Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Arzt Frau OP Operation Spital

Die Abwanderung deutscher Ärzte finden die Deutschen nicht so toll. Bild: shutterstock.com

Deutschland will seine Ärzte zurück – besonders aus der Schweiz



Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn bedauert die Abwanderung von Ärzten und Pflegern aus seinem Land in die Schweiz. «Ich hätte sie gerne zurück», sagte er in einem Interview. Er regt eine Neuregelung der Abwerbung von Fachleuten aus bestimmten Berufen an.

Die von Schweizer Spitälern und Heimen abgeworbenen Fachleute würden in Deutschland fehlen, sagte der 38-jährige CDU-Minister in einem Interview mit dem «SonntagsBlick». «Bei uns arbeiten dann polnische Ärzte, die wiederum in Polen fehlen. Das kann so nicht richtig sein.»

epa07144555 German Minister of Health Jens Spahn speaks during presentation of a programme 'School meals according to DGE quality standards is possible in all schools' in Berlin, Germany, 06 November 2018. German Minister of Health Spahn and Minister of Food and Agriculture Julia Kloeckner introduced a program for healthy school meals.  EPA/HAYOUNG JEON

Jens Spahn Bild: EPA/EPA

Spahn forderte, darüber nachzudenken, ob man die Abwerbung von Fachleuten aus bestimmten Berufsgruppen innerhalb der EU nicht neu regeln müsse. Die Freizügigkeit in Europa solle dabei nicht grundsätzlich infrage gestellt werden. Entsprechende Abkommen gebe es bereits in der Weltgesundheitsorganisation WHO. «Das könnte Vorbild sein.»

Spahn räumte gleichzeitig ein, dass er das Verhalten der deutschen Ärzte und des Pflegepersonals versteht. «Die Schweiz ist ein schönes Land.»

Die Schweiz ist für deutsche Mediziner seit Jahren das mit Abstand beliebteste Auswandererland. Im Jahr 2017 gingen laut der deutschen Ärztekammer 1965 ursprünglich in Deutschland tätige Ärzte ins Ausland, wobei der Anteil der deutschen Ärzte 59.3 Prozent betrug. Die beliebtesten Auswanderungsländer waren - wie in den Jahren zuvor – die Schweiz (641), Österreich (268) und die USA (84). Der Schweizer Ärzteverband FMH meldete Anfang 2017, dass 17.7 Prozent der in dem Land arbeitenden Ärzte einen deutschen Pass hätten. (sda)

Die Preise für Schönheits-OPs sinken, aber wieso?

abspielen

Video: srf

Gesundheit und Ernährung

Über die Hälfte aller Menschen stirbt an einem dieser vier Faktoren (sie wären vermeidbar)

Link zum Artikel

So soll eine Überteuerung des Gesundheitswesens vermieden werden

Link zum Artikel

Arbeiten gehen oder noch zuhause bleiben? Kommt drauf an, wie lange du ansteckend bleibst

Link zum Artikel

Wenn du im Schweizer Erkältungs-Bullshit-Bingo gewinnst, darfst du nach Hause

Link zum Artikel

Diese junge Frau erkrankte an Brustkrebs – doch die Ärztin nahm den Verdacht nicht ernst

Link zum Artikel

So gesund sind die Schweizer – die 5 wichtigsten Erkenntnisse in Grafiken

Link zum Artikel

Du denkst, ein Hirnschlag trifft nur alte Menschen? Du denkst falsch

Link zum Artikel

Wenn der Grippevirus ein Freund von dir wäre – in 8 Situationen

Link zum Artikel

Heute entscheidet sich das Ärzte-Battle um Sterbehilfe

Link zum Artikel

So verhinderst du, dass der Magen-Darm-Virus die ganze WG / Familie flachlegt 

Link zum Artikel

Du trinkst gerne aus PET-Flaschen? Dann solltest du das hier schnell lesen

Link zum Artikel

Der Hanfkönig und sein braves Leben – auf einen Joint mit Bernard Rappaz 

Link zum Artikel

Mit dem Laser gegen Jugendsünden: Tattoo-Entfernung boomt – es gibt nur ein Problem

