Schweiz

Auch wenn der Schweizer Franken weiterhin stärker würde, fühlt sich die Schweizer Nationalbank (SNB) gerüstet. Laut SNB-Präsident Thomas Jordan stützt sich die Schweiz auf eine sehr vernünftige Regulierung. Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

SNB-Präsident Jordan: «Wir haben noch genug Spielraum für Schocks»

03.03.17, 20:00 04.03.17, 16:50

Ein weiteres Erstarken eurokritischer Politiker bei den anstehenden Wahlen in Europa könnte den Franken nochmals stärken. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) sieht sich laut ihrem Präsidenten Thomas Jordan für diesen Fall gerüstet.

«Wir haben bei unseren Instrumenten noch genug Spielraum, um auf weitere Schocks zu reagieren», sagt SNB-Präsident Thomas Jordan gemäss Vorabdruck im Interview mit der «Schweiz am Wochenende», die am Samstag erstmals erscheint.

Allerdings macht der Währungshüter auch klar, dass der Kampf gegen die Aufwertung nicht um jeden Preis geführt wird. «Selbstverständlich nehmen wir immer eine Güterabwägung vor, ob der Einsatz unserer Mittel gerechtfertigt ist.»

«Wir haben bei unseren Instrumenten noch genug Spielraum, um auf weitere Schocks zu reagieren»

SNB-Präsident Thomas Jordan

Jordan und sein Team stellen sich auf einen weiteren Aufwertungsdruck auf den Franken ein. Zwar laufe die Weltwirtschaft besser als in den letzten Jahren und die Erholung sei recht breit abgestützt, sagt der SNB-Präsident. «Aber wir sehen eine deutliche Zunahme der politischen Risiken.» Er nannte insbesondere die anstehenden Wahlen in Frankreich und Deutschland, die unklare politische Entwicklung in Italien sowie den Brexit und die künftige Politik von US-Präsident Donald Trump.

Schon seit Jahresbeginn hat sich der Franken infolge der Unsicherheiten aufgewertet. Der Wechselkurs Franken-Euro hat sich mit aktuell stets unter 1.07 Franken deutlich von der Marke 1.10 weg bewegt. Ein Anstieg der Sichtguthaben bei der SNB deutet darauf hin, dass die SNB für Milliarden Franken Devisen gekauft hat, um den Franken zu stabilisieren.

Keine Deregulierung für Banken

Zum Vorwurf aus den USA, die Schweiz manipuliere ihre Währung, sagte Jordan: «Wenn wir intervenieren, tun wir das nicht, um der Schweiz Vorteile durch eine unterbewertete Währung zu verschaffen.» Im Gegenteil müsse die SNB der deutlichen Überbewertung des Frankens und deren negativen Folgen entgegentreten. Dies werde im regelmässigen Austausch mit Behörden im Ausland und internationalen Organisationen auch anerkannt.

Weiter äussert sich Jordan auch zur Bankenregulierung. Bankenvertreter wie UBS-Präsident Axel Weber hatten sich jüngst für eine Lockerung ausgesprochen, da auch international der Trend hin zur Deregulierung führe.

«Ich glaube, dass wir uns in der Schweiz heute auf eine sehr vernünftige Regulierung stützen», sagt Jordan. Man dürfe nicht vergessen, dass der Bankensektor in der Schweiz gemessen an der Volkswirtschaft im Vergleich zu anderen Ländern ein sehr grosses Gewicht habe. Eine Schieflage wäre daher besonders gefährlich. (sda)

