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Nach einer mehr als fünfeinhalbjährigen Untersuchung hätten die Behörden entschieden, Anklage gegen die Schweizer Grossbank zu erheben, teilte die UBS am Montag mit. Bild: Chris Helgren/REUTERS

Milliarden schwerer Steuerstreit: UBS in Frankreich vor Gericht

20.03.17, 11:48 20.03.17, 12:03

Der milliardenschwere Steuerstreit zwischen der UBS und Frankreich kommt vor ein französisches Gericht.

Nach einer mehr als fünfeinhalbjährigen Untersuchung hätten die Behörden entschieden, Anklage gegen die Schweizer Grossbank zu erheben, teilte die UBS am Montag mit.

Die Bank habe klar zum Ausdruck gebracht, dass sie die Anschuldigungen und damit verbundenen Annahmen und rechtlichen Auslegungen zurückweise. Sie verweist in der Stellungnahme vom Montag, welche der Nachrichtenagentur sda vorliegt, auf ihre Unschuld.

Laut einem Bericht der Zeitung «JDD» vom Sonntag war UBS auf den Vorschlag der Staatsanwaltschaft, den Streit mit der Zahlung von 1.1 Milliarden Euro beizulegen, nicht eingegangen.

Die französischen Behörden werfen der UBS vor, reichen Franzosen geholfen zu haben, Geld vor dem Fiskus zu verstecken. Es ist einer der grössten noch offenen Rechtsfälle für die UBS. (sda/reu)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Capitan 20.03.2017 12:57
    Highlight Die UBS, ein leichtes Opfer, weil
    der Staat für sie gern gerade steht.
    Die Bank gilt als viel too big to fail.
    Egal, wenn die Rente uns entgeht.
    3 4 Melden
  • Z&Z 20.03.2017 12:47
    Highlight Gabs da nicht mal so ein Spruch, irgendwas mit Geister die ich rief, wirst du nicht mehr los? Das mit den Rechtsstreitigkeiten bei den Banken hört nicht mehr auf. Aber ja, wenn man in der Grauzone zur Legalität Kunden anwirbt, dann muss man damit rechnen. Meiner Meinung nach haben die Banken ihre Existenzberechtigung verloren. Für das, für was man Banken wirklich braucht, würde es auch eine einfacher gestrickte Institution tun.
    2 4 Melden

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