Nebelfelder
DE | FR
11
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
International
USA

«Das ist Manipulation!» Donald Trumps Vorsprung auf Ted Cruz schmilzt weiter 

Der Druck nimmt zu: Donald Trump bei einer Wahlveranstaltung in Syracuse.
Der Druck nimmt zu: Donald Trump bei einer Wahlveranstaltung in Syracuse.
Bild: CARLO ALLEGRI/REUTERS

«Das ist Manipulation!» Donald Trumps Vorsprung auf Ted Cruz schmilzt weiter 

17.04.2016, 04:0117.04.2016, 09:48

Im Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur bei den Republikanern hat Ted Cruz die Unterstützung aus Wyoming gewonnen. Er sicherte sich am Samstag alle 14 Delegierten des US-Bundesstaates. Damit schrumpfte der Vorsprung von Donald Trump.

Trump, der milliardenschwere Immobilienunternehmer aus New York, hatte sich kaum um den ländlich geprägten Bundesstaat bemüht. Er kritisiert das Verfahren, wie die Delegiertenstimmen vergeben werden.

Anders als in den meisten US-Bundesstaaten wird in Wyoming wie auch in Colorado nicht gewählt, sondern eine Versammlung bestimmt, für wen die Delegierten entsandt werden. Trump bezeichnete das bei einer Wahlveranstaltung in Syracuse im US-Bundesstaat New York als Manipulation.

Trump hat bislang 21 Vorwahlen gewonnen, Cruz nur zehn. Dennoch beträgt der Vorsprung von Trump nur 196 Delegierte. Das bedeutet, dass Trump bei den verbliebenen Vorwahlen fast 60 Prozent der Delegierten hinter sich scharen muss, um bei dem Parteitag der Republikaner im Juli automatisch nominiert zu werden.

Viele in der konservativen Partei wollen den Milliardär aber verhindern, weil sie dann bei der eigentlichen Wahl im November eine deutliche Niederlage gegen die Demokraten fürchten. Daher sind für Cruz, den Senator aus Texas, oder für John Kasich, den Gouverneur aus Ohio, auch kleinere Staaten wichtig. Die nächste grössere Vorwahl findet am Dienstag in New York statt. (cma/sda/reu)

US-Wahlen 2016

Alle Storys anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

11 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
walsi
17.04.2016 09:10registriert Februar 2016
Die ganzen Vorwahlen in den USA sind doch nur pseudo- demokratisch. Egal ob Republikaner oder Demokraten. Das Wahlsystem ist so ausgelegt, dass der gewinnt, den das Establishment dieser Parteien möchte.
285
Melden
Zum Kommentar
11
Iran: Aufruf zu neuen landesweiten Protesten und Streiks

Aktivisten im Iran haben zu neuen landesweiten Protesten und Streiks aufgerufen. Die sogenannten 14-15-16-Proteste – die Zahlen sind das Datum im persischen Kalendermonat Azar – sollen von Montag bis Mittwoch dauern und insbesondere das islamische System wirtschaftlich treffen. Daher wurden die iranischen Bürger auch aufgerufen, an diesen drei Tagen Einkäufe zu vermeiden, um so jegliche Geldzirkulation im iranischen Bankensystem zu verhindern. Besonders in den wirtschaftlichen Zentren wie Basars in Grossstädten sollen möglichst viele Geschäfte geschlossen bleiben, so die Aktivisten.

Zur Story