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zurich gym

Gibt es tatsächlich Leute, die nachts trainieren? Ich gehe der Sache nach.
bild: watson

24 Stunden im Fitness-Studio: Warum Menschen mitten in der Nacht Hanteln heben gehen

Arbeiten, essen, einkaufen: Wir sind inzwischen rund um die Uhr beschäftigt. Im Fitness-Studio Zürich Gym kann man deshalb auch sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag trainieren. Wer sowas macht? Wir sind der Sache auf den Grund gegangen.



Der «klassische» Tagesablauf, wie es ihn früher mal gab, ist längst ausgestorben. Heute arbeiten, essen, und shoppen wir rund um die Uhr – eingeschränkte Öffnungszeiten werden mehr und mehr zum Tabu. Während sich andere Leute die Nacht in einer Bar um die Ohren schlagen, wollte ich wissen, wer im 24-Stunden-Fitness-Studio ein und aus geht. Diese 10 Begegnungen zeigen es:

8 Uhr - 10 Uhr: Auftritt von Elfride

Am Mittwochmorgen um kurz nach 8 Uhr betritt – im Zeitraum dieses Experiments – die erste Kundin das Zürich Gym. Es handelt sich um eine Frau Anfang 40, die die noch herrschende Ruhe sichtlich geniesst. «Ich bin hier, um ein bisschen abzuspecken, da brauche ich dieses Schickimicki-Zeug und das ewige Sehen-und-gesehen-Werden nicht», erzählt sie sofort.

Ihr Erscheinungsbild passt zu ihrem Statement: Sie trägt eine schwarze Sporthose, ein weites weisses T-Shirt, ist ungeschminkt und die Haare sind locker zusammengebunden. Fleissig arbeitet sie sich von Übung zu Übung durch ihren Trainingsplan. Bis um 9.30 Uhr ihre Freundin Elfride das Studio betritt. Dann ist erst mal Schluss mit der Ruhe.

Gestatten, Elfride!

zürich gym

9.30 Uhr: Für das Foto nimmt Elfride sogar auf einem Gerät Platz.
bild: watson

Elfride ist 58 Jahre alt, dezent – aber dennoch gut sichtbar – geschminkt und schon am frühen Morgen sehr aufgebracht. Noch bevor sie ihre Jacke ausgezogen hat, poltert sie los: «Jetzt stell dir das mal vor! 1500 Stutz wollen die von mir haben! Das ist doch eine Frechheit!» Sie spricht von einer Rechnung, die sie vom Spital erhalten hat. «1500 Stutz nur fürs Essen?!», Elfride kriegt sich kaum noch ein.

Nach zehn Minuten purer Aufregung soll es dann endlich losgehen: «Geh, zeig mir mal, wie des mit dem Stüehleli funktioniert», bittet Elfride, die ursprünglich aus Österreich kommt, ihre Freundin und meint damit eine Fitness-Übung, bei der ein kleiner Hocker zum Einsatz kommt. Nach zwei gemeinsam bewältigten Geräten muss die Freundin gehen, sie ist schliesslich schon länger da. Somit ist Elfride auf sich allein gestellt.

Wie gut, dass ich noch da bin. Kurzerhand gesellt sich Elfride zu mir an den Tresen und erzählt mir alles, was ich wissen muss. Elfride hat einen 20-jährigen Sohn, auf den sie unheimlich stolz ist und von dem sie mir gleich ein paar Fotos zeigt. Sie war dreimal verheiratet, erklärt mir, dass Schweizer Männer überhaupt nichts taugen, hat mit einer von Christoph Blochers Schwestern zusammen gearbeitet («Gäll, also den Christoph, den mag ich ja unheimli geeern!») und die Sache mit den hohen Spitalkosten hat sie bereits mit Szene-Anwalt Valentin Landmann besprochen. Logisch, mit wem auch sonst. So geht das Geplauder munter weiter, bis Elfride gegen halb 11 ihre «Sportsession» beendet und das Fitness-Studio verlässt.

