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Hacker sondieren offenbar Wahlsysteme in den US-Staaten

Publiziert: 01.10.16, 22:53 Aktualisiert: 02.10.16, 09:13

Eine Wählerin gibt in Los Angeles ihre Stimme bei den Präsidentschaftswahlen 2012 ab (Archivbild).  Bild: Fred Prouser/REUTERS

Die Wahlsysteme von zahlreichen US-Bundesstaaten sind nach Angaben des Ministeriums für Innere Sicherheit in Washington von Hackern sondiert worden. «Das könnte ein vorbereitender Schritt für Angriffsversuche sein», erklärte Minister Jeh Johnson am Samstag.

«Wir haben in einigen Fällen festgestellt, dass feindlich gesinnte Akteure Zugang zu wahlrelevanten Systemen gewonnen haben. Gegenwärtig ist uns allerdings keine Manipulation von Daten bekannt», sagte Johnson. Er rief die zuständigen Behörden auf, sich Unterstützung von seinem Ministerium einzuholen. Bislang hätten dies 21 der 50 Bundesstaaten getan.

Die Präsidenten- und Kongresswahl am 8. November wird von den einzelnen Bundesstaaten organisiert. Oft werden veraltete elektronische Wahlmaschinen eingesetzt.

In den US-Geheimdiensten wächst die Sorge, dass von Russland unterstützte Hacker versuchen könnten, die Abstimmung zu beeinflussen. US-Behörden und Sicherheitsexperten machen Angreifer aus Russland für einen Angriff auf Computersysteme der Demokratischen Partei verantwortlich. Die Regierung in Moskau hat die Vorwürfe zurückgewiesen. (sda/reu)

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600
  • sambeat 02.10.2016 22:29
    Highlight Frau Schüpbach, Sie haben eine klare Meinung, das muss man Ihnen lassen :D
    4 1 Melden
    • deleted_717784881 03.10.2016 00:41
      Highlight Nein, das hat mit Meinung nichts mehr zu tun, finde ich. Wenn zig Wähler/innen-Daten in manchen Kantonen gehackt und gejagt würden, dann hätte das auch nichts mehr mit einer persönlichen Meinung zu tun. Also hören Sie bitte damit auf, mich quasi persönlich angreifen zu wollen, wenn es um ein organisiertes Wahlsystem geht, das es zu verteidigen gilt. "Organisiert" heisst in dem Fall nämlich nur, dass jeder das Stimm- und Wahlmaterial erhält, der gemäss Gesetz z.B. in der Schweiz auch dazu berechtigt ist.
      0 1 Melden
    600
  • Radiochopf 02.10.2016 07:56
    Highlight Ja klar, diese Lügen-Geschichten der Demokraten sind langsam peinlich... Die US-Geheimdienste können jedes SMS, Mail und Telefongespräch weltweit abhören, mitlesen usw. aber sich selber verteidigen können sie nicht wissen aber immer ganz genau wer der Angreifer war.. wurde schon mal Beweise vorgelegt das es wirklich die Russen waren?..
    21 13 Melden
    • deleted_717784881 02.10.2016 21:00
      Highlight Wenn hier etwas peinlich ist, dann wohl eher der Kommentar von "Radiokopf". Diese Hackerei gegen demokratische Wahlen und Wähler/innen ist einfach nur noch primitiv. Und das hat auch rein gar nichts mehr mit Snowden und NSA und US-Geheimdiensten zu tun, also auch nichts mit Whistleblower.
      1 7 Melden
    • deleted_717784881 03.10.2016 05:27
      Highlight Und "Radiokopf" kennt sich sicher auch noch gleich besser aus bei so einer Hackergruppe wie "APT 28", deren Spuren schon viele IT-Profis zurückverfolgt haben, unabhängig von einander:

      http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/bundestag-spur-von-hacker-angriff-fuehrt-nach-russland-a-1113264.html
      0 1 Melden
    600
  • simply smarter 02.10.2016 05:00
    Highlight Am Besten gar keine elektronischen Wahlmaschinen! Sollten wir uns auch in der Schweiz merken.
    20 2 Melden
    • deleted_717784881 02.10.2016 21:05
      Highlight Datensätze von Wähler/innen sind auch in der Schweiz elektronisch erfasst. Allerdings muss man sich in der Schweiz nicht extra registrieren, man gehört einfach ab einem bestimmten Alter zu den Wahlberechtigten. In den USA muss man sich selbst registrieren. Wie auch immer, diese Hacker gehören bestimmt nicht zur edlen Sorte und haben auch nichts mit Whistleblowern zu tun.
      1 6 Melden
    • simply smarter 02.10.2016 23:38
      Highlight @Schüpbach: Es geht doch nicht um die Datensätze der Stimmberechtigten. Es geht um Stimmabgabe und Ermittlung der Resultate.
      3 1 Melden
    • deleted_717784881 03.10.2016 00:32
      Highlight "Es geht um Stimmabgabe und Ermittlung der Resultate." Indirekt schon. Aber wissen Sie, was genau "gehackt" wurde in Staaten, wo es gar noch keine Stimmabgabe gibt? Es wurden Daten gehackt von Leuten, die sich registriert haben als Stimmberechtigte. In der Schweiz muss man das nicht. Da erhält jeder automatisch einen Stimmrechtsausweis.
      0 2 Melden
    600
  • rolf.iller 02.10.2016 03:12
    Highlight Und genau deshalb ist E-Voting eine ganz schlechte Idee.
    27 4 Melden
    • deleted_717784881 02.10.2016 21:14
      Highlight Man muss sich in den USA zuerst registrieren zur Wahl. Die Frage ist, was passiert, wenn die Daten zur Registrierung (wie in der Schweiz der Stimmausweis) nachträglich abgefälscht würden. In der Schweiz würde man es zwar wohl bemerken, wenn die Datenbank zu den Stimmausweisen geknackt und abgeändert wurde und dann falsche Wahlzettel versandt werden. Aber das organisatorische Chaos wäre dann wohl trotzdem irgendwie vorhanden. Diese Hacker sind einfach nur dumm, aggressiv und oberfeige.
      0 7 Melden
    • dmark 02.10.2016 23:28
      Highlight Ob Hacker dumm sind, mag ich mal bezweifeln. Es gehört schon eine gehörige Portion Wissen dazu, sich in solchen Systemen um zu schauen.
      Aggressiv wohl eher auch nicht. Oberfeige? Sagen wir mal - eher vorsichtig - wenn man den falschen Leuten in die Hände gerät, könnte dies nicht unbedingt freundlich zugehen.
      4 0 Melden
    • deleted_717784881 03.10.2016 00:48
      Highlight @dmark: Hacker haben auch schon total stupid deutsche Parlamentarier angegriffen.

      "Unbekannte haben Rechner des Parlaments infiltriert und ziehen Daten aus dem gesicherten Bundestagsnetz ab. Experten des BSI können den Trojaner bisher nicht stoppen."
      http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2015-05/hackerangriff-bundestag-sommerpause

      Kleine, feige Anonymlinge wollen Macht nicht nur ausüben, sondern sie auch noch gleich missbrauchen....
      0 2 Melden
    • rolf.iller 03.10.2016 01:56
      Highlight "In der Schweiz würde man es zwar wohl bemerken"? Davon von darf man nicht ausgehen. Ein Wählerverzeichnis hilft da nicht.

      Mit Stuxnet hatten die Amerikaner weite Teile der Iranischen Wirtschaft unterlaufen. Die Iraner hatten während Jahren nicht rausgekriet, warum ihnen ständige die Uranzentrifugen um die Ohren fliegen. Im Kriegsfall, hätte Amerika weite Teile der Industrie ausknippsen können. Siehe den Film „Zero Days“.

