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Radioteleskop

Sind wir allein im All? Und wenn nicht – ist es klug, auf uns aufmerksam zu machen? Bild: Pixabay

Aliens kontaktieren? Das sollten wir besser nicht tun

Marko Kovic



Sind wir alleine im Universum, oder gibt jenseits der Erde, irgendwo dort draussen in den Weiten des Weltalls, ausserirdisches Leben? Wir wissen es nicht. 

Wir wissen aber, dass Leben sehr wahrscheinlich nicht so besonders ist, wie wir das lange Zeit geglaubt hatten. Leben kann nämlich grundsätzlich aus lebloser Materie entstehen, wo es zuvor kein Leben gab. Die Bedingungen, welche für die Entstehung von Leben nötig sind, sind zudem nicht nur auf der Erde gegeben. Da das Universum ziemlich gross ist (nur schon in unserer Galaxie haben wir rund 250 Milliarden Sterne), ist es recht plausibel, anzunehmen, dass Leben oft und vielerorts entsteht. 

Dr. phil. Marko Kovic ist Präsident von ZIPAR – Zurich Institute of Public Affairs Research und von Skeptiker Schweiz – Verein für kritisches Denken. Zudem ist er CEO der Beraterfirma ars cognitionis

Wenn Leben oft entsteht, dann ist auch eine weitere Vermutung plausibel: Wo Leben ist, entstehen manchmal auch technologisch entwickelte Zivilisationen. Schliesslich ist auch unsere menschliche Zivilisation letztlich nicht mehr als ein «zufälliges» Produkt der biologischen Evolution. Die Vermutung, dass im Universum nicht nur Leben, sondern auch entwickelte Zivilisationen zahlreich sind, ist der Kern der berühmten Drake-Gleichung. Diese Gleichung besagt, dass es in unserer Galaxie zwischen 1000 und einer Million Zivilisationen geben könnte. 

Wenn es aber plausibel ist, anzunehmen, dass es viele Zivilisationen gibt, dann drängt sich eine offensichtliche Frage auf: Wo sind sie denn alle? Bisher haben wir nämlich kein einziges Anzeichen für die Existenz ausserirdischer Zivilisationen. Diese Feststellung ist der Kern des berühmten Fermi-Paradoxons. 

Es gibt zahlreiche mögliche Erklärungen für das Fermi-Paradoxon, über welche seit Jahrzehnten gestritten wird. Dieser Streit ist zumeist rein theoretischer Natur: Da wir nichts über die Existenz ausserirdischen Lebens wissen, wird in der Regel darüber gestritten, wie sich ausserirdische Zivilisationen bemerkbar gemacht hätten (oder nicht), wenn es sie gäbe (oder nicht).

Es liegt auf der Hand, dass dieser Streit zwar interessant, aber wenig erkenntnisreich ist. Es gibt aber auch Forscherinnen und Forscher, die der Frage ausserirdischer Zivilisationen ganz praktisch auf den Grund gehen wollen. Ihre Vermutung: Vielleicht gibt es von ausserirdischen Zivilisationen keine Anzeichen, weil wir bisher zu wenig intensiv Ausschau nach Aliens gehalten haben. 

Die wissenschaftliche Suche nach Anzeichen ausserirdischer Zivilisationen kennt zwei Denkschulen: SETI («Search for Extraterrestrial Intelligence», zu Deutsch «Suche nach ausserirdischer Intelligenz») und METI («Messaging Extraterrestrial Intelligence», zu Deutsch «Ausserirdische Intelligenz benachrichtigen»). Obwohl SETI und METI dasselbe Ziel verfolgen (empirische Evidenz über ausserirdische Intelligenz suchen), unterscheiden sich die zwei Ansätze ganz fundamental voneinander – nicht zuletzt bei den Risiken, die sie mit sich bringen. 

Passiv nach Aliens Ausschau halten: SETI

SETI bedeutet, dass der Himmel nach allfälligen Signalen ausserirdischer Intelligenz durchgekämmt wird. Dies passiert meistens mit leistungsstarken Antennen, die in der Lage sind, ganz unterschiedliche Frequenzen elektromagnetischer Strahlung zu empfangen. Die Grundidee von SETI ist dabei, dass technologisch entwickelte Zivilisationen sich durch bestimmte erkennbar unnatürliche Signale zu erkennen geben könnten; egal, ob sie dies bewusst als Nachricht an uns machen, oder zufällig, etwa als Nebeneffekt ihrer eigenen Kommunikation.

SETI erschöpft sich nicht im Ablauschen des Himmels mit Antennen. Ein neuerer SETI-Ansatz zum Beispiel ist die Analyse von Atmosphären weit entfernter Planeten und Monde: Wenn andere Zivilisationen ähnliche Industrialisierungs-Schritte wie wir Menschen durchgemacht haben, könnte sich dies in der chemischen Zusammensetzung ihrer Atmosphären niederschlagen. 

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Die Wahrscheinlichkeit, dass SETI erfolgreich Indizien für ausserirdische Intelligenz zutage fördert, ist eher gering. SETI ist schliesslich ein sehr langsames Abtasten im Dunkeln. SETI ist dafür aber auch grundsätzlich harmlos: SETI benötigt zwar Zeit und Geld, aber durch SETI entstehen keine unmittelbaren Risiken. SETI ist nicht ein Experiment, das nach hinten losgehen könnte. 

