Schweiz
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Wegen Pyro: Berner Polizei stellt acht YB-Fans an den Internet-Pranger



YB Fans im League Spiel zwischen dem BSC Young Boys Bern und FC Zuerich, am Sonntag 17. Februar 2019, im Stade de Suisse in Bern. (KEYSTONE/Adrien Perritaz)

Bild: KEYSTONE

Die Berner Kantonspolizei hat unverpixelte Bilder von acht YB-Fans im Internet veröffentlicht. Die Fussballfans stehen im Verdacht, während der Meisterfeier im Mai 2018 Pyrotechnika gezündet zu haben. (Anm. d. Red.: watson verzichtet auf eine Publikation dieser Bilder, da uns die Massnahme übertrieben scheint)

Vor Wochenfrist hatte die Polizei verpixelte Bilder von insgesamt 16 Männern ins Netz gestellt. Seither habe man acht mutmassliche Straftäter identifizieren können, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Diese Bilder wurden vom Netz genommen. In den anderen Fällen verfügte die Staatsanwaltschaft die Publikation des unverdeckten Bildmaterials.

Bereits früher hatte die Polizei sieben Männer und zwei Jugendliche verzeigt. Vorgeworfen werden ihnen Widerhandlungen gegen das Sprengstoffgesetz und teilweise auch Verstösse gegen das kantonale Vermummungsverbot.

Bei der Meisterfeier am Pfingstsonntag 2018 in der Innenstadt und im Stade de Suisse waren zahlreiche Knall-, Rauch- und Leuchtkörper gezündet worden. Diese hätten auch Unbeteiligte gefährdet, schreibt die Polizei. Eine Frau wurde am Auge schwer verletzt. (aeg/sda)

Eine Liebeserklärung an den BSC Young Boys

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48
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    Alle Leser-Kommentare
  • bebby 06.03.2019 19:36
    Highlight Highlight Wieso nicht ein Social Credit Rating einführen? Nur so als Idee und Ersatz der verlorenen gehangenen Sozialkontrolle.
  • Nelson Muntz 06.03.2019 19:21
    Highlight Highlight Könnte ich anonym behaupten einer davon wäre mein Chef und er wäre dann 48h in Uhaft, resp. ich hätte ein langes Wochenende? 🤪🤣
  • Randy Orton 06.03.2019 16:30
    Highlight Highlight Das Abbrennen von Fackeln ist nicht per se untersagt, vor allem nicht, wenn es im Freien geschieht. Die KaPo müsste den Personen also nachweisen, dass sie andere gefährden (im Freien wohl eher unwahrscheinlich) oder verletzt haben bzw. dass die Fackeln die gezündet wurden gegen das Sprengstoffgesetz verstossen. Alles in allem eine sehr teure Aktion der KaPo die nichts bringen wird.
    • ArcticFox 06.03.2019 22:02
      Highlight Highlight Falsch. Zudem hat jemand bei der dummen Aktion das Augenlicht verloren, und das gibt's nicht auf dem Fundbüro zurück.
  • virus.exe 06.03.2019 14:22
    Highlight Highlight Sowas von übertrieben...bei PyroWERFERN könnte ich das ja noch verstehen.
  • derEchteElch 06.03.2019 13:43
    Highlight Highlight „Anm. d. Red.: watson verzichtet auf eine Publikation dieser Bilder, da uns die Massnahme übertrieben scheint.“

    Aber Straftäter und Promis in ihrem Privatleben zeigt ihr liebend gern? Ihr seid die vierte Gewalt im Staat. Die Aufgabe der vierten Gewalt ist es, zu informieren, nicht zu urteilen. Dafür sind Gerichte da.

    Nach der StPO ist dies eine rechtmässige Ermittlungsmassnahme und wenn dies der Staatsanwaltschaft nicht passt, wird sie entsprechende Verfügungen aussprechen.
    • Bene_ 06.03.2019 15:34
      Highlight Highlight Es gibt keine explizite gesetzliche Grundlage für einen "Internet-Pranger" in der StPO. Bei einem solchen Vorgehen ist insbesondere der Grundsatz der Verhältnismässigkeit zu beachten. Im vorliegenden Fall geht es um die Ermittlung eines Täters, der mit seinen Pyros eine Frau verletzt hat. Die Handlungen der anderen 7 Personen hatten wohl keine Verletzten zur Folge. In Bezug auf diese Personen, deren einzige strafbare Handlung im Abbrennen von Pyros bestand, ist die Verhältnismässigkeit wohl nicht gewahrt. Somit ist die Massnahme der Kapo meiner Meinung nicht zulässig.
    • derEchteElch 06.03.2019 16:45
      Highlight Highlight @Bene:
      Art. 211 StPO - Mithilfe der Öffentlichkeit
      Ziff. 1: Die Öffentlichkeit kann zur Mithilfe bei der Fahndung aufgefordert werden.

