Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
La Conseillere Federale Doris Leuthard s'est rendue en voiture electrique, une Tesla, a la conference de presse sur la fluidite du trafic et sur les chantiers des routes nationales ce jeudi 2 avril 2015 au Chateau de Chillon a Veytaux. (KEYSTONE/Chrisitian Brun)

Mit gutem Vorbild vorausgehen, oder doch nicht? Verkehrsministerin Doris Leuthard mit ihrem Dienstwagen aus Kalifornien.
Bild: KEYSTONE

Umweltfreundlich ist anders: Wie das Image von Doris Leuthards Tesla trügt



Die schicken Autos von Elon Musk gehören für gutbetuchte Umweltbewusste zur Standardausrüstung: Verkehrsministerin Doris Leuthard lässt sich in einem Tesla herumchauffieren, und auch Talkmaster Roger Schawinski fährt einen. Doch das Elektroauto Tesla tut der Umwelt gar nicht so gut, wie sein Image vermuten lässt.

«Wer heute in der Schweiz Elektroauto fährt, verursacht pro konsumierte Kilowattstunde 80 bis 90 Gramm CO2 und hinterlässt strahlenden Atommüll», zitiert der Tages-Anzeiger den Experten Florian Brunner von der Schweizerischen Energie-Stiftung.

BEIJING, CHINA - OCTOBER 23: (CHINA OUT) Elon Musk, Chairman, CEO and Product Architect of Tesla Motors, addresses a press conference to declare that the Tesla Motors releases v7.0 System in China on a limited basis for its Model S, which will enable self-driving features such as Autosteer for a select group of beta testers on October 23, 2015 in Beijing, China. The v7.0 system includes Autosteer, a new Autopilot feature. While it's not absolutely self-driving and the driver still need to hold the steering wheel and be mindful of road conditions and surrounding traffic when using Autosteer. When set to the new Autosteer mode, graphics on the driver's display will show the path the Model S is following, post the current speed limit and indicate if a car is in front of the Tesla.  (Photo by ChinaFotoPress/Getty Images)

Aufmerksamkeit gewiss: Tesla-Chef Elon Musk bei einer Präsentation.
Bild: Getty Images AsiaPac

Pferdefuss bei der Umweltbilanz der US-Fahrzeuge ist der Strom, mit dem sie betankt werden: Dabei fällt das Treibhausgas CO2 an, was einen Tesla rasch weg bringt von der Klimaneutralität. ETH-Professor Christopher Onder hält die Ökobilanz der Autos für eher dürftig: «Am heutigen Schweizer Strommix wird sich in den nächsten 15 Jahren wenig ändern, insofern bleiben Elektrofahrzeuge kein Gewinn für die Umwelt», sagte er dem «Tages-Anzeiger». Er weist auch darauf hin, dass die finanzkräftige Klientel den Tesla oft als Zweit- oder Drittauto anschafft. Das vergrössert die Anzahl Autos in der Schweiz, was der Umwelt auch nicht gerade zuträglich ist.

Nicht sehr umweltfreundlich ist auch die Produktion der Fahrzeuge und ihrer Batterie: Dabei werden laut Experten so viele Ressourcen verbraucht, dass erst nach rund 20 Jahren Betrieb ein positiver Umwelteffekt eintritt. Kurz: Viel Aufwand für geringen Nutzen.