Aliens aktiv kontaktieren: METI

Der Umstand, dass SETI ein passiver Ansatz ist, hat zur Folge, dass er langsam sowie auch wenig aussichtsreich ist. Eine Gruppe von Forscherinnen und Forschern geht darum einen Schritt weiter: Anstatt zu warten, bis wir ein Signal oder Anzeichen einer Zivilisation erhalten, senden sie aktiv Signale zu anderen Sternensystemen, in der Hoffnung, dass allfällige Zivilisationen die Signale empfangen und darauf reagieren. Dies ist das Prinzip von METI. 

Der METI-Ansatz ist nicht grundsätzlich neu. Erste METI-Aktivitäten gab es bereits in den 1970er Jahren, etwa in Form der Arecibo-Nachricht von 1974 oder der goldenen Schallplatten auf den Voyager-Sonden von 1977. Im grossen Stil hat METI allerdings im Jahr 2017 begonnen: Die Organisation METI International, welche sich ganz dem Projekt METI widmet, hat im November 2017 eine erste METI-Nachricht zu einem fernen Sternensystem losgeschickt. 

Arecibo-Message 1974

Die Arecibo-Nachricht von 1974 (das Original enthielt keine Farben).  Bild: Wikimedia/Arne Nordmann (norro)

Auf den ersten Blick gleichen sich SETI und METI. Bei beiden Vorhaben wird spekuliert, dass es ausserirdische Intelligenz gibt, sowie, dass wir Menschen mit unserem heutigen Technologiestand in der Lage sind, von ausserirdischer Intelligenz Kenntnis zu nehmen. Auch die Effektivität der zwei Methoden dürfte ähnlich tief sein. Mit SETI tasten wir im Dunkeln herum, obwohl es vielleicht gar nichts zu ertasten gibt; mit METI schiessen wir im Dunkeln auf Milliarden vermeintlicher Zielscheiben, obwohl es vielleicht nie einen Treffer geben wird. In einer Hinsicht unterscheidet sich METI aber grundsätzlich von SETI: Durch METI entsteht ein existenzielles Risiko. Existenzielle Risiken sind Risiken, die mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass die Menschheit ausgelöscht wird. 

METI stellt ein existenzielles Risiko dar, weil wir dadurch die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass wir andere Zivilisationen (oder auch ausserirdische künstliche Intelligenzen) auf uns aufmerksam machen. In einem spieltheoretischen Sinn ist das eine schlechte Taktik: Wenn wir unilateral aus unserem Versteck kommen und unsere Existenz bekannt geben, haben die Zivilisationen, die noch versteckt sind, einen grossen strategischen Vorteil.

Wenn wir Glück haben, sind die Zivilisationen, die von uns Kenntnis nehmen, entweder wohlwollend (so, wie wir Menschen es sind) oder apathisch (unsere Existenz ist ihnen egal). Wenn wir Pech haben, nimmt eine feindselige Zivilisation von uns Kenntnis. Feindselig bedeutet nicht, dass es sich um böse Aliens handelt, wie wir sie aus Filmen und Videospielen kennen. Eine feindselige ausserirdische Intelligenz ist schlicht eine, welche die eigenen Interessen kategorisch höher gewichtet als unsere Interessen – und unser primäres Interesse ist Selbsterhaltung. 

Die grosse Ironie beim METI-Spiel ist, dass die beste Strategie für METI-Empfänger immer Schweigen ist. Das bedeutet, dass wir auch dann keine Antwort erhalten, wenn die ausserirdische Intelligenz, die unsere Nachricht erhält, wohlwollend eingestellt wäre – zu antworten würde nämlich bedeuten, die eigene Existenz bekannt zu geben und damit existenzielle Risiken einzugehen. 

METI muss reguliert werden

Existenzielle Risiken werden zunehmend zur wichtigsten Herausforderung für die Menschheit. Je weiter wir uns technologisch entwickeln, desto zahlreicher und potenziell grösser werden menschengemachte existenzielle Risiken. Darum ist es unabdingbar, unser Risikomanagement zu verbessern, um existenzielle Risiken möglichst gering zu halten. Wenn wir als Zivilisation ein ernsthaftes Interesse an Selbsterhaltung haben, dann ist das sogar unser höchstes kollektives Ziel überhaupt. 

Nachts, wenn die Milchstrasse aufgeht

METI ist ein Paradebeispiel für die Korrelation zwischen technologischer Entwicklung und existenziellen Risiken. Dank unserer aktuellen technologischen Reife kann eine Handvoll Forscherinnen und Forscher unter Einsatz vernachlässigbar weniger Ressourcen ein existenzielles Risiko für die gesamte Menschheit kreieren.

Das Risiko ist in diesem Fall zum Glück sehr klein: Die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschheit in den kommenden 50 Jahren wegen METI ausgelöscht wird, dürfte klar unter 1% liegen (unter der Annahme, dass die METI-Aktivität qualitativ nicht drastisch effektiver wird, etwa infolge neuer Erkenntnisse in der Physik). Dennoch stellt sich die Frage, wie wir damit umgehen, dass METI-Verfechter mit ihren Aktivitäten ein Risiko für die ganze Menschheit schaffen. 

