in vielerlei Hinsicht zu Denken und füttert "die Kanone" selber, mit der er dann beschossen wird.
    • Against all odds 11.04.2017 16:05
      Highlight Highlight Ein Hoch auf die Obrigkeitsgläubigen...
    • wipix 11.04.2017 16:49
      Highlight Highlight @Against all odds
      Gell! Unglaublich, diese Krux mit den Gläubigen!🤘🖖☝️🙏
    Weitere Antworten anzeigen
  • _stefan 11.04.2017 13:02
    Highlight Highlight Aus dem Bericht: "81 Beanstandungen stammen aus Deutschland, 22 aus Österreich, zwei aus Italien (Südtirol und Veneto), zwei aus den Niederlanden, eine aus Luxemburg, eine aus Frankreich, eine aus Spanien, eine aus Mazedonien, eine aus der Türkei, eine aus Indonesien und eine von den Philippinen."

    Die sollen mal Billag zahlen ;-)
  • Tamtam87 11.04.2017 12:54
    Highlight Highlight Man kann der Arena und den Staatlichen Medien, hier das SRF, kritisch gegenüberstehen, allerdings sollte dann mit der selben Energie die sogenannten "Medienkritikern" wie Ganser und sein Umfeld kritisch betrachtet werden.
    Das die Arena fehler zugibt, zeugt von einer selbstkritischen sicht die, meiner Meinung nach, ein Gütesiegel für die Glaubwürdigkeit einer Sendung ist, und eben ein Indiz dafür das es sich um keine unkritische Sendung handelt, die einfach den Mainstream Medien folgt.
    • Mehmed 11.04.2017 14:55
      Highlight Highlight die arena gibt die fehler nicht zu. projers chef hat sich noch schützend vor projer gestellt nach der sendung.
    • Tamtam87 11.04.2017 15:08
      Highlight Highlight Exakt, auch wenn ich nicht umbedingt alle über einen Kamm scheren würde, aber die Grundaussauge unterstütze ich vollkommen.

      Mit zweierlei Maas messen geht nicht klar.

      Ich kann mir aber auch vorstellen das es unglaublich schwer ist, Fehler einzugestehen wenn man Gesellschaftlich sowieso mit dem Rücken zur Wand steht. Oder auch wenn man ein Narzisst ist.
    • Posersalami 11.04.2017 16:19
      Highlight Highlight Die Arena gibt bis jetzt gar nichts zu, die Ombudsstelle hat mit der Arena nichts zu tun.

      Ganser kritisiert die Einseitigkeit in den sog. "Leitmedien" völlig zu Recht. Er sagt aber nicht, dass man die nicht mehr konsumieren solle, er sagt man soll auch die anderen Seiten hören und sich dann selbst überlegen, was den richtig sein könnte. Ich kann beim besten Willen daran nichts falsches erkennen.

