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Umweltsau Tesla? 17 Tonnen CO2 bei der Produktion der Akkus? Es ist komplizierter …

Eine schwedische Studie befeuert die Diskussion um die Umweltverträglichkeit der Elektromobilität. Angeblich fallen bei der Produktion der Akkus so hohe CO2-Emissionen an, dass ein Auto mit Verbrennungsmotor vergleichsweise sauber scheint. Doch es ist wesentlich komplizierter – was wiederum auch für die Diskussion um den Dieselmotor gilt.

08.08.17, 10:37 09.08.17, 06:46

Bernd Rubel / mobile geeks



Hinweis

Dieser Artikel wurde uns von Mobilegeeks.de zur Verfügung gestellt. Die Meinung des Autors muss sich nicht mit der Meinung von watson decken.

Eine bereits im Mai erschienene Studie des Schwedischen Umweltforschungsinstituts (IVL) im Auftrag des schwedischen Transportministeriums (Trafikverket) und der Swedish Energy Agency ist im Zuge der Diskussionen um Fahrverbote und Abgaswertemanipulationen von Dieselfahrzeugen erneut in den Fokus gerückt. Die Experten errechneten, dass es bereits bei der Produktion einer Lithium-Ionen-Batterie zu CO2-Emissionen von 150 bis 200 Kilogramm kommen könne – wohlgemerkt: pro Kilowattstunde (kWh) Batteriekapazität.

Die Studie umfasst detaillierte Erkenntnisse über die verschiedenen Fertigungsschritte und geht besonders darauf ein, welche Emissionen bei der Gewinnung und Aufbereitung der Rohstoffe sowie bei der eigentlichen Produktion der heutzutage üblichen Lithium-Ionen Batterien anfallen. Der CO2-Ausstoss, der während der Nutzung eines Elektrofahrzeugs durch die Stromerzeugung durch Kraftwerke anfallen könnte, wurde ebenso nicht in die Berechnungen einbezogen wie der CO2-Ausstoss, der bei der Fertigung des restlichen Fahrzeugs verursacht wird. Es geht allein um den Akku. Insgesamt wollen die Wissenschaftler rund 40 internationale Studien bei der Erstellung ihres Reports berücksichtigt haben.

Normalerweise verursacht die Produktion eines handelsüblichen PKW zwischen 6 und 8 Tonnen CO2. Bei Elektrofahrzeugen könnte der Wert – ohne das Akkumodul – etwas geringer ausfallen, weil fertigungsaufwendige Komponenten wie der Motorblock oder die Abgasanlage fehlen. Beim Karosserierahmen – in vielen Fällen u.a. aus Aluminium – und anderen Teilen dürften die Unterschiede hingegen marginal sein. Im günstigsten Fall kann man wohl davon ausgehen, dass für den «Rest» der Produktion eines Elektrofahrzeugs rund 5 bis 7 Tonnen CO2 anfallen, genauere Studien gibt es dazu bisher anscheinend nicht.

Dementsprechend geben die Zahlen in Ansätzen eine Auskunft darüber, mit welcher «Vorbelastung» ein Elektrofahrzeug in’s Rennen um die angebliche Umweltfreundlichkeit geht, wenn es mit einem Tachostand von 0 Kilometern ausgeliefert wird.

Tesla Model S: Angeblich ~17 Tonnen CO2 für die Akku-Produktion

Umgerechnet auf die Batteriekapazitäten momentan erhältlicher Elektrofahrzeuge ergeben sich auf den ersten Blick erschreckend hohe Werte, die eine weitere Analyse der Problematik erzwingen. So führt die Produktion der Akkus für ein Tesla Model S mit einer Batteriekapazität von ~ 86 kWh nach den Berechnungen der Experten zu einem CO2-Ausstoss von rund 17 Tonnen. Die Bilanz des bisher weltweit meistverkauften Elektroautos Nissan Leaf fällt durch den wesentlich kleiner dimensionierten Akku (rund 24 kWh) besser aus. Dem elektrischen Kleinwagen der Japaner werden bis zu 5 Tonnen CO2 auf die Sollseite seiner Energiebilanz gebucht, wenn er das Werk verlässt.

Zum Vergleich: in Deutschland pendelten sich die CO2-Emission pro Kopf in den vergangenen Jahren bei rund 8 bis 10 Tonnen ein (womit wir im europaweiten Vergleich recht viel verursachen, was sich durch die Energiewende irgendwann ändern soll). In der Schweiz sind es rund 5 bis 6 Tonnen pro Kopf.

Verbrenner haben also 8 Jahre «Vorsprung»?

Legt man die ökologische Vorbelastung eines Elektrofahrzeugs allein durch die Produktion der Akkus zu Grunde, kann man errechnen, wann die CO2-Ökobilanz der Fahrzeuge ausgeglichen ist. Grob und auf der Basis von Mittelwerten zusammengefasst ergibt sich ein Bild, das vor allem für Tesla schlecht ausfällt: Mit einem handelsüblichen europäischen Fahrzeug mit Verbrennungsmotor kann ein typischer Verbraucher demnach ganze 8 Jahre fahren, bevor das Auto die Umwelt so stark belastet wie die Akku-Produktion für ein Tesla Model S.

Tesla-Akkus (2014).

Dieser plakative und von Kritikern der Elektromobilität sicherlich willkommene Vergleich ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich rückt die Studie in den Fokus, dass die von vielen Fahrern gewünschte Reichweite eines Elektrofahrzeugs ihre Kehrseite hat. Beim heutigen Entwicklungsstand der Akku- und Rekuperations-Technologien lässt sich mehr Reichweite nur über eine höhere Batteriekapazität (kWh) in den Fahrzeugen und somit zwangsläufig nur durch den Einbau weiterer Zellen realisieren. Sprich: Solange die Energiedichte der Akkuzellen nicht erhöht wird, wird man für eine Reichweite von 300, 400, 500 oder gar 600 Kilometern auf absehbare Zeit einfach mehr Akkus in die Fahrzeuge packen. Jeder dieser Akkus muss produziert werden und verursacht dabei CO2.

Nur kleine Akkus machen momentan Sinn

Dementsprechend ergibt sich eine erste überraschende Schlussfolgerung. Elektroautos machen momentan vor allem dann Sinn, wenn sie wie der Nissan Leaf, der BMW i3, der e-Golf o.ä. Fahrzeuge einen kleinen Akku haben. Bei der Produktion dieser Fahrzeuge und der «wenigen» eingebauten Akkus fällt in der Summe aller Produktionsschritte weniger CO2 an. Im Umkehrschluss machen Autos, in denen hunderte Kilogramm schwere Akku-Packs durch die Gegend gefahren werden, momentan weitaus weniger Sinn. Die Produktion dieser fahrbaren Energiespeicher verursacht derzeit so viel CO2, dass ihre Umweltbilanz erst nach Jahren ausgeglichen ist. Sehr vereinfacht ausgedrückt: Mit den Batterien eines Tesla Model S könnte man drei Nissan Leaf bestücken.

Teslas Gigafactory für die Akkuproduktion.

Eine zweite Schlussfolgerung wirft wiederum ein besonders gutes Licht auf Tesla. Die Kalifornier produzieren ihre Akkuzellen und -module in der sogenannten Gigafactory. Das Gebäude mit der grössten Grundfläche der Welt ist mit Solarmodulen bestückt wird irgendwann mit Solarmodulen bedeckt sein, die einen nicht unerheblichen und weitgehend CO2-freien Teil der Energie zum Produktionsprozess beisteuern.

Tesla kann durch diese umweltfreundliche Energiegewinnung den tatsächlich verursachten CO2-Ausstoss sicherlich reduzieren. Allerdings müsste mit einer Steigerung der Produktionskapazitäten auf 500'000 Fahrzeuge pro Jahr auch eine enorme Steigerung der Solarstromproduktion einhergehen, damit Tesla das eigene Wachstum ansatzweise auffangen kann.

Dennoch, gerade die Gigafactory steht, wenn auch in Teilen (noch) symbolisch, für eine elementare Kernaussage der Studie. Elektromobilität macht momentan nur dann Sinn, wenn auch der Produktionsprozess und die Ökobilanz aller benötigten Komponenten sachlich und nüchtern analysiert werden. Die deutschen, japanischen, us-amerikanischen und chinesischen Autobauer werden zeigen müssen, ob sie über 2nd-Use Speicher und ausgezeichnete Recycling-Prozesse hinaus auch andere Konzepte für eine möglichst energieeffiziente und CO2-neutrale Produktion ihrer Akkus haben werden.

Zur Diskussion gehört aber auch, dass der Endverbraucher eventuell Kompromisse macht, auf die ihn momentan nur wenige der allzu begeisterten Befürworter der Elektromobiltät hinweisen. Mehr Reichweite ist momentan ein «Luxus», der noch mit einem erschreckend hohen CO2-Verbrauch für die Produktion des einzelnen Fahrzeugs erkauft wird. Das wird gerade die vermeintlichen Vorreiter – die frühen Käufer eines Model S oder Model X – nicht freuen. Sie müssen sich mit der Erkenntnis anfreunden, dass zum jetzigen Zeitpunkt die CO2-Bilanz der Akku-Produktion so mies ausfällt, dass ihnen rechnerisch jedes auf Kurzstrecken ausgelegte Hybrid-Fahrzeug mit vergleichsweise kleinem Akku im gesamtgesellschaftlichen Nutzen noch weit überlegen ist. Denn der überwiegende Teil aller Autofahrer legt täglich allenfalls Strecken von 30, 40 oder 50 Kilometern zurück, grosse Akkus machen in diesen Fahrzeugen gar keinen Sinn.