Wenn Menschen etwas machen und wenn das, was sie machen, direkt oder indirekt andere Menschen negativ beeinflussen kann, ist es üblich, dass wir die Aktivität, um die es geht, gesellschaftlich regulieren. Genau das sollte auch mit METI geschehen, und zwar am besten im Rahmen eines international koordinierten Programms zur Identifikation und Minimierung existenzieller Risiken.

Im Moment gibt es aber leider kaum Anzeichen, dass die Regierungen der Welt ein solches Vorhaben realisieren wollen (man bedenke beispielsweise nur, wie schwer wir uns international im Kampf gegen den Klimawandel tun, obwohl jedes Land ein Interesse daran haben sollte, den Klimawandel unter Kontrolle zu bringen). Bis METI also reguliert ist, dürften noch einige Jahre vergehen. In der Zwischenzeit müssen wir darum wohl oder übel hoffen, dass wir alleine sind. 

Radioteleskope

Aliens und wir: Die beste Strategie ist Schweigen. Bild: Shutterstock

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bucky 18.12.2017 22:26
    Highlight Highlight Eh ichs vergess: mit Radiowellen beschallen wir seit Ende 19. Jh. das Universum. 1936 wurde das erste mal die olympischen Spiele über Fernsehsignal ausgestrahlt, was im Sci-fi Roman "Contact" (wurde verfilmt) des Astronomen Carl Sagan in Zusammenhang mit dem Kontakt mit Ausserirdischen thematisiert wurde... Der Quatsch tagtäglich in Funk und Fernsehen ausgestrahlt wird, dürfte reichen, jede Form von Ausserirdischen unerschütterlich davon zu überzeugen, einen riesigen Bogen um die Erde zu machen. Würde ich mal sagen.

    Aber stimmt schon. Wäre besser gewesen, niemals Radiowellen auszustrahlen.
  • Pain in the Ass 18.12.2017 16:38
    Highlight Highlight Die Wahrscheinlichkeit, dass es Leben da draussen gibt, liegt je nach Berechnungsmodell zwischen 0 und 100%. Es gibt also für jeden was. Einfach willkürlich Signale ins All zu senden macht aber bei keinem Modell Sinn.
  • PaLve! 18.12.2017 13:22
    Highlight Highlight Hat der Autor des Artikels neben der Wahrscheinlichkeit, die hier als deutlich unter eins beschrieben wird, was viel zu hoch ist, auch bedacht, wie lange sich ein Start einer Invasion hinauszögern würde? Wie schnell sind solche Signal-Wellen? Wie lange dauert es, bis die bösen Aliens bei uns wären?
    • Bucky 19.12.2017 08:02
      Highlight Highlight @PaLve: "... wie lange sich ein Start einer Invasion hinauszögern würde? Wie schnell sind solche Signal-Wellen? Wie lange dauert es, bis die bösen Aliens bei uns wären?" Menscheskind, du denkst in typisch menschlichen Mustern. Aber stell dir ma vor, das Universum wäre sehr viel komplexer als menschliches Vorstellungsvermögen es je zu denken, menschliche Wissenschaft je zu modellieren vermöchte. Was dann? Dann ist das vielleicht so wie wenn der Aff im Dschungel die Funktionsweise der Geländewagen, mit denen Menschen Jagd auf ihn machen, zu verstehen und ihr Verhalten einzuordnen versucht?
    • PaLve! 19.12.2017 17:54
      Highlight Highlight Wenn sie diese Signale abfangen könnten, wie auch immer sie das machen sollten, müssten sie Wissen aus welcher Richtung sie kommen. Das heisst die ''bösen Aliens'' müssten ebenfalls auf Suche nach fremdem Leben sein. Dem wiederum kann man entnehmen, dass sie uns schon gefunden haben müssten, weil: Wissen welches unserem ein vielfaches voraus ist + der Wille fremdes Leben zu finden = höhere Wahrscheinlichkeit auf unseren Niedergang, als im Artikel beschriebenes Szenario.
  • PaLve! 18.12.2017 13:12
    Highlight Highlight Mit aus Angst begründeten Theorien gegen Wissenschaftler wettern, bei denen es, wie es der Name sagt, sich um Leute handelt, die mit Wissen arbeiten.
    Dachte als erstes Ehrlich gesagt, das sei ein Satire-Artikel, aber wohl doch nicht.
  • karl_e 18.12.2017 13:01
    Highlight Highlight alle möglichen Zivilisationen sind x Lichtjahre entfernt, unsere und deren Signale wären also zwischen 10 und 1000000 Jahren unterwegs, bis sie beim Empfänger eintreffen. Transporte von irgendwelcher handfester Materie dauern x1000 mal länger, also im besten Fall 1000 Jahre.
    Es folgt also: Es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit intelligentes Leben dort draussen, aber ebenso sicher ist das so weit draussen, dass wir nie in physischen Kontakt treten werden.
    • Aussie 18.12.2017 18:11
      Highlight Highlight Nach unserem heutigen Kenntnisstand dauert das so lange. Wer sagt denn dass andere Wesen nicht schneller als Licht reisen können?
    • karl_e 19.12.2017 00:18
      Highlight Highlight Das sagt Einstein, meines Wissens. Da die Naturgesetze universell gelten, dürften auch keine anderen Wesen schneller als Licht reisen können.
    • Z&Z 20.12.2017 07:56
      Highlight Highlight @karl_e; nur weil wir noch nicht verstehen, wie das funktionieren könnte, heisst das nicht, dass es nicht möglich ist ;) ich für meinen Teil glaube (ja glaube) fest daran, dass die Menschheit irgendwann dazu in der Lage ist. Wohl aber nicht mehr zu unseren Lebzeiten.
  • saukaibli 18.12.2017 10:28
    Highlight Highlight Ich sehe das pragmatisch. Ob uns und unsere Umwelt eine fremde Zivilisation auslöscht oder ob wir das selber tun, spielt schlussendlich keine Rolle. Vielleicht wäre es für unseren Planeten gar nicht so schlecht, wenn die Menschheit ausgerottet würde, vielleicht konnte dann das momentane Massensterben noch aufgehalten werden. Allerdings müssten sich die Aliens dazu etwas beeilen. Wenn wir es geschaft haben, innert 30 Jahren drei Viertel aller Insekten in Europa auszulöschen, wird die Zeit irgendwas zu retten langsam knapp.
  • Bucky 18.12.2017 01:13
    Highlight Highlight "Dank unserer aktuellen technologischen Reife kann eine Handvoll Forscherinnen und Forscher unter Einsatz vernachlässigbar weniger Ressourcen ein existenzielles Risiko für die gesamte Menschheit kreieren." Ähm... Kernkraftwerke (ohne Lösung des Endlagerproblems)? Atomwaffenarsenale? Keine existenziellen Risiken für die gesamte Menschheit? Für mein Dafürhalten haben eine Handvoll ForscherInnen bereits mehrere existenzielle Risiken für die Menschheit kreiert, die erwähnten sind nur die Spitze des Eisbergs. Das scheinen ForscherInnen so an sich zu haben. 😉
  • Stranzl99 17.12.2017 20:59
    Highlight Highlight Super Thema, einfach mal nach hypothese von gerhard gröschel suchen, viel spass beim darüber nachdenken👽
  • Quacksalber 17.12.2017 19:21
    Highlight Highlight 1% in 50 Jahren ist ein ziemlich grosses Risiko. Ehrlich.
  • Alienus 17.12.2017 18:21
    Highlight Highlight UFO, das „Unbekanntes Flusen Objekt“.