Die eingangs erwähnten Schweizer Tesla-Aushängeschilder geben sich gegenüber dem «Tages-Anzeiger» übrigens vorbildlich beim Betrieb ihrer Gefährte: Den Strom beziehen sie nach eigenen Angaben möglichst aus erneuerbaren Stromquellen. (trs)

Alles, was du über Tesla wissen musst

Tesla weiter auf Rekordkurs – nicht zuletzt wegen der «Shortseller», die richtig bluten

Link zum Artikel

Sängerin Grimes und Elon Musk erwarten ein Kind – die Reaktionen sind, äh, köstlich

Link zum Artikel

Läuft bei Tesla: Börsenwert stellt GM und Ford zusammen in den Schatten

Link zum Artikel

Elon Musk tanzt in Shanghai und es ist... schaut besser selbst

Link zum Artikel

Tesla mit Rekordzahlen: So viele neue Elektroautos fahren in der Schweiz

Link zum Artikel

Ehemalige Nummer zwei der Nasa: «Ich sehe den Mars nicht als Plan B»

Link zum Artikel

Darum trauert Tesla-Chef Elon Musk um diesen Designer

Link zum Artikel

Erdogan baut den Süper-SÜV – das wissen wir über die türkische Antwort auf Tesla

Link zum Artikel

Tesla gegen Zero-Motorrad: Dieses Duell lässt «Verbrenner» alt aussehen

Link zum Artikel

Tesla-Rivale Rivian erhält 1,3 Milliarden Dollar von Investoren

Link zum Artikel

Tesla ist so wertvoll wie noch nie – und Elon Musk twittert 😂

Link zum Artikel

Ein Schweizer will mit dem Tesla von Wil nach Kapstadt – doch er kommt nicht allzu weit

Link zum Artikel

Tesla schränkt Autopilot massiv ein – Besitzer laufen Sturm

Link zum Artikel

Tech-Giganten werden wegen Todesfällen in kongolesischen Kobaltminen verklagt

Link zum Artikel

Deutscher beschädigt 74 Autos in Täsch VS – mit einem Defi

Link zum Artikel

Das sind die 10 wichtigsten Gadgets des Jahrzehnts

Link zum Artikel

Tesla als Carsharing-Auto? Mobility testet das Elektroauto

Link zum Artikel

Teslas Cybertruck erhält keine Zulassung in Europa, sagt ein Mann, der es wissen muss

Link zum Artikel

«Rache des Elektroautos»: Tesla-Fahrer kontern E-Auto-Gegner mit Tankstellen-Blockade

Link zum Artikel

Tesla-Chef fährt mit Cybertruck durch LA, baut Mini-Unfall und missachtet Verkehrsregel

Link zum Artikel

Tesla Cybertruck auf Kaliforniens Strassen sorgt für Wirbel

Link zum Artikel

«Frotzelnde Tweets in einem Streit unter Männern»: Elon Musk gewinnt vor Gericht

Link zum Artikel

17 Tonnen CO2 für einen Elektroauto-Akku? Das steckt hinter dem Mythos

Link zum Artikel

Tesla expandiert in der Schweiz ins Geschäft mit Hausbatterien

Link zum Artikel

Ist «Pädo-Typ» ein Schimpfwort? Verleumdungsprozess gegen Elon Musk hat begonnen

Link zum Artikel

5 elektrische Pick-ups, gegen die Teslas Cybertruck antreten muss

Link zum Artikel

Tesla Model S schafft 1 Million Kilometer – das musst du über den Weltrekord wissen

Link zum Artikel

Teslas Cybertruck auf Schweizer Strassen? Das musst du wissen

Link zum Artikel

Darum kapituliert der einzige Tesla-Taxifahrer von Berlin (und sattelt auf Hybrid um)

Link zum Artikel

So gross ist Teslas Cybertruck im Vergleich mit einem VW Golf 😳

Link zum Artikel

Tesla enthüllt den scharfkantigen «Cybertruck» – und das Internet dreht völlig ab