Dieselstatus: Es ist komplizierter, als Viele wahrhaben wollen

In einem wesentlich grösseren Kontext steht die Studie aber eigentlich für eine ganz andere Erkenntnis. Zwischen all dem Geschrei und Gezeter über schmutzige Dieselmotoren und geforderte Fahrverbote gibt es vermehrt Stimmen, die zur Sachlichkeit und Besonnenheit raten und darauf hinweisen, dass es komplexe Zusammenhänge gibt, die momentan von den besonders «lauten» Vertretern der Anti-Diesel-Fraktion totgeschwiegen oder niedergebrüllt werden.

Während man «Stars» seiner eigenen Kindheit wie den immer noch umtriebigen Jean Pütz vielleicht nicht unbedingt als Referenz auf einem Wissenschaftssymposium anführen möchte, befinden sich unter den Kritikern der Kritiker eine Reihe von anerkannten Fachleuten, die momentan vergleichsweise selten in den Medien zu Wort kommen. Woran das liegt, kann man vermutlich nicht pauschal klären. Aber in einigen Fällen bleibt der fade Beigeschmack, dass einige Vertreter der schreibenden Zunft früh und möglichst heftig in den Attackemodus geschaltet haben und jetzt nicht mehr zurück können. Bei wiederum anderen offenbart sich, dass sie von der Thematik keinen blassen Schimmer haben und einfach nachplappern, was gerade als Pressemeldung auf den Tisch flattert und – im besten Fall – für möglichst viel Empörung sorgen könnte.

So bringt ein Leser-Kommentator beim «Spiegel» seine Verwunderung über die momentan einseitige Berichterstattung wie folgt auf den Punkt:

«Warum auch immer er sich mit beherzten Halbwissen auf diese Branche eingeschossen hat, die ihn indirekt selber nährt, bürstet der Autor sich des Morgens mit Microplastik die Zähne, trinkt Fair Trade Kaffee, welcher zu sklavenähnlichen Zuständen unter den bolivianischen Kaffebauern führt, schlüpft in seine Elastan-Chino, die ihre giftige Farbe in Bangladesch bekommen hat, ebenso wie das Leder seiner Schühchen argentinischen Urwald vernichtet und Bangladeschis Flüsse mit Chrom-6 vergiftet. Dann schwingt er sich auf sein E-Velo, dessen Vortriebsunterstützung aus Hamburger Kohlekraftwerken gespeist wird, vorher noch das Haar und den Hipster-Bart mit einer Kombination aus Erdölprodukt und Palmöl beschmiert geht’s rein ins Büro um künstlich eine Branche tot zu reden, welche für den Wohlstand des gesamten Landes mitverantwortlich ist. Einen Wohlstand dessen Genuss er selber geniesst. Der Rest der Welt schüttelt den Kopf wie eine Nation in der Lage ist vor lauter Pseudo-Retter-Selbstherrlichkeits-Syndrom sich selbst kaputt zu reden und bereitet freudig Klagen vor auf Basis von Presseberichten, die auf Vermutungen und Halbwissen stützen. Herzlichen Glückwunsch. Die Hauptsache ist, das Sommerloch ist gefüllt.»

Leser-Kommentar beim Spiegel

Tatsächlich sorgte bereits vor rund zwei Jahren eine Dokumentation für Aufsehen, die die enormen Umweltschäden bei der Rohstoffgewinnung für moderne Technologien thematisierte. Die Macher zeigten mit erschreckenden Bildern auf, welche katastrophalen und für Jahrzehnte wirkenden Umweltschäden unsere eigene Lust auf immer «fortschrittlichere» Produkte an anderen Orten auf diesem Planeten verursacht. Das wirkt, bei allem Respekt für die Besorgnis mitteleuropäischer Stadtbewohner über Feinstaubpartikelchen an vielbefahrenen Stuttgarter Kreuzungen etwas … lächerlich? Nein, vielleicht nicht lächerlich – aber man darf sich durchaus fragen (lassen), ob wir eben immer nur das besonders dramatisch finden, was vor unserer eigenen Haustüre stattfindet – und in allererster Linie daran interessiert sind, unseren eigenen Hintern zu retten. Was anderswo auf der Welt passiert, durch uns selbst – und nicht durch «die», zum Beispiel die bösen Autofahrer verursacht  – wird einfach ausgeblendet.

Erschreckend ist, mit welcher Unbekümmertheit sich heutzutage auch eine Reihe von Politikern zum Affen machte. So postete der deutsche Grünen-Politiker Cem Özdemir vor wenigen Tagen ein Video, in dem er behauptete, der schwedische Autobauer Volvo wolle ab 2019 keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren verkaufen. Diese Aussage ist völliger Mumpitz, das Produktportfolio der Schweden wird über das Jahr 2019 hinaus eine ganze Reihe von Hybrid-Fahrzeugen beinhalten, in denen selbstverständlich ein Verbrennungsmotor eingebaut ist. Damit reagiert Volvo offenbar lobenswerterweise ganz rational auf die bereits oben erwähnte Erkenntnis, dass momentan besonders kleine, für kurze Distanzen gedachte Akkus wesentlich umweltfreundlicher als der vollständige Umstieg auf elektromobile Antriebe sind. Diese nüchterne Entscheidung macht sich allerdings nicht so gut auf kleinen Schildchen:

Was Cem Özdemir ebenfalls verschweigt: Nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen rechtfertigen sowohl Frankreich als auch Grossbritannien mit dem «Ausstieg 2040» und dem dann angeblich geltenden Verboot von Diesel-Neuzulassungen den Bau von mehreren neuen Kernkraftwerken. Allein in Grossbritannien sollen schnellstmöglich zehn Atommeiler entstehen, die dann u.a. den erhöhten Stromverbrauch durch Elektrofahrzeuge decken sollen (und nebenbei noch billigen Atomstrom in die Nachbarländer exportieren). Dass ausgerechnet ein führender Politiker der Grünen den «Ausstieg 2040» völlig unkommentiert und kritikfrei für seine eigenen politischen Ziele instrumentalisiert, ist schon eine besondere Dimension. Dass Özdemir gleichzeitig «vergisst», dass die EU in einer Übergangsphase bis 2050 von einer Verfünffachung des SO2-Ausstosses durch Elektrofahrzeuge ausgeht, ist eigentlich nur das i-Tüpfelchen. Es ist eben Wahlkampf, wie so viele in den vergangenen Tagen treffend feststellten – und zwar auf beiden «Seiten».

«So gute Luft wie heute haben wir seit der Antike nicht geatmet.» grafik: dw

Resigniert wirkende Wissenschaftler winken aus der zweiten Reihe

Man muss es vergleichsweise kleinen Zeitungen wie den «Dresdner Neuesten Nachrichten» hoch anrechnen, dass sie den medialen Schwergewichten etwas entgegensetzen und versuchen, den besonneneren Stimmen Gehör zu verschaffen. Dort hat etwa der Dresdner Professor und Leiter des Fraunhofer-Instituts für Verkehrs- und Infrastruktursysteme, Matthias Klingner, unter anderem die problematische Beziehung zwischen Feinstaub und Stickoxiden beleuchtet und nachvollziehbar dargelegt, dass vor allem das Wetter für die Verursachung und erhöhte Grenzwerte verantwortlich ist.

Der Wissenschaftler erläutert, dass sich bis zu 40 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft (der Grenzwert in Deutschland liegt bei 50 Mikrogramm) auf völlig natürliche meteorologische Phänomene zurückführen lassen, an denen man recht wenig ändern könne. Der Autoverkehr trage hingegen mit nur fünf bis acht Mikrogramm zur Feinstaubbelastung bei, wovon wiederum nur zwei bis vier Mikrogramm tatsächlich aus den Abgasen stammen. Der Rest werde von den Autos aufgewirbelt – unabhängig davon, ob sie mit Benzin oder Diesel angetrieben werden.

Industrie, Landwirtschaft und Haushalte sind die Feinstaub-Quellen.  bild: ruhrmobil-e

Das nach dem Dieselgipfel höhnisch und als «Sieg für die Autohersteller» bewertete Software-Update scheint unterdessen wesentlich effektiver zu sein, als von den Meisten vermutet. In einem bereits vor zwei Wochen durchgeführten Test der Zeitschrift «auto motor und sport» und der Messspezialisten von Emission Analytics konnte der NOx-Ausstoss einer V-Klasse mit dem neuen Update im Strassenverkehr von 506 mg pro Kilometer auf 92 mg pro Kilometer reduziert werden und fiel damit unter die Euro 6c-Grenze von 168 mg/km, die ab September 2018 für alle neu zugelassenen Fahrzeuge gilt. Auswirkungen auf die Leistung des Motors oder den Verbrauch des Fahrzeugs ergaben sich offenbar nicht, anscheinend haben die Ingenieure und Softwarentwickler der Stuttgarter einen hervorragenden Job gemacht. Das wiederum ist momentan eine sehr unpopuläre Feststellung …

Beim reichweitenstarken Magazin «Focus» fragt man sich unterdessen, wo denn diese ominösen 8-Liter-Tanks für den AdBlue-Harnstoff sind, auf die sich die Autohersteller angeblich in illegalen Kartellabsprachen geeinigt haben sollen. Von der (Zitat «Spiegel») «Keimzelle des Abgas-Skandals» ist nämlich weit und breit nichts zu sehen. In den Fahrzeugen der angeblich beteiligten Autohersteller befinden sich ausschliesslich wesentlich grössere Tanks, mit einem Volumen von bis zu 27 Litern.