    Als steinzeitlichen Fotoentwickler haben einen solche „UFOs“ immer wieder solche söltsamsten Erscheinungen gebracht.

    Betrachtet man den Film, so kommt man von Verdacht des Vorhandenseins eines „Flusen“ auf dem Weg von Objektiv bis zur Mattscheibe in der Kanzel nicht los.

    Der „Flusen“ hat trotz Veränderungen der Projektion zur den Info-Markierungen keine veränderte Richtung oder variable Geschwindigkeit.

    Bei der Anzeige der Gon-Werte kann man eine Drehung von Irgendetwas ableiten, welches dann das sog. „UFO“ generiert, weil es den „Flusen“ dreht.
    • Karl Müller 17.12.2017 21:40
      Highlight Highlight DAS ist jetzt nicht der springende Punkt. Das Video wurde von der Schiesskamera einer F/A-18 aufgenommen. Die ist immer automatisch auf das Zielobjekt ausgerichtet.
    • Pasionaria 18.12.2017 06:31
      Highlight Highlight Alienus
      Um Dich hier anzutreffen, brauchte ich weder den SETI noch den METI GPS. Da gibt es nur eines: nomen est Omen!
      Leider habe ich Dich nicht so gut verstanden, wie wenn Du Gott und deren Ausgeburten 'andaechtig' bist.
      Bist Du auch der Meinung, dass rationell die Existenz von Namensbruedern und Schwestern von Dir um ein Vielfaches groesser ist, als das Auffinden von einem der Hunderten Goettern, die sich auch irgendwo tummeln, heucheln und meucheln sollen?
    • Alienus 18.12.2017 07:14
      Highlight Highlight KM

      Offensichtlich eine Verfälschung.

      Seltsam, dass am Anfang für Sekunden die seltsamen wiederholenden Wolken im Negativ dargestellt werden.

      Seltsam, dass die Monitoranzeigen im Positiv angezeigt werden.

      Noch seltsamer wird es, dass beim Umschlag des Wolkenbildes die Skalierungsanzeige nicht umschlägt.

      Also sind das zwei Filmebenen.

      Somit ist das Filmchen offensichtlich eine Übereinandermontage.

      Wohl eine reale Skalierungsanzeigeanzeige, ein neg./pos. virtuelles Wolkenbild und ein kleiner Täuschungsfehler beim Filmanfang = chargierender fake.

      Mr. D. Trump würde sagen: REALLY.
    Weitere Antworten anzeigen
  • meine senf 17.12.2017 17:28
    Highlight Highlight Wenn die universellen physikalischen Gesetze auch für die Ausserirdischen gelten, ist die Gefahr wohl überschaubar:

    Wenn die ausserirdischen sehr nahe sind, hätten sie uns längst entdeckt oder wir sie.

    Wenn sie Millionen Lichtjahre entfernt sind, dauert es Millionen Jahre, bis das Signal sie erreicht. Die Antwort dauert gleich lang und ein Eroberungsfeldzug wäre Milliarden Jahre unterwegs.