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • flyingdutch18 05.03.2017 09:14
    Highlight An alle hier, die nicht glauben wollen, wie sehr sich die Devisenreserven der SNB seit Aufhebung des Euro-Mindestkurses aufgebläht haben: Die SNB veröffentlicht jeden Monat die Geldmarktstatistik. Aus der Menge der Giroguthaben der Banken können die Devisenreserven abgeleitet werden. Bei der Einführung des Mindestkurses konnten die Interventionen schlagartig zurückgefahren werden, denn damals galt das Wort der SNB noch etwas. Im Dezember 14/Januar 15 ist die SNB vor der Spekulationswelle eingeknickt, mit den bekannten verheerenden Folgen.
    0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 04.03.2017 10:46
    Highlight Die SNB hat 2 Mittel um gegen den starken Franken anzukämpfen: Die Deviseninterventionen und der Negativzins. Ich glaube jedoch, dass der Negativzins nicht Ausländer davon abhält, SFr. zu kaufen und daher für unser Land eher in der negativen Betrachtung überwiegt - negativ für Sparer in der Schweiz, für Pensionskassen-Guthaben, für Firmen.
    3 1 Melden
  • poga 04.03.2017 07:20
    Highlight Ich als nicht Banker und nicht Wirtschaftler frage mich, ob die SNB nicht einfach Teile des angelegten Geldes verrösten könnte. Zum Beispiel, indem man es Den Griechen schenken würde. Das Vertrauen in den Schweizer Franken wäre vorbei, die Griechen hätten wider Geld, dem Euro ginge es besser und unsere produzierenden Firmen hätten wieder mal etwasn Luft.
    2 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.03.2017 13:40
      Highlight Den Griechen verschenken hiesse, dass man Schlendriane noch belohnen würde. Dies ist wirklich keine gute Idee.
      4 1 Melden
    • poga 04.03.2017 16:03
      Highlight @Trader darum auch denk Griechen und nicht den Deutschen. Das wäre ja genau der Plan. Dieses Geld dürfte in meiner Idee auch nie zurück kommen und nie abgesichert sein. Nur dann würde es den gewünschten Effekt erziehlen
      0 2 Melden
    • leu84 04.03.2017 16:25
      Highlight Die Griechen erhalten nur Geld vom Rettungsfonds weil u.a. Deutsche oder Französische Banken mit Krediten involviert sind. Wären diese Banken nicht involviert, hätte man Griechenland fallen gelassen
      3 0 Melden
  • Schneider Alex 04.03.2017 06:42
    Highlight Schön, dass uns Jordan diesmal auf die nächsten Währungsschocks geistig vorbereitet, im Gegensatz zum letzten Mal, als er das Gegenteil von dem tat, was er eine Woche zuvor hoch und heilig verkündet hatte.
    1 4 Melden
    • Hansdamp_f 04.03.2017 14:43
      Highlight Das ging nicht anders als für alle überraschend. Er respektive die SNB konnte nicht auf die Auflösung der Euro-Franken-Anbindung vorbereiten. Hätte das die SNB getan, hätten "der Markt" respektive die Spekulanten sofort reagiert.

      Wäre alles so einfach, wie Sie mit Ihrem Kommentar suggerieren, könnte auch Sepp Blatter die SNB führen. Oder Mike Shiva.
      6 1 Melden
    • Charlie Brown 04.03.2017 15:28
      Highlight ...oder Schneider Alex. Oder flyingdutch18.
      2 1 Melden
    • Schneider Alex 05.03.2017 07:00
      Highlight Wer einmal lügt dem glaubt man nicht, auch wenn er mal die Wahrheit spricht. Die Glaubwürdigkeit der SNB ist mit dieser Taktik für immer dahin.
      2 2 Melden
    • Hansdamp_f 05.03.2017 09:58
      Highlight @Schneider Alex Hast es leider nicht verstanden. Lies nochmals, was ich geschrieben hatte.
      2 0 Melden
    • Hansdamp_f 05.03.2017 10:04
      Highlight Die SNB ist unabhängig, muss unabhängig sein (gerade von der Politik) ist und erfüllt ihr Mandat.

      Schritte wie Zinsänderungen und die Einführung/Abschaffung von Kursgrenzen zu Währungen können und dürfen durch die SNB niemals vorangekündigt werden.
      1 0 Melden
    • Charlie Brown 05.03.2017 10:32
      Highlight Unglaublich mit welcher Wehemenz man sein Unwissen hier verteidigen kann...