Link zum Artikel

Die Kiffer-Weltkarte: So unterschiedlich ist der Umgang mit Cannabis

Link zum Artikel

Schnäuzen, Niesen, Husten: Ein für allemal – diese Regeln solltest du beachten

Link zum Artikel

Bund beunruhigt: Zwei Menschen an Listeriose gestorben

Link zum Artikel

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Link zum Artikel

Wenn die Haut zerreisst – die Geschichte einer Schmetterlingsfrau

Link zum Artikel

Die Schweiz ist im Protein-Wahn

Link zum Artikel

Warum wissen Frauen nicht, wo ihre Vagina liegt? Wir haben eine Gynäkologin gefragt

Link zum Artikel

So steht es um die psychische Gesundheit der Schweizer Bevölkerung

Link zum Artikel

Ein für allemal – so erkennst du, ob du eine Grippe oder nur eine Erkältung hast

Link zum Artikel

Du achtest auf Kalorien? Schön. Möchtest du nun Avocado oder Nutella?

Link zum Artikel

Im Zürcher Triemlispital mussten gerade 16 Leute ihr Blut trinken – das ist der Grund

Link zum Artikel

Der Medizin-Nobelpreis geht an zwei Entdecker einer Krebstherapie

Link zum Artikel

Weisst du, welcher Körperteil beim Sport mit Abstand am meisten verletzt wird?

Link zum Artikel

Dieser Zusammenstoss sollte Ryan Masons Leben für immer verändern

Link zum Artikel

Haarwuchsmittel aus der Migros? Grosser Widerstand gegen Supermarkt-Arznei

Link zum Artikel

Die Welt hat laut WHO ein riesiges Alkoholproblem

Link zum Artikel

SP-Politiker Wermuth fordert Regeln für Schamlippen-OPs

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Grossbrand in deutscher Klinik:

Abonniere unseren Newsletter

58
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
58Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kaspar Floigen 14.01.2019 10:40
    Highlight Highlight Gut, dass in der Kranken- und Alterspflege endlich mal der Markt spielt. Auch jetzt verdienen Pflegefachkräfte viel zu wenig (auch in der Schweiz), angesichts ihrer Wichtigkeit für die Gesellschaft.
  • chäsli 14.01.2019 05:08
    Highlight Highlight Nun Herr Spahn, sprechen Sie doch einmal mit Frau Merkel, sie ist eine glühende Verfechterin der Personenfreizügigkeit. Die EU und allen voran die deutschen Politiker/innen, haben Null Verständnis für unsere direkte Demokratie, vielleicht weil sie froh sind, nur alle 4 Jahre Red und Antwort stehen müssen.
  • ujay 13.01.2019 17:00
    Highlight Highlight Erschreckend, dass hier die meisten nicht verstehen, dass das Ganze nichts mit der PFZ zu tun hat, aber jeder EU Basher sich gemüssigt fühlt, seinen unqualifizierten Senf dazu zu geben. Wenn es einem Land an Fachkräften mangelt, kann dieses Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen nach eigenem Ermessen ausstellen. Ist doch wirklich nicht so schwierig!
  • FrancoL 13.01.2019 14:41
    Highlight Highlight Vielleicht müsste man auch einen Blick auf unsere Krankenkassenprämien werfen, die mitunter dafür verantwortlich sind, dass die Arbeitsbedingungen für Aerzte bei uns derart besser sind als zB in Deutschland.

    Noch können wir diese besseren Arbeitsbedingungen aufrecht erhalten, ich betone NOCH! Aber in naher Zukunft wird es ein ernsthaftes Problem und dann werden wir sehen wie sich die Arbeitsbedingungen entwickeln, ich denke sie werden weniger attraktiv werden und dann wird es mehr als nur ratsam sein, dass die Schweiz mit Inländer das Zepter wieder in die Hand nimmt.
  • cgk 13.01.2019 14:41
    Highlight Highlight Vielleicht dürfte man an dieser Stelle wieder mal die überhöhten Gehälter unserer Spezialärzte diskutieren, doch das scheint ein Tabu zu sein.
  • sowhat 13.01.2019 14:38
    Highlight Highlight Ja genau, mit Repressionen reagieren, statt die Bedingungen zu verbessern...
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 13.01.2019 19:13
      Highlight Highlight Tja, ein unfähiger Politiker reagiert mit Repression. Ein fähiger Politiker verbessert die Bedingungen.
  • Platon 13.01.2019 14:14
    Highlight Highlight Sieh mal einer an! "Migrationspolitiker" Spahn entdeckt die schlimmste Art von Migration der Brain Drain. Diese ist nicht mal illegal und wird sogar von Parteien wie der AfD unter dem Deckmantel der "Fachkräftezuwanderung" befürwortet. Statt ständig die besten Leute aus den ärmeren Ländern abzuschöpfen und sich danach wundern, weshalb arme Menschen aus kaputten Ländern zu uns kommen, täte man gut daran, endlich mehr in unsere Leute zu investieren. Da sind alle gefordert, von Schweiz über Deutschland bis Polen!
    https://www.nzz.ch/wirtschaft/guter-mensch-mit-boesen-ansichten-1.18592772
  • Pafeld 13.01.2019 12:57
    Highlight Highlight Oder Jens Spahn könnte endlich anfangen, dafür zu sorgen, dass das Gesundheitspersonal in Deutschland eine Bezahlung erhält, von dem es eine Familie ernähren kann. So wie es Merkel schon x mal vor Bundestagswahlen versprochen hat.