      Soviel zum Thema „Es gibt keine explizite gesetzliche Grundlage für einen "Internet-Pranger" in der StPO.“

      Art, Weise und Umfang von Art. 211 sind nicht näher definiert. Also ist er sehr wohl zutreffend.
    • Bene_ 06.03.2019 20:31
      Highlight Highlight Bitte meinen Post nochmals lesen. Ich habe geschrieben, es gebe keine „explizite“ gesetzliche Grundlage. Beim Internet-Pranger stellen sich eine Vielzahl straf- und grundrechtlicher Fragen, die man in einer Kommentarspalte mit begrenzter Zeichenzahl nicht abhandeln kann. Ich wollte lediglich meine Meinung äussern, dass die Polizei hier wohl nicht korrekt gehandelt hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 06.03.2019 13:26
    Highlight Highlight Die Kapo Bern wird immer kranker, was sie für einen Aufwand betreibt um harmlose "Straftäter" zu erwischen. Mir scheint, dass die einfach viel zu viel Ressourcen haben, und sich so irgendwie beschäftigen muss. Budget der Kapo um mindestens einen Drittel kürzen, das freigewordene Geld im Pflegebereich investieren (dort herrschen teils prekäre Zustände weil Personal überlastet ist). Das wär mal vernünftig und allen gedient!
    • Helios 06.03.2019 13:48
      Highlight Highlight Die Kapo Bern vermisst schon seit geraumer Zeit augenmass. Z.B. letzte Woche als zivile Polizisten es eine sinnvolle Idee fanden einen Sprayer mit dem Auto auf dem Trottoir zu verfolgen, worauf sich diverse unbeteiligte Personen befanden. 😂
    • Sputnik 06.03.2019 15:00
      Highlight Highlight Ein kleines Feuerchen in mitten von feiernden Menschen mit kleinen Kindern sollte doch wohl erlaubt sein oder? Und dass man versucht den künstlerischen Erguss in Form von Schmiererein zu verhindern ist skandalös, auch die Tatsache dass jemand nur weil er beim Jonglieren mit Steinen zufällig ein Polizeiauto beschätigt verfolgt wird macht mich ganz traurig...
    • Helios 06.03.2019 16:45
      Highlight Highlight @Sputnik, dummerweise wurde die Aktion gefilmt und zeigt eben ein ziemlich verstöhrendes Bild der Kapo, von welcher man man wohl doch etwas mehr Professionalität und Verantwortungsbewusstsein erwarten dürfen als von einer Gruppe Teenager.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zar Otti 06.03.2019 12:25
    Highlight Highlight Eine völlig unverhältnismässige Schweinerei der Berner Kapo! Sowas kann Existenzen gefährden.
    Danke watson, noch besser wäre aber, gar nicht darüber zu berichten..
    • Bündn0r 06.03.2019 21:43
      Highlight Highlight Eine Seenotfackel, gezündet in einer Menschenmenge oder gar in sie reingeworfen, das kann eine Existenz gefährden!

      Öffentliche Tätersuche hingegen kann primär den Verantwortlichen ausfindig machen und ihn zur Verantwortung ziehen.
    • ArcticFox 06.03.2019 22:04
      Highlight Highlight Ja klar, dass jemand nur noch ein Auge zum Sehen hat ist ja nur eine Lappalie.
  • Hein Doof 06.03.2019 12:07
    Highlight Highlight Pyrotechnik zünden ist ja zu Vergnügunszwecken erlaubt und wird in den Fussballstadien nur durch die Stadionordnung verboten.

    Eine Meisterfeier ist für mich eine optimale Grundlage für Vergnügungszwecke.

    Gibt es, ausser der verletzten Person, eine rechtliche Grundlage diese 8 Personen öffentlich blosszustellen? Könnte man nicht unter Umständen sogar die Entscheidungsträge anklagen und bestrafen?
    • Troll Mc Clur formerly known as Harvey Dent 06.03.2019 12:49
      Highlight Highlight Mimimi. Weils unters Sprengstoffgesetz fällt, ganz einfach. Und es ist nicht so, dass es anderweitig legal wäre. Mit einer Ausnahme - auf hoher See. Zwei Dumpfbacken aus der SK haben ja gezeigt, wie sehr die Fans Pyros im Griff haben. Den einen Pyrowerfer sucht man bis heute vergeblich, da er durch die Kurve geschützt wird. Bin kein Freund von Repression, aber gewisse Fankurven dürfte man schon genauer unter die Lupe nehmen. Auch eine Fankurve ist kein rechtsfreier Raum.
    • stabiler 06.03.2019 13:11
      Highlight Highlight @Hein Doof: Das ist leider nicht richtig.

      Art. 15 Abs. 5 Sprengstoffgesetz: Es ist verboten, Sprengmittel und pyrotechnische Gegenstände, die für andere Zwecke bestimmt sind, zu Vergnügungszwecken zu verwenden.

      Seenotfackeln - wie von Fans gerne verwendet - sind für Seenotfälle und ggf. Bergnotfälle gedacht und dürfen somit mMn grundsätzlich nie (auch nicht an Feiertagen) zweckentfremdet werden.

      Die Verwendung von pyrotechnischen Erzeugnissen zu Vergnügungszwecken untersteht - ausserhalb der gesetzlichen Feiertage - für gewöhnlich einer kommunalen Bewilligungspflicht.
    • Max Dick 06.03.2019 13:28
      Highlight Highlight Selber Mimimimi Herr Captain. Was für ein Geheule und Theater wegen ein bisschen Pyros. Und nein, die Polizei fandet nicht nach Leuten, die Pyros geworfen haben oder sonst wen verletzten. Sondern nach normalen Pyrozünder anlässlich einer Feier.
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  • Cyrillius 06.03.2019 11:58
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Chääschueche 06.03.2019 12:07
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    • ujay 06.03.2019 12:08
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    • stookie 06.03.2019 12:10
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