Schweiz
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Kranke zur Kasse: Mindest-Franchise soll auf 350 Franken steigen



ARCHIV -- ZUR KEYSTONE-SDA-MELDUNG, AM MONTAG, 29. OKTOBER 2018, ZUR STUDIE

Bild: KEYSTONE

Kranke sollen sich stärker an den Behandlungskosten beteiligen müssen. Nach dem Nationalrat hat auch die Gesundheitskommission des Ständerates (SGK) beschlossen, die Franchisen zu erhöhen – zunächst um 50 Franken.

Mit sieben zu vier Stimmen beantragt die SGK ihrem Rat, eine entsprechende Gesetzesvorlage anzunehmen, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Der Bundesrat würde damit die Kompetenz erhalten, die Höhe der ordentlichen Franchise und der Wahlfranchisen regelmässig an die Kostenentwicklung in der obligatorischen Krankenversicherung anzupassen.

Vorgesehen ist eine Erhöhung um 50 Franken, sobald die durchschnittlichen Bruttokosten der Leistungen pro versicherte Person mehr als 13-mal höher liegen als die ordentliche Franchise. Eine erste Anpassung der Franchisen soll bereits mit dem Inkrafttreten der Gesetzesbestimmung vorgenommen werden. Die Franchisen für Kinder sind davon nicht betroffen.

Kostenbewusstsein stärken

Nach Auffassung der Kommissionsmehrheit stärkt dieser neue Mechanismus die Eigenverantwortung der Versicherten und deren Kostenbewusstsein. Zudem trage er zur Eindämmung des Kostenanstiegs bei, argumentieren die Befürworter.

Eine Minderheit der Kommission beantragt dem Ständerat, nicht auf die Vorlage einzutreten. Die Massnahme treffe vornehmlich chronisch kranke und ältere Menschen, die auf medizinische Behandlungen angewiesen seien, argumentieren die Gegner. Zudem sei die Kostenbeteiligung der Versicherten schon heute hoch.

Abgelehnt hat die Kommission diverse Motionen aus dem Nationalrat, die Anpassungen bei der ordentlichen Franchise oder bei den Wahlfranchisen verlangen. Die Forderungen würden mit dem Anpassungsmechanismus erfüllt, hält sie fest.

Keine mehrjährige Bindung

Anders als der Nationalrat will die Ständeratskommission ausserdem Versicherte, die eine höhere Franchise wählen, nicht dazu verpflichten, drei Jahre lang dabei zu bleiben. Die SGK beantragt ihrem Rat mit sechs zu vier Stimmen bei einer Enthaltung, nicht auf einen entsprechenden Gesetzesentwurf einzutreten.

Sie kam zum Schluss, dass dies die Eigenverantwortung nicht stärken, sondern sogar noch schwächen könnte. Dies, weil die Versicherten tendenziell risikoscheu seien. Viele Versicherte könnten zu tieferen Franchisen wechseln, argumentieren die Gegner. Zudem sei die Zahl jener, die je nach Gesundheitszustand die Franchise vorübergehend wechselten, sehr gering.

Der Nationalrat möchte mit der Regelung verhindern, dass Versicherte ihre Franchise wegen eines absehbaren Leistungsbezugs – beispielsweise einer planbaren Operation – vorübergehend senken und dann wieder erhöhen. (aeg/sda)