    Der Mann gibt sich wirklich Mühe, seine Beliebtsheitswerte irgendwo zwischen Fusspilz und entzündetem Blinddarm einzupegeln.
    • Trompete 14.01.2019 21:58
      Highlight Highlight Kann man in der Schweiz eine Familie mit einer FaGe Ausbildung (EFZ) durchbringen? Ich glaube kaum. Selbst als dipl. Pflegefachperson (höhere Fachschule) wird es knapp.
  • AdiB 13.01.2019 12:13
    Highlight Highlight Ich weiss ehrlich gesagt nicht ob die deutschen ärzte nur der arbeitsbedinungen wegen in die CH kommen. Ich glaube der höhere lohn ist der oberste ansatz sich für eine ausreuse in ein anderes land zu entscheiden.
    Denn meine cousine und ihr mann sind beides ärzte in münchen (im krankenhaus) und wenn ich sehe wie gut sie leben, luxus wohnung, luxus ferien u.s.w. klar wenn sie arbeiten, arbeiten sie locker 12h am tag aber sie sind wirklich ärzte aus leidenschaft und haben freude an ihrem beruf und menschen zu helfen.
  • Schlingel 13.01.2019 12:10
    Highlight Highlight Naja liegt auch ein wenig daran, dass wir zu wenig eigene Ärzte ausbilden. In der Schweiz ist es so unglaublich schwierig Medizin zu studieren oder nur schon zugelassen zu werden. Wir bilden schlicht weniger aus als wir brauchen und können dies nur kompensieren, weil wir bessere Löhne zahlen....
    • Francis Begbie 13.01.2019 15:41
      Highlight Highlight So ist es in sehr vielen Branchen. Wir sind viel zu geizig die Ausbildungen zu finanzieren, vorallem jene, welche viel kosten.
      Dann tritt mal in einer einzigen Branche das Gegenteil ein & die Fachkräfte erwägen abzuwamdern, dann geht ein riesen Aufschrei durch die Presse und die Kommentarspalten.
      Ich beziehe mich hier auf den Schweizer Fussball Verband.
  • ostpol76 13.01.2019 11:18
    Highlight Highlight Schön wenn Deutschland das PFZ Abkommen so anpassen kann wie es ihnen gerade so passt und sie den meisten Nutzen daraus ziehen können.

    Alle Anderen müssen sich natürlich daran halten.
  • R. Peter 13.01.2019 11:14
    Highlight Highlight Wird DE jetzt auch aus Eurasmus und Horizon ausgeschlossen, wo es der PFZ zu widerhandeln droht?...

    Braucht es jetzt die Kavallerie?...

    Spinnen jetzt auch die Deutschen?...

