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Wow! Hier gleitet ein Tesla durchs Wasser

Der Tesla Model S hat bei Überschwemmungen gute Karten. Es gibt allerdings auch beunruhigende Nachrichten von Elon Musks Unternehmen.

20.06.16, 19:27 21.06.16, 07:36


«Ich bin auch ein Boot» – so könnte Tesla Motors in Anlehnung an einen bekannten Schweizer Werbeslogan in Zukunft die eigenen Fahrzeuge anpreisen.

In einem bei YouTube veröffentlichten Video ist zu sehen, wie ein Tesla Model S problemlos durch knietiefes Wasser gleitet. Die Aufnahmen stammen aus, ähm Kasachstan ...

Und ja, es muss wieder mal gesagt sein: Mit dem Smartphone sollte man wenn möglich im Landscape-Modus filmen!

Der Chef von Tesla Motors, Elon Musk, erkannte die Chance, das Amateur-Video in PR-Gold umzumünzen. Und so wandte sich der US-Milliardär via Twitter an die Öffentlichkeit.

Musk hat ein Flair für schwimmende Autos. 2013 kaufte er ein tauchfähige James-Bond-Auto, einen umgebauten Lotus Esprit aus dem Film «The Spy Who Loved Me».

Im letzten Jahr entdeckten Tesla-Käufer, dass in der Cockpit-Software ihres Elektroboliden ein Easter Egg versteckt ist. Durch eine Tastenkombination lässt sich ein James-Bond-Modus aktivieren. Der sieht gut aus, bringt aber nicht mehr.

An den Pranger gestellt

Die positiven Schlagzeilen kommen für Tesla Motors zum richtigen Zeitpunkt. In der letzten Wochen war eine hässliche Geschichte aus den USA hochgekocht. Ein US-Blog berichtete über technische Probleme beim Tesla Model S und über seltsam anmutende Verschwiegenheits-Erklärungen, die von Kunden im Reparaturfall unterschrieben werden sollten.

Mobilegeeks.de hat die Story aufgegriffen und kommt zu einem beunruhigenden Fazit: «Elon Musk habe eine Verschwörung gewittert und den Journalisten, der die Probleme publik machte, im Firmenblog öffentlich an den Pranger gestellt.

screenshot: mobilegeeks.de

(dsc)

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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10
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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • giandalf the grey 21.06.2016 09:20
    Highlight Macht noch Sinn.. Also ein Verbrennungsmotor braucht Sauerstoff, ein e-Motor nicht. Das einzige was passieren könnte, ist ein Kurzschluss. Allerdings müssten dafür irgendwo Kontakte freiliegen, was a) undsicher und b) in einem Auto, welches mind. spritzwasserfest sein sollte auch irgendwie blöd wäre... Das dümmste was passieren kann, sind eigentlich nur nasse Füsse und dass man nicht mehr an Land kommt.
    6 0 Melden
  • Str ant (Darkling) 21.06.2016 02:20
    Highlight Die US Industrie versucht schon länger Tesla zu diskreditieren da er nicht auf das traditionelle Verkaufsmodell setzt.
    18 3 Melden
  • MaskedGaijin 20.06.2016 20:46
    Highlight Habe mal den Artikel auf mobilegeeks.de gelesen. Die Tesla Fan-Boys werden auch immer sektiererischer.
    11 14 Melden
    • Teslaner 20.06.2016 22:15
      Highlight Bei mobilegeeks finde ich problematisch, dass viele, die etwas pro Tesla kommentiert haben, gesperrt wurden. Moderatoren des Forums haben andersdenkende als Trottel und bezahlte Fanatiker bezeichnet. Ist das seriöser Journalismus?

      47 von 50 Beschwerden wegen den Fahrwerken waren übrigens gefälscht. Da muss ja irgendetwas faul sein.

      Zudem engagieren sich die Tesla"fanboys" für etwas Gutes. Im Gegenteil zu den Ölfanboys, die behaupten, dass Diesel umweltfreundlich ist.

      Mach mal eine Probefahr in einem Tesla. Da wirst du auch zum Fanboy 😀

      30 9 Melden
    • Freddie 21.06.2016 00:29
      Highlight Ich finde Tesla auch sehr cool, nur muss man sich bewusst sein, dass das Fahrzeug keines wegs so umweltfreundlich ist, wie alle denken. Vor allem für die Batterie werden unmengen an Ressourcen verbraucht. Seltene Erde wird ohne grosse Vorsichtsmassnahmen in riesigen Minen irgendwo im nirgendwo abgebaut. Auch ist das Problem der Wiederverwertbarkeit einer solchen Batterie noch nicht geklärt. Wenn man nach ca. 3-5 Jahren die Batterie wechseln muss, ist das nicht gerade die Umweltfreundlichkeit, die einem vorgegaukelt wird.... Leider...
      22 7 Melden
    • sigma2 21.06.2016 07:03
      Highlight @Freddie
      Dumm nur, dass im Akku des Tesla gar keine seltenen Erden verwendet werden. Der Hauptbestandteil des Akkus ist übrigens Nickel.

      Und auch im Motor des Tesla werden keine seltenen Erden eingesetzt.

      Die Akkus können übrigens sehr gut recycelt werden, nur im Moment wird das nicht im grossen Stil gemacht, weil es noch keine grössere Menge an alten Akkus aus den E-Autos gibt.

      Die Akkus müssen auch nicht nach 3-5 Jahren gewechselt werden, mein Nissan Leaf stammt aus dem Jahr 2012 und der Akku funktioniert immer noch. Ich würde vorschlagen, du bringst dich mal auf den neuesten Stand
      16 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kookaburra 20.06.2016 19:42
    Highlight Nennt man einen gestohlenen Tesla eigentlich Edison?
    60 2 Melden
    • goschi 20.06.2016 19:50
      Highlight :D
      18 1 Melden

Unterwegs mit Teslas «Autopilot» – eine krasse Erfahrung

Nachdem ich kritisch über Teslas «Autopiloten» geschrieben hatte, machte mir ein watson-User ein Angebot, das ich nicht ausschlagen konnte.

Der Ton ist schwer zu beschreiben.

Ein Surren. Ein leises Pfeifen.

Kein nerviges Geräusch. Im Gegenteil. Es klingt mehr nach einem Versprechen: «Da, wo diese Kraft herkommt, ist noch mehr», säuselt mir der Tesla ins Ohr.

Es ist ein lauer Frühlingsabend. Ich sitze am Steuer eines Model S und cruise in den Sonnenuntergang.

Das kam so ...

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Vor ein paar Wochen wandte ich mich in einem offenen Brief an die Tesla-Fans: Es war ein kritischer Artikel, der sich mit den Risiken und …

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