    Das wäre auch die Paradoxon-Erklärung: Es gibt tatsächlich viele belebte Planeten im Universum. Aber sie sind zu weit entfernt, als dass eine Interaktion mit maximal Lichtgeschwindigkeit möglich wäre.
    • _kokolorix 17.12.2017 21:32
      Highlight Highlight Dazu kommt noch die Tatsache, dass diese Zivilisationen sich in der Zeit um Millionen von Jahren vefehlen können. Es gibt den modernen Menschen erst seit lächerlichen 40000 Jahren, industrielle Technologie erst seit 300 Jahren und es deutet nichts darauf hin, dass es unsere technologische Zivilisation in 1000 Jahren noch geben könnte. Neben der bis heute nicht widerlegten Tatsache, dass nichts schneller als Licht sein kann, ist das vielleicht die gewichtigste Erklärung dafür, dass sich zwei solche Zivilisationen niemals wirklich begegnen können
  • studmed 17.12.2017 16:43
    Highlight Highlight Marko Kovic ist Vorstandsmitglied von skeptiker.ch. Ich habe das Gefühl, dass die Verschwörungstheoretiker aktuell auf watson Überhand bekommen...

    Soll als nächstes jemand kommen und behaupten, Weihnachten sei ein frei erfundes Fest ;)
    • Deleted93 17.12.2017 17:42
      Highlight Highlight Was hat dieser Artikel mit einer Verschwörung auf sich?
    • meine senf 17.12.2017 17:52
      Highlight Highlight Warum soll Weihnachten kein erfundenes Fest sein?

      Jedes Fest oder jede Tradition wurde mal auf die eine oder andere weise "erfunden", sonst gäbe es dasselbe ja nicht (für sehr Religiöse wurde es halt einfach von Gott erfunden).
    • _kokolorix 17.12.2017 21:37
      Highlight Highlight Weihnachten ist ein frei erfundenes Fest. Weder das Datum noch das Ereignis wurden überliefert.
      Und nein, die Bibel ist kein glaubhaftes historisches Dokument, obwohl auch sie den 25. Dezember nicht explizit erwähnen kann, weil unser Kalender ja erst später kam
  • giandalf the grey 17.12.2017 14:12
    Highlight Highlight Das Ding ist: Selbst wenn es in der Milchstrasse 1000 Orte gibt wo Zivilisationen möglich wären, so macht uns die Zeit trotzdem einen Strich durch die Rechnung. Denn die Menschheit als Zivilisation gibt es seit etwa 10'000 Jahren. Elektromagnetische Signale entdecken können wir je nach Glück vlt seit 150, ev 200 Jahren. Orte wie die Erde gibt es aber seit Milliarden von Jahren. Die Wahrscheinlichkeit dass man sich da, auch bei noch viel viel mehr als 1000 Zivilisationen, verpasst ist unglaublich gross.
  • Siebenstein 17.12.2017 13:51
    Highlight Highlight Die Menschheit hat, vielleicht auf immer und ewig, ein grosses Problem. Wir sind keine Einheit und keine Regierung unserer Welt kann für alle Menschen sprechen.
    Ob wir uns als wohlwollend bezeichnen können ist auch noch eine diskussionswürdige Frage...
  • Karl Müller 17.12.2017 13:46
    Highlight Highlight Vielleicht haben die Aliens auch einfach keine Netzneutralität, weswegen den METI-Signalen kein Vorzug gegeben wird. Die wollen ja auch Katzenvideos gucken. Naja Katze, in diesem Fall ist das dann vielleicht so eine Art schleimiger Eidechse ...
  • Snowdrum 17.12.2017 13:42
    Highlight Highlight Ich denke eigentlich ist es egal weil eine Zivilisation die gleich Entwickelt ist wie wir kann nicht zu uns kommen in den nächsten paar Jahrtausenden und wen sie höher entwichtelt sind haben sie zimlich sicher kein grosses Intresse an uns wie wir zum Beispiel an Ameisen.

    Aber ich nehme auch an das es auch auf anderen Planeten Lebensformen gibt die zu den Sternen schauen und sich denken gibt es dort Leben.