Link zum Artikel

Im falschen Film? Nein, Tesla hat gerade den Cybertruck enthüllt

Link zum Artikel

Tesla-Chef Musk bereut, mit Comedian Joe Rogan gekifft zu haben

Link zum Artikel

Ford enthüllt Elektro-Mustang – Tesla schlägt mit Cybertruck-Pickup zurück

Link zum Artikel

Österreich hat ein Problem: Warum sich niemand traut, diesen Tesla zu entsorgen

Link zum Artikel

Tesla macht der deutschen Autoindustrie Feuer unter dem Hintern 🔥

Link zum Artikel

Tesla gründet Fabrik bei Berlin – Twitter-Nutzer lachen über Berliner Flughafen

Link zum Artikel

Tesla baut Giga-Fabrik in Deutschland – 10'000 Arbeitsplätze entstehen

Link zum Artikel

«Gehe offline»: Tesla-Chef Musk hat die Schnauze voll von Twitter

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

46
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ckris 03.11.2015 20:45
    Highlight Highlight Der Artikel versucht nicht objektiv zu sein, sondern offensichtlich bestimmte Interessen zu vertreten.

    • Ökobilanz von E-Autos in Produktion und Betrieb: siehe ETH-Publikation http://t.co/U6vZaOVKdf , die kaum Unterschiede zu herkömmlichen PKW bei der Produktion, aber große Vorteile im Betrieb sieht

    • Ökostrom: Tesla's Supercharger werden mit Ökostrom gespeist - sogesehen können die berechneten CO2-Werte gar nicht stimmen, auch wenn noch andere Stromquellen genutzt werden…

    • Gerade die Langstreckentauglichkeit erspart einen zusätzl. 2./3.-Wagen

    • usw.

    Definitiv kein lesenswerter Artikel
  • Till Wietlisbach 03.11.2015 12:40
    Highlight Highlight Schön, was hier alles nicht beachtet wird.
    1. Der Strommix der Schweiz sollte man gefälligst der Schweiz anrechnen und nicht dem Auto. Dieser Faktor kann von Tesla nicht beeinflusst werden.
    2.Strom, der produziert wird, muss auch verbraucht werden. Wenn er nicht für den Tesla genutzt wird, wird er verkauft oder wir pumpen Wasser in Stauseen. Much better.

    Ich weiss, das klingt wie ein Fanboy Kommentar (bin ich auch etwas) aber der Tesla setzt ein Zeichen. Ein Zeichen, welches in der heutigen Zeit dringend notwendig ist. Er steht für mehr als nur ein Auto. Er steht für Evolution dank Technik.
  • icarius 02.11.2015 11:22
    Highlight Highlight Klar sind gewisse Bedenken berechtigt, aber was die Autoren nicht beachten: Dank dem Tesla Model S ist das heisseste Ding auf der Strasse im Jahre 2015 ein Elektrofahrzeug, kein Sportwagen, keine Limousine und auch kein Offroader. Tesla beschleunigt in 3 Sekunden auf 100 kmh, er hat einen Boardcomputer der den K.I.T.T. vor Neid erblassen lässt und, hey, sogar George Clooney fährt einen.