10 Uhr: Die Nummer 6 der Schweiz in der Kategorie bis 90 Kilo betritt das Studio

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11.15 Uhr: Weil der Bauch «noch nicht gut» ist, gibt's leider kein Oben-ohne-Foto.
bild: watson

Einen harten Kontrast zu dem, was Elfride im Fitness-Studio treibt, liefert Dionis. Der 26-Jährige kommt so gut wie jeden Tag hierher, um zusammen mit Frank Müller, dem Besitzer des Studios, zu trainieren. Der junge Mann hat sich damit nicht den schlechtesten Trainingspartner ausgesucht, denn Frank Müller war selbst mal Bodybuilding-Europameister. «Los, los, los, zieh, zieh, zieh!», höre ich Frank rufen und Dionis stemmt mit schmerzverzerrtem Blick die riesigen Gewichte wieder und wieder in die Höhe.

«Meinen Bauch, den kann ich so auf keinen Fall zeigen!»

Solch hartes Training zahlt sich aus: Auch Dionis stand schon einmal bei einem Bodybuilding-Contest auf der Bühne. Das war im Jahr 2013, als er in der Kategorie «bis 90 Kilo» den sechsten Platz belegt hat. Dieses Jahr möchte er es gerne wieder versuchen, doch bis dahin muss er noch eine strenge Diät durchmachen.

Das ist auch der Grund, warum ich kein Foto machen darf, als Dionis gerade sein T-Shirt wechselt – und ich einen Blick auf den prachtvollen Oberkörper erhaschen kann. «Um Gottes Willen nein! Meinen Bauch, den kann ich so auf keinen Fall zeigen», bekomme ich da nur zu hören. Den Bauch? Welchen Bauch? Okay, so muss es den Männern gehen, die sich von ihren gertenschlanken Freundinnen anhören müssen, dass ihr Bauch, ihre Beine oder ihr Po zu dick seien.

12 Uhr: Zwei Klischee-Pumper liefern ihre Show ab

Am Mittag betreten zwei junge Männer die Bühne. Und zwar welche von jener Sorte, wie sie jeder kennt, der schon einmal in einem Fitness-Studio war: Die Frisuren erinnern an Cristiano Ronaldo, die Outfits sind körperbetont, das Auftreten selbstbewusst. Man könnte meinen, sie seien gerade einem Sportmode-Katalog entsprungen. Und obwohl die Jungs vielleicht knapp 20 Jahre alt sind, können sie ihre Arme schon nicht mehr normal an den Körper anlegen und bewegen sich deshalb so, als hätten sie Rasierklingen unter den Achseln klemmen.

Sie führen die Übungen abwechselnd durch und pushen sich dabei gegenseitig. Bei jedem Zug, der durchgeführt wird, wandert der Blick auf den eigenen Bizeps, als würde dieser dadurch schneller wachsen. Es wird geschwitzt und gestöhnt, nach dem allerletzten Zug lässt man die Hanteln mit einem lauten Krachen auf den Boden fallen. Bloss die Beine kommen kein einziges Mal zum Einsatz. Und das, wo wir doch alle wissen:

Bild

Ob die Jungs wirklich NIE ihre Beine trainieren, weiss ich natürlich nicht. Sie sahen jedenfalls so aus wie der Herr auf diesem Bild.
bild: distractify.com

Am Schluss stellen sich beide noch kurz auf die Waage, trinken ihre Protein-Shakes, die Frank ihnen schon hingestellt hat, und gehen wieder.

14 Uhr: Ironman-Profi Anna Halasz zeigt, was sie kann

Während über die Mittagszeit immer mehr fleissige Freizeitsportler im Zürich Gym ein und aus gehen, sticht mir eine junge Frau ins Auge, deren Bewegungsabläufe deutlich professioneller wirken. Kein Wunder, denn Anna Halasz trainiert gerade für die Ironman-Europameisterschaft, die im August in Wiesbaden stattfindet.

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14.30 Uhr: Beim Surfen hat sie sich eine Rippe verletzt, darum trainiert Anna im Moment nur ihre Beine.
bild: watson

Die 33-jährige Ungarin lebt seit sechs Jahren in der Schweiz, im vergangenen Jahr hat sie bei der Weltmeisterschaft in Österreich Platz 20 erreicht. Wie man soweit kommt? Indem man morgens ein erstes Schwimm- und Lauftraining absolviert, abends eine weitere Lauf- und eine Velo-Einheit erledigt und über Mittag noch ins Fitness-Studio geht. 