Verstehen wir uns nicht falsch: Dass die Autohersteller die ihnen von europäischen (und nicht nur deutschen) Politikern weit geöffneten Hintertürchen offenbar vielfach schamlos ausgenutzt haben, ist weitestgehend unbestritten. Die eigentlich relevanten Vereinbarungen und Ausnahmeregelungen reichen zurück in das Jahr 2007. Was definitiv nicht zutrifft ist der Vorwurf, dass sich seitdem nichts getan hat. Mit der (siehe oben) im kommenden Jahr anstehenden Euro 6c-Norm verändern sich neben den CO2- auch die Stickoxid-Grenzwerte (NOx) und gerade in diesem Bereich gab es enorme Entwicklungen. «Das NOx-Problem kann technisch als gelöst betrachtet werden», schreibt die Wissenschaftliche Gesellschaft für Kraftfahrzeug- und Motorentechnik (WKM) in einem gemeinsamen Positionspapier von 25 deutschen Hochschulprofessoren, die sich seit Jahren an ihren Lehrstühlen mit Verbrennungsmotoren und Antriebstechniken beschäftigen. Ohnehin betonen Wissenschaftler seit Jahren, dass man die NOx-Grenzwerte nur als Marker betrachten solle, die sich allenfalls als «Sündenbock für Phantom-Schadstoffe» eignen würden.

(Zwischen)Fazit

Sowohl der Hinweis auf die nicht ganz so simple Interpretation der schwedischen Studie als auch auf die momentan recht leise kommunizierten Zusammenhänge von CO2-, NOx- und SO2-Ausstössen zeigen, dass eine Beruhigung der Diskussion in allen Bereichen dringend angebracht wäre. Zehn neue Atomkraftwerke in Grossbritannien, die Rückkehr des sauren Regens in Europa durch Kohlekraftwerke oder auf Jahrzehnte verseuchte Abbaugebiete irgendwo auf der Welt sind Horror-Szenarien, die mehr oder weniger unmittelbar mit einem zu schnellen, zu hektischen, zu populistischen Umstieg auf die Elektromobilität zusammenhängen.

Bei aller Begeisterung für die Technologie sollte man sich gerade als Befürworter der elektrischen Antriebe darüber bewusst werden, dass hier enorme Herausforderungen anstehen, die nicht von heute auf morgen bewältigt werden können. Tut man das nicht, finden sich die Tesla-Fahrer von morgen in der Rolle der Diesel-Fahrer von heute: Sie werden als Umweltsäue bezeichnet – auch unberechtigterweise.

Dieser Artikel ist zuerst auf mobilegeeks.de erschienen.

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Dreizehn 09.08.2017 05:46
    Highlight Schön und gut wenn man etwas für die Umwelt tut indem man sich z.b. einen Tesla kauft.
    Aber beim sonstigen täglichen Konsumverhalten intressierts dann keinen woher das Zeug kommt das man kauft.
    Möbel aus Schweden, das Angus Beef aus Neuseeland, das Smarthpone und andere Elektronik aus China und im Winter frisst man am liebsten Früchte von enet dem Äquator. Das kommt ja alles mit einem E-Schiff oder E-Jumbo in die Schweiz.
    Aber Hauptsache man fährt angeblich der Umwelt zu liebe einen Tesla und kann prahlen...
    58 10 Melden
  • Urs Giezendanner 08.08.2017 23:25
    Highlight Liebe watson
    Schaut doch diese schwedische Studie nochmals genau an. Ihr werdet dann feststellen, dass die Studie die Tesla-Technologie zwar erwähnt, aber nicht bewertet. Sprich: die Studie sagt gar nichts zu Tesla aus.
    Außerdem zeigt die Studie eine Bandbreite von 30-270 kg CO2 pro kWh Batterie auf. Das ist ein sehr großer Unterschied.
    Ihr Artikel berücksichtigt beides nicht, was Sie über Tesla schreiben ist ohne Grundlage und deshalb kein bisschen seriös.
    Schade, dass ihr da nicht richtig recherchiert habt. Es ist sehr einfach zu erkennen und eigentlich offensichtlich.
    47 21 Melden
    • sheimers 09.08.2017 10:45
      Highlight Vor allem steht nicht, dass sich der Akku mehr als tausend mal laden lässt, und somit pro Ladung gar nicht besonders viel CO2 rauskommt.
      10 10 Melden
  • Pirat der dritte 08.08.2017 23:19
    Highlight Auf alle Fälle hat der Spiegel mit dem Dieselskandal eine gute Sommerlochstory aufgebaut.... ein bisschen Wahrheit, ein bisschen Fake und viele Millionen Kommentare. Alles andere ist das was bei einem modernen Fahrzeug aus dem Auspuff kommt: lauwarme Luft!
    12 10 Melden
  • Sharkdiver 08.08.2017 20:09
    Highlight Erstens: Danke für den top Artikel. Vielschichtig und reflektierend.
    Zweitens: die Empa hat gerade herausgefunden, dass lieverwagen die mit den gleichen Motoren wie PKW's 3-5 mal weniger stikoksiede austossen dank der Adblue Technik. Nun mein neuer Kodjak hat eben so ein separater adbluetank was den Diesel sehr ökologischer macht. Nur das Problem ist, das die Gefahr besteht das mit schummelsoftwaren geschaut wird das im Normalbetrieb die Zuführung gedrosselt wird um dem Endnutzer das regelmässige auffüllen erspart, was wieder schlimm wäre.
    27 17 Melden
  • Posersalami 08.08.2017 19:18
    Highlight https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-autokauf-100.html
    9 0 Melden
  • Teslanaut 08.08.2017 18:52
    Highlight Kann es sein, dass auf der Watson-Redaktion ein Pallenberg-Fanboy arbeitet? - wie sonst ist zu verstehen, dass man einen solchen Artikel der Mobilegeek-Trolle veröffentlicht! Diese schwedische Studie wurde bereits von mehreren wissenschaftlichen Institutionen als Fake-News offengelegt und mit Fakten widerlegt.
    Dass man auf Watson Pallenberg, einem Mitarbeiter der PR-Abteilung von Audi und seinen Schreiberlingen von Mobilegeek eine Plattform gibt, erstaunt.
    Die Frage stellt sich, wann Watson wohl Presseartikel von Fox-News übernimmt.
    81 22 Melden
    • Posersalami 08.08.2017 19:19
      Highlight Danke für die Recherche!

      MMn müsste der Autor zu Beginn des Artikels solche Verstrickungen offenlegen.
      48 6 Melden
  • Watcher 08.08.2017 18:51
    Highlight Es gibt ein Motor welcher ausschliesslich mit Magneten angetrieben wird, das heisst es wird weder Strom noch Treibstoff benötigt. Der Magnetmotor funktioniert – doch die Welt will ihn nicht haben(?):

    8 30 Melden
    • Watcher 08.08.2017 20:27
      Highlight Liebe Watson-Mitarbeiter, erstellt doch mal einen Artikel über den Magnetmotor, was spricht dagegen?
      8 15 Melden
    • H2O 08.08.2017 21:14
      Highlight Das Perpetuum Mobile existiert nicht. Dieser Fakt spricht dagegen.
      35 2 Melden
    • Watcher 08.08.2017 21:59
      Highlight Über Perpetuum Mobile's habe ich in den frühen Jahren nachgedacht und bin ebenfalls früh überzeugt zum Schluss gekommen dass dies nicht funktionieren kann, bis auf den Magnetmotor. Nach kurzer Recherche habe ich einen Artikel gefunden welcher über einen städtischen Linienbus berichtete welcher zu 2/3 mit Magnetkraft angetrieben wurde, leider haben die Energiekonzerne keine Interesse dass die "normalen" Menschen eigene Energie produzieren können und daher alles daran setzen um dies nicht publik zu machen, sprich: es wird weiter eingetrichtert dass dies nicht funktioniert und dies mit Erfolg.
      7 21 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 08.08.2017 17:40
    Highlight Beinhe wäre dem Diesel das Genick gebrochen worden, weil die Autobauer ihn aus lauter Profitgier nicht optimieren wollten. Elektro wird aber so oder so besser sein. Etwas ganz anderes ist zu beachten: Energie ist viel zu billig - so oder so! Statt die Sparfortschritte der letzten Jahre zu realisieren, ging in CH eine aberwitzige Aufrüstung in Sachen Motoren-PS vonstatten - der sog. Rebound-Effekt. Der wird auch mit den E-Autos auftreten: "Wir sind ja umweltfreundlich, also können wir guten Gewissens mehr fahren oder ein stärkeres Auto kaufen!" Technik allein bringt's nicht: Umdenken tut Not!
    45 12 Melden
    • Daniel Caduff 08.08.2017 18:27
      Highlight Eine Tonne Stahl in Bewegung zu setzen, um 80kg Mensch zu transportieren, wird immer ineffizient sein.
      46 11 Melden
    • Konda2 09.08.2017 19:02
      Highlight wenn autonome miteinander Vernetzte Fahrzeuge da sind, braucht es kein Stahl mehr, man kann die Autos dann aus Kunststoff bauen, weil es dann keine Unfälle mehr geben wird
      4 3 Melden
    • the Wanderer 09.08.2017 21:52
      Highlight eine Tonne Stahl?
      gibt es noch ein aktuelles Auto, welches nur eine Tonne wiegt?
      Die mehr-besseren Fahrzeuge sind ja teilweise schon 2,5 Tonnen schwer... dafür haben die dann auch 450 PS, die man im Stau sicher gut gebrauchen kann....
      7 1 Melden
  • sowhatopinion 08.08.2017 17:05
    Highlight Dieselgate, Fahrverbote etc. und das Schönreden der Elektroautos mag ich nicht mehr hören und wie der Strom produziert werden soll steht in den Sternen. Die Software-Kniffs müssen Konsequenzen haben, aber die Milliardenbussen sind nichts als ein Handelskrieg gegen die allzu erfolgreichen deutschen Premium-hersteller, die man zurückbinden will. Die Luft in den 80ern war trotz Vedreifachung des Individualverkehrs schlechter als heute und die technologische Entwicklung mit EURO6 geht weiter. Lasst Benzin, Diesel, Elektro, Brenstoffzelle im Wettbewerb zueinander, ohne 10000 neue Beamte in Brüssel.
    31 23 Melden
    • H2O 08.08.2017 21:18
      Highlight Die Luft ist dank Grenzwerten besser, nicht wegen Wettbewerb.
      19 6 Melden
    • sowhatopinion 08.08.2017 23:22
      Highlight ...ja, aber das eine schliesst das andere ja nicht per se aus!
      3 4 Melden
  • fluelimatt 08.08.2017 16:34
    Highlight In Deutschland wird ein Auto statistisch im Schnitt 18 Jahre betrieben. Da würde sich ein Tesla sogar unter den Annahmen der besagten Metastudie lohnen! Aber: Dafür dass die 40 Studien, welche in der schwedischen Metastudie untersucht wurden, aus den letzten 10 Jahren stammen, als es die aktuellen Teslamodelle noch gar nicht gab und zum Teil sehr kleine Batteriemanufakturen umfassten, die mit heutiger aktueller Batterieherstellung im Grunde nichts mehr zu tun haben, ist die Ummünzung auf Tesla zweifelhaft.
    52 11 Melden
    • wasylon 08.08.2017 17:25
      Highlight Nicht wirklich, denn Deutschland hat ein Kohlestromanteil von über 40%. Ausserdem sind heutige Lithium-Ionen-Batterien eine Laufleistung von mindestens 150.000 Kilometern und eine Lebensdauer von bis zu 15 Jahren ausgelegt.
      10 20 Melden
    • atlas 08.08.2017 18:37
      Highlight @wasylon: Bitte reim nicht nonsense zusammen: Die Metastudie berücksichtigt den Kohlestrom, der Betrachtungszeitraum ist wie fluelimatt richtig erkannt hat relevant.
      Mehrere Berichte bezeugen zudem die deutlich längeren Lebensdauern von Batterien als deine Behauptung zur Auslegung: Bsp Ein Labortest mit einer Tesla Batterie zeigte, dass selbst bei 800'000km simulierter Fahrleistung noch 80% Ladekapzität vorhanden sein können.
      19 5 Melden
    • wasylon 08.08.2017 19:55
      Highlight @atlas Elektromobilität, ist nur so grün wie der Strom, der sie antreibt. Gemäss der UPI-Studie verursacht in Deutschland ein Elektroauto fast gleich viel CO2-Emissionen wie ein Benzin- oder Dieselwagen, sofern es mit dem durchschnittlichen Strommix in unserem Nachbarland unterwegs ist.
      http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Der-TeslaTrugschluss-/story/17032433
      Ich schreibe auch mindestens, du gehst von einem Best Case Szenario aus. Ausserdem kommt es auf die klimatischen Bedingungen an. E-Autos die in wärmeren Regionen gefahren werden, verlieren viel schneller ihre Ladekapazität ein.
       