Franchise-Anpassung: Bald zahlst du 50 Franken mehr

Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • frnrsch 19.01.2019 12:03
    Highlight Highlight "Nach Auffassung der Kommissionsmehrheit stärkt dieser neue Mechanismus die Eigenverantwortung der Versicherten und deren Kostenbewusstsein." Vielleicht sollte diese Kommission selbst das Kostenbewusstsein stärken. Die Verantwortung der Krankenkasse und ihrer Lobbyisten und ihrer politischen Verwaltungsräte wird wie immer auf die Versicherten abgeschoben, die sollen zahlen. Das kann nicht die Lösung sein. Die Gesundheitskosten die in der Schweiz horrent hoch sind hat nicht mit Qualität zu tun sondern ist reine Profitgier von den involvierten Parteien. Jeder hat ein grosses Stück vom teuren 🍰
  • Ökonometriker 19.01.2019 00:25
    Highlight Highlight Die Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen ist bei chronisch Kranken unelastisch. Eine Erhöhung der Gebühren bringt da nichts.
    Besser wäre es, wenn chronische Krankheiten aus der Franchise ausgeschlossen würden. Dann würden ausserhalb der chronischen Krankheiten keine unnötigen Arztbesuche erfolgen.
    • Zoya 19.01.2019 00:36
      Highlight Highlight Und was passiert dann mit den chronisch kranken Menschen? Was passiert mit all jenen, die ein schwaches Immunsystem haben oder auf regelmässige ärztliche Behandlungen oder Medikamente angewiesen sind?
      In anderen Worten bestrafst du diejenigen, die sowieso schon am Leiden sind. Fair bzw. empathisch ist das defintiv nicht...
      Ich finde, dass bspw. das telemedizinische System eingeführt und die Medikamentenpreise gesenkt werden sollten oder ganz klar nur eine Einheitskasse!
    • Ökonometriker 19.01.2019 01:08
      Highlight Highlight @Tanea: warum wären sie bestraft, wenn sie keine Franchise mehr zahlen müssten? Damit hätten sie doch eben genau mehr Geld...
    • Crissie 20.01.2019 06:08
      Highlight Highlight @Tanea, Sie haben offenbar wie alle anderen Blitzer nicht verstanden, was Ökonometriker sagt. Er meint, dass chronisch Kranke nur Franchise für alle anderen Erkrankungen zahlen sollten. Mit anderen Worten: wenn sie wegen ihrer chronischen Krankheit ärztliche Hilfe oder Medikamente benötigen, sollen sie dafür KEINE Franchise zahlen müssen!
  • leu84 18.01.2019 20:56
    Highlight Highlight Vielleicht muss man im Herbst ein paar parlamentarische Krankenkassenvertreter abwählen.
  • Gubsi 18.01.2019 19:32
    Highlight Highlight Im Wochentakt wird in unserem Gesundheitssystem ein Skandal aufgedeckt. Jedes Mal könnten ein paar hundert Millionen eingespart werden. Aber dazu kommt es nie. Stattdessen werden Prämien und Franchisen erhöht.
  • Arthur Philip Dent 18.01.2019 19:23
    Highlight Highlight Nun ja, ich glaube nicht, dass das das Problem löst.

