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epaselect epa06079828 Roger Federer of Switzerland celebrates his win over Grigor Dimitrov of Bulgaria in their fourth round match during the Wimbledon Championships at the All England Lawn Tennis Club, in London, Britain, 10 July 2017.  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA EDITORIAL USE ONLY/NO COMMERCIAL SALES

Federer zeigte gegen Raonic eine fast perfekte Leistung. Bild: FACUNDO ARRIZABALAGA/EPA/KEYSTONE

«Man kann schlechter spielen» – Roger Federer ohne Satzverlust im Wimbledon-Halbfinal



>>> Hier gibt's den Liveticker der Partie zum Nachlesen.

Federer erteilte in seinem 100. Match in Wimbledon dem Vorjahresfinalisten zwei Sätze lang eine Lehrstunde. Während er den Aufschlag des 1,96m grossen Raonic hervorragend zu neutralisieren wusste und den Kanadier bei dessen Service regelmässig unter Druck setzte, schlug er bei eigenem Aufschlag Winner um Winner. 

«Man kann sehr viel schlechter spielen.»

Roger Federer

Federer gab sich sehr zufrieden mit seiner Leistung: «Ich bin sehr zufrieden mit meinem Spiel. Natürlich kann man immer besser spielen, aber man kann auch sehr viel schlechter spielen.» Die Bedingungen seien heute nicht ganz so schnell gewesen, wie noch zu Beginn der Woche. Es sei ihm aber sehr gut gelungen, sich daran anzupassen. 

Der beste Schlag des Spiels.

Erst im dritten Satz glich sich das Geschehen aus. Richtig in Bedrängnis geriet Federer beim Stand von 3:4, nachdem er bereits zu Beginn des Durchgangs eine erste Breakchance abgewehrt hatte. Mit erneut brillantem Spiel befreite er sich aber aus der brenzligen Situation. Das Tiebreak drehte er nach einem 0:3-Rückschlag mit fünf Punkten in Folge. Nach 1:57 Stunden und einem Fehler Raonics beendete Federer seinen einmal mehr beeindruckenden Auftritt.

Der «PseudoFed» ganz bescheiden.

Mit dem zehnten Sieg im 13. Duell mit Raonic stellte Federer eine weitere Rekordmarke in Wimbledon auf. Mit seinem zwölften Halbfinal-Einzug an der Church Road übertraf er Jimmy Connors. Erreicht Federer den Final am Sonntag wird er mit dem Amerikaner gleichziehen, was die Anzahl Partien in Wimbledon betrifft.

Der Matchball.

«Ich hoffe Andy und Novak sind nicht schlimm verletzt.»

Roger Federer

In seinem 42. Grand-Slam-Halbfinal trifft Federer am Freitag auf Tomas Berdych, den Wimbledon-Finalisten von 2010. Der Tscheche profitierte beim Stand von 7:6 (7:2), 2:0 von der verletzungsbedingten Aufgabe von Novak Djokovic. Der dreifache Wimbledonsieger aus Serbien hatte sich nach dem Verlust des ersten Satzes am Ellbogen behandeln lassen, nachdem er bereits in der Achtelfinal-Partie gegen Adrian Mannarino über Schulterbeschwerden geklagt hatte.

Darauf angesprochen meint Federer: «In unserem Alter ist man sich der Gefahr auf Verletzungen immer bewusst. Ich hoffe bei Andy und Novak ist es nichts schlimmes». Er freue sich auf die Partie gegen Berdych: «Tomas ist ein guter Freund von mir.»

Gegen Berdych hat Federer 18 von 24 Partien gewonnen. Zuletzt besiegte er den 31-jährigen Tschechen auf dem Weg zu seinen Triumphen am Australian Open und in Miami. (abu/sda)

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Micha Schläpfer 13.07.2017 08:03
    Highlight Highlight "Chum etzä!". Sagt mal: Wieso kommt dieser Artikel nicht auf der Startseite und/oder noch vorher der Artikel mit Andy's und Novak's out? Oder dann bei der Suche in der Rubrik "SPORT" erst an 10ter Stelle!????
  • offspring 12.07.2017 23:36
    Highlight Highlight Die ersten beiden Sätze waren schon fast beängstigend stark!😳👌 Sehr viel besser als diese zwei geht schon fast nicht mehr. Nur schon die Tatsache, dass er mer Asse schlug als Raonic und dass dieser nur 4 und 2 Punkte pro Satz buchte bei Aufschlag Federer sind heftig!
  • Chrigi-B 12.07.2017 20:56
    Highlight Highlight Hässige Roschee👌

«Diese Ekstase macht süchtig» – Federer holt den neunten Titel in Basel

Roger Federer (ATP 3) ist nicht ganz Hundert. An den Swiss Indoors in Basel feierte er seinen 99. Turniersieg, den 9. in Basel und den 4. hintereinander. Den Final gegen Marius Copil (ATP 93) gewann Federer nach Rückstand in beiden Sätzen in 94 Minuten 7:6 (7:5), 6:4.

Die Siegerehrung zog sich in die Länge. Roger Federer dankte allen - in englisch, französisch und schweizerdeutsch. Er verdrückte am Ende Freudentränen und meinte, er sei der glücklichste Mensch der Welt. Federer war bewegt und bewegte die Massen. «Es ist immer sehr emotional hier», so Federer.

In seiner Dankesrede blieb Federer bei den Offiziellen hängen. Bei jenen Leuten, die hinter den Kulissen arbeiten - wie beispielsweise den Verantwortlichen fürs «Hawkeye» - das «Adlerauge», das die …

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