International

Schweiz ist Top-Investor in der Europäischen Union

18.07.17, 13:35 18.07.17, 14:45

2016 ist die Schweiz das Land gewesen, das am meisten Geld in der Europäischen Union investiert hat. Mit 55 Milliarden Euro verdrängt sie knapp die USA von der Spitzenposition, welche 54 Milliarden Euro investiert hat. Insgesamt sind die Auslandsinvestitionen in der EU aber drastisch eingebrochen.

Laut einer ersten Eurostat-Schätzung vom Dienstag sanken die Investitionsströme aus dem Ausland in die Europäische Union von 585 Milliarden Euro im Jahr 2015 auf nur mehr 186 Milliarden Euro 2016. Das ist ein Minus von 68,2 Prozent.

Schweiz  Bild: screenshot/eurostatdatabase

Der Rückgang der US-Investitionen fiel im Jahresvergleich mit einem Minus von 76 Prozent noch deutlicher aus als im Durchschnitt. Hatten die Amerikaner 2015 noch 223 Milliarden Euro in der EU investiert, waren es im Vorjahr nur mehr 54 Milliarden Euro.

Andererseits sind auch EU-Investitionen in Drittstaaten in dem Zeitraum deutlich zurückgegangen. Waren es 2015 noch 476 Milliarden Euro, sackten sie 2016 auf 280 Milliarden Euro ab – ein Minus von 41 Prozent.

Dabei war Brasilien mit 33 Milliarden Euro das Hauptziel. Die Schweiz steht mit 21 Milliarden an zweiter Stelle, gefolgt von Offshore-Finanzplätzen mit 14 Milliarden Euro.

Detaillierte Zahlen zu den Ergebnissen 2016 wird das Statistikamt Eurostat im Dezember 2017 veröffentlichen. (wst/sda/apa)

Geld, Banken, Weltwirtschaft

2,1 Prozent besitzen so viel wie 97.9 – willkommen im Ungleichheitsland Schweiz

640 Millionen Dollar: ABB erhält Grossauftrag aus Indien

Hunderte Stellen betroffen: UBS erwägt Verlagerung von Jobs aus London 

Banken-Rettung kostet Italien 6,6 Milliarden Euro

Die unendliche Bussenstory der Schweizer Grossbanken

«Die Schweiz hat die Chance, weltweit führend bei der Blockchain zu werden»

Raiffeisen lanciert Hypothek für arme Leute

«Anleger werden durch mehr Bürokratie nicht unbedingt besser geschützt»

Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz: «Frankenstärke kostet zehntausende Arbeitsplätze»

UBS verliert Steuerstreit mit Frankreich und muss 1,1 Milliarden Euro Kaution hinterlegen

Trotz Lohnanstieg können sich Schweizer 2017 kaum mehr kaufen

Credit Suisse mit weiterem Gewinneinbruch – Aktie im Sinkflug

Europäische Zentralbank legt vorerst nicht nach – es bleibt bei null Prozent

«Bitcoins sind kein sinnvolles Geldsystem» – weil sie zuviel Strom verbrauchen

Wegen Irreführung mit Neugeld: Credit Suisse in den USA zu Millionenbusse verdonnert

Bauer, WWF und Kinderkrippe – was die Crash-Banker der Nuller-Jahre heute machen

Credit Suisse hat in diesem Jahr bereits 4800 Jobs gestrichen, 1200 weitere sollen noch folgen

Die CS soll sich in Italien auf 100 Mio Euro-Zahlung geeinigt haben

Will die UBS jetzt eigene Bitcoins prägen? Nein – aber die Bank hat eine clevere Idee

In Asien gibt es jeden dritten Tag einen neuen Milliardär

Ist das die Retourkutsche? Deutsche Bank zu 14-Milliarden-Busse verdonnert

Brexit könnte bei der UBS in London zu einem Aderlass von 1500 Arbeitsplätzen führen 

UBS will eigene digitale Münzen herausbringen

Die Chefs der Schweizer Grossbanken verkaufen ihre Aktien

Jetzt nehmen die USA den Goldhandel ins Visier – Schweizer Grossbanken sind am Rande betroffen

Finma-Chef hält noch schärfere Grossbanken-Regulierung für nötig

Sollte die Deutsche Bank untergehen, würde ich einen Notvorrat anlegen – aber so weit wird es wohl nicht kommen

Wall-Street-Banker wollen den CEO der Credit Suisse stürzen

«Worst Case Szenario»: Credit-Suisse-Aktie ist nicht mal halb so viel wert wie Anfang Jahr

US-Justiz an der Nase herumgeführt: Bank Vontobel lässt indischen Betrüger Millionen verstecken

Panama Papers: Und was hat das mit der Schweiz zu tun?

Warum gerade Panama? Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Mega-Datenleck

EZB-Chef Draghi dämpft Zinsfantasien: Euro im Höhenflug – Franken wird schwächer

Das verdienen die Chefs der Kantonal- und Regionalbanken 

EZB senkt Leitzins erstmals auf null Prozent: Franken geht nicht durch die Decke

Hacker dringen in das internationale Zahlungssystem Swift ein

Das sind die wirtschaftlichen Brandherde Europas

Schwarzgeld: 40'000 Schweizer zeigen sich selbst an – das bringt dem Staat rund 2 Milliarden

Steuer-CD: Deutschland gibt verdächtige Schweizer Kontodaten an 27 Länder weiter

Von wegen «Finanzkrise»: Seit 2007 haben Grossbank-Aktionäre 1,7 BILLIONEN eingestrichen

Offshore-Insider Elmer zu Gast bei Schawinski: 7 Erkenntnisse aus der gestrigen Panama-Talkshow

«Geldwäscherei ist kein Kavaliersdelikt»: FINMA kontaktiert Banken wegen Offshore-Firmen

Coop, Migros, SIX und Swisscom: Gibt es bald eine einheitliche Lösung im digitalen Zahlungsverkehr? 

Die Verkehrsampeln der Weltwirtschaft wechseln die Farben – und das Chaos an den Märkten ist vorprogrammiert

Fünf Gründe, warum der Franken momentan schwächelt und was das für die Wirtschaft bedeutet (Gutes!)

Es ist nicht China, Dummkopf, es ist die Fed!

Die Frage wird immer dringlicher: Wie unabhängig dürfen die Zentralbanken noch sein?

Der neue Weg aus der Krise: «Helikopter-Geld»

Warum der chinesische Börsen-Crash weltweit Angst und Schrecken auslöst – und wie die US-Notenbank eine Panik verhindern kann

Übernehmen bei der CS die Scheichs aus Katar und Saudi-Arabien das Zepter?

Der Kampf der Titanen: Die beiden wichtigsten Banken der Welt wollen eine gegensätzliche Geldpolitik

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Umstrittener Unkraut-Vertilger Glyphosat in der EU für weitere fünf Jahre zugelassen

Die EU-Länder haben der Zulassung des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat für weitere fünf Jahre zugestimmt. 18 der 28 EU-Länder stimmten am Montag für einen entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission, wie eine Sprecherin der Behörde mitteilte.

In der EU wird seit Jahren über den weit verbreiteten Unkrautvernichter gestritten; wissenschaftliche Studien kamen zu unterschiedlichen Ergebnissen, ob Glyphosat krebserregend sein könnte oder nicht.

In der Schweiz enthalten rund 40 Prozent …

Artikel lesen