      Wenn Jordan auf die Frage nach einem Kurswechsel in Bezug auf den Mindestkurs nur geblinzelt hätte, wäre das schon fatal gewesen.
      1 0 Melden
  • Spooky 04.03.2017 00:45
    Highlight «Wir haben noch genug Spielraum für Schocks»

    Sie schon, aber wir nicht.
    2 4 Melden
  • flyingdutch18 03.03.2017 22:32
    Highlight Hallo Watson, war mein Kommentar vor zwei Stunden zu kritisch? Wusste nicht, dass Sie Zensur üben. Ab sofort werde ich nichts mehr kommentieren. Schade.
    2 2 Melden
    • Daria Wild 04.03.2017 12:35
      Highlight Hoi flyingdutch18. In der Nacht von Freitag auf Samstag schaltet niemand Kommentare frei, das kann deshalb manchmal ein Weilchen dauern am Samstag... Apropos Zensur: Der Ausdruck leitet sich vom lateinischen Wort censura ab, das das Amt des Sittenrichters in der Römischen Republik bezeichnete. Zensur ist also per definitionem eine staatliche Massnahme zur Verhinderung der Informations- und Meinungsfreiheit. Mehr dazu hier: http://www.watson.ch/Digital/Schweiz/742649378-Willkommen--liebe-NZZ-User!-Die-folgenden-7-Regeln-gelten-in-unserer-Kommentarspalte
      3 2 Melden
    • flyingdutch18 05.03.2017 09:27
      Highlight Okay, danke Daria, für die "Aufklärung" (ein Begriff, der eine vergangene Epoche prägte und heute noch gebraucht wird). "Selbstzensur" ist nach deiner Logik also nur bei Staatsbeamten möglich? 🙂
      0 0 Melden
    • Daria Wild 06.03.2017 08:35
      Highlight Gern geschehen. Es besteht ein Unterschied zwischen Zensur und Selbstzensur. Deine Frage beantworte ich deshalb mit Nein, mein Statement von oben stimmt trotzdem.
      0 0 Melden
  • http://bit.ly/2mQDTjX 03.03.2017 21:29
    Highlight Das Zitat von Jordan,

    «wir haben noch genug Spielraum für Schocks»,

    erinnert mich an die Arroganz von Merz,

    «an diesem Bankgeheimnis werdet ihr euch noch die Zähne ausbeissen».

    Solche Mantras sollen Stärke signalisieren und die Gegner einschüchtern. Aber wer tatsächlich stark ist, der hat es nicht nötig, so wie Merz, Jordan oder Draghi (EZB: «whatever it takes») in die Welt zu posaunen, dass er imfall stark sei. Hunde, die bellen, werden gebissen.

    Bekanntlich kommt Hochmut vor dem Fall. Falls es dann wirklich schockt, dann wird der Franken vermutlich ziemlich zuerst über den Jordan gehen.
    1 3 Melden
    • Hansdamp_f 04.03.2017 14:49
      Highlight Bankgeheimnis und Währungspolitik schon in einen Topf werfen und so tun, als sei es dasselbe. Zudem im Kontext der Währungspolitik auch noch von "Gegnern" faseln, als hätte man eine Ahnung. Hier geht es um Vertrauen, Vertrauen in den Franken und in die Währungspolitik der SNB.

      Bis jetzt hat die SNB ihren Job ausgezeichnet gemacht. Welches Land hat solchen Wohlstand wie wir, Vollbeschäftigung keine Inflation? Eben. Die SNB hat nach wie vor unser Vertrauen verdient, anstatt solche Miesepeterei.
      7 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 04.03.2017 15:51
      Highlight Evtl. hast du den Artikel nicht ganz gelesen, Hansdampf_f. Da würde stehen:

      "Zum Vorwurf aus den USA, die Schweiz manipuliere ihre Währung, sagte Jordan: «Wenn wir intervenieren, tun wir das nicht, um der Schweiz Vorteile durch eine unterbewertete Währung zu verschaffen.»"