      Andere tun das übrigens mittlerweile noch viel härter, zB. ein gewisser Jakob Augstein. Den sollte man eigentlich kennen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • thepusher 11.04.2017 12:45
    Highlight Highlight Endlich mal ein neutraler Bericht über diese Sendung auf dieser Plattform.. Bravo!
  • Capitan 11.04.2017 12:34
    Highlight Highlight Die Unredlichkeit Projers ist nun quasi amtlich bestätigt. Seine Glaubwürdigkeit als Moderator ist zerstört. Ein intelligenter, ehrenhafter Mann würde jetzt seinen Posten als Arena-Moderator verlassen und schweigend den Hut nehmen. Eine dem vorbildlichen Journalismus verpflichtete Direktion gäbe dem Mann dazu 7 Tage Zeit und schmeisst ihn gegebenenfalls nach ungenutzt verstrichener Frist dann hochkant raus.
    • Toerpe Zwerg 11.04.2017 13:54
      Highlight Highlight Würden Sie bei Ganser denselben Massstab anlegen, hätte er aufgrund mangelhafter Glaubwürdigkeit gar nicht erst an der Arena teilnehmen dürfen - und diesen Fehler sollte man dem SRF tatsächlich ankreiden.
    • Fabio74 11.04.2017 14:05
      Highlight Highlight So ein Mumpitz. Warum.sollte er gehen? Nzr weil die gesamte Ganser-Lobby dies fordert?
  • Randy Orton 11.04.2017 12:31
    Highlight Highlight Ganser ist ein umstrittener Publizist, er wurde nur dank seinen Verschwörungstheorien bekannt. Wie soll man ihn sonst nennen?
    • mfur 11.04.2017 15:41
      Highlight Highlight Das ist Deine Meinung und die darfst Du gerne haben & vertreten. Es ist aber nicht Aufgabe eines (eben nicht so) neutralen Moderators, ihn so zu benennen! Das geht so nicht, wie ja nun auch der Ombudsmann bestätigt hat.
      Ich persönlich finde z.B. auch Schawinski umstritten, und Zanetti erst recht. Diese wurden aber nicht so vorgestellt und damit von Anfang an in ein Deutungsfenster gesteckt.
      PS: Ganser wurde durch seine Forschungsarbeit zu Stay-Behind-Organisationen der NATO (Gladio) bekannt. Das sind alles andere als Verschwörungstheorien, das war ganz üble Verschwörungspraxis...
    • Fairness_3 11.04.2017 16:06
      Highlight Highlight @dann musste man Schawinski bei jeder Sendung umstrittener Journalist nennen.
    • Randy Orton 11.04.2017 17:14
      Highlight Highlight mfur, das ist nicht meine Meinung, Gansers "Thesen" sind umstritten, sehr sogar. Und das ernpolarisiert schleckt keine Geiss weg. Dann darf man dies auch so bennenen.
  • willey 11.04.2017 12:13
    Highlight Highlight Mir wäre schon nur die Zeit zu schade um mich beim Ombudsmann zu beschweren. Anscheinend sehen dies 495 Personen anders 😉
    • Datsyuk * 11.04.2017 12:50
      Highlight Highlight Und warum denn? Stehst du nicht gerne für deine Meinung ein?
    • opwulf 11.04.2017 12:59
      Highlight Highlight Geht vielen auch so beim Abstimmen! Ich persönlich bin froh, dass wir diese Einsprachemöglichkeit haben, um unseren staatlichen Rundfunk von neutraler Stelle beurteilen zu lassen! Ich selber habe diese Beschwerde-/Einsprachemöglichkeit bisher noch nicht genutzt, aber zu sehen dass Diese funktioniert, empfinde ich als beruhigend! Nur sollte man dieser Stelle unabhängig vom Resultat, vertrauen - sonst ist die Übung natürlich sinnlos!
    • Mehmed 11.04.2017 13:33
      Highlight Highlight dir wäre die zeit auch zu schade, stimmen und wählen zu gehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 11.04.2017 12:13
    Highlight Highlight Danke an den Ombudsmann für diesen fairen und ausgewogenen Bericht!
    • Toerpe Zwerg 11.04.2017 22:37
      Highlight Highlight "Das Kritische bei Daniele Ganser sind allerdings weniger seine Tweets und seine e-Mails, auch nicht, dass er sich nicht als Verschwörungstheoretiker sieht, sondern, dass er keine klaren Grenzlinien zieht: Keine klaren Grenzen zwischen seriöser empirischer Forschung und Verschwörungsthesen und keine klaren Grenzen zwischen seinen eigenen Befunden und abstrusen Ansichten von Russophilen, Antisemiten, Rechtsextremisten und allerhand Verschwörungsfantasten."

      In der Tat.
  • Hugo Wottaupott 11.04.2017 11:59
    Highlight Highlight Billag zahlen und Sendungen sehen bei denen die Leute den Mund nicht mittig vorne sondern Links auf der Backe haben. Hoch lebe SRF.
    • Bruno S.1988 11.04.2017 12:16
      Highlight Highlight Das ist KEIN Links gegen Rechts Thema!
    • äti 11.04.2017 12:30
      Highlight Highlight @hugo: durchaus alle Sendungen inkl Wetter und Werbung sind total rechtslastig. Und du merkst das nicht?
    • David1980 11.04.2017 13:45
      Highlight Highlight Doch, Alltag präsent, egal wo!
  • IMaki 11.04.2017 11:50
    Highlight Highlight Die so genannte "Arena" ist seit den Anfängen nie etwas anderes gewesen, als eine Propagandaplattform für Politiker gleich welcher Couleur. Ideologien werden darin als Informationen verbreitet. Eine einzige Ablenkungsmaschine, die an den wahren Problemen und Machtverhältnissen bewusst vorbei zielt. Schlimmer: Probleme wie etwa die kranken Kassen, das Versorgen der Alten, die Deindustrialisierung usw. werden in Scheingefechten banalisiert, das System nicht hinterfragt. SRF kann bedenkenlos die "Arena" durch die Heute-Show ersetzen. Dann gäbe es wenigstens etwas zu Lachen.
    • royal 11.04.2017 12:11
      Highlight Highlight Ich empfehle die Anstalt.
    • leu84 11.04.2017 12:30
      Highlight Highlight Die Anstalt ist gut :D
    • _stefan 11.04.2017 12:53
      Highlight Highlight @IMaki: Du vergleichst da Äpfel mit Birnen. Die Arena versucht ein Polit-Talk zu sein. Die heute-Show ist eine reine Satire-Sendung. Dafür ist bei SRF Deville zuständig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 11.04.2017 11:50
    Highlight Highlight Nachdem Projer Daniele Ganser mit «umstrittener Publizist» vorgestellt hatte, dachte ich gleich, dass diese Sendung vermutlich nicht gut herauskommt.

