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US Open, Achtelfinals

Roger Federer, right, of Switzerland, greets Juan Martin del Potro, left, of Argentina, at the net after defeating him 6-3, 6-4 during the Miami Open tennis tournament, Monday, March 27, 2017, in Key Biscayne, Fla. (AP Photo/Luis M. Alvarez)

2009 trafen die beiden zum letzten Mal am US Open aufeinander – im Final. Damals setzte sich Juan Martin Del Potro in einem epischen Fünfsätzer durch. Bild: AP/FR596 AP

«Ich hätte 2009 im Final siegen sollen» – Federer freut sich auf Revanche gegen Del Potro

Nach seinem glatten Dreisatzsieg gegen Philipp Kohlschreiber ist Roger Federer insbesondere mit seinem Aufschlag zufrieden. In der nächsten Runde wartet Juan Martin Del Potro, gegen den er 2009 in New York im Final verlor. Beide freuen sich auf die Reprise.



Nach einem souveränen 6:4, 6:2, 7:5 lässt es sich ganz entspannt Platzinterviews geben. Neben einer kurzen Ausführung über Shirt-Wechsel und seinen Hintern erklärt Roger Federer aber auch noch ernsthaft, wie zufrieden er mit seinem Auftritt gegen Kohlschreiber ist. «Ich habe kein Break kassiert, was sich grossartig anfühlt.» Er sei sehr zufrieden mit seinem ganzen Spiel, insbesondere der Aufschlag habe gut funktioniert. 

«Es ist nichts Ernstes.»

Roger Federer über seine Behandlungspause

Fans, die nach seinem Medical Timeout zwischen dem zweiten und dritten Satz beunruhigt sind, kann der Basler beruhigen. «Ein Muskel hat leicht gezwickt. Es ist aber nichts Ernstes.» Er habe das Problem einfach möglichst schnell aus der Welt schaffen wollen, deshalb habe er gleich auf dem Platz noch reagiert. 

Während er sich vom Physiotherapeuten behandeln lässt, erfährt der Maestro auch gleich, wer sein Gegner in der nächsten Runde wird. «Ich freue mich auf das Spiel gegen Del Potro. Ich kenne ihn gut und er ist ein toller Typ.» Es sei schön, den Argentinier wieder erfolgreich auf der Tour zu sehen.

«Diese Partie würde ich gerne nochmals spielen.»

Federer über den US-Open-Final von 2009

2009 trafen die beiden zum letzten Mal am US Open aufeinander – im Final. Damals setzte sich Juan Martin Del Potro in einem epischen Fünfsätzer durch. «Wenn ich auf dieses Spiel zurückblicke, bereue ich einiges», sagt Federer. Es sei eine dieser Partien gewesen, die man unbedingt noch einmal spielen möchte. «Ich hatte das Gefühl, dass ich eigentlich hätte gewinnen sollen», erklärt Federer weiter. 

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Die Highlights des Finals von 2009.

Del Potro ist angeschlagen

In diesem Jahr ist die Ausgangslage allerdings eine andere. Del Potro ist nicht mehr der aufstrebende Star, sondern der Publikumsliebling mit der langen Verletzungsgeschichte. Ob der «Turm von Tandil» nochmals einen ähnlich epischen Match durchstehen würde, ist fraglich. Denn so einen hat er bereits in den Beinen.

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Thiem gewinnt einen epischen Punkt gegen «DelPo». Video: streamable

«Mitte des zweiten Satzes habe ich daran gedacht aufzugeben.»

Juan Martin del Potro

In seiner Achtelfinalpartie gegen Dominic Thiem liegt der Argentinier mit 1:6 und 2:6 zurück und muss im vierten Satz zwei Matchbälle abwehren. Doch Del Potro kämpft sich zurück und gewinnt die Partie doch noch in fünf Sätzen. Danach erklärt der 28-Jährige, weshalb er zu Beginn Mühe hatte: «Ich war die letzten beiden Tage krank. Auf dem Platz konnte ich nicht atmen und mich nur schlecht bewegen.» Mitte des zweiten Satzes habe er daran gedacht, aufzugeben.