    Klar ist ein der Prius vernünftiger (ich fahr selbst einen), aber er macht Elektrofahrzeuge eben nicht cool. Der Tesla aber schon und das allein ist schon viel wert, denn es ändert die öffentl. Wahrnehmung.
  • Darkglow 02.11.2015 10:40
    Highlight Highlight Das Problem, wieso die Autolobby nach wie vor so extrem gegen Elektroautos schiesst und eine Komplett unsinnige und verzerrte Statistik nach der anderen publiziert, ist das Sie genau wissen wovor sie angst haben. Anstatt bereits vor 20 Jahren in die Forschung zu investieren, haben sie Elektro Autos als lächerlich und illusorisch bezeichnet und nichts gemacht. Nun holt sie die Zukunft ein und sie hinken hinterher... Ich als Wissenschaftler würde mich schämen meinen Namen unter eine gekaufte Studie zu stellen.
    • Michael Aber Allemal 03.11.2015 08:03
      Highlight Highlight Ich glaube dass die autoindustrie mehr in Forschung und entwicklung investiert als so manche zivilisierte nation in ihr bildungssystem! Und wenn man sich anschaut was die politik seit der mineralöl krise in den 70 bis heute verpennt hat...
      Das Problem ist doch jenes. Auf der einen Seite das Marketing das uns vorgaukelt die Teslas dieser Welt wären die perfekte Lösung,und auf der anderen seite die politik, die ihre Untätigkeit der letzten 50 Jahre allein auf die Industrie abwälzt.
  • zoobee1980 02.11.2015 10:31
    Highlight Highlight Verstehe ich das richtig:
    Die fortschrittliche (Produktions-)Technologie, welche nicht nur in Teslas verbaut ist, sondern mit welcher sie auch hergestellt werden, ist schlecht, weil die veraltete Technologie zur Stromerzeugung und - m.E. schlimmer - die konservative Politik, welche diese wider jegliche Vernunft am Leben hält, noch immer existiert?
    Mit derselben argumentativen Idiotie hätte man Penicillin als nicht-fortschrittlich abtun (oder noch "besser" verbieten) können; die Menschen glaubten ja auch nach dessen Entdeckung noch lange an die bis dahin bekannten (wirkungslosen) Therapien...
  • Zynikus 02.11.2015 10:01
    Highlight Highlight Was wird hier miteinander verglichen, ist eine Birne oder ein Apfel besser? Man vergleicht Verbrauchswerte von fossil angetriebenen Autos mit den Energieaufwänden zur Herstellung von Elektroautos! Klar muss das Fahrzeug lange betrieben werden bis diese Energie "amortisiert" ist,. Interessant wäre diese Aussage höchstens, wenn man die Energieaufwände für herkömmliche Autos vergleicht und diese Aufwände frappant tiefer wären, ansonsten ist dieser Artikel nicht mal die Energie wert wo zur Herstellung benötigt wurde.
    • pat_om 02.11.2015 13:28
      Highlight Highlight Es werden doch am liebsten nur neue Fahrzeuge im Straßenverkehr gesehen, zwecks Sicherheit etc. wenn ein Auto 20 Jahre braucht, bis es sich amortisiert hat, ist es zum Amortisierungszeitpunkt schon lange nicht mehr auf dem aktuellen Sicherheitsstandart.....
      Also beißt die Katze sich doch dort schon indem eigenen Schwanz. Vieles von Oben widerspricht sich doch von. Selber. Es geht doch nur drum irgendwie wieder neue Einmahmequellen zu generieren, bei der Melkkuh der Nation, dem Autofahrer!!
    • _kokolorix 02.11.2015 19:05
      Highlight Highlight @pat
      von wegen melkkuh der nation. schon mal die externen kosten der autofahrererei (unfallopfer, infrastruktur, oelverarbeitung, krankheitskosten, umweltverschmutzung, etc.) angesehen?
      ich würde sagen jeder fussgänger wird mehr gerupft, da er keine externen kosten verursacht.
    • pat_om 02.11.2015 21:39
      Highlight Highlight Wer finanziert die SBB zur Hälfte? Der Fussgänger?
      Die folgekosten werden durch Benzinpreis, Verkehrsabgabe , Vignette und Versicherung abgedeckt....