      4 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Midnight 08.08.2017 16:30
    Highlight Irgendwie geht immer gerne vergessen, dass ein Elektroauto in erster Linie eine Alternative zum Erdöl darstellt und erst in zweiter Linie den CO2-Ausstoss reduzieren soll. Wenn ersteres ausgeht, ist der CO2-Ausstoss nämlich unser geringstes Problem! Ohne diesen Grundstoff können wir weder Akkus noch Elektroautos herstellen...
    41 5 Melden
  • Lucas Bährle 08.08.2017 16:29
    Highlight Das fällt euch auch früh ein. Ich habe selber einen Tesla als Zweitwagen und fahre mittlerweile lieber mit meinem Tesla zur Arbeit als mit meinem Benziner. Klar ist es in der Produktion nicht sehr umweltfreundlich und das weiss man auch, wenn man sich einen Tesla kauft, aber so wird wenigsten ein Anfang gemacht.
    32 12 Melden
  • DonDude 08.08.2017 16:24
    Highlight Ich halte nichts von Studien, denn sie fallen immer so aus wie vom Sponsor gewünscht. Und über die ganze Co2 lohnt es sich gar nicht erst zu sprechen.

    Aber jetzt trotzdem, wo sind die Teslaverherlicher und Co2-Verschwörer?
    Ihr redet ja immer von Studien!
    Hier habt ihr eure super Tesla-ist-super-Studie 👏👏👏👏👏👏
    16 35 Melden
  • atlas 08.08.2017 16:19
    Highlight Und was wie immer vergessen geht ist, dass die gesundheitlichen Schäden infolge Abgasen immer noch niemand zahlen will. Wieviel kostet nochmal ein Leben? Die Produktion der Batterien mag da ebenfalls nicht unproblematisch sein, jedoch sind in einer zentralen Produktion hocheffiziente Filteranlagen möglich, was bei rumfahrenden Abgasschleudern unmöglich ist (und bitte kommt jetzt nicht mit dem Prüfstand-Schummler Harnstoff...)
    11 20 Melden
  • g3ronimo 08.08.2017 16:16
    Highlight nach meinem Informationsstand gibt es eigentlich nur eine Alternative zum Verbrennungsmotor: power to Gas. Mit erneuerbarem Strom wird Methan hergestellt... Die Politik müsste aktiv werden! Von alleine wird (zu lange) nichts gehen.
    10 6 Melden
    • blaubar 08.08.2017 17:40
      Highlight Oder: Methanol. Kann mit CO2 aus der Luft hergestellt werden (z.B. mit Solarkraft). Damit könnten Verbrennungsmotoren mit Nullbilanz fahren.
      11 5 Melden
    • dmark 08.08.2017 18:57
      Highlight Leider ist die Gewinnung von Methanol mit CO2 aus der Luft noch in den Kinderschuhen und der Wasserstoff, welcher elektrolytisch mit Strom gewonnen wird noch sehr teuer.
      Allerdings wäre es immer noch besser, mit überschüssigem Solarstrom oder Strom aus Windenergie Wasserstoff (und daraus Methanol) zu erzeugen, als diesen an der Strombörse für lau zu verschenken.
      Ich glaube daran.
      Methanol ist ein Medium der Zukunft, auch wenn es "nur" rund 50% der Energiedichte von Diesel hat. Ein weiterer Vorteil ist das einfache Handling und die Versorgung über das bereits bestehende Tankstellennetz.
      9 1 Melden
  • patnuk 08.08.2017 15:59
    Highlight Danke für diesen Artikel, endlich mal was zu lesen und nicht nur Bilder ansehen. Anyway, das Öl wird ja nicht aus dem Bielersee gepumpt und muss über Pipeline oder Schiff verfrachtet werden, Schiffe sind die grössten Umweltverschmutzer. Wir wollen erneubare Energie, wollen aber kein Windrad oder Solarpanel im Garten. Es braucht sicher noch ein Mindchange in der Gesellschaft, aber eben es gibt kein Omlett ohne dass man Eier kaputt macht.
    25 4 Melden
    • DonDude 08.08.2017 17:52
      Highlight Sorry, aber dein Tesla und seine Teile werden ziemlich sicher auch einmal verschifft bis zum Enduser.
      9 7 Melden
    • DerTaran 08.08.2017 18:20
      Highlight Das ist eine Fehlinformation, zwar sind Tanker Dreckschleudern, aber sie transportieren so grosse Mengen Güter, dass der Umweltschaden pro Tonne minimal ist. Damit will ich aber nicht sagen, dass Tanker uns weiter voll russen sollen.