    Wird such hier wieder mit vielerlei Ellen gemessen?...
  • Mutbürgerin 13.01.2019 10:45
    Highlight Highlight Wieso lässt Spahn die Deutschen nicht darüber abstimmen, ob sie in der EU bleiben wollen, und die Personenfreizügigkeit toll finden?
  • Shadowking 13.01.2019 10:23
    Highlight Highlight Was der Minister nicht erwähnt: die ausgezeichnet ausgebildeten deutschen Ärzte verdienen in ihrer Heimat nur einen Teil dessen, was sie hier erhalten. Wenn das knausrige Deutschland seine Arbeitnehmer endlich besser bezahlt, löst sich das Problem von allein.
  • m4in CS 13.01.2019 09:47
    Highlight Highlight Sollte die EU tatsächlich auch nur über einen solchen Schritt nachdenken, ist die Personenfreizügigkeit Geschichte. Wenn es für Ärzte eine Beschränkung gibt, folgen bald weitere Berufsgruppen und dann kann man die PFZ gleich sein lassen.
  • Nelson Muntz 13.01.2019 09:42
    Highlight Highlight Woher haben die Polen ihre Ärzte?
    • Roterriese 13.01.2019 14:53
      Highlight Highlight Rumänien
    • The Destiny // Team Telegram 13.01.2019 15:27
      Highlight Highlight Kasachstan ;)
    • Francis Begbie 13.01.2019 15:44
      Highlight Highlight Aus noch ärmeren Ländern mit tieferem Lohnniveau. Am Ende dieser Kette fehlen die dann & das nur, weil wir zu wenig ausbilden. Glücklicherweise sind nicht alle Ärzte so & arbeiten nicht nur des Geldes wegen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Origin Gra 13.01.2019 09:21
    Highlight Highlight Was sie wollen Herr Spahn läuft der PFZ zuwider
    • reich&schön 13.01.2019 12:22
      Highlight Highlight Auch ohne PFZ könnte die Schweiz deutschen Ärzten so viele Arbeits- und Aufenthaltsbewilligungen ausstellen soviel sie möchte.
      Was Spahn will, erinnert an dunkle DDR-Zeiten, als die Menschen das Land nicht verlassen durften.
    • The Origin Gra 13.01.2019 15:33
      Highlight Highlight @reich&schön: Ja aber mit dem Angriff auf die PFZ tut sich Spahn keinen gefallen oder bereitet das Ende der EU wie sie heute ist, vor.

      Auch für Deutschland gelten die Regeln, ob das Herrn Spahn gefällt oder nicht, Rosinenpickerei ist entweder für alle Tabu oder keinen
    • reich&schön 14.01.2019 11:07
      Highlight Highlight Nun, die PFZ ist mittlerweile von immer mehr Seiten unter Beschuss.
      Und inwiefern die EU in ihrer heutigen Form erhaltenswert ist, wäre zumindest diskutabel.
      Ideal wären wohl Integrationsgrad und Ausdehnung wie ca. Anfang/Mitte der 90er Jahre.
      Allerdings lässt sich zumindest die Ausdehnung kaum mehr dahin zurückbringen.
  • SchweizAbschaffen 13.01.2019 09:20
    Highlight Highlight Die Schweiz bildet zu wenig Ärzte aus.
    Jedes Jahr werden hunderte junge Schweizer, die Medizin studieren möchten, abgewiesen. Das ist gewollt, um Kosten zu sparen.

    Wenn die Schweizer "weniger Ausländer" will, dann sollte sie damit beginnen, eigene Akademiker auszubilden, anstatt sie billig aus dem Ausland zu rekrutieren.