    Bei Jonas Projer ist nach diesem Urteil nicht wirklich die Einsicht vorhanden, dass er grossen Anteil an der missratenen Sendung hat.

    Ansonsten finde ich, dass Projer und sein Zeigefinger die Arenen gut zusammen leiten..
  • Jagr 11.04.2017 11:48
    Highlight Highlight Nun haben wir es von relativ neutraler Stelle: D. Ganser sollte von Exponenten des SF diskreditiert werden. Die zweifelhaften Hilfsmittel dazu wurden im Artikel bestens dargelegt.

    Mich stört folgendes:

    1. Projer und Konsorten werden vermutlich ungeschoren davon kommen.

    2. D. Gansers Reputation wird wohl trotzdem schaden nehmen.

    3. Die Propaganda wirkt immer noch (siehe gewisse Kommentare zu diesem Artikel)

    4. Last but not least muss ich mit den Billag Gebühren diesen Dreck (meine Optik, sorry) auch noch mitfinanzieren.
    • Toerpe Zwerg 11.04.2017 12:01
      Highlight Highlight Wer sind "Konsorten"? Was für Konsequenzen fänden Sie angemessen?
    • Posersalami 11.04.2017 12:14
      Highlight Highlight Mindestens muss Projer zu Beginn der nächsten Arena das ganze öffentlich klar stellen! Eine Entschuldigung an Ganser wäre auch noch löblich.
    • Stinkender Wookie 11.04.2017 12:25
      Highlight Highlight Eine offizielle Entschuldigung während der nächsten Sendung wäre warscheinlich die logischte und fairste Konsequenz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 11.04.2017 11:41
    Highlight Highlight Das mit der E-Mail war ein Fail Projers. Ohne Einwillgung plus noch einen Teil weggelassen um das Bild zu verzerren. Zudem hatte Projer indirekt in den Tenor Schawinskis eingestimmt der Ganser diffamierte. Projer war nicht neutral und hat einen Hochwertigen Gast schlecht behandelt.
    • Rabbi Jussuf 11.04.2017 13:22
      Highlight Highlight Hochwertig? Aber, aber!
    • Fabio74 11.04.2017 14:08
      Highlight Highlight Hochwertig? Ui man kanns übertreiben
    • Stinkender Wookie 13.04.2017 06:53
      Highlight Highlight Egal ob hochwertig oder nicht. Einen Gast behandelt man anders
  • Bruno S.1988 11.04.2017 11:30
    Highlight Highlight Was sind nun die Konsequenzen? Zur Wiedergutmachung müsste das SRF meiner Meinung nach eine neue Sendung mit Ganser machen, wo sie in fair behandeln und ihn zu den Vorwürfen Stellung nehmen lassen. Diese Sendung hatte nämlich nur ein Ziel, ihn lächerlich zu machen...ging aber nach hinten los.
    Wenn seine Thesen ja so falsch sind, gibt es doch nichts zu befürchten?! Oder warum keine sachliche Diskussion führen und dabei die Emotionen aussen vor lassen? Gerne darf auch die jetzige Situation in Syrien angesprochen werden. Wieder ein Ereigniss dass Gansers Thesen bestätigt!
    • Bruno S.1988 11.04.2017 12:10
      Highlight Highlight Diese Sendung soll es geben. Aber fair und sachlich. Danach kann jeder für sich entscheiden was er denken und glauben möchte!
    • Posersalami 11.04.2017 12:16
      Highlight Highlight Ich fände eine neue Arena mit Ganser auch gut. Aber dann fair und sachlich, ohne Polemik und Propaganda von Seiten der Gastgeber und Gäste. Einen Schawinski zB braucht kein Mensch. Andere Historiker und Forscher in der Arena wären gut.
    • Posersalami 11.04.2017 12:23
      Highlight Highlight @ Danyboy: Welcher "Experte" ist denn unter anderen "Experten" zu 100% anerkannt? Da bin ich jetzt wirklich gespannt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mmanser 11.04.2017 11:30
    Highlight Highlight Naja...ich mag Projer. Mag ihm diese eine Sendung gut verzeihen.
  • Butler8 11.04.2017 11:24
    Highlight Highlight Email veröfentlichen unfair? Lügen Ok?
    Ist das sachlich?!
    • Bruno S.1988 11.04.2017 12:02