      Das ist der Preis, den ein Autofahrer für seine Mobilität zahlen muss.
      Passiert ein unfall wobei es gibt Unfallopfer(wobei ein Fussgänger der stumpf über die Straße läuft, am besten noch mit Musik im Ohr und Smartphone vor der Nase die Kosten für die Behandlung selber tragen sollte, da die grob fahrlässig ist und beim Auto auch nicht gedeckt ist) kommt die Versicherung zum tragen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kiawase 02.11.2015 09:54
    Highlight Highlight wann kriegen endlich die nicht-autobesitzer negative steuern von wegen nicht benutzung der teuren infrastruktur....
    • lobin 02.11.2015 10:31
      Highlight Highlight Laufen Sie nie auf der Strasse? Bus oder Tram? Oder gar Velo?
    • Nico Rharennon 02.11.2015 11:06
      Highlight Highlight Lobin, sie vergleichen Äpfel mit Birnen! Ein Velo braucht massiv weniger Platz und ist auch etwa um den Faktor 10 leichter als ein durchschnittliches Auto. Weiter ist das Unfall-Risiko massiv kleiner...
  • Zeit_Genosse 02.11.2015 09:38
    Highlight Highlight Gibt es auf der ganzen Welt noch keine Studie darüber was jetzt so ein Fahrzeug an Lebenszykluskosten (z.B. auf 100'000 Km oder 5 Jahre oder mehr) bringt. Gerechnet von der Herstellung aller Teile über den Betrieb des Fahrzeugs und dann die Rückführung in den Ressorcenkreislauf? Es werden so viele (unnütze) Studien gemacht, warum wagt sich hier niemand ran, obwohl es ein aktuelles und attraktives Thema mit Informationsbedarf ist? Bei den "Stromern" muss man wie bei den "Verbrennern" die Energiegewinnung in der gesamten Kette berücksichtigen inkl. Betankungssysteme. Go watson.
    • viella 02.11.2015 11:13
      Highlight Highlight Interessante Life Cycle Studie von Daimler, bei der 2 Modelle der B-Klasse verglichen werden: Diesel und Elektro.
      Zitat: "Bei Betrachtung des gesamten Lebenszyklus – von der Herstellung und Nutzung über 160.000 Kilometer bis zur Verwertung – verursacht die B-Klasse Electric Drive – trotz höherer Emissionen im Produktionsprozess – in Summe 24 Prozent (7,2 Tonnen; mit EU Strom-Mix) bzw. 64 Prozent (19 Tonnen; mit Strom."
      http://media.daimler.com/Projects/c2c/channel/documents/2582746_final_UZ_B_Kl_ED_dt_15_12.pdf
    • Zeit_Genosse 02.11.2015 12:13
      Highlight Highlight @viella
      Danke, das habe ich mir gleich angeschaut. Ja, da hat es Informationen und einen 1:1 Vergleich zum Ottomotor. Da ich bisher mit dem Stern gut gefahren bin, könnte es durchaus dieses vernünftige Modell werden (Ersatz des 2. Wagen). Jetzt noch abklären, wie viel die Solarpanels hergeben und wo man zum vernünftigen Preis Strom aus erneuerbaren Quellen kauft.
    • Primus 02.11.2015 13:37
      Highlight Highlight @viella
      (1/2)
      Ich habe nur schnell quer gelesen; Reichweite B-Klasse Electric Drive max. 200 km. Kapazität Lithium-Ionen-Batterie 28 kWh. D.h. man hat die Produktionsemissionen nach 31‘000 km wieder eingefahren (Break Even), wenn man zu 100% mit Wasser-/Windkraft fährt, sonst braucht es (deutlich?) länger.
      Der Tesla S hat etwa eine drei mal grössere Batterie. Dies ergibt dann 93‘000 km, bis man die Produktionsemissionen wieder eingefahren hat. Die Batterie darf dann aber auch nicht vorzeitig schlapp machen oder beträchtlich Kapazität verlieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 02.11.2015 09:15
    Highlight Highlight Mich nimmt ja wunder, wie solche Artikel zustandekommen. Da bashen gleichzeitig der Tagesanzeiger, der Bund, der Blick, und Watson mit dürftig recherchierten Argumenten gegen Tesla. Das geschickte Handwerk einer PR-Agentur für die Autolobby?