      Und irgendwann fahren die vielleicht auch mit Strom.
      9 4 Melden
    • patnuk 09.08.2017 15:31
      Highlight @DonDude Ich rede vom Erdöl und nicht Autoteile, und meines Wissens wird Tesla nicht mit Benzin angetrieben.
      @DerTaran Über eine Millarde Tonne pro Jahr wird abgesetzt, ziemlich dreckig, am dreckigsten.
      Es ist klar dass bei allen Technologien negative wie positive Argumente gibt, es wird immer Benzinmotoren geben (hoffe ich auch, wo bleibt der Spass), aber es sollte nicht die Innovation und die Entwicklung in alternativen Energien ausbremsen für ein paar Lobbyisten und Investoren.
      7 1 Melden
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  • lobin 08.08.2017 15:51
    Highlight Diese 8 Jahre kommen dadurch zustande, wenn man einen Tesla mit einem Wagen der unteren Mittelklasse vergleicht. Vergleicht man einen Tesla mit einem Wagen den diese Clientel anstatt dessen kaufen würde, kommt man locker auf die Hälfte dessen. Ausserdem werden Autos heute wesentlich länger gefahren, das heisst auch bei 8 Jahren ist es positiv.
    Komisch ist nur dass man sich bei einem E-Fahrzeug gedanken um die Umweltbilanz macht. Beim Benziner und beim Diesel ist es offensichtlich gesellschaftlich völlig akzeptiert, so dreckig zu fahren wie man es sich nur leisten kann.
    38 14 Melden
    • Urs457 08.08.2017 17:22
      Highlight Man kann es nicht genug erwähnen: Die schwedische Studie wurde schon lange widerlegt, weil ihr alte Akkutechnik zugrunde liegt (und nicht die von Tesla!). Nicht berücksichtigt ist auch, dass die Gigafactory ihre Energie mit Solarzellen selbst produziert. Seriöser Journalismus sollte solche falschen Sachverhalte nicht noch weiterverbreiten helfen!
      27 11 Melden
    • Urs457 08.08.2017 17:34
      Highlight @Igel: Danke für deinen Link, der schwarz auf weiss darlegt weshalb die schwedische Studie nix wert ist! https://tff-forum.de/viewtopic.php?f=22&t=17039&p=391459#p391459
      13 3 Melden
  • mrmikech 08.08.2017 15:37
    Highlight Jeder sitzt alleine in seinem Auto, so ein Blödsinn. Und dann meckern dass es überall Stau gibt... Wie wäre es mit weniger fahren? Selbstfahrende Autos (Commute Shuttles) als Teil von ÖV könnten auch helfen.
    11 11 Melden
    • blaubar 08.08.2017 17:40
      Highlight Weil: ein Zug fährt auch die meiste Zeit unterbesetzt!
      5 6 Melden
    • Matrixx 08.08.2017 21:55
      Highlight Auf mich bezogen:
      Ich habe einen Arbeitsweg von 15-20 Minuten ohne Stau mit dem Auto.
      Leider ist der öV auf dieser Strecke nicht sonderlich gut, deshalb hätte ich für den gleichen Weg mit öV 1,5 h! Du darfst dir nun selber ausrechnen, was zeitlich und umwelttechnisch sinnvoller ist!
      4 3 Melden
    • blaubar 08.08.2017 23:21
      Highlight Das Hauptproblem ist, dass wir nicht da wohnen, wo wir arbeiten.
      7 1 Melden
  • marcog 08.08.2017 15:25
    Highlight Es gibt einfach noch keine Technologie, mit welcher man ohne schlechtes Gewissen mehr als 30km fahren oder fliegen kann. Ausser man ist ein gut trainierter Radfahrer.
    11 2 Melden
  • amade.ch 08.08.2017 15:19
    Highlight Generell fällt mir auf, dass graue Energie bei den Autos früher nie ein Thema war. Heute muss sich jeder rechtfertigen, der ein Hybrid- oder Elektroauto fährt. Denn der Strom könnte ja allenfalls nicht ganz grün hergestellt worden sein und dann die Akkus... Grundsätzlich schön, findet diese Auseinandersetzung nun statt. Nur müsste sie ganzheitlicher stattfinden und nicht nur als Ausrede dienen, neuere Technologien nicht nutzen zu wollen.
    36 1 Melden
    • atlas 08.08.2017 18:17
      Highlight Kann ich voll unterstützen! Und wenn wir schon dabei sind auch gleich noch in ein Quervergleich setzen zu anderen klimarelevanten Themen, wie Flugreisen: Einmal Zürich - NewYork und zurück bedeutet nämlich auch 2.6Tonnen pro Passagier!
      19 0 Melden
  • Matrixx 08.08.2017 15:12
    Highlight Hat schonmal jemand berechnet, wieviel 1 Liter Benzin an Emissionen verursacht in DER PRODUKTION?
    Benzin kommt zwar aus der Zapfsäule, aber wie es in die Zapfsäule kommt, scheint niemanden zu interessieren...
    34 8 Melden
    • blaubar 08.08.2017 17:48
      Highlight Doch: 1.6 KW/h pro Liter. Also einen Staubsauger eine Stunde lang laufen lassen für EINEN Liter Benzin herstellen!! Damit fährt dann Herr Müller 16km weit. (8.4 kW/h). Für 1km sind das 0.6KW/h. Beim Elektroauto sind es gerademal 0.15KW/h für 1km. Also 4x weniger!
      11 3 Melden
  • wasylon 08.08.2017 15:04
    Highlight Eigentlich sind Gasautos im Moment am umweltfreundlichsten. https://www.nzz.ch/mobilitaet/auto-mobil/auto-umweltliste-2015-1.18491241

    Nur sind sie natürlich nicht so hip und trendy wie ein Tesla. Das Statussymbol und Ausdruck eines akademisch-ökologischen Lebensstils.
    13 11 Melden
  • DerTaran 08.08.2017 14:57
    Highlight Wenn wir warten, bis die Technologie ausgereift ist, dann wird das nie passieren. Tesla und andere sammeln jetzt die Erfahrungen, die es uns in 5-10 Jahren ermöglichen, ökologischer unterwegs zu sein.
    Die ersten Benziner waren auch dreckiger als die heutigen Autos.
    23 4 Melden
    • DonDude 08.08.2017 17:56
      Highlight Aber das Thema e-Autos kann man definitiv abhacken, denn es ist heute schon klar, dass diese nicht die Zukunft sein werden.
      6 26 Melden
    • DerTaran 08.08.2017 18:06
      Highlight Aber sicher ist es die Zukunft, der Benziner ist es definitiv nicht. Eventuell liefern in Zukunft Brennstoffzellen mit Wasserstoff statt Akkus (glaube ich aber nicht) den Strom, aber es werden Elektromotoren sein, die Autos antreiben, also E-Autos.
      12 2 Melden
  • h0nd 08.08.2017 14:44
    Highlight "Vorbelastung"? Schön wird dies endlich thematisiert. Leider fehlt der Vergleich mit dem Benzin, daher ist der Informationsgehalt sehr gering.
    12 2 Melden
  • Thinktank 08.08.2017 14:14
    Highlight Ich habe mir einen Tesla gekauft und lade ihn jeweils über Nacht mit einem Dieselaggregat, das ich der Armee abgekauft habe, so wird zusätzlich altes Armeematerial sinnvoll reused. Als Diesel verwende ich Heizöl. Günstiger geht's wirklich nicht, ich liebe Elektroautos.
    68 38 Melden
    • Arthur Sunil 08.08.2017 14:28
      Highlight Lustigerweise bräuchtest du auch mit dieser Methode kaum mehr Diesel als wenn du diesen in einem vergleichbaren Mercedes oder BMW direkt verbrennen würdest.
      20 2 Melden
    • amazonas queen 08.08.2017 15:30
      Highlight Best comment ever!
      21 1 Melden
    • Zeit_Genosse 08.08.2017 19:10
      Highlight Das nennt man dann dezentraler Hybrid, wo Elektro und Verbrenner getrennt sind ;)
      12 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gratwanderer 08.08.2017 14:13
    Highlight Erdölsuche, aus dem Boden stampfen oder per Chemie aus dem Schieffer lösen, Transportieren, verarbeiten, verschiffen, zusätzliche Gesundheitskosten der schlechten Luft wegen usw.usf. dies gehörte auch in die Studie und dann kommt man zum Schluss das nach 3 Jahren z.b. Ein Tesla umwelttechnisch armotisiert ist. Viele hängen von der Verbrennerlobby ab und in D tobt ein richtiger Medienkrieg sowie einst bei uns bezahlte Schreiberlinge in die Tasten greifen.
    57 16 Melden
  • Score 08.08.2017 13:55
    Highlight Und eigentlich ist es noch viiiel komplizierter. Denn wie sieht es mit der Recyclebarkeit der Akkus aus? Wurde das auch mitberechnet? Vielleicht sieht die Bilanz dann besser aus... Und wie viel CO2 verursacht denn das erstellen der ganzen Solarzellen die auf der GigaFactory platziert werden? (inkl. Abbau der Rohstoffe) usw. Es gibt immer eine Kehrseite. Zudem darf man nie vergessen das wohl 90% der Autos die durch Elektroautos "Abgelöst" werden, im eigenen oder in anderen Ländern weitergefahren werden.
    26 13 Melden
  • Corahund 08.08.2017 13:51
    Highlight Ihr könnt versuchen, es schönzureden oder schönzuschreiben. Fact ist: die Herstellung, Betrieb und Entsorgung der Batterien ist äusserst belastend
    für die Umwelt. Ich bin froh, dass dies thematisiert wird.
    Ab Besten ist, man fährt mit dem normalen Fahrrad oder
    benützt die Bahn. Ich denke, der Wasserstoff ist die Energie der Zukunft und vielleicht auch neue Entwicklungen bei der Kernkraft.
    43 25 Melden
    • DerTaran 08.08.2017 15:00
      Highlight Muskelkraft ist auch nicht ökologisch. Dein Treibstoff (Essen) ist auch Energie.
      13 3 Melden
    • Quacksalber 08.08.2017 15:39
      Highlight Das ändert gar nichts daran, dass man Autos, Fahrräder, Schuhe oder Züge bauen muss. Und da steckt halt graue Energie drin.
      12 0 Melden
    • Mumped 08.08.2017 19:26
      Highlight Wasserstoff ist nur sehr schwierig, d.h. energieaufwändig, zu speichern und zu transportieren. Zudem muss man den erst herstellen, auf dem chemischen Wege oder aus Strom und Elektrolyse. Will man den Wasserstoff wieder per Brennstoffzelle in Strom umwandeln (alles braucht Strom und nichts Brauch Wasserstoff), so gibt es wieder enorme Verluste. Strom mit Akkus (oder Superkondensatoren, wenn die mal besser werden) zu speichern ist also nicht nur ein kleinerer Aufwand, sondern auch letztenendes effizienter
      8 0 Melden
  • Nesiden 08.08.2017 13:38
    Highlight Diese Studien mögen vielleicht Stimmen. Man sollte sich jedoch nicht abschrecken lassen. Die Co2 Produktion liegt so an einem Punkt und ist nicht über den Globus verteilt. Was die Kontrolle, Reinigung und auch politischer Massnahmen, sowie das controlling vereinfacht.
    Es wird quasi nur ein einziger riesiger Filter filter benötigt.

    Bei den herkömmlichen Autos klappt dies ja anscheinend nicht!

    Sauberer sind Benzin und Diesel auf keinen Fall, da können noch 100 Studien veröffentlicht werden. Es wird Zeit den Sprung endlich zu machen.
    Öl ist viel zu kostbar um dies zu verbrennen.
    41 32 Melden
  • Igel 08.08.2017 13:36
    Highlight Diese schwedische Studie ist lückenhaft und unglaubwürdig. Es erstaunt mich, dass der Autor bzw. Mobilegeeks.de davon keine Kenntnisse haben.
    Da der Bericht auf diese aufbaut, würde es zu journalistischen Pflicht gehören eine solche Studie zu hinterfragen und eine Recherche auch in diese Richtung zu führen.
    Watson macht sich hier auch keinen Gefallen, solche Berichte im Copy paste zu übernehmen.