    (Info: Studienberechtigtenquote Schweiz 20%,
    Deutschland, Frankreich, Spanien jeweils 50%)
    • Bündn0r 13.01.2019 16:50
      Highlight Highlight Ich hätte da noch ein weiteres sehr kontroverses Thema: Der Frauenanteil unter den Medizinstudenten steigt stetig. Was ja an sich noch lange kein Problem ist.
      Jedoch kommt bei so Mancher dann ein Kind, man fährt das Pensum zurück etc. Ein kompletter Ausstieg ist ebenfalls möglich.
      Ich finde es super wenn sich Eltern Zeit für ihre Kinder nehmen, aber man muss sich bewusst sein, dass mit steigender Teilzeitarbeit auch die notwendige Anzahl Mitarbeiter und somit Studienplätze ansteigt.
      Eine Möglichkeit wäre die Verpflichtung eine gewisse Anzahl Jahre zu Arbeiten, oder aber Kosten zurückzahlen.
  • 7immi 13.01.2019 09:13
    Highlight Highlight Das Grundproblem ist, dass wir in der Schweiz trotz Ärztemangel nicht genügend ausbilden. Gleichzeitig holen wir dann Ärzte aus Deutschland. Dass dann dort Ärzte fehlen ist egal. Dies ist aber ein generelles Problem der PFZ. Obschon im eigenen Land ein Mangel besteht, arbeitet man auswärts. Der höhere Lohn steht in keinem Verhältnis mit dem höheren Lohn im Nachbarland. Das ist nicht nur das Problem zwischen Deutschland und der Schweiz, sondern z.B auch zwischen Polen und Deutschland oder der Slowakei und Österreich. Auch andere Branchen wie z.B. Automobilhersteller treiben dieses Spiel.
    • reaper54 13.01.2019 10:41
      Highlight Highlight Tja die EU ist halt ein neoliberales Gebilde dessen Ziel es ist die Nationalstaaten zugunsten der Wirtschaft auszuhölen und das Volk zu Wanderarbeitern zu machen.
      Diejenigen die das immer befürworten dürfen jetzt auch nicht meckern, sie bekommen halt was sie verdienen.
    • reich&schön 13.01.2019 12:25
      Highlight Highlight Mit der PFZ hat das nicht viel zu tun.
      Jedes Land kann für benötigte Arbeitskräfte einseitig Aufenthalts- und Arbeitsbewilligungen erteilen.
    • HerrLich 14.01.2019 14:05
      Highlight Highlight Dann könnte ja Deutschland die Medizinausbildung in der CH finanzieren. Damit wir ihnen nicht die Ärzte wegnehmen. Das wäre dann Trump-Logik.
  • DasEchteGipfeli 13.01.2019 09:12
    Highlight Highlight Liegt vermutlich auch daran, dass man hier als Arzt anständig bezahlt wird und nicht Jahre zum „Hungerslohn“ arbeiten muss
  • Töfflifahrer 13.01.2019 09:09
    Highlight Highlight Na ja,Abwerben muss man die nicht, die kommen von alleine.
  • Tobi-wan 13.01.2019 08:50
    Highlight Highlight Vielleicht mal das Gesundheitssystem in D überdenken. Solange Pflegefachleute einen Zweitjob brauchen, um sich Ferien leisten zu können werden sie kaum zurück kommen.
    • miarkei 13.01.2019 11:59
      Highlight Highlight Das schlimme ist, dass unsere Pfleger eigentlich auch viel zu wenig verdienen für ihren Job.
    • Tobi-wan 13.01.2019 13:25
      Highlight Highlight Was müsste eine Pflegefachkraft denn verdienen?
    • FrancoL 13.01.2019 14:35
      Highlight Highlight @Tobu-wan; Mehr als sie zur Zeit verdient und dann würde der Job auch wieder vermehrt durch einheimische belegt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • schuldig 13.01.2019 08:48
    Highlight Highlight Wenn ich den Mann richtig verstanden habe, ist die Personenfreizügigkeit eine tolle Sache, ausser bei denen Personen,
    die man selber braucht?
    • Yolo 13.01.2019 10:54
      Highlight Highlight Man müsste sich fragen, warum solch gutqualifizierte Arbeitskräfte das Land verlassen und dann geeignete Massnahmen treffen. Die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen sind hart, auch bei uns. Und in anderen Ländern sind diese noch härter.
    • FrancoL 13.01.2019 14:38
      Highlight Highlight Yolo;. Würden wir bei uns es ernst nehmen mit dem Eindämmen der KK-Prämien wäre die Arbeitsbedingungen auch nicht so viel besser als im Ausland und die Zuwanderung nicht mehr so gross.

      Noch können wir es uns offenbar leisten diese Arbeitsbedingungen besser als im Ausland zu gestalten, Betonung auf NOCH!
    • Hallosager 14.01.2019 19:52
      Highlight Highlight @schuldig: Als ob Schweizer anders denken. Der deutsche Pfleger ist ok, aber de afghanische nicht 😉
      Nicht das ich ihnen etwas unterstellen möchte, aber die meisten Schweizer denken leider so. Zudem sind in der Privatwirtschaft viele Fachkraft-Positionen von Personen mit ausländischem Pass besetzt. Die Schweizer bleiben auch nicht einfsch hier, wenn sie woanders mehr rausholen können. Für das eigene Land ist das natürlich nicht so geil 🤯
  • Siciliano 13.01.2019 08:42
    Highlight Highlight Personenfreizügigkeit, nennt sich das, Herr Spahn. Die EU will ja das und schlaue Politiker heizen die Situation noch auf, indem sie seit Jahren die Ausbildung neuer CH-Ärzte begrenzt. Wer verdient hier alles mit?!
  • Enzasa 13.01.2019 08:28
    Highlight Highlight „Die Schweiz ist ein schönes Land“
    Das stimmt, die Arbeitsbedingungen für Ärzte sind weitaus besser als in D. Ich denke das ist der Grund, warum Ärzte in die Schweiz gehen.
    Als Patient fühlte ich mich in der CH auch besser aufgehoben. Während ich in D das Gefühl habe, die Krankenkassen und der Gewinn bestimmen meinen Behandlungsplan, konnte ich in der CH den Ärzten vertrauen, dass meine Gesundheit wichtig war.
    • chäsli 13.01.2019 11:18
      Highlight Highlight Ich war letztes Jahr dummerweise insgesamt 4 Wochen in Zürich im Triemli- und im Limmattal-Spital. Ich fühlte mich wie in einem 5 Stern Hotel und die Ärzte sowohl die deutschen als auch alle andern haben super für mich gesorgt. Von einer deutschen Krankenschwester habe ich erfahren, dass zwischen ihren und unseren Spitälern Welten liegen und das nicht nur in der Bezahlung.
  • Oban 13.01.2019 08:11
    Highlight Highlight Gerade hier zeigt sich, jeder ist sich selbst der nächste. Man geht dort hin wo man besser bezahlt ist, ein Arzt verdient in der Schweiz oder den Nordics ein vielfaches was er in DE verdienen würde. Und der Pole verdient halt in DE viel mehr als zuhause.
    Für uns Schweizer halt weniger verständlich, es ist ja auch eher ein kleiner Teil der Bevölkerung der bei Auslandsabenteuer mehr als hier verdient.
  • wolge 13.01.2019 08:08
    Highlight Highlight Sehr geehrter Herr Spahn