  • EvilBetty 17.12.2017 13:40
    Highlight Highlight Im Artikel sollte auch noch erwähnt werden, dass, wenn man unseren aktuellen Wissensstand über das Universum und die Evolution zu Grunde legt, wir eine der ersten und somit am weitesten entwickelte Welt sind. Mit anderen Worten: Die Chance dass wir die invasorischen Aliens sind ist grösser als dass wir von solchen besucht werden.
  • Mangi 17.12.2017 13:37
    Highlight Highlight Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und durch das Wort ist alles entstanden, im irdischen die Sichtbarkeit, Welt, im geistigen die Unsichtbarkeit. Der Mensch wird von Gott als Krone der Schöpfung bezeichnet, also der Abschluss der sichtbaren Schöpfung. Wenn der Mensch glaubt wie die Schrift sagt, dann weiss er das es Ausserirdisch keine intelligenten Wesen gibt.
    • Valon Gut-Behrami 17.12.2017 15:48
      Highlight Highlight Das sagst jetzt du.
    • Mia_san_mia 17.12.2017 19:31
      Highlight Highlight Jaja übertreiben müssen wir jetzt nicht Mangi.
  • Michi Sunnestich 17.12.2017 13:20
    Highlight Highlight Naja, „wohlwollend“ würde ich im Stillen sitzen und lauern, jetzt nicht nennen. METI ist als eine Art galaktische Freundschaftsanfrage zu verstehen... woher sollen die wissen, dass wir „wohlwollend“ sind, wenn wir uns nicht bei ihnen vorstellen?
    Die Chance, dass wir in erreichbarer Nähe sind, ist wohl gering. Ausserdem gehen wir mal davon aus, sollten es wirklich 1000 andere Zivilisationen in unserer Galaxie geben, sind wir vermutlich nicht die ersten die Kontakt aufbauen. Wenn dann sind wir im galaktischen Kontext eher wie eines dieser brasilianischen „unkontaktieren“ Urwaldvölkern zu sehen.
    • EvilBetty 17.12.2017 13:49
      Highlight Highlight Nein.
    • Mia_san_mia 17.12.2017 19:31
      Highlight Highlight Was nein?
    • EvilBetty 17.12.2017 20:48
      Highlight Highlight Der Vergleich mit dem Urwaldvolk stimmt so höchst wahrscheinlich nicht.

      Wie ich an anderer Stelle schrieb, ist die Chance relativ hoch, dass wir zu den am weitesten entwickelten Spezies gehören.
  • Pascal1917 17.12.2017 13:18
    Highlight Highlight „wohlwollend (so, wie wir Menschen es sind)“
    Was wohl die Indianer dazu sagen? Oder die afrikanischen Sklaven? Oder all die anderen Beispiele in der menschlichen Geschichte als eine technisch höher entwickelte Gesellschaft auf eine andere traf.

    Wenn ich eine Alien-Zivilisation wäre, würde ich nicht von uns gefunden werden wollen.
  • Theor 17.12.2017 13:14
    Highlight Highlight Das ist doch Quatsch. Als ob die grösste Gefahr der Menscheit feindliches ausserirdisches Leben wäre. Zuvor gibt es noch 213 wahrscheinlichere Szenarien, bei welchen wir ganz allein unser Ende herbeiführen.
  • Max Cherry 17.12.2017 13:03
    Highlight Highlight Nicht nur räumlich ist eine Kontaktaufnahme mit ausserirdischem, intelligenten Leben extrem unwarscheinlich (wesentlich weniger als mit "unter 1%" suggeriert wird), sondern auch zeitlich.
    Das Universum existiert seit 13,8 Milliarden Jahren, unsere Zivilisation kennt Radiowellen erst gerade mickrige hundert Jahre. Vielleicht wurde die Erde bereits vor ein paar Millionen Jahren kontaktiert, von Zivilisationen die längst untergingen.

    Und selbst wenn uns jemand hört und antwortet, dürfte dieser Austausch mehrere Jahrhunderte andauern (Neil deGrasse Tyson hält 50 Jahre für unmöglich).
  • Jol Bear 17.12.2017 13:01
    Highlight Highlight Vielleicht werden wir bereits und seit langem von Aliens beobachtet. Sie beobachten uns möglicherweise wie wir das mit Fischen in einem Aquarium tun. Das All wäre nur wegen unserer beschränkten Wahrnehmungsmöglichkeiten, unserer eignen Masstäbe und unseres Zeitempfindens unendlich weit und gross.
  • Valon Gut-Behrami 17.12.2017 12:53
    Highlight Highlight Unsympathischer als wir Menschen können Aliens nicht sein. Wir zerstören unseren eigenen Planeten. Wahrscheinlich könnten wir von Aliens lernen.
    • Mia_san_mia 17.12.2017 19:32
      Highlight Highlight Wie bitte? Was soll diese Aussage?? Du bist auch ein Mensch, oder?
    • Valon Gut-Behrami 17.12.2017 20:23
      Highlight Highlight Ich muss nicht von mir sprechen. Ich spreche von der Menschheit allgemein. Ich kann nur den Kopf schütteln, wenn ich an diese Ignoranz denke. Es ist vielen Menschen egal, was mit unserem Planeten passiert.
  • Triumvir 17.12.2017 12:51
    Highlight Highlight Wäre es so schlimm, wenn die menschliche Rasse ausgelöscht wird. Meines Erachtens Nein. Denn wir haben es schlicht und ergreifend einfach nicht verdient, weiter zu existieren...Unseren schönen Planeten haben wir bereits derart ausgebeutet und geschändet, dass es jetzt eine andere Rasse oder Spezies an der Reihe wäre...
    • Toerpe Zwerg 17.12.2017 13:43
      Highlight Highlight Und ewig währt der kulturpessimistische Moralist ...
    • Toerpe Zwerg 17.12.2017 18:43
      Highlight Highlight Meine Reproduktionsphase ist abgeschlossen.
  • Zeit_Genosse 17.12.2017 12:44
    Highlight Highlight Der Mensch tappt in einem grossen, dichten und dunklen Wald umher. Soll er rufen um zu schauen wer noch im Wald ist und damit riskieren dass Wölfe, Bären oder (un)wohlgesinnte Artgenossen auf ihn aufmerksam werden? Oder soll er erst zuhören, beobachten und abwarten? Mit zweiterem tut er sich schwer, kann seine Impulse nicht bändigen und sucht die Konfrontation. Der Rest ist Geschichte.
  • Wagner 17.12.2017 12:40
    Highlight Highlight Ich hoffe ich erlebe es noch...aliens zu sichten! Ansonsten drehe ich mich im grab um:-)
  • Toerpe Zwerg 17.12.2017 12:37
    Highlight Highlight Ich bin immer wieder baff erstaunt, wie ignorant solche Artikel mit den Dimensionen Raum und Zeit sowie mit Wahrscheinlichkeit umgehen:

    "Die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschheit in den kommenden 50 Jahren wegen METI ausgelöscht wird, dürfte klar unter 1% liegen"

    Es gibt exakt 161 Sterne in einem Abstand von <25 Lichtjahren von unserem Sonnensystem.

    METI funkt aus der Vergangenheit. Sollte je eine Zivilisation diese Signale auffangen, gibt es dannzumal längst keine menschliche Zivilisation mehr.
    • The Destiny // Team Telegram 17.12.2017 18:30
      Highlight Highlight Das stimmt wohl, aber nur wenn tatsächlich die maximale Reisegeschwindigkeit die Lichtgeschwindigkeit ist.
  • Laia 17.12.2017 12:28
    Highlight Highlight Nur weil eine andere Zivilisation unsere Signale empfangen kann, heisst das ja noch lange nicht, dass selbst wenn sie uns zerstören wollten, überhaupt die Mittel dazu besitzen. Und falls doch, wären sie technologisch so viel weiter wie wir, dass sie uns früher oder später auch so aufspüren würden...
  • Waldorf 17.12.2017 12:27
    Highlight Highlight Bei aller Argumentation. Schlussendlich ist diese Sicht extrem unvollständig und Subjektiv da Humanzentristisch.
    • Zeit_Genosse 17.12.2017 14:27
      Highlight Highlight Wichtigster Kommentar hier.

      Einverstanden dass wir mit unserer Fantasie trotzdem extrem weit gehen können und uns ja ständig selbst in Frage stellen? Also den Blick mit unseren Sensoren und unserer Intelligenz weitgehend ausschöpfen? Mehr geht (noch) nicht.
  • Hoscheho 2049 17.12.2017 12:10
    Highlight Highlight 🖖🏼
  • El_Sam 17.12.2017 12:09
    Highlight Highlight Nach der Definition in diesem Artikel ist die Menschheit definitiv nich "Wohlwollend".
    Wir werden immer unser primäres Ziel der Selbsterhaltung höher gewichten als die primäten Ziele anderer Zivilisationen.
  • ThePower 17.12.2017 12:06
    Highlight Highlight Von wegen wohlwollend gesinnt: Bis jetzt ist es in der Geschichte eigentlich nie gut für die Einheimischen ausgegangen, wenn der Mensch neue Gebiete entdeckt hat. Warum sollte das dieses Mal anders sein? Und was ist, wenn die anderen technisch weiter sind als wir und ähnlich ticken? Dann würden die uns erobern und wir hätten nichts zu lachen.