    Hier Erläuterungen zur Studienkritik:
    https://tff-forum.de/viewtopic.php?f=22&t=17039&p=391459#p391459

    43 23 Melden
    • Thom Mulder 08.08.2017 15:53
      Highlight So sehe ich das auch. Die Studie ist einfach nur schlampig gemacht, ev. stecken sogar die Interessen der Ölindustrie dahinter. Battrie, Motor und Getriebeöl und vieles mehr bei konv. Autos wurden nicht berücksichtigt. Und dazu noch der falsche Co2 Wert als Rechengrundlage, kein Wunder kommen die auf 17 Tonnen wenn es in Wirklichkeit 6, höchstens 8 Tonnen sind.
      15 3 Melden
  • Corono 08.08.2017 13:29
    Highlight Nette Aussage: "Das Gebäude mit der grössten Grundfläche der Welt wird irgendwann mit Solarmodulen bedeckt sein, die einen nicht unerheblichen und weitgehend CO2-freien Teil der Energie zum Produktionsprozess beisteuern. "

    Solarzellen lassen sich zum Glück völlig CO2-frei produzieren :) Aber nicht traurig sein, das ist genau die Taktik der Politiker, die Kette auf keinen Fall bis zum Ende betrachten, da momentan Elektroautos bei den Wählern doch im Trend sind.
    26 36 Melden
    • Lucas Bährle 08.08.2017 16:31
      Highlight Solarzellen können nicht CO-2 freundlich produziert werden!
      6 4 Melden
    • atlas 08.08.2017 16:37
      Highlight 1. Die Kette wird insbesondere bei den Verbrennern sehr knapp betrachtet
      2. mehrere grosse Hersteller von Solarzellen in China betreiben ihre Fabriken mit... *Trommelwirbel* Solarstrom! Macht ja auch Sinn, wenn die Ihre Energie günstig (und sauber) selber herstellen können.
      11 1 Melden
    • Corono 08.08.2017 17:59
      Highlight Es ist mir durchaus bewusst, dass auch bei den Verbrennern die Kette sehr knapp betrachtet wird. Ich bin auch überhaupt kein Fan von Verbrennern. Ich glaube nur nicht, dass Elektroautos die Zukunft sind. Alle sprechen über erneuerbare Energien und dann setzen sie auf eine Technologie, welche Litium voraussetzt, was in keinster Weise erneuerbar ist, im Gegenteil. Und alle Leute wollen ihre Teslas schnellladen, aber gleichzeitig Atomkraftwerke ausstellen. Leider passt das so gar nicht zusammen. Wasserstoff könnte ich mir da noch eher vorstellen.
      5 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 08.08.2017 13:24
    Highlight Vermutlich hat der Grüne Watson gelesen. Ihr habt ja auch angekündet, dass Volvo sich vom Verbrenntungsmotor verabschiedet...

    Und noch was. Emissionen in Wohngebieten zu "produzieren" (Lärm, Partikel, CO2 etc.) sind auch Nachteile, die man noch einberechnen müsste.
    21 9 Melden
    • sowhatopinion 08.08.2017 17:08
      Highlight ...eben der Markt sorgt selbst vor
      1 0 Melden
  • joe155 08.08.2017 13:16
    Highlight Es ist ziemlich simpel: Wer ein Elektroauto besitzt, muss gleichzeitig auch für sauberen Strom sorgen. Ich habe vor, mir in den nächsten 3 Jahren ein solches zu kaufen - allerdings rechne ich gleichzeitig die Investitionen in eine Photovoltaik mit ein, um eben den Strom für mein Auto herstellen zu können. Genossenschaften hierfür gibt es genug. Eine weitere Möglichkeit wäre, den Strommix auf nur erneuerbare Energien umzustellen.
    Weiter fehlt mir im Text, ob auf graue Energie bei der Herstellung von Treibstoffen eingegangen ist. Was dort an Energie verschleudert wird ist eine absolute Sauerei!
    40 20 Melden
    • Score 08.08.2017 13:56
      Highlight Naja so gesehen ist ja Atomstrom sehr sauber (sage sogar ich als Atomkraftwerk Gegner) ;-)
      22 6 Melden
  • Rollo Martins 08.08.2017 13:03
    Highlight Ich habe Mühe mit diesem "Irgendwo in der Mitte liegt die Wahrheit"-Ansatz. Der Hinweis etwa auf die Produktion von Rohstoffen, die bei E-Autos angeblich so schlimm ist, lässt vergessen, dass wir beim Öl genauso Probleme haben. Nur braucht ein E-Auto etwa drei kg Litium, und ein Verbrenner verbrennt Tausende Liter Öl in seinem Leben. Die Batterien sind zudem recyklierbar. Die einmal geförderten Stoffe also nicht verloren. Ganz im Gegenteil zum verbrannten Erdöl... Irgendwie stimmen da die Verhältnisse einfach nicht.
    105 26 Melden
    • Donald 08.08.2017 13:27
      Highlight So einfach ist das mit dem Recycling von Batterien leider nicht. Aber wie du sagst, ist das sicher ein besserer Ansatz, als tonnenweise Erdöl um die Welt zu transportieren.
      35 8 Melden
    • Posersalami 08.08.2017 17:24
      Highlight Doch das Recycling ist einfach. Einfach mal googlen. Das Problem ist gelöst, leider noch nicht wirtschaftlich weil neue Rohstoffe noch zu billig sind. Wird sich aber ändern, versprochen.

      Die zitierte Studie ist voller Fehler, findet man auch via Google. Wie Watson diesen alten Kafe nochmals aufwärmt ist mir ein Rätsel..
      7 3 Melden
    • Sisiphos 08.08.2017 23:56
      Highlight -Eine Tesla Model S Batterie enthält 17kg Lithium
      -Abbaubares Lithium ca 20Mio Tonnen
      -reicht 1.1Mio Teslas, dann ist fertig
      -bei der Herstellung von Lithium entsteht wiederum CO2 - Treibhausgas!
      - Fundstätten sind an den letzten unberührten Plätzen der Erde
      Damit dürfte sich jede weitere Dikussion über Elektromobilität mit lithiumakkus erübrigen. Der Elon ist einfach ein cleverer Geschäftsmann, der auch Krokodile als ideale Haustiere verkaufen könnte
      2 5 Melden
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  • Quacksalber 08.08.2017 12:59
    Highlight Wenn man die Batterie mit Kohlestrom herstellt komme ich mit den Zahlen der erwähnten Studie auf etwa 75 kg CO2/kwh Batterie oder etwa 6,3 Tonnen bei einem Tesla. Das übrige Auto hat aber nicht viel weniger CO2 pro kg Gewicht eingebaut. Vergleicht man verschiedene Autos miteinander fällt auf, dass die Elektroautos in ihrer Klasse vergleichbar schwer sind. Ein Tesla S und ein S Klasse Mercedes wiegen beide etwa 2 Tonnen. Bei der Herstellung eines Autos sollte der CO2 Ausstoss also etwa gleich sein.
    14 17 Melden
    • Quacksalber 08.08.2017 15:42
      Highlight Habe nur die Zahlen aus der umstrittenen Studie genommen und gezeigt, dass man auch auf andere Resultate kommen kann.
      3 0 Melden
    • wasylon 08.08.2017 20:15
      Highlight Ein Tesla S musst Du aber mit einer E-Klasse vergleichen. Da ist je nach Ausstattung der Tesla 300-400kg schwerer.
      3 1 Melden
  • Domino 08.08.2017 12:41
    Highlight Interessant wäre wenn man alle Antriebskonzepte berücksichtigt. Unter anderem auch den Toyota Mirai, das erste in Grosserie hergestellte Mittelklasse mit Brennstoffzelle.

    Sehr hilfreich wäre auch eine Tabelle welche die Energiebilanz nach 0, 3, 6, 9... Jahren gegenüberstellt von z.B. Tesla S, Nissan Leaf, Mercedes E 350e (Hybrid mit 2.1l/100km), Toyota Mirai, Diesel, Benziner, Autogas (LPG) etc...
    36 1 Melden
  • Posersalami 08.08.2017 12:37
    Highlight Fakten und Vernunft spielen beim Thema Auto schon lange keine Rolle mehr. Anders kann ich mir den Wahnsinn auf unseren Strassen schon lange nicht mehr erklären.

    Ich wäre für eine rigorose Beschränkung des Verbrauchs für Neuwagen, egal ob Diesel, Benziner oder E-Auto, nachzuweisen auf der Strasse und nicht im Labor. 99,9999% brauchen keinen SUV oder Sportwagen der viel Schluckt. Bei nachgewiesenem Bedarf (zB. Bergbauern) kann man sehr gerne Ausnahmegenehmigungen erteilen. Ich denke da an nicht mehr als zB. 2-3l / 100km zum Anfangen.
    68 43 Melden
    • Maragia 08.08.2017 12:49
      Highlight Ich bin auch dafür, dass andere Leute z.B. kein Smartphone brauchen! Also allen verbieten!!
      49 22 Melden
    • blaubar 08.08.2017 13:02
      Highlight Ich habe noch keinen Bergbauer mit SUV gesehen, ehrlich gesagt.
      55 7 Melden
    • Donald 08.08.2017 13:31
      Highlight @Maragia
      Es geht hier aber um eine signifikante Belastung für die Allgemeinheit, den diese einfach so tragen muss und man ohne gravierende Einschnitte deutlich reduzieren könnte... schlechter Vergleich.
      11 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bönno 08.08.2017 12:36
    Highlight Aber die Frage ist doch ob der Austoss geringer ist auf eine längere Zeit! Doch nicht nur die Produktion...
    17 18 Melden
  • kadric 08.08.2017 12:32
    Highlight Akkutausch? Ein solcher Akku kostet ca. um 30000 wenn nicht mehr Franken. Die Akkus haben dazu noch eine bestimmte lebensdauer und eine Garantie der Hersteller von 8 Jahren. Das wäre sehr kompliziert. Das einzige Konzept welches funktionieren würde, wäre 1. Einheitliche akkus weltweit. 2. Die Akkuwechselstationen müssten ihre Akkus dem Autokäufer/fahrer vermieten o. verkaufen und nicht der Hersteller der Fhz.. Bsw. ABOs austellen. Denke dies ist ein Ding der unmöglichkeit.
    13 25 Melden
    • Midnight 08.08.2017 16:49
      Highlight Naja, unmöglich ist das bestimmt nicht. Solche Konzepte gibt es schon sehr lange. Leider sind sie bisher einfach nicht erfolgreich gewesen...
      2 0 Melden
  • Gohts? 08.08.2017 12:25
    Highlight Quatsch mit Sauce!
    Das stimmt hinten und vorne nicht.

