Schweiz
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Revellers refresh under a public shower during the 24th Street Parade dance music event in Zurich, August 29, 2015.   REUTERS/Arnd Wiegmann

Körperbetonte Outfits an der Street Parade in Zürich: Nirgendwo in Europa haben Frauen einen tieferen BMI als in der Schweiz. 
Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Schweizerinnen sind die schlanksten Frauen Europas – 640 Millionen Menschen weltweit zu dick

375 Millionen Frauen und 266 Millionen Männer weltweit sind übergewichtig oder fettleibig. Das zeigt die bisher umfangreichste weltweite Studie zum Body-Mass-Index unter Beteiligung der Universität Zürich.



Laut einer Studie hat das Durchschnittsgewicht der Weltbevölkerung in den letzten 40 Jahren pro Jahrzehnt um 1,5 Kilogramm zugenommen. In der Schweiz war diese Entwicklung etwas langsamer, wie die Universität Zürich am Donnerstag in einer Mitteilung schrieb.

Wie ein internationales Team aus über 700 Wissenschaftlern im Fachjournal «The Lancet» schreibt, belegen die USA nach wie vor den Spitzenplatz in Sachen Übergewicht. Unter den einkommensstarken Ländern der Welt haben Japanerinnen und Japaner den niedrigsten Body-Mass-Index (BMI), in Europa liegt der BMI bei Schweizerinnen und bosnischen Männern am tiefsten.

Der BMI berechnet sich aus Körpergewicht und Körpergrösse und ist ein Mass für Unter-, Normal-, Übergewicht oder Fettleibigkeit.

Entwicklung seit 1975

Für ihre Metastudie werteten die Forschenden – darunter auch Evolutionsmediziner und Epidemiologen der Universität Zürich – 1700 Studien zum BMI der Bevölkerung aus. Dabei zeichneten sie zudem erstmals konsistent die weltweite Entwicklung seit 1975 über eine Zeitspanne von 40 Jahren nach.

Bild

Immer mehr Menschen sind stark übergewichtig.
bild: keystone

Heute sind demnach 2,3 Prozent aller Männer und fünf Prozent aller Frauen weltweit stark fettleibig, haben also einen BMI von über 35. Setze sich der Trend fort, könnten im Jahr 2025 18 Prozent der Männer und 21 Prozent der Frauen stark adipös sein, schrieb die Universität Zürich.

Laut den Studienautoren ist das von der Weltgesundheitsorganisation gesetzte Ziel, die Fettleibigkeit im Jahr 2025 auf dem Niveau von 2010 zu stabilisieren, unrealistisch.

Untergewicht geht leicht zurück

Am anderen Ende der Skala lässt sich ein positiver Trend feststellen: Das Untergewicht hat sich seit 1975 von 14 auf 9 Prozent bei Männern und von 15 auf 10 Prozent bei Frauen reduziert. Von Untergewicht spricht man bei einem BMI von unter 18,5.

Trotz dieses Trends ist und bleibt Untergewicht ein grosses Problem, besonders in Zentral- und Ostafrika. Fast ein Viertel der erwachsenen Männer und Frauen in Ländern wie Indien und Bangladesh sind untergewichtig. (cma/sda)

Yeah, nach dieser Erfolgsmeldung ist es definitiv Zeit für etwas Foodporn!

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20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Franziska EvilRanzi Wilt 02.04.2016 14:55
    Highlight Highlight Was ist mit Sportlern, die einen BMI über 30 haben?
    Der BMI ist mist und hat keine Aussagekraft.
  • nigital_Fatives 01.04.2016 16:40
    Highlight Highlight Gemäss BMI bin ich untergewichtig und soll mir Hilfe beim Arzt holen.. Ich erfreue mich aber bester Gesundheit. Denke die BMI Statistiken sind mit Vorsicht zu geniessen.
  • StealthPanda 01.04.2016 10:39
    Highlight Highlight Wieso hab ich das Gefühl dass dies die 1. April Ente ist?!
  • SVARTGARD 01.04.2016 08:58
    Highlight Highlight Lächerlich,jede zweite platzt aus allen Nähten.
    • Sveitsi 01.04.2016 09:13
      Highlight Highlight Dann halte dich dringend an die andere Hälfte!
  • Macke 01.04.2016 08:30
    Highlight Highlight Der BMI ist nicht aussagekräftig. Es braucht viel mehr Daten, als nur Körpergrösse und Gewicht, damit Rückschlüsse über die Gesundheit gemacht werden können. Die Einteilung der Kategorien (untergewichtig, normalgewichtig etc.) ist beim BMI willkürlich: So gibt es Bestrebungen, in asiatischen Ländern den BMI für Normalgewichtige noch weiter herunterzusetzen - ohne dass es dafür wissenschaftlich belegte Gründe gibt. Unser Biolehrer hat uns mit 14 über die Schädlichkeit und vor allem die Ungenauigkeit beim BMI aufgeklärt und ich fände es schön, würde Watson hier kritischer berichten.
    • Theor 01.04.2016 09:09
      Highlight Highlight Na jeder, der ins Fitnessstudio geht, weiss, was er vom BMI halten soll. Muskelmasse wird mal eben als "Sie sind zu Fett" abgewertet.
    • 's all good, man! 01.04.2016 09:39
      Highlight Highlight Mag ja schon sein, aber es kann ja wohl kaum bestritten werden, dass Fettleibigkeit ein grosses Problem der Volksgesundheit darstellt. Vermutlich eignet sich der BMI statistisch eben doch ziemlich gut, um ein Gesamtbild zu erhalten. Und dieses bestätigt halt einfach, was man mit blossem Auge auch sehen kann. Sorry.
    • Macke 01.04.2016 11:21
      Highlight Highlight Zwischen tatsächlichen Gesundheitskosten und Körpergewicht gibt es erst eine Erhöhung, wenn eine Person stark adipös ist. Ist eine Person leicht übergewichtig, sinken die tatsächlichen Gesundheitskosten. Krankheiten werden tendenziell besser und schneller überstanden. Du spielst auf Statistiken an, die alle potentiellen Gebrechen miteinbeziehen (ein bisschen Herzinfarkt, ein bisschen Gelenkbeschwerden etc.). Diese sind nicht aussagekräftig, da sie nur hypothetische Gebrechen miteinbeziehen. Übergewicht muss niemandem gefallen, aber dann sei dir bewusst, dass es ästhetische Gründe hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • w'ever 01.04.2016 08:30
    Highlight Highlight ein grosser teil von denen ist aber leider so schlank, dass sie nicht mal eine liegestütze, kniebeuge oder einen 100 meter lauf am stück schaffen
    • Samon B. 01.04.2016 14:05
      Highlight Highlight Denen?
  • Natalia 01.04.2016 08:25
    Highlight Highlight april april... wer's glaubt....
  • amazonas queen 01.04.2016 08:09
    Highlight Highlight Stimmt, hier sind viele recht dürr.
  • Don Huber 01.04.2016 06:21
    Highlight Highlight BMI ist doch längst veraltet. Was sagt ein 130Kg schwerer Bodybuilder, der fast kein Fett aufweisst, bei einer Körpergröse von 1.80m wenn man ihn in einer BMI Statistik aufnimmt unter Übergewicht ?? Schwachsinn !!
    • phreko 01.04.2016 06:47
      Highlight Highlight 130kg bei 1,80m? Bei solchem steroidmissbrauch ist die Lebenserwartung wohl noch ein paar Jahre tiefer als bei Adipösen.
    • ralck 01.04.2016 07:25
      Highlight Highlight achso. die amis sind gar nicht so fett wie es immer scheint? sie sind einfach alles bodybuilder deren muskeln mit fett versteckt sind :D
    • SirJoe 01.04.2016 07:47
      Highlight Highlight Das ist zwar richtig, der von dir beschriebene Bodybuilder ist aber die Ausnahme. Um Durchschnittswerte für die breite Masse zu ermitteln und Trends festzustellen ist der BMI immer noch geeignet. Für genauere (Einzel-)Ergebnisse muss man den Taillen- und Hüftumfang miteinbeziehen.
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