Naja, ein solcher Aufwand ist für eine Profi-Sportlerin ja ganz normal, mag man jetzt vielleicht denken. Bloss ist das nicht Annas einzige Aufgabe im Leben. «Nebenbei» ist die junge Frau zu 80 Prozent als Architektin tätig. Bei so viel Ehrgeiz und Disziplin bleibt mir die Spucke weg.

16.30 Uhr: CEO Martin Bosshardt kommt, um sich quälen zu lassen

«Komm Martin, friss die drei auch noch!», höre ich Frank Müller mit bestimmtem Ton sagen, während ein gross gewachsener Mann immer wieder in die Knie geht, um anschliessend die schweren Gewichte auf seinen Schultern wieder in die Höhe zu stemmen. Martin Bosshardt gehört zu jenen 35 Zürich-Gym-Mitgliedern, die sich regelmässig von Frank Müller quälen lassen – sie haben ihn als Personal Trainer gebucht.

Bild

Martin Bosshardt hat 135 Mitarbeiter.
bild: zvg

Warum sich der CEO der IT-Sicherheitsfirma Open Systems dreimal pro Woche dieses harte Training antut? «Weil ich mit 39 Jahren zum ersten Mal festgestellt habe, dass der eigene Körper sehr wohl an seine Grenzen stossen kann», erzählt der heute 48-Jährige. Zu dieser Erkenntnis kam er damals an Silvester: «Ein paar Kollegen und ich hatten die tolle Idee, spontan einen Liegestütz-Wettbewerb zu starten – der beste von uns hat ganze 14 Stück geschafft.»

«Die Zeiten von dicken, unfitten CEOs sind vorbei.»

Martin Bosshardt

Von dem Tag an war dem Familienvater klar, dass er etwas ändern musste. Bei dem Versuch, von Tag zu Tag das persönliche Liegestütz-Pensum zu steigern, hat er sich gleich die Schulter verletzt. Schliesslich legte er sein Schicksal dem Bodybuilding-Europameister in die Hände. Doch passt das Training wirklich immer in den Zeitplan? «Es muss! Die Zeiten von dicken, unfitten CEOs sind vorbei! Es nimmt dich doch keiner ernst, wenn du ohne jegliche Körperspannung daher gewankt kommst.»

18.30 Uhr - 20.30 Uhr: Hochbetrieb

Dann füllt sich das Fitness-Studio schlagartig, der Geräuschpegel nimmt zu. Jetzt hört man angestrengtes Männerstöhnen, die Geräte quietschen und die Gewichte aufeinander knallen. Wie schon den ganzen Tag sind die Männer deutlich in der Mehrheit. Obwohl die meisten von ihnen allein hergekommen sind, tun sie sich beim Training zusammen, helfen einander, quatschen eine Runde und gehen – nicht ohne ihren Protein-Shake geschlürft zu haben – wieder nach Hause. So schnell wie der Betrieb zugenommen hat, ebbt er dann auch wieder ab. Um kurz vor 20.30 verlassen die letzten Kunden und auch Frank Müller den Kraftraum.

20.30 Uhr: War's das jetzt? Nix da! Jetzt kommt Sebastian

Die ganz klassischen Trainingszeiten – vor der Arbeit, in der Mittagspause und nach Feierabend – sind nun wohl vorbei. Im Zürich Gym ist aber noch lange nicht Schluss: Fünf Minuten nachdem die letzten fleissigen Sportler gegangen sind, trudelt Sebastian ein. Für seine Verhältnisse ist er fast noch früh dran: «Ich bin Unternehmensberater und komme eigentlich nie früher aus dem Büro», erzählt er.

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22 Uhr: So möchte Sebastian also nicht aussehen.
bild: watson

Von einem guten Bekannten hat er gehört, dass man hier rund um die Uhr trainieren kann – und macht seither Gebrauch davon. «Dieses ganze Bodybuilding finde ich ehrlich gesagt ziemlich albern, aber ich geniesse es sehr, dass es hier so schön ruhig ist und ich nach der Arbeit noch ein bisschen trainieren kann.»