    Man sollte METI schleunigst verbieten. Da kann nichts Positives dabei rauskommen. Lassen wir die besser in Ruhe, ist das Beste für uns und auch für die Aliens.
  • Hans Gseh-Cho 17.12.2017 11:49
    Highlight Highlight Dazu fällt mir nur ein Spruch ein, den ich mal im Zusammenhang mit diesem Thema gehört habe (Weiss nicht von wem): Ich möchte nicht von uns Menschen entdeckt werden.
  • NWO Schwanzus Longus 17.12.2017 11:43
    Highlight Highlight Noch was, im Koran steht einiges über Ausserirdische. Interessant ist aber das diese Suren nie von Predigern erwähnt werden.
    http://grenzwissenschaftler.com/2016/02/15/ausserirdische-wesen-im-islam-dem-koran/
    https://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/ausserirdische-und-erdzugehoerige-wesenheiten-im-islam?context=category&category=5
  • NWO Schwanzus Longus 17.12.2017 11:39
    Highlight Highlight Extraterrestrisches Leben gibt es ganz sicher. Nur wissen wir nicht ob es intelligentere oder dümmere Wesen als den Menschen gibt. Daher ist es schon ein Risiko die „Ausserirdischen“ könnten noch herrschsüchtiger sein als wir Menschen und die Erde versuchen zu beherrschen. Vielleicht gibt es viele Menschenzivilisationem auf anderen Planeten als auf der Erde nur mit völlig uns unbekannten Kulturen, es ist nicht unwahrscheinlich. Vielleicht werden wir es erleben da wir einen Durchbruch machen.
  • redeye70 17.12.2017 11:38
    Highlight Highlight Toller Artikel der auch die Ambivalenz der Wissenschaft und moralischer Verantwortung gut reflektiert. Entspricht weitgehend meinen eigenen Ansichten. Nur in einem nicht, ich findes geradezu naiv zu glauben, dass wir Menschen uns wohlwollend gegenüber extraterristischem Leben aufführen würden. Dagegen spricht die Geschichte der Menschheit voller Eroberungszügen, Kriegen, Ausbeutung und Völkermorden. Wir sind nicht mal in der Lage die von uns selbst erschaffenen Bedrohungen gemeinsam zu meistern, wie das im Artikel erwähnte Unvermögen den Klimawandel nur schon abzumildern.
  • paeuli.weischno 17.12.2017 11:30
    Highlight Highlight Dieser Artikel gehört wohl kaum in die Rubrik "Wissen", eher in "Märchen & Fantasy" ;-)
    Die Wahrscheinlichkeit, dass wir in den nächsten 50 Jahren wegen METI kontaktiert werden, bringt mit "kleiner als 1%" eine absurd hohe Zahl ins Spiel: Wenn wir jetzt ein Signal losschicken, können wir höchsten eine Antwort von Orten erhalten, die weniger als 25 Lichtjahre entfernt sind (und das nur, wenn die Andern mit Lichtgeschwindigkeit reisen!). Das ist ein zu begrenzter Radius, da wird niemand kommen.
    Zur Faktentreue: Die Behauptung, Menschen seien wohlwollend, lässt sich empirisch kaum erhärten.
    • Max Dick 17.12.2017 12:12
      Highlight Highlight Wie klein genau die Chance ist, kann ich auch nicht berechnen - das Thema ist aber definitiv seriös und nicht einfach science fiction. Die Wissenschaftler sollten wirklich damit aufpassen, ausserirdische Mächte auf uns aufmerksam zu machen - wenngleich die Chance, dass die Menschheit sich selbst vernichtet, oder durch eine Naturkatastrophe, etc) ausgelöscht wird, ein X-faches ist, als dass das Aliens übernehmen.
    • Pumuckl96 17.12.2017 13:20
      Highlight Highlight Trotz diesen zwei kleinen Problemen, finde ich es sehr interessant, die Signalaussendung- bzw. Beantwortung spieltheoretisch zu betrachten. Den Gedanken hatte ich bisher noch nicht. Ich bin mir aber nicht sicher, ob Schweigen die optimale Strategie für alle ist. Das einzige Argument ist hier ein minimales existentielles Risiko. Je nach angenommenem Pay-off der Strategie "Antworten", wäre diese vielleicht nicht mehr so schlecht.
    • Thom Mulder 17.12.2017 13:46
      Highlight Highlight Falsch. Nicht wegen der Wahrscheinlichkeit für den Kontakt mit Ausserirdischen gehört dies in die Rubrik "Fantasy", sondern wegen der Behauptung die Menschen seien wohlwollend. Das Gegenteil ist ja der Fall undd ies ist übrigens in der Tat sehr wohl empirisch belegt. Der Kontakt ist jedoch ein wissenschaftliches Thema und er ist unausweichlich – nur eine Frage der Zeit.
  • Max Dick 17.12.2017 11:28
    Highlight Highlight "Wenn wir Glück haben, sind die Zivilisationen, die von uns Kenntnis nehmen, entweder wohlwollend (so, wie wir Menschen es sind)"

    Tatsächlich, sind wir das? :D
    • Sir_Nik 17.12.2017 12:08
      Highlight Highlight Das können und würden die ehemaligen Kolonien der Welt sicher bestätigen 😆
    • Der Tom 17.12.2017 13:41
      Highlight Highlight wir sind wohl wollend. Wir wollen alle ihre Ressourcen.
    • meine senf 17.12.2017 17:11
      Highlight Highlight Wäre ja gut möglich, dass sie uns quasi als Tiere anschauen würden.
      "Wohlwollend" hiesse dann wohl, planmässiges Quälen ohne Grund wäre nicht erlaubt. Mit Grund aber schon, ebenso sämtliche wissenschaftliche Untersuchungen oder Einschläfern einzelner Exepemplare.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rauchzeichen 17.12.2017 11:27
    Highlight Highlight Die menschliche Rasse generell als wohlwollend zu bezeichnen, wo wir doch auch die beiden anderen Charaktertypen in unserer Spezies haben, ist etwas gar kurzsichtig. Sobald der Mensch interstellar fliegt, und auf unterentwickelte Lebensformen trifft, wird er sie nach heutigem Stand des Systems ausnutzen. Wir können nur hoffen, das wir mit der Zeit auch intelligenter werden, und uns nicht mehr so stark von egoismus und Gier verleiten lasse. Dann, aber nur dann, hätte die Menschheit den Namen Zivilisation endlich verdient.
    • Hierundjetzt 17.12.2017 11:51
      Highlight Highlight Deine Antwort ist im Prinzip unlogisch. Wenn ein irdisches Raumschiff 200 - 500 Jahre unterwegs ist, werden
      a) keine im Raumschiff lebenden Astronauten je die Erde gesehen haben und
      b) ein Rückweg ohne brauchbare Erkenntnisse nie in Angriff genommen

      Andersrum: man fliegt nicht 500 Jahre, sieht unsere Erde und sagt dann: schön! Kehren wir ohne Besuch um.
    • Alienus 17.12.2017 12:53
      Highlight Highlight Zu spät.

      Wir sind schon da!
    • Rabbi Jussuf 17.12.2017 13:20
      Highlight Highlight Da mache ich mir wenig Hoffnung.
      Wir sind doch per se eine dieser "feindlichen Zivilisationen" auf die wir hoffentlich nie treffen werden.
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