    Die NZZ fällt hier übrigens positiv auf. Die scheint solche Artikel nicht nötig zu haben.
  • amade.ch 02.11.2015 09:09
    Highlight Highlight Bin ich froh, dass die Öl-Raffinerien die Urwälder von einst direkt wieder aufforsten und so zu einem nachhaltigen Treibstoff beitragen. Es fühlt sich einfach gut an, so zu tanken. Alleine schon an der durchsichtigen Farbe kann man erkennen, wie schonend Benzin und Diesel zur Umwelt sind.

    Seriously: Wer hat den Text denn verbrochen? Logisch kommt es auf den Strom an, mit dem man das Auto tankt. Dazu kommt aber auch das Rekuperieren, das es beim Verbrenner nicht gibt. Und ob ein E-Auto deutlich mehr Graue Energie drin hat?
  • WartSab 02.11.2015 09:04
    Highlight Highlight ersthaft jetzt?
    Wennschon artikel von anderen Medien abschreiben, dann doch bitte auch korrekt, ich zitiere da auch gerne nochmals den relevanten Satz: "Über den gesamten Lebenszyklus betrachtet, liege heute die Treibhausgasbilanz konventioneller Verbrennungsmotoren um rund 70 Prozent über jener von Elektroautos, die mit Strom aus der Schweiz angetrieben würden."
    Da der Watson Artikel eindeutig auf eine Rüge an Frau Leuthards Tesla abzielt welcher mit einem schweizer Ökostrommix betrieben wird muss ich mich schon sehr wundern...
  • Kastigator 02.11.2015 08:23
    Highlight Highlight Warum übernehmt ihr einfach den schlecht recherchierten Tagi-Artikel? Und warum lasst ihr genau wie der Tagi einen ganze wesentlichen Aspekt weg: dass nämlich E-Mobile im Alltag nicht stinken? Weder für Feinstaub sorgen in der Stadt noch für Ozon? Keine Atemreizung wegen Stickstoffdioxid und noch dazu viel weniger Lärm?
    Sorry, aber das ist schlicht peinlich.
    Ist nun kritikloses Abschreiben die Folge der Sparpolitik?
  • Timä 02.11.2015 08:00
    Highlight Highlight Für einen ETH-Professor eine ziemlich naive Aussage. Der Weg sollte das Ziel sein, oder glaubt er, wenn man noch ein bisschen wartet gibt es von alleine eine bessere Lösung.
    Oh, guck mal, da neues Auto ohne Verbrauch - schwups aus der ETH geschlüpft....
    • Najratatat 02.11.2015 11:09
      Highlight Highlight Natürlich hat die ETH ein Brennstoffzellenauto gebaut das umgerechnet 1L auf 5000 km verbraucht.
      Abgesehen davon vermute ich stark dass hier etwas aus dem kontext genommen wurde. Ausserdem frage ich mich ob die Herstellung von Benzin überhaupt betrachtet wurde? Oder nur die vom Strom!
  • Dimitri Peter 02.11.2015 07:50
    Highlight Highlight Frage: Das Argument mit der Batterie hört man immer und immer wieder. Wie viel Energie verbraucht die Produktion denn nun wirklich?
  • Sagitarius 02.11.2015 07:49
    Highlight Highlight Liebes Watson Team
    Nehmt Euch mal Anton Gunzinger's "Kraftwerk Schweiz" zu Gemüte und dann reden wir wieder miteinander!
    Sich nur um den CO2 Ausstoss eines Fahrzeugs zu kümmern, anstelle sich den ganzen Zyklus anzuschauen ist auch ein wenig kurzsichtig!
  • El_Sam 02.11.2015 07:25
    Highlight Highlight Nur um der Mathematik-willen hier ein Berechnungsbeispiel wieviel Co2 der Tesla im Vergleich zu anderen Autos ausstösst (resp. die gewinnung des Stroms erzeugt).

    Verbrauch Tesla: ca. 20.3 KWh / 100km => 18.27g CO2 / km
    SMART: => 90 g CO2 / km
    Mercedes S S320 als vergleichbares Auto => 220 g CO2 / km

    Wobei bei fossilen Brennstoffen der CO2-Ausstoss der erzeugung ja gar nicht angegeben wird.