22.20 Uhr: Tiago leistet mir Gesellschaft

Gerade als Sebastian das Studio verlassen hat, kommt Tiago hereinspaziert. Mit einem kurzen Abstecher über die Rudermaschine begibt er sich an die freien Hanteln – den Ort, den er für die nächste Stunde nicht mehr verlassen wird. Mit einer Seelenruhe stemmt er grosse Gewichte. Er hat es weder eilig, möglichst bald nach Hause zu kommen, noch scheint er müde zu sein.

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23 Uhr: Tiago in Action.
bild: watson

Dass Tiago die ungewöhnlichen Öffnungszeiten nutzt, liegt ebenfalls an seinem Job – er arbeitet bei Lidl, gleich um die Ecke. «Wenn ich die Spätschicht habe, komme ich eben nicht früher raus. Ich würde zwar auch gerne – wie früher – im Verein Fussball spielen, aber das geht in meinem Job eben nicht», erzählt der 28-Jährige. Und weil einem um diese Uhrzeit eh nicht mehr viel anderes übrig bliebe, als einen Film zu gucken oder zu gamen, käme er lieber hierher, um sich fit zu halten.

22.30 Uhr: Matthias gesellt sich auch noch dazu

Kurz nachdem Tiago im Fitness-Studio angekommen ist, betritt auch Matthias den Trainingsraum. Er schenkt mir keine grosse Beachtung, für ihn ist es eben ganz normal, dass um diese Zeit noch Menschen im Fitness-Studio sind. Warum der 24-Jährige so spät trainiert? Weil er in der Gastronomie tätig ist und sein Arbeitstag erst nach 22 Uhr endet. Dann könnte man ja aber eigentlich auch Vormittags zum Sport gehen, oder nicht? «Könnte man schon, manchmal mache ich das auch, aber eigentlich schlafe ich lieber aus.»

Um kurz vor Mitternacht hat Matthias sein Training beendet:

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23.40 Uhr: Der Österreicher ist auch nach einem langen Arbeitstag noch top motiviert.
bild: watson

1 Uhr: Alex konnte einfach nicht schlafen

Nachdem Tiago und Matthias gegangen sind, denke ich noch: «Jetzt kommt bestimmt niemand mehr». Falsch. Um 00.30 Uhr betritt Florian den Kraftraum. Auch er ist in der Gastronomie tätig und somit dazu gezwungen, zu solch ungewöhnlichen Zeiten zu trainieren. Fotografiert werden möchte er nicht, lieber in Ruhe Gewichte stemmen. Also gut.

Eine halbe Stunde später höre ich schon wieder, wie die Tür der Herrenkabine auf und wieder zu geht. Der Grund: Der 27-jährige Alex hat einfach nicht schlafen können. Logisch, da kommt mir jeweils auch nichts besseres in den Sinn, als trainieren zu gehen. Was mir völlig absurd vorkommt, ist für den Personalberater normal. Er kommt mindestens (!!!) sechsmal pro Woche hierher, um seinen Körper zu stählen – was man durchaus sieht. Auf die Bühne möchte er aber nicht: «Das klingt jetzt vielleicht blöd, aber ich mache das einfach nur für mich. Weil ich es schön finde.»

Während Alex Klimmzüge macht, erzählt er mir von der «Dukan-Diät», die er neulich gemacht hat (heisst: Protein, Protein und noch mehr Protein, dafür keine Kohlenhydrate und kein Fett), und davon, dass ihm eine Zeit lang immer die Arme und Beine eingeschlafen sind – weil ein Muskel im Rücken zu ausgeprägt war und einen Nerv eingequetscht hat. Na dann, weiter so!