    Lithium-Ionen-Akkus wachsen auf Bäumen. Imfall.
    26 39 Melden
  • blaubar 08.08.2017 12:13
    Highlight Das Hauptproblem: Wir leben auf zu grossem Fuss! Warum? Weil wir den extrem dichten Energieträger Erdöl entdeckt haben. Erdöl wurde über Millionen von Jahren gebildet und wir verbrennen es mit riesigem Profit (5L reichen, um 2 Tonnen Stahl 100km weit zu katapultieren).
    Das Dumme ist, dass wir massiv abhängig geworden sind davon. Seither hat sich die Population verdoppelt.
    Es gibt nur EINEN wirklich sinnvollen Weg, wenn wir ganz ehrlich sind. Leider spricht fast niemand darüber.
    48 8 Melden
    • TRL 08.08.2017 13:29
      Highlight 2 Tonnen Stahl 100 km weit zu katapultieren... also schon durch die Luft werfen oder? Nicht auf einem Gleis oder so? ;-)
      4 4 Melden
    • Chnebeler 08.08.2017 17:37
      Highlight Die meisten unsere Probleme lassen sich nur auf zwei Arten nachhaltig lösen.

      Variante A: Verzicht

      Und zwar gewaltigen Verzicht. Leben wie zu Gotthelfs Zeiten wäre dann angesagt. Auch in der Medizin.

      Variante B: Reduktion der Population

      Wir sind schlicht viel zu viele Menschen auf diesem Planeten, wer etwas anderes Behauptet redet sich das Leben schön.
      Es ist eine Utopie 7-8 Mrd. Menschen ein leben nach unserem Standard zu ermöglichen ohne unsere Umwelt noch vollends zu zerstören.

      Selbst die neusten und effizientesten Geräte können dies nicht ändern.
      6 2 Melden
    • Midnight 08.08.2017 23:46
      Highlight Gäbe da schon noch ein paar mehr Möglichkeiten, aber die sind halt teuer und aufwändig. Eine davon wäre die Abschaffung der wachstumsorientierten Wirtschaft zu Gunsten einer Ressourcenbasierten. Bevölkerungswachstum ist auch eher ein temporäres Problem. Platz hätte es ja mehr als genug...
      1 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno S. 88 08.08.2017 12:12
    Highlight Erdöl wird entgegen der Meinung einiger User hier nicht nur für Benzin/Diesel benötigt sondern auch für Kunststoffe. Der Bedarf nach Erdöl bleibt also bestehend, auch nach einem kompletten Umstieg auf Elektromobilität.
    Natürlich wird der Bedarf reduziert. Jedoch bleibt Erdöl weiterhin eines der wichtigsten Rohstofe für unsere Gesellschaft.
    49 8 Melden
    • Midnight 08.08.2017 16:53
      Highlight Eben drum: Aufhören, das Zeug in Massen zu verbrennen! Es gibt wichtigere Anwendungen dafür!
      11 2 Melden
    • Bruno S. 88 08.08.2017 17:02
      Highlight @Midnight
      Bin absolut mit dir einverstanden. Zumal es bis heute nicht 100% klar ist wie Erdöl entsteht.
      3 0 Melden
  • DerHans 08.08.2017 12:08
    Highlight Welch Wunder, dass nur die E-Autos von renomierten Autobauern guet abschneiden.🤔
    34 27 Melden
  • Kommentiert 08.08.2017 12:07
    Highlight Nimmt mich nur Wunder mit welchem Treibstoff die ,doch nicht so bösen, Benzin/Diesel Autos in Zukunft fahren werden.
    Langfristig werden sich Elektroautos durchsetzen. Und mittelfristig kommen vielleicht wieder Erdgas Autos ins Gespräch.
    17 28 Melden
    • Charlie B. 08.08.2017 12:16
      Highlight Ich tippe auf Hybridlösungen. Kurze Strecken und Stadtverkehr mit dem Elektromotor und für lange strecken der Verbrennungsmotor (Gas, Benzin, Diesel etc.)
      26 10 Melden
    • nick11 08.08.2017 14:37
      Highlight Mittelfristig hybrid, längerfristig klar Elektro. Es macht wenig Sinn immer einen kompletten Verbrennermotor mitzuschleppen, nur weil man ihn mal brauchen könnte. Sobald die Batterientechnologie 1-2 Evolutionen mehr durchlaufen hat wird sich die Frage nicht mehr stellen.
      6 1 Melden
    • Midnight 08.08.2017 23:49
      Highlight Integrierte PV-Anlagen mit hohem Wirkungsgrad werden wohl auch noch kommen, bestenfalls sogar noch integriert in die Scheiben.
      0 0 Melden
  • demokrit 08.08.2017 12:04
    Highlight Ohne diesen ellenlangen Artikel in seiner Gänze gelesen zu haben: Konsum von Greenwashingprodukten (wie Teslas) hat und wird nie irgendwelche ökologische Probleme lösen. Diese Idee mit Mehrkonsum das Klima zu retten ist an sich schon bescheuert. Versucht's besser einmal mit Genügsamkeit und mehr Achtsamkeit.
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    • FrancoL 08.08.2017 13:00
      Highlight Beides Demokrit ist die Lösung: eine gewisse Genügsamkeit, mitunter E-Mobile mit GUTER Auslastung und kein Hipe der Distanzen und was Du ja nicht sehr gerne hörst (so wegen dem Wirkungsgrad) Herstellungsprozesse die umweltfreundlicher sein müssen. Es ist NIE nur EIN Faktor, es sind immer ein Zusammenspiel von Faktoren, aber das kennst Du ja von mir bereits in gefühlten 1000 Posts.
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    • demokrit 08.08.2017 13:38
      Highlight Für mich als Privatkonsumenten nicht. Jedes Produkt verbraucht Unmengen an Energie zur Rohstoffausbeutung, Herstellung, Verfrachtung und Vernichtung/Verwertung und die Rohstoffe selbst. Die fallen auch bei kleineren Prozessoptimierungen alle nur dann an, wenn ich das unnötige Produkt konsumiere. Ein Privatauto ist in der Schweiz völlig unnötig.
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    • FrancoL 08.08.2017 15:28
      Highlight @domokrit; Das soll jeder ja auch selbst entscheiden, wenn Du kein privates Auto brauchst ist das lobenswert, aber es soll nicht die Regel werden, dass man total auf etwas verzichten muss um die Oekobilanz nicht zu belasten.
      Wer weiss vielleicht verdienst Du Deinen Lohn ja auch mit Dingen, die die Oekobilanz nicht gerade neutral belasten.
      Eine ganzheitliche Sicht der Oekobilanz ist sinnvoll, selbstverständlich kann man auf vieles verzichten, nur sollte man darauf achten, ob dann nicht sogar eine moderate Wirtschaft in Schieflage kommt.
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  • wasabitom 08.08.2017 11:58
    Highlight Die Schwedenstudie ist nun wirklich alter Käse. Zur Genüge wurden die Fehler darin aufgezeigt.

    Tesla wird nicht mit einem in der Leistung ähnlichen Benziner verglichen.

    Studiendaten haben nichts mit in den Teslas verbauten Batterien zu tun.

    Was stimmt ist, dass alles was wir kaufen Ressourcen verbraucht. Elektroautos haben aber unter anderem den Vorteil, dass man in der Stadt wieder Atmen kann.
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  • meine senf 08.08.2017 11:50
    Highlight (2/2) Ausserdem könnte man so die hohen Herstellungskosten für den Akku statt auf den Kaufpreis des Autos auf die Tankkosten überwälzen. Höhere variable Kosten bei niedrigereren Fixkosten belohnen jene, die weniger fahren.
    Und es wäre bei entsprechendem technischen Fortschritt einfacher neue Akku-Modelle einzuführen.
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  • meine senf 08.08.2017 11:45
    Highlight (1/2) Das Problem mit der Reichweite könnte man doch auch anders lösen: Warum muss der Akku fest im Auto eingebaut sein und das ganze Auto muss während dem Laden stillstehen?

    Stattdessen könnte doch an den Tankstellen ein Standard-Akku gewechselt werden und der Akku kann in Ruhe und evtl. zu Zeiten mit Stromüberfluss geladen werden und später wieder gegen den leeren Akku eines anderen Autos getauscht werden.

    Dann wäre es egal, wenn die Reichweite z.B. nur 200 km wäre. Alle paar Stunden sollte man ja sowieso eine kurze Erholungspause einlegen und das "Tanken" würde nur noch Minuten dauern.
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    • Carry62 08.08.2017 11:52
      Highlight Grundsätzlich bin ich Deiner Meinung...
      Aber weisst Du wie schwer so ein Akkupaket ist? Ich denke nicht, dass sich da alle an das Bedienen eines Hubwagens, oder Elektrolifts trauen 😂
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    • Yippie 08.08.2017 11:54
      Highlight Aktuell brauchst du für 1 km Distanz in etwa einen 1 kg schweren Akku. D.h. man müsste nach 100 km jeweils 100 kg Akku austauschen. Das dauert dann auch seine Zeit und ist nicht sonderlich komfortabel.