    Alles in allem scheint mir der Telsa hier doch recht gut abzuschneiden (Selbst mit den wohl eher pessimistischen Werten aus diesem Bericht)
    • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 02.11.2015 08:15
      Highlight Highlight Genau!
    • Cmo 02.11.2015 09:04
      Highlight Highlight Und wenn man all die Ölkatastrophen der vergangene Jahrzehnte mitrechnet, sind die Benziner erst recht weg vom Fenster. Zurecht wie ich finde.
  • lobin 02.11.2015 07:18
    Highlight Highlight Der letzte Absatz neutralisiert die Aussage im 2. Absatz. Natürlich ist es hauptsächlich eine Frage des konsumierten Strommixes. Wie man sein E-Auto betankt bestimmt nicht der Schweizer Strommix, sondern jeder einzelne.

    Und: Bei einem Mercedes stellt niemand die Frage nach der energetischen Amortisierung. Denn da wird es mit jedem Tag schlechter. Nur ein E-Auto muss absolut umweltfreundlich sein. Ist es natürlich nicht, denn das ist allenfalls ein Fahrrad.
  • Teslaner 02.11.2015 07:13
    Highlight Highlight Wenn man den Strom zum Beispiel zu Hause mit einer Solaranlage produziert ist es sehr wohl umweltfreundlich.
    Ist das eine Aussage der Öllobby? Und der Klimawandel findet auch nicht statt?
    • azoui 02.11.2015 08:01
      Highlight Highlight @Havelaar, obwohl das alles stimmt, gibt es die gleichen und schlimmere Probleme bei der Oelgewinnung auch.
    • Kastigator 02.11.2015 08:26
      Highlight Highlight Silizium findet sich z.B. einfach in Sand - 15 Prozent der Erdkruste bestehen daraus. Das gehört imfall nicht zu den Seltenen Erden - ganz im Gegensatz zu deinem Handy und deinem Computer, mit deren seltenen Bestandteile du Warlords im Kongo finanzierst.
    • Cmo 02.11.2015 09:06
      Highlight Highlight @Max Havelaar, klar und die Ölarbeiter inkl. LKW-Fahrer sind alles hochpromovierte, teure Arbeitskräfte.
  • Zeit_Genosse 02.11.2015 07:13
    Highlight Highlight Man soll diese Technik nicht ungeachtet in den Himmel loben aber auch nicht verteufeln. Es war abzusehen, dass das mit dem Zero CO2 mehr Marketing als Realität ist wenn man die Ökobilanz und den Lebenszyklus nimmt. Doch ggü. traditionellen Antrieben lässt sich sicher ein positiveren Vergleich machen. Ob bis zu 700 System-PS nötig sind um das Ego der Besitzer aufzuladen und mit einem 2 Tonnen-Kreuzer auf grün zu machen, zeigt die irrationale Seite des Luxusstromers, wenn man dann noch von erneuerbarem Strom spricht, den man ja auch sparsamer verbrauchen könnte, wird weiteres Potenzial sichtbar.
    • lobin 02.11.2015 07:52
      Highlight Highlight Natürlich wäre ein kleines Auto besser. Eigentlich immer.
      Nun, mit einem Renault Zoe würde Frau Leuthard sicher nicht herumkutschieren. Dann wäre es wohl ein Mercedes der Baureihe ziemlich gross.
      Tesla hat hier sehr positive Impulse gegeben, die Elektromobilität wirklich weitergebracht und lässt die Oberschicht für die Entwicklung der Technologie bezahlen.
  • ket4mon 02.11.2015 07:07
    Highlight Highlight Freie Energie war zu Zeiten von Nikola Tesla schon ein Thema, wird jedoch immer wieder verdrängt. Schöne Welt.
  • rstnpce 02.11.2015 06:49
    Highlight Highlight Beim "normalen" Auto werden die Stromkosten/ der allgemeine Aufwand zur Gewinnung des Kraftstoffs jedoch auch nicht in die "Verbrauchsmenge" eingerechnet...
    • lobin 02.11.2015 07:45
      Highlight Highlight Das ist das Problem. Alternative Fahrzeuge müssen absolut grün sein um als besser zu gelten. Bei normalen Autos ist das ja alles egal, da redet niemand davon.
      Ein mit erneuerbaren Energien betriebenes E-Auto ist nach 30'000km Energieneutral.
      Ein mit unserem Strommix betriebenes E-Auto nach ca. 60'000 km.
      Beim Tesla wird die Zahl grösser sein.
      Beim Benzinauto NIE.
  • tomdance 02.11.2015 06:29
    Highlight Highlight Liebe Redaktion. So what? Mit den im (Blick?)Artikel aufgeführten Argumenten könnte man jede Entwicklung in der Technik stoppen. Wie viel Strom haben die ersten Computer verbraucht? Diese Riesenmaschinen waren aber die Grundlage für unsere heutigen Smartphones. Ich finde, dass die Elon Musks dieser Welt Grossartiges und Nützliches leisten. Ausserdem: das Problem ist nicht das Fahrzeug, sondern die Art wie wir Strom produzieren. Aber natürlich schiesst es sich besser gegen Tesla und Leuthart als gegen z.B. die Axpo. Fazit: ein Artikel, der mehr Strom als nötig verbraucht hat.
  • Wilhelm Dingo 02.11.2015 06:19
    Highlight Highlight Wirklich umweltfreundlich ist meistens nur Minderverbrauch oder nicht Nutzung.
  • atomschlaf 02.11.2015 04:47
    Highlight Highlight Was soll das alberne Tesla-Bashing?
    Der entscheidende Satz aus dem Tagi-Artikel fehlt nämlich oben: "Über den gesamten Lebenszyklus betrachtet, liege heute die Treibhausgasbilanz konventioneller Verbrennungsmotoren um rund 70 Prozent über jener von Elektroautos, die mit Strom aus der Schweiz angetrieben würden." - also schon mal ein klarer Umweltvorteil.
    Hinzu kommt, dass in der dichtbesiedelten Schweiz die toxischen Schadstoffe NOx und Russ/Feinstaub viel gravierender als der CO2-Ausstoss sind und jene fallen bei Elektroautos gänzlich weg. Also auch hier ein klarer Gewinn wir die Umwelt!
    • Mafi 02.11.2015 08:32
      Highlight Highlight Vergessen werden auch oft die folgenden zwei Punkte:

      Herstellung und Herkunft des Treibstoffs:
      Oft aus Bohrtürmen und anderen nicht sehr Umweltfreundlichen vorgehen, zudem sind auch Raffinerien nicht sehr Umweltfreundlich.

      Herstellung und Wartung der anderen Autos, sowie Lebensdauer:
      (Teslas scheinen eine höhere Laufzeit zu haben (man beachte die Garantie auf Batterien), zudem kann weniger feinmotorik kapputgehen (Kühlwasser, es braucht zudem kein Öl, etc.))


      All das wird nicht erwähnt, und dennoch wird der Tesla für deutlich besser Werte kritisiert. Kritik ist ja OK. Aber nicht bashing ;)

Tesla überholt (fast) alle: Das sind die 12 wertvollsten Autobauer der Welt

Dank dem gestrigen Zuwachs des Aktienwertes um fast 10 Prozentpunkte (9,77) überholte der amerikanische Elektroautohersteller Tesla den deutschen Volkswagen-Konzern als zweitwertvollster Autohersteller der Welt.

Das von Elon Musk gegründete Unternehmen hat heute, Stand 11.00 Uhr, einen Wert von 94,6 Milliarden Dollar. VW (94,13) ist damit hauchdünn geschlagen. Weiterhin (noch) unangefochten an der Spitze befindet sich Toyota. Die Japaner sind (noch) mehr wert als ihre beiden ärgsten Verfolger …

Artikel lesen
Link zum Artikel