      Highlight Highlight Bleiben sie nun auch sachlich! Welche Lügen meinen Sie? Bitte auch gleich mit Quellen die die Lügen beweisen. Danke
    • timvolpe 11.04.2017 12:14
      Highlight Highlight Auch Sie werden noch aufwachen:)
    • Bene86 11.04.2017 15:53
      Highlight Highlight Es überrascht mich einfach, wie viel Macht die Medien in ihren Händen halten. Da wird berichtet und praktisch keiner von uns könnte Nachweisen, dass dies so wirklich der Wahrheit entspricht. Schaut euch doch bloss mal aktuell den Fall Syrien mit dem vermeintlichen Giftgasangriff durch Assad an. Da gibt es praktisch keine logische Argumente, die für einen Angriff durch ihn sprechen. 3 mal zuvor schon waren ausserdem die sog. "Rebellen" für genau diese schändlichen Angriffen nachweislich verantwortlich. Aber die USA bombardiert, ohne die Sachlage zu untersuchen. Das gibt's doch nicht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk nach 11.04.2017 11:18
    Highlight Highlight Schön das man lernt beim SRF, eine simple Entschuldigung ist aber wohl zuviel verlangt.... Schade, würde ja nix kosten!
  • stadtzuercher 11.04.2017 11:18
    Highlight Highlight Hoffentlich werden daraus Lehren gezogen.
    Auch Watson ist übrigens weit entfernt von ausgewogener Berichterstattung, auch diese Online-Zeitung ist viel eher politisches Sprachrohr als neutraler Informant. Es ist irgendwie peinlich, auf parteiische Medien in anderen Ländern zu zeigen, und selbst nicht besser zu sein.
    • Toerpe Zwerg 11.04.2017 11:59
      Highlight Highlight Können Sie diese ausländischen Medien benennen?
    • bernd 11.04.2017 12:09
      Highlight Highlight Es ist auch etwas peinlich wenn man das Gefühl hat, dass Medien neutral sein wollen, geschweige denn dass dies überhaupt möglich ist.
    • Posersalami 11.04.2017 12:17
      Highlight Highlight Als Kompass finde ich dieses PDF ganz gut, auch wenn ich mit der Einteilung nicht ganz einverstanden bin. Aber so grundsätzlich ist das recht gelungen:
      https://swisspropaganda.wordpress.com/der-medien-navigator-2017/
    Weitere Antworten anzeigen
  • animei 11.04.2017 11:16
    Highlight Highlight Ein gewaltiges Eigengoal von Projer. Solchen "Lichtgestalten" kann man nicht beikommen, in dem man sie lächerlich machen will. Nur sachlich begründete Kritik kann gegen einen wie Ganser etwas bewirken.
  • Besserwisser 11.04.2017 11:16
    Highlight Highlight Ich wünschte mir, Ombudsmänner hätten mehr Befugnisse als nur zu rügen...
  • Toerpe Zwerg 11.04.2017 11:15
    Highlight Highlight Aluhut auf in .. 3 .. 2 .. 1 ..
    • Cyberpunk 11.04.2017 11:45
      Highlight Highlight lol 😂
    • Bene86 11.04.2017 16:00
      Highlight Highlight Oh man... 9/11 kritisch zu hinterfragen hat ja so viel mit NWO / Chemtrails / Illuminati - Aluhüte zu tun. Du schluckst wahrscheinlich auch die Aprilscherz-Artikel der Medien ohne nur kurz dabei zu überlegen, oder?
  • Gringoooo 11.04.2017 11:10
    Highlight Highlight Sachlich gesehen finde ich diesen Entscheid richtig, ohne mich dabei auf eine Seite zu stellen.
  • Datsyuk * 11.04.2017 11:08
    Highlight Highlight Gut so.

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Paukenschlag beim SRF: Aushängeschild Nik Hartmann wechselt zu CH Media

Der langjährige Moderator und Publikumsliebling Nik Hartmann verlässt das Schweizer Radio und Fernsehen SRF und wechselt zu CH Media. Dort wird er Co-Leiter der Abteilung «Eigenproduktionen TV National».

Seine letzten SRF-Auftritte hat der 47-Jährige bei «SRF bi de Lüt – Wunderland Spezial: Niks Wanderhitparade» und in einer Samstagabendsendung am 6. Juni. Ob diese angesichts der Corona-Krise durchgeführt werden kann, ist allerdings offen, wie SRF am Donnerstag mitteilte. Eine …

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