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Roger Federer, of Switzerland, celebrates after defeating Frances Tiafoe, of the United States, at the U.S. Open tennis tournament, Tuesday, Aug. 29, 2017, in New York. (AP Photo/Julio Cortez)

Grosse Erleichterung nach dem Sieg gegen Tiafoe: Der Rücken hält. Bild: AP/AP

«Ich habe den Ball nicht richtig gesehen» – Federers Kampf, der Gold wert sein könnte



Roger Federer ist nach dem hart erkämpften Erstrunden-Sieg gegen den Amerikaner Frances Tiafoe zuversichtlich für den Rest des Turniers. Ab jetzt werde es immer besser gehen, ist er überzeugt.

«Ich habe den Ball nicht richtig gesehen.»

Roger Federer

Der Fünfsatz-Sieg gegen den 19-jährigen Amerikaner war geprägt von Hochs und Tiefs. Überrascht war Federer vom Verlauf seines ersten Matches seit über zwei Wochen nicht. Seit dem gegen Alexander Zverev verlorenen Final von Montreal, als sich Rückenbeschwerden bemerkbar machten, kam er kaum zum Tennis spielen. Der Fokus lag auf der Rehabilitation.

Der Matchball im Video.

Gegen Tiafoe sei er vorsichtig gestartet, um zu sehen, wie der Körper reagiert. «Ich habe eine Spur zu defensiv gespielt», erklärte Federer. «Ich habe den Ball nicht richtig gesehen, und die Koordination der Beine war nicht richtig da. Diese Sachen plus die vorsichtige Einstellung machen aus, dass dann etwa 40 Prozent fehlen.» Mit der Zeit fand er seinen Rhythmus, selbst wenn er im vierten Satz nochmals eine Baisse hinnehmen musste.

Dieses Spiel gab mir alles, was ich brauche: Information, Selbstvertrauen, ein besseres Gefühl.»

Roger Federer

Das Wichtigste war ohnehin, dass er die 1. Runde überstanden hat. Er sei immer ruhig geblieben, auch im fünften Satz. Dass er zum Turnierauftakt hart kämpfen musste, «könnte Gold wert sein». Die Partie habe ihm Informationen, Selbstvertrauen und ein besseres Gefühl gegeben. «Alles, was ich brauche», versicherte er. «Jetzt muss nur noch der Rücken halten.»

abspielen

Die Highlights der Partie. Video: YouTube/Tennis Today

Federer ist überzeugt, dass der Rücken jeden Tag ein bisschen besser wird, womit er auch implizierte, dass er noch nicht in perfektem Zustand ist. Nun hat der 19-fache Grand-Slam-Sieger zwei Tage Pause, ehe die Zweitrunden-Partie ansteht. Dann soll alles noch etwas besser laufen als gegen Tiafoe: «Ich bin ins Turnier gegangen mit der Überzeugung, dass alles besser wird von jetzt an.» (sda)

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