      An der Stelle des ganzen Akkus könnte man aber versuchen das Elektrolyt des Akkus auszutauschen.

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    • meine senf 08.08.2017 11:57
      Highlight Es bräuchte natürlich eine entsprechende normierte technische Vorrichtung dafür, die das automatisch macht. Bei einem Benzinauto füllt man das Benzin ja auch nicht mit der offenen Hand ein.

      Vielleicht in diese Richtung:
      http://www.stromtankstellen.eu/batteriewechsel-als-alternative.html
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  • Yippie 08.08.2017 11:43
    Highlight Ausgehend von den Daten im Artikel mit 17 t CO2 für die Batterie des Teslas, schneidet er mit dem schweizerischen Verbraucherstrommix besser ab als ein Diesel.

    Berechnung für 200'000 km und 6l/100 km für ein Dieselfahrzeug. 6l/100 km entsprechen 12'000 l Verbrauch. Mit 2.6 kgCO2/l ist der CO2-Ausstoss des Diesel bei 31 t CO2.
    Der schweizer Stommix liegt bei einem CO2 Ausstoss pro kWh von 0.181 kgCO2. Bei gleichem Verbrauch und Berücksichtigung des Wirkungsgrads Diesel 0.4 und E-Auto 0.75 entspricht dies einem Ausstoss von 12 t für den Strom des E-Autos. Insgesamt 29 t CO2 für den Tesla.

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    • AmTuruk 08.08.2017 12:47
      Highlight Das ist doch genau das was im Bericht steht... es müssen zuerst 200'000km zurück gelegt werden bevor der Tesla anfängt zu "rentieren"...
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    • Domino 08.08.2017 12:47
      Highlight Und nach 200'001 km muss man den Akku vom Tesla ersetzen 😜
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    • Lars Widmer 08.08.2017 13:39
      Highlight Ja und was noch dazukommt ist, das Diesel/Benzin erst noch Energieaufwändig gepumpt und raffiniert werden muss, was den CO2 Ausstoss nochmals erhöht.
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  • Kommemtar 08.08.2017 11:38
    Highlight Ich kann einfach nicht verstehen das eine Technologie mit einem so schlechten Wirkungsgrad so lange überleben kann. Seit Jahren werden Milliarden in die Entwicklung von Hubkolbenmotoren gesteckt um noch ein paar Prozente mehr Rauszuprügeln und trotzdem kommt man nicht annähernd an die 50% Marke.

    Stellt euch vor die ganzen Ressourcen wären in die Entwicklung von alternativen Antriebssysteme geflossen.

    Viele Probleme die heute Aufgeworfen werden, wären längst geklärt.
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    • Carry62 08.08.2017 11:46
      Highlight Man redet immer vom guten Wirkungsgrad der Elektromotors. Das stimmt!
      Aber niemand redet von den Verlusten beim Aufladen.
      Kann mir jemand sagen, wie hoch der netto-netto Wirkungsgrad eines Elektromotors ist.
      (Ernsthafte Frage)
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    • DerHans 08.08.2017 12:28
      Highlight Auch mit einem WG von 0.8 beim Laden bleibt der WG vom E-Motor um längen vor einem Verbrennungsmotor der mit optimistischem WG vom 0.4 vor sich rumrattert. Da sind die WG von der Treibstoffproduktion nicht mit gerechnet.
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    • mariof 08.08.2017 12:57
      Highlight Der Wirkungsgrad beim Laden der Batterie zu Hause scheint, laut Berichten in Foren, ca. 80% und mehr zu betragen. (https://teslamotorsclub.com/tmc/threads/home-charging-efficiency.73181/). Herstellerangaben sind schwierig zu finden.
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  • silBAUM 08.08.2017 11:15
    Highlight Ist bei den Verbrennungsmotoren nicht das Problem, dass sie fossile Brennstoffe benötigen und so mehr zusätzliches CO2 in die Atmosphäre bringen. Das würde ja trotz mehr CO2 ("neutrales" CO2) verbrauch bei der Produktion der E-Autos komplet wegfallen. Also währen E-Autos immernoch sauber, oder?
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  • Sagitarius 08.08.2017 11:14
    Highlight Die Technologie des Verbrennungsmotors ist mittlerweile über 100 Jahre alt! Sehr viel Zeit um diese Technologie weiter zu entwickeln!
    Der Hype um die Elektromotoren in Autos gerade mal ein paar Jahre (ja ich weiss die ersten Autos fuhren elektrisch) ! Na, klingelts?
    Ich bin der festen Überzeugung, dass der Verbrennungsmotor keine Zukunft hat! Diese Zukunft ist aber nicht morgen, sondern das dauert noch ein Weilchen!
    Übrigens ein guter und sachlicher Artikel!
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    • oXiVanisher 08.08.2017 11:21
      Highlight Das selbe gilt für die Batterie-Technologie. Auch da können wir noch mit sehr vielen Verbesserungen rechnen in der Zukunft.
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    • demokrit 08.08.2017 12:24
      Highlight "ja ich weiss die ersten Autos fuhren elektrisch"

      Also ist die Technologie noch älter.
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    • Midnight 08.08.2017 17:04
      Highlight @Demokrit Jein, denn damals sahen die eingesetzten Elektromotoren noch anders aus und der Wirkungsgrad war nicht ansatzweise so gut wie heute. Zudem gab es da noch keine Lithium-Ionen bzw. -Polymer Akkus. Man kann hier insgesamt also wohl von einer neuen Technologie sprechen, auch wenn das Funktionsprinzip schon uralt ist.
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  • fcsg 08.08.2017 11:11
    Highlight Dieser Artikel lässt doch massiv an Neutralität vermissen. Bei Elektrofahrzeugen wird die ganze Herstellungskette betrachtet, bei Verbrennungsmotoren werden die massiven Auswirkungen der Ölforderung (bewusst?) verschwiegen (Ölsandabbau in Kanada, Unweltschäden durch auslaufendes Öl, Transport mit Schweröl um die ganze Welt etc.). Ausserdem ist Öl nach der Verbrennung verloren, Akkus können noch bis zu 30 Jahre als stationäre Speicher genutzt und dann noch zu 90% recycelt werden. Das muss man in einer seriösen Berechnung berücksichtigen.
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    • EvilBetty 08.08.2017 11:18
      Highlight Naja, die «Praise-Musk-and-Tesla» Artikel lassen jeweils auch Neutralität vermissen, von daher ist es ausgeglichen 😂
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    • oXiVanisher 08.08.2017 11:21
      Highlight Danke für diesen Kommentar, ich habe mir die genau gleichen Gedanken gemacht.
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    • fcsg 08.08.2017 11:27
      Highlight @EvilBetty
      Einverstanden, ein Elektroauto ist kein Allerheilmittel. Aber was Musk in dieser rekativ kurzen Zeit erreicht hat und die Bewegung die endlich in diesen von Kartellen beherrschten Markt kommt, ist nicht zu unterschätzen.
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  • moedesty 08.08.2017 10:53
    Highlight Haltet mal eure Nase 10 Minuten an den Auspuff eines Autos mit Verbrennungsmotor. Macht dann das gleiche (falls Ihr noch lebt) am Auspuff eines Teslas oder anderen Elektroautos.

    Weiteres Argument: Wie viele Kriege sind wegen dem Erdöl entstanden? Wie viele Tote? Verschmutzung durch Bomben usw.

    Die Entwicklung mag jetzt noch umweltunfreundlich zu sein aber alles andere ist ein grosser Vorteil gegenüber Erdöl.
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    • ujay 08.08.2017 11:11
      Highlight Soviel zur Sachlichkeit OMG🙄
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    • Rascal 08.08.2017 11:20
      Highlight Kriege werden auch wegen anderen Rohstoffen geführt. Im Artikel geht es in erster Linie um C02 und es ist durchaus sinnvoll, wenn dieser Bereich auch mal kritisch beleuchtet wird.

      Nur weil der Auspuff eines Verbrennungsmotors stinkt und eine Tesla nicht, bedeutet eben noch lange nicht, dass das Gesamtprodukt pauschal sauberer ist.

      Tesla ist in der absoluten Rechnung nicht so umweltfreundlich wie sich das manche Leute Vorstellen. Es braucht aber Firmen und Privatpersonen die jetzt in diesen Bereich investieren, damit er zukünftig auch so sauber sein wird, wie wir es uns heute gerne ausmalen.
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    • oXiVanisher 08.08.2017 11:24
      Highlight @Captaon obvious
      Dank Tesla wird diese Forschung stark vorangetrieben. Die (ÖL)-Industrie hat sich bis vor kurzem einen deut um darum gekümmert. Man hat mind. 20 Jahre Entwicklung verhindert, auch wenn eigentlich allen klar ist, dass Verbrennungsmotoren keine Zukunft haben (schon nur weil irgendwann kaum mehr Brennstoff da ist).
      18 13 Melden
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Unterwegs mit Teslas «Autopilot» – eine krasse Erfahrung

Nachdem ich kritisch über Teslas «Autopiloten» geschrieben hatte, machte mir ein watson-User ein Angebot, das ich nicht ausschlagen konnte.

Der Ton ist schwer zu beschreiben.

Ein Surren. Ein leises Pfeifen.

Kein nerviges Geräusch. Im Gegenteil. Es klingt mehr nach einem Versprechen: «Da, wo diese Kraft herkommt, ist noch mehr», säuselt mir der Tesla ins Ohr.

Es ist ein lauer Frühlingsabend. Ich sitze am Steuer eines Model S und cruise in den Sonnenuntergang.

Das kam so ...

Inhaltsverzeichnis:

Vor ein paar Wochen wandte ich mich in einem offenen Brief an die Tesla-Fans: Es war ein kritischer Artikel, der sich mit den Risiken und …

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