      Zum Thema:


      0 1 Melden
    • deleted_717784881 03.10.2016 02:17
      Highlight "Ob Hacker dumm sind, mag ich mal bezweifeln." Doch, manche sind einfach nur primitiv. Übrigens können sich nicht alle einfach mehr z.B. auf die Sache mit Snowden, NSA und US-Geheimdiensten berufen, denn Snowden selbst hat sich z.B. schon von Assange und Wikileaks distanziert. Das nicht ohne Grund. Falls Sie es noch nicht bemerkt haben: Seriöse Whistleblower arbeiten mit seriösen Journalisten (-Kollektiven) zusammen und stellen nicht einfach jeden Unfug ins Netz, der auch unschuldige Menschen gefährdet.
      0 4 Melden
    • deleted_717784881 03.10.2016 02:17
      0 4 Melden
    600
  • Dan Rifter 02.10.2016 01:18
    Highlight Kommt ja eh nicht drauf an..

    Da ein ansehnlicher Teil der Bevölkerung eh nixht wahlberechtigt ist (Stichwort Wählerlisten, Picture ID), hat das mit Demokratie eh nix zu tun.
    Aber hey.. Freedom, Make Murica grest again
    15 11 Melden
    • deleted_717784881 02.10.2016 21:16
      Highlight "Kommt ja eh nicht drauf an.." Möchte Sie mal sehen, wenn in der Schweiz Daten für die Auslieferung der Stimmausweise durch Hacker manipuliert würden...
      0 6 Melden
    600
  • sambeat 01.10.2016 23:55
    Highlight Na, das ist ja grandios!
    Ich höre Trump oder Clinton schon rummaulen nach Abschluss der Wahl....
    22 4 Melden
    • deleted_717784881 02.10.2016 21:19
      Highlight Sie haben offenbar überhaupt nicht verstanden, um was es geht. Möchte Sie mal sehen, wenn Ihre Daten als Wähler/in dazu benutzt werden, um in der Schweiz bei Wahlen extra Chaos zu stiften... Das hat rein gar nichts mit den Kandidierenden zu tun.
      0 6 Melden
    600
  • dmark 01.10.2016 23:41
    Highlight Gut dass es die Russen gibt. Somit hat man immer für den Fall einen Schuldigen, wenn man nicht weiss wer es war.
    45 13 Melden
    • deleted_717784881 02.10.2016 21:23
      Highlight Die "Russen" interessieren sich ja auch nicht für demokratische Wahlen... Die USA lassen immerhin ausländische Wahlbeobachter zu, währende die "Russen" nicht mal in der Lage dazu sind, sich bereit zu erklären, rein technischen Hinweisen, dass Hacker aus Russland heraus agitieren, nachzugehen.
      1 8 Melden
    • dmark 02.10.2016 23:23
      Highlight Ursel...man kann im Netz seine Attacken von überall her ausführen. Mit ein wenig Kenntnis "setzt" man sich auf einen x-beliebigen Server, obwohl man ganz woanders ist. D.h. dass es ebenso ein Hackerteam aus Bangladesch gewesen sein könnte, welches sich z.B. über einen chinesischen Server, zu einem russischen Verbindung verschaffte und dann quasi, rein "optisch" mit dessen Adresse in den Staaten herum schnüffelte. Oder es waren Chinesen - die Amis selbst? Wer weiß?
      Man könnte so etwas auch über Schweizer Server abziehen...
      3 1 Melden
    • deleted_717784881 03.10.2016 02:21
      Highlight "Man könnte so etwas auch über Schweizer Server abziehen..." Man könnte. Aber selbst Sie wissen, dass auch Hacker DIGITALE SPUREN hinterlassen, auch wenn es über zig Ecken herum gehen mag. So blöde, wie Sie meinen, sind dann auch nicht alle Fahnder, die sich in diesem Gebiet techn. sehr gut auskennen.
      0 1 Melden
    600

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