Um kurz vor 3 Uhr geht Alex nach Hause:

Bild

2.40 Uhr: Trainiert, wenn andere Leute schlafen: Alex.
bild: watson

4.15 Uhr - 6 Uhr: Der erste Frühaufsteher steht auf der Matte

Dann bin ich eine gute Stunde lang allein – bis Philipp um 4.15 Uhr zügigen Schrittes ins Fitness-Studio spaziert kommt. «Huch! Hallo! Wer bist du denn? Normalerweise bin ich um die Zeit immer allein hier!», begrüsst er mich. Um die Zeit immer? Das hier ist also keine Ausnahme? Nein, der 28-Jährige kommt mindestens zweimal pro Woche und heute ist er sogar ein bisschen spät dran – weil er «verschlafen» hat.

Wie kommt man auf die Idee, um diese Zeit zu trainieren? «Ich muss um 8 Uhr in Schaffhausen im Büro sein und habe mir angewöhnt, vorher Sport zu treiben. So bin ich physisch und mental fit», erklärt der ehemalige HSG-Student mit Bestimmtheit. Ausserdem könne er so den Tag voll ausschöpfen, das habe er sich bei seinem Osteopathen abgeschaut.

Das richtige Körpergefühl scheint Philipp sehr am Herzen zu liegen: «Ich gehe regelmässig schwimmen, boxe an der Uni und am Wochenende mach ich Bikram-Yoga.» Das alles sei nötig, um die richtige Balance (er spricht es «Bälänz» aus) im Leben zu haben.

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4.30 Uhr: Philipp möchte nicht von vorne fotografiert werden. Hier aber immerhin der Beweis, dass er um diese absurde Uhrzeit im Fitness-Studio war. 
bild: watson

Um kurz vor 6 Uhr macht sich Philipp auf den Heimweg. Er ist der letzte nächtliche Freizeitsportler, den ich kennenlernen durfte. Dann herrscht Ruhe, bis um kurz vor 8 Uhr der nächste Fitness-Fan einen neuen Tag im 24-Stunden-Studio einläutet.

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26
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Stephan Locher 29.01.2016 01:49
    Highlight Highlight Wollte Tiago nur so weit entfernt Fotografiert werden oder wie hast Du das Bild ausgewählt?