    1. Trifft das zuerst wohl ältere Leute, die haben ja gar keine andere Wahl als die Mindestfranchise.

    2. Werden die getroffen ohne entsprechende Rückstellungen, die sich für den 'schlimmsten Fall' absichern wollen.

    3. Wird sich dadurch das Verhalten der Menschen wohl kaum genügend beeinflussen lassen.

    4. Glaube ich nicht, dass dadurch die Prämien nicht weiter steigen.

    Das Problem sind nicht die Franchisen!
    • Zyniker haben es leichter 18.01.2019 23:07
      Highlight Highlight Es geht um lächerliche 50 Franken pro Jahr pro Person mit heute 300er, welche auch wirklich Leistung bezieht. Symbolpolitik.
  • Fairness 18.01.2019 19:23
    Highlight Highlight Wie kann man meinen, das verringere die Kosten. So eine abstruse Idee. Entweder man ist krank oder nicht. So viel kann man da selbst nicht steuern. Das tun unter tausend anderem, die Aezte, die nicht sagen, man soll wieder kommen, wenn es nicht besser gehe sondern unbedingt nochmals einrn Kontrolltermin abmachen wollen.
  • Butschina 18.01.2019 19:20
    Highlight Highlight Ich finde das Vorgehen bedenklich. Es jammern alle dass die KK immer teurer wird. Wird dieser Vorschlag durchgesetzt kann an zwei Orten der Preis erhöht werden.
  • Fairness 18.01.2019 19:15
    Highlight Highlight Ist halt einfacher als die Lobbyisten in den Ausstand treten zu lassen und mal allen im Selbstbedienungsladen Gesundheitsindustrie richtig an den Karren zu fahren. Leiden tut ja nur der Rest der Wirtschaft, da dank der sinkenden und eingefrorenen Löhne und der hohen Krankenkassenprämien nichts mehr Unnötiges gekauft werden kann.
  • Blümerant 18.01.2019 19:12
    Highlight Highlight Eigentlich profitieren davon nun nur die Krankenkassen oder? Bin nicht sicher ob ich nun Fan bin...
    • Zyniker haben es leichter 18.01.2019 23:11
      Highlight Highlight Wie sollen die Profitieren? Erläutere uns die Gewinne einer Krankenkasse... Merkst Du was? Es ist den Kassen egal, es spielt für Sie keine Rolle ob sie weniger leisten (Franchise) oder mehr einnehmen.
  • Zyniker haben es leichter 18.01.2019 19:09
    Highlight Highlight Bringt nichts, ein Tropfen auf den heissen Stein. Es wäre wünschenswert, mal wirklich alle Optionen auf den Tisch zu legen und ohne Angst und Hetze (ich blicke da beide Pole an) zu diskutieren.
  • _a_93_a 18.01.2019 18:15
    Highlight Highlight In Liechtenstein wurde die Mindestfranchise auf 500chf erhöht, der Selbstbehalt auf 20% hochgeschraubt und trotzdem zahle ich für 2019 wieder mehr. Hat super funktioniert. Toll. Mega.
  • Der Vogel 18.01.2019 18:13
    Highlight Highlight und der stein wurde ins rollen gebracht... laufende „anpassungen“ der franchise werden wohl zukunft sein.
    junge menschen wie ich, welche mit einem chronischen leiden zu kämpfen haben werden in zukunft wohl tiefer in die tasche greiffen müssen. mässi bärn
  • kess 18.01.2019 18:10
    Highlight Highlight Wohl eher gesunde an die Kasse.
    Kranke haben meistens eine höhere Franchise.
    • Zyniker haben es leichter 18.01.2019 23:00
      Highlight Highlight ... Warum sollten Kranke eine höhere Franchise wählen? Du hast offensichtlich nicht verstanden, wie Franchise funktioniert. Tipp: Der Rabatt für eine höhere Franchise ist gedeckelt, wer die Leistung braucht sollte immer die niedrigste Franchise wählen, wirklich immer.
    • Butschina 18.01.2019 23:12
      Highlight Highlight Für chronisch kranke Personen gibt es eine einzige schlaue Option und zwar die tiefste Franchise. Es käme weit teurer eine höhere Franchise zu wählen.
      Schaade wird das Solidaritätsprinzip immer mehr in Frage gestellt. Darauf basieren unsere Versicherungen und die Gewährleistung, dass schwächere dennoch ein würdiges Leben führen.
    • Hans Doe 19.01.2019 09:28
      Highlight Highlight Weit teurer ist deutlich übertrieben. Bis sie die 2'500CHF Franchise erreicht haben, kommt es ihnen etwa 700CHF teurer gegenüber einer Franchise von 300CHF (in Graubünden jedenfalls). Diee 10% Selbstbehalt kommen viel mehr zum tragen. Rechnen Sies mal aus. Ich konnte es selber fast nicht glauben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Brezel Hugger 18.01.2019 18:03
    Highlight Highlight Einheitskrankenkasse, alle anderen schliessen, und Ruhe ist. Wieso müssen wir 100 Verwaltungsräte, 100 Administrationen etc. finanzieren? Damit man jedes Jahr zur "günstigsten" KK wechselt, die dann im Jahr darauf auch ihre Prämien erhöht?
  • In vino veritas 18.01.2019 17:40
    Highlight Highlight Das ist ein falscher Schritt. Leute die sich jezt schon kaum einen Arztbesuch leisten können werden möglicherweise eher auf einen Besuch verzichten. Das könnte unter Umständen schlussendlich höhere Kosten nach sich ziehen. Man sollte vielleicht eher Parallelimporte von Medikamenten ermöglichen. Oder die unanständig hohe Löhne der Ärzte und Verwaltungsräte deckeln. Die alte Frauen die mit jedem Wewechen zum Arzt gehen um etwas zu plaudern in ein Sozialprogramm stecken, damit sie sich gegenseitig volljammern können und nicht den Arzt, der über 100 Fr. die Stunde verrechnet...
  • plaga versus 18.01.2019 17:04
    Highlight Highlight Mal wieder vernünftige Politik in Bern. Nur der automatische 50.- Fr Mechanismus passt mir nicht so ganz.
    • Der Vogel 18.01.2019 18:14
      Highlight Highlight vernünftige Politik...
      ernsthaft?
    • plaga versus 19.01.2019 07:23
      Highlight Highlight Herr Doktor, was genau sind denn deine Argumente?
      Meine Einstellung hat nicht mit Rauchen zu tun. Es gibt eine Vielzahl von sozialen, ökonomischen und psychologischen Faktoren, die eine (einmalige!) Erhöhung der Franchise um 50.- rechtfertigen können, aber nicht müssen, wie wir in anderen Kommentaren sehen.
      50.- pro Jahr mehr zu bezahlen, wenn man dafür trotzdem die bestmögliche Behandlung bekommt, finde ich nicht viel. Wenn der Selbstbehalt erhöht würde, wäre das viel fataler, dann geht es ans Eingemachte (chronisch Kranke, teure Behandlungen).
    • Butschina 19.01.2019 09:12
      Highlight Highlight jein, würde der Selbstbehalt von momentan CHF700.- auf CHF750.- erhöht würden sich die Kosten immerhin besser verteilen weil in der Regel der Selbstbehalt über mehrere Monate verteilt ist. Aber auch dies ist nicht der richtige Weg.

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