    Gerne können Sie die Schweiz bei der Verhandlng des Rahmenabkommens mit der EU unterstützen....
  • wolge 13.01.2019 08:05
    Highlight Highlight Nee die kriegt ihr nich, die „gehören“ nun und 😝
  • Evan 13.01.2019 07:25
    Highlight Highlight Die Abwanderung/Abwerbung wird wohl schwer zu regulieren sein. Vernünftiger wäre es, wenn jedes Land wenigstens genügend Ärzte für den "Eigenbedarf" ausbildet.
  • Diagnose: Aluhut 13.01.2019 07:17
    Highlight Highlight Lohn, Weiterbildungsmöglichkeiten, Länder in denen die gleiche Sprache oder zumindest Englisch gesprochen wird. Dorthin zieht es die deutschen Ärzte hauptsächlich. Im Gegenzug wird die Abwanderung durch Ärzte aus dem Osten kompensiert. Wenn diese Bewegung bis nach ganz unten gebrochen wird, sind die ärmsten Länder die Verlierer. Hinzu kommt, dass sich wohlhabende Patienten aus sogenannten 3. Weltländern „bei uns“ behandeln lassen. Einerseits, weil sie abgeworben werden, andererseits, weil sie teils selbst kein Vertrauen ins Gesundheitssystem im eigenen Land haben. Geld, das dann dort fehlt...
    • Der Bosnier 14.01.2019 17:55
      Highlight Highlight Bester Kommentar!
  • dho 13.01.2019 06:49
    Highlight Highlight Ja, was jetzt? Personenfreizügigkeit oder nicht in der EU? Oder doch nicht? Oder nur, wo's mir passt? Wie wär's mit Transferzahlungen wie im Fussball? 🤩
  • Tenno 13.01.2019 06:44
    Highlight Highlight Deutschland ist leider ein Paradebeispiel wie die EU funktioniert.
    Wer was kann verlässt das Land, wer nichts kann bleibt auf der Strecke da die Elite diese Arbeitskräfte lieber durch günstigere aus dem Ausland ersetzt.
    Resultat davon ist dann ein Aufschwung der AFD und Fremdenhass. Ich verstehe deshalb bis heute nicht, warum vor allem in politisch linken Kreisen ein Eintritt in die EU gesucht wird. Die EU funktioniert genau so wie es sich die bürgerlichen und rechten wünschen. Alles für die wirtschaftliche Elite und nichts für die schwachen.
    • wolge 13.01.2019 18:35
      Highlight Highlight Interessanterweise wollten in der Schweiz bisher insbesondere „Linke“ in die EU...

Wow! Diese Lawine im Unterengadin ist gleich doppelt schön 😲

Gewaltig anzusehen: Dieses Video eines Lawinenniedergangs bei Vinadi im Unterengadin kursiert derzeit in den Sozialen Medien.

Aber keine Angst: Zu Schaden gekommen ist niemand. Denn die Lawine wurde am Dienstag künstlich vom Lawinendienst des Tiefbauamtes Graubünden ausgelöst. Damit soll die Strasse im Tal gesichert werden und eine grosse Schadenlawine bei weiteren Schneefällen verhindert werden, wie Nadja Wielath vom Tiefbauamt Graubünden auf Anfrage von watson sagt.

Es gab nur kleinere …

Artikel lesen
Link zum Artikel