    • Viktoria 29.01.2016 19:35
      Highlight Highlight Nee, es gibt auch noch eins von nah (also wie die anderen vor der Uhr). Aber ich wollte bisschen Abwechslung in den Artikel bringen und hab mich bei ihm deswegen für das Action-Bild entschieden :)
    • Stephan Locher 31.01.2016 09:36
      Highlight Highlight Macht durchaus Sinn, auch wenns schade ist, dass gerade derjenige, welcher am gesündesten wirkt und nicht dem übertriebenen Körperwahn verfallen zu sein scheint erst beim zoomen richtig zur Geltung kommt 😁
  • Lekks 29.01.2016 01:24
    Highlight Highlight Wegem Job (viele unregelmässige Nachtschichten) besuche ich auch ein 24/7 Gym. Und der Jahresbeitrag ist unter 500.- . Geh zu jeder Zeit dorthin.Manchmal auch an Feiertagen. Meiner Meinung nach sollte es mehr so Gym's haben.
  • Rabautax 28.01.2016 22:05
    Highlight Highlight Guter artikel von euch ich bin auch so einer der um morgens um 2 ins gym geht, geniess die Ruhe.......
  • dintaifung 28.01.2016 21:05
    Highlight Highlight Ich bevorzuge ja vitaparcours. Draussen in der Natur und ebenso 24h geöfnnet.
  • kEINKOmmEnTAR 28.01.2016 20:31
    Highlight Highlight Sehr interessante Story, das ist es was die Schweizer Presse braucht! Weiter so.
  • Pisti 28.01.2016 17:51
    Highlight Highlight Cooler Artikel danke dafür.
    Zu den Disco-Pumpern von Punkt 3 gibt es vielleicht noch anzumerken, dass Mann die Beine und den Bizeps höchst selten zusammen trainiert. Genau so unprofessionel ist es nähmlich 4x pro Woche ins Fitness rennen und den ganzen Körper trainieren. Pro Trainingseinheit reichen für gewöhnlich 2 Muskelpartien.
    • Max Heiri 28.01.2016 19:06
      Highlight Highlight Lieber Rhabarber
      Weil für den Aufbau von Muskeln Pausen gleich wichtig sind wie das Tranieren. Man sagt mind. 48h Pause pro Muskelgruppe sei Pflicht
    • Pisti 28.01.2016 19:15
      Highlight Highlight 4x pro Woche kann man durchaus trainieren, mach ich auch. Aber halt nur jeweils 2 verschiedene Muskelpartien. Zwei deswegen, weil wenn man intensiv trainiert d.h. mit viel Gewicht bis zur Erschöpfung des jeweiligen Muskels, muss sich dieser zwingend regenieren können. So erhält man das beste Resultat. Wenn ich aber 4x pro Woche wie verrückt den ganzen Körper trainiere, können die Muskeln nicht richtig regenerieren, folgen sind das man übertrainiert ist, man erleidet Verletzungen etc. deshalb bezog sich mein Kommentar auf Punkt 3. Wie es bei Ausdauersport aussieht weiss ich nicht.
    • Vivalavida 28.01.2016 20:18
      Highlight Highlight @rhabarber die muskeln müssen sich ja auch erholen können;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Masta Ace 28.01.2016 17:31
    Highlight Highlight Also diese Anna müsste doch längst zusammenklappen, wenn die soviel trainiert - Übertraining kann gefährlich sein.
    • Masta Ace 29.01.2016 09:05
      Highlight Highlight Übertraining bedeutet, dass man dem Körper zu wenig Regenarionszeit gönnt und dadurch erschöpft, depressiv oder krank wird. Mehr als ein mal pro Tag sollte ein Hobbysportler nicht trainieren und besonders nicht die gleichen Muskelpartien zwei Tage nacheinander.
    • Buebi 29.01.2016 10:35
      Highlight Highlight Ich denke die Frau weiss schon was sie macht. Sie ist schliesslich Profisportler...
  • ramalamding 28.01.2016 17:18
    Highlight Highlight Ich weiss nicht so recht wieso, aber diesen Artikel fand ich jetzt echt spannend.
    • Schmiedrich 28.01.2016 21:19
      Highlight Highlight Ist halt schon interessant, was für Leute und aus welchem Grund sie (zu dieser Zeit oder allgemein) im Fitness sind. Vielleicht versucht man auch sich selbst irgendwo wieder zu erkennen.
  • BeniWidmer 28.01.2016 17:07
    Highlight Highlight Super Artikel. Fand ich sehr spannend. Gute Idee sowas ein Mal zu dokumentieren. War das dann nicht zwischendurch ein bisschen langweilig? Und wie haben die Leute reagiert, wenn du sie danach gefragt hast warum sie jetzt trainieren?
    • Viktoria 28.01.2016 20:13
      Highlight Highlight Och naja, 24 Stunden sind schon lang, aber es waren ja (fast) immer Leute da. Von daher hab ich mich nicht wirklich gelangweilt. Die Leute waren super nett und easy drauf, viele kamen auch von sich aus und haben mich gefragt, was ich da mache, weil ich ja mit Block und Stift da sass :)
  • SaveAs_DELETE 28.01.2016 16:59
    Highlight Highlight Gibt es Fitness-Studios tatsächlich immer noch?
    • Sensei 28.01.2016 17:20
      Highlight Highlight Warum überrascht dich das?
  • Stefan von Siegenthal 28.01.2016 16:58
    Highlight Highlight Sehr cooler Artikel! Bitte mehr solche 24 Stunden Reportagen!
  • Str ant (Darkling) 28.01.2016 16:39
    Highlight Highlight Nur Schade das immer noch zu viele in den eng begrenzten Öffnungszeiten denken statt potenzial in der Freiheit zu erkennen
    • Masta Ace 28.01.2016 17:30
      Highlight Highlight Schon mal überlegt, dass die meisten von morgens bis abends arbeiten/studieren und so ab 18:00 Uhr die meisten Feierabend haben?

Zürich hatte «vielfältige und relevante» Verbindungen zur Sklaverei

Die Stadt Zürich war an der Sklaverei und dem Sklavenhandel finanziell beteiligt und so mitverantwortlich für die Versklavung tausender Afrikanerinnen und Afrikaner. Die Unterstützung erfolgte durch Staatsanleihen, den Handel und Plantagen.

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