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Del Potro kämpft sich zurück und gewinnt in fünf Sätzen. Video: streamable

Stattdessen steht dem einfachen US-Open-Champion nun ein Duell mit Federer bevor. «Ich weiss, wie ich gegen ihn spielen muss, um zu gewinnen», sagt Del Potro. Er müsse aber schauen, wie er sich fühle nach dem Kampf gegen Thiem und er hofft, dass er sich an seinem freien Tag gut erholt. Dennoch freut sich der Argentinier auf das nächste Spiel: «Es ist immer eine Freude gegen den grössten Spieler aller Zeiten zu spielen.»

Nadal: «Alle haben etwas zu verlieren»

«Niemand erinnert sich an deine Niederlagen.»

Rafael Nadal

Im Halbfinal wartet Rafael Nadal oder Andrey Rublev auf den Sieger zwischen Federer und Del Potro. Nadal, der sich im Lauf des Turnier stetig gesteigert hat, ist in dieser Partie natürlich zu favorisieren. Auf die Frage, ob Rublev gefährlicher sei, weil er nichts zu verlieren hat, meint der Spanier: «Er hat die Chance, zum ersten Mal in seiner Karriere in einem Grand-Slam-Halbfinal zu stehen. Selbstverständlich hat er etwas zu verlieren. Wir alle haben etwas zu verlieren, in jedem Spiel.»

Bild

Rublev war schon als Kind ein grosser Fan von Rafa.  Bild: twitter.com

Tennis sei aber ein Spiel der Sieger. «Niemand erinnert sich an deine Niederlagen.» Der French-Open-Champion weiss, welche Art Spieler mit dem Russen auf ihn wartet: «Er ist ein solider Spieler, wir haben auch schon gemeinsam in meiner Akademie trainiert.»

An einen möglichen Halbfinal gegen Federer will Nadal noch nicht denken. Darauf angesprochen meint er: «Falls ich in zwei Tagen hier bin, und ich gewonnen habe, dann dürft ihr mir alle möglichen Fragen zu Roger stellen. Dann beantworte ich sie gerne.» (abu)

Junge will wissen, von wo Roger den Spitznamen «The GOAT» hat

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Video: watson

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • N. Y. P. D. 05.09.2017 09:52
    Highlight Highlight «Ich hatte das Gefühl, dass ich eigentlich hätte gewinnen sollen»

    Hätte, hätte, Fahrradkette.
    Nein Roger, der Turm von Tandil hat 2009 zu Recht gewonnen.
    Du bist unser Star, Roger. Aber manchmal lässt Du Sätze raus, wie oben.
    Du solltest anerkennen, dass der Turm nun mal gewonnen hat. Ergo war er besser. Punkt. Und das ist gut so. Desweitern ist dieser Del Potro ein ganz feiner Kerl.
    • Max Dick 05.09.2017 10:12
      Highlight Highlight Es war eines der ganz wenigen Spiele, in denen Federer seinen Gegner schlicht und einfach unterschätzte. Daher wohl diese Aussage. Aber Ja, Sie haben recht, Del Potro war damals ein verdienter Sieger.
    • Ehringer 05.09.2017 10:31
      Highlight Highlight Mit keinem Wort hat Federer gesagt, Del Potro habe es nicht verdient.

      Es gibt nun halt als Sportler manchmal Matches, bei denen man das Beste gibt und es reicht nicht. Und dann gibt es Matches, nach denen man sich sagen muss "den hätte man auch gewinnen können, da habe ich etwas Falsch gemcht, das ich besser kann". (zB. Gegner unterschätzt, etwas, das niemals passieren sollte). Dieser Final scheint bei Federer wohl ein solcher zu sein, aus welchen Gründen auch immer. Ändert nichts an der starken Leistung von Del Potro damals, ist ja auch rein subjektiv von Federer.

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Roger Federer steht in Miami zum siebten Mal im Halbfinal. Der Basler setzt sich im Viertelfinal gegen den Südafrikaner Kevin Anderson nach einer grösstenteils überragenden Leistung 6:0, 6:4 durch.

Federer liegt weiterhin auf Kurs Richtung 101. Titel auf der ATP-Tour. Nachdem der 37-Jährige im Achtelfinal dem jungen Russen Daniil Medwedew keine Chance gelassen hatte, überzeugte er auch gegen den Routinier Anderson. Das hohe Tempo, das Federer von Beginn weg anschlug, überforderte sein Gegenüber lange Zeit komplett. Der dreifache Miami-Sieger leistete sich im ersten Satz kaum einen Fehler und brillierte gleich mit mehreren Zauberschlägen.

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