Wirtschaft
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Tesla kämpft weiter mit Produktionsproblemen

26.01.18, 05:28 26.01.18, 06:24


Der Elektroautobauer Tesla kämpft beim Anlauf der Serienfertigung seines ersten Mittelklassewagens Model 3 nach Berichten von US-Medien zuletzt noch immer mit Problemen. Die Batterieproduktion in Teslas Fabrik in Nevada laufe schlechter als das Unternehmen bislang eingeräumt habe.

Wie der US-Sender CNBC am Donnerstag unter Berufung auf mehrere aktuelle und frühere Mitarbeiter berichtete, mussten Mitte Dezember noch immer Batterien, mit denen das E-Auto betrieben wird, per Hand gefertigt werden. Zudem klagten die zitierten Angestellten über unerfahrene Kollegen in der Qualitätskontrolle.

Das Model 3 soll Tesla den Weg in den Massenmarkt ebnen. Bild: EPA/TESLA MOTORS

Zwei Quellen sollen sogar behauptet haben, dass defekte Batterien das Werk verliessen. Tesla wies dies energisch zurück, räumte gegenüber dem Sender aber einige Schwierigkeiten ein.

Firmenchef Elon Musk hatte mit Blick auf den holprigen Start der Massenfertigung des Model 3 bereits im Oktober von einer «Produktionshölle» gesprochen, zuletzt aber von Fortschritten berichtet. Das Model 3 ist enorm wichtig für ihn: Das 35'000 Dollar teure E-Auto, für das es über 400'000 Vorbestellungen gibt, soll den Weg in den Massenmarkt ebnen und Tesla eines Tages profitabel machen. (sda/dpa)

Tesla-CEO tüftelt am Hirn 2.0

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dav 26.01.2018 11:05
    Highlight Liebe Watsion Redaktion
    Bitte üperprüft eure Quellen besser, bevor ihr Nachrichten von irgendwelchen News-outlet in den Staaten übernimmt.
    Hier der Link zu dem dazugehörigen Tesla statement. https://electrek.co/2018/01/25/tesla-tsla-shares-fall-cnbc-model-3-delays-quality/
    6 0 Melden
  • Bob_das_Fahrrad 26.01.2018 08:15
    Highlight Oh je. Bin gespannt, wie lange die Vorbesteller bereit sind, auf ihr Auto zu warten.. Na hoffentlich kriegt Tesla die Kurve noch (erinnert mich irgendwie alles an Cord, Auburn, Duesenberg in den 30ern..)



    Gibt es eigentlich Leute, die den Wagen zum Basispreis gekauft haben? Darin sind weder Autopilot, noch grosser Akku und auch keine Komfortfunktionen enthalten. Wenn man die drei Dinge will, kostet das Auto deutlich über 50k.
    11 2 Melden
  • DerHans 26.01.2018 07:40
    Highlight Auch diese News wird Tesla überleben...

    25 18 Melden
  • Couleur 26.01.2018 06:24
    Highlight Ich habe mich vor einigen Jahren selbständig gemacht und verdiene mein Geld mit dem Shorten von Unternehmen. Dabei erstelle ich zuerst ausführliche Analysen bei den betreffenden Aktien. Bei Tesla bjn ich seit einigen Wochen auch aktiv am Markt. Erachte die Kombination aus Produktionsrückständen, Qualitätsproblemen, massiv aufholender Konkuŕenz, fehlender geschützter Technologien als sehr gefährlich. Bei der Cash Burn Rate fliegt Musk Tesla um die Ohren, wenn das Modell 3 noch lange nicht ausgeliefert wird. Die Autoindustrie ist zudem stark zyklisch:Konjunktur schon auf Zenit?
    27 27 Melden