      Wenn Währungen manipuliert werden, darf man m.E. durchaus von Gegnern sprechen. Als hättest du eine Ahnung.

      Mehr dazu im Wikipedia:

      https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4hrungskrieg

      Ja, bis jetzt hat sich die SNB gut geschlagen. Mit grossen Fragezeichen, zB. da:

      https://www.sec.gov/cgi-bin/browse-edgar?CIK=0001582202
      0 4 Melden
    • leu84 04.03.2017 16:29
      Highlight Würde die SNB so handeln wie es die Herren und Damen Politiker nach dem Kippen der Euro-Anbindung wünschen, Wäre die Nationalbank schon lange am Boden. Dieser Entscheid von damals tut immer noch weh, war aber wichtig.
      3 1 Melden
    • Hansdamp_f 04.03.2017 17:07
      Highlight @Lorent Patron

      Du hast das Zitat gleich mitgeliefert, danke. "tun wir das NICHT, um der Schweiz Vorteile durch eine unterbewertete Währung zu verschaffen."

      Also nicht bewusster Währungskrieg gegen Gegner, sondern:

      Der Franken ist Fluchtwährung. In Zeiten der Unsicherheit kauft die ganze Welt Franken, der Franken wertet auf und folglich habe es unsere Exportunternehmen schwer. Die Schweiz schwächt den Franken, um ihrem Mandat, die Währung stabil zu halten, auch in politisch unsicheren Zeiten wie momentan gerecht zu werden.
      5 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 05.03.2017 14:19
      Highlight Ja, Hansdampf_f: Das passiert natürlich allesaus heiterem Himel, ganz ohne Grund. Es gibt ja offenbar keine Kräfte, die den Interessen der SNB entgegen wirken. Keine Gegner. Nur schönes Wetter.

      Der Franken ist "Fluchtwährung" - ahjaa? Wer macht sich denn da auf die Flucht? Herrscht irgendwo Krieg? Hunger? Armut? Vor wem/was flüchtet "die ganze Welt"?

      Achsoo: unsere Exportunternehmen haben es schwer? Na und? Stehen die im Wettbewerb? Haben die Gegner? Oder nur Freunde?

      Also bitte: Die Realität ist Wettbwerb. Im Wettbewerb gibt es naturgemäss auch Gegner mit entgegengesetzten Interessen.
      0 0 Melden
  • flyingdutch18 03.03.2017 20:11
    Highlight Jordan, der Totengräber der Schweizer Volkswirtschaft. Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses am 15.1.15 war der grösste Fehler, den die SNB je gemacht hat. Wo vorher ihr Wort genügt hat, muss die SNB nun Milliarden von Franken verkaufen, um den Kurs zu stabilisieren. Die Devisenreserven haben seither um unglaubliche 40% zugenommen.
    0 7 Melden
    • Charlie Brown 04.03.2017 14:45
      Highlight @flyingdutch18: "wo vorher ihr Wort genügt hat..."

      Aha. Der Kurs von 1.20 kam alleine durch Worte und ohne Interventionen zu Stande?
      5 1 Melden
    • Hansdamp_f 04.03.2017 14:53
      Highlight Wo genau ist in Ihrem Kommentar die Logik?

      Wäre die Euro-/Frankengrenze NICHT aufgehoben worden, wären noch viele Milliarden mehr zur Aufrechterhaltung der Mindestgrenzen aufgewendet worden. Die Aufhebung war notwendig. Ein Fehler war wohl eher, die Grenze überhaupt einzuführen. So glaubten sich viele Unternehmen in vermeintlicher Sicherheit.
      6 1 Melden
    • Maett 04.03.2017 16:29
      Highlight @flyingdutch18: der Mindestkurs war nicht haltbar. Damals haben die (gefeierten) Worte von Hildebrand lediglich bewirkt, dass der Kursverlust kurzfristig gestoppt werden konnte, aber die Realität hat sich dann im Geschäftsbericht der SNB gezeigt: sie ist seither in Besitz grösser Mengen Euros.
      3 1 Melden

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