Schweiz
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Kantonale Gewerbeverbände wenden sich in der Billag-Frage von Bigler ab

09.02.18, 22:42


Seit der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) die Ja-Parole zur Billag-Initiative gefasst hat, weibelt der Direktor Hans-Ulrich Bigler für ein Ja. Er war es denn auch, der ein «Plan B» für eine SRG ohne Billag entwarf.

Weniger entschlossen sind die kantonalen Gewerbeverbände. Wie der «Tages-Anzeiger» am Freitag berichtet, folgen nur drei der 26 Verbände dem Ruf Biglers und zwar Basel-Stadt, Graubünden und Zürich.

Dem gegenüber stehen neun kantonale Gewerbeverbände, die Nein-Parolen beschlossen haben: Aargau, Freiburg, Genf, Neuenburg, Schwyz, Solothurn, Tessin, Wallis und Waadt. Neun weitere Kantone werden keine Parole ergreifen oder haben Stimmfreigabe beschlossen. Von fünf Verbänden steht der Entscheid noch aus.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Papa Swappa 10.02.2018 15:00
    Highlight Herr Bigler gräbt sich ein eigenes Grab und mir solls recht sein.
    7 1 Melden
  • a-minoro 10.02.2018 09:16
    Highlight Das Schweizer Gewerbe hat durchaus dringlichere Anliegen als die Radio- und TV-Gebühren. Der grösste Teil aller KMUs ist ja sowieso von den Gebühren befreit und die Grosskonzerne können den Beitrag sicher verkraften. Eigentlich ist ein Hohn allen Gewerblern gegenüber, dass Bigler seine Stellung im Gewerbeverband für seine persönliche Vendetta missbraucht.
    42 3 Melden
  • Spiessvogel 10.02.2018 09:14
    Highlight Immer mehr kantonale Gewerbeverbände werden sich bewusst, dass zum Gewerbe auch Medien produzierende Regionalstudios und über das ganze Land verteilte lokale Tv-Stationen gehören. Das Gewerbe profitiert vom Gebühren-Fernsehen wie das der Landwirtschaft vor- und nachgelagerte Gewerbe von den Agrarsubventionen. Es gibt Gewerbler, die aus Erfahrung wissen, dass die Gebührengelder nicht einfach ins Nirwana verpuffen, sondern ein großer Teil in dem Medien vor- und nachgelagerten Gewerbe tausende von Arbeitsplätzen schafft. Darum sagen echte Gewerbler „Nein“ zur No-Billag-Initiative.
    35 1 Melden
    • Oban 10.02.2018 10:43
      Highlight Es ist auch ein wenig wie bei einem Flughafen oder Militärstandort. Das Gewerbe um diese Objekte sichert sich damit zum Teil ihr überleben und davon profitiert auch die dort ansässige Bevölkerung. Ohne diese gäbe es viele Angebote und Jobs nicht mehr, weil beispielsweise der Bäcker schliessen müsste. Ein Teil der Gewerbler hat wohl gemerkt das man auch weiter denken kann als nur bis zur eigenen Nasenspitze.
      24 0 Melden
  • TodosSomosSecondos 10.02.2018 04:55
    Highlight Es wird Zeit, dass man sich in der NoBigler Frage von Bigler abwendet.
    39 2 Melden
    • tinu32 10.02.2018 09:56
      Highlight Es wird Zeit, dass man sich von Bigler abwendet... ;)
      9 1 Melden
  • Adrian Huber 10.02.2018 00:45
    Highlight Herr Bigler ist offensichtlich ein Häuptling ohne Indianer. Nach der Abstimmung sollte er die Konsequenzen tragen und abtreten.
    43 3 Melden
  • N. Y. P. 09.02.2018 23:49
    Highlight Direktor und FDP - Nationalrat Hans-Ulrich Bigler hat es fertiggebracht, dem Schweizerischen Gewerbeverband (SGV) ein Negativimage zu verpassen.

    Weiss der Teufel, was den Georg Clooney des SGV geritten hat, eine persönliche Vendetta gegen das SRF zu reiten. Dass die Basis jetzt nicht mitzieht, ist nicht sonderlich überraschend.

    In Zukunft, lieber SGV, solltet ihr zuerst die Basis befragen, wenn ihr Kampagnen machen wollt.

    Nach der Abstimmung sollte Bigler das Präsidium abgeben.
    49 3 Melden
    • Barracuda 10.02.2018 12:12
      Highlight In der Tat. Wenn sich der SGV bei Abstimmungen immer mehr einmischt, schadet das den Wirtschaftsverbänden mehr als es nützt. Vor allem in den letzten Jahren hat genau dadurch die Glaubwürdigkeit der Wirtschaft arg gelitten. Und wenn dann ein Bigler noch einen privaten Krieg gegen die SRG ohne den Rückhalt der Basis veranstaltet, dann ist das Image endgültig im Eimer. Bei der Abstimmung zur Finanzierung war das Engagement noch halbwegs gerechtfertigt (wenn auch übertrieben). Das ist jetzt vom Tisch und das Volk hat gesprochen. Jetzt gehts um etwas ganz anderes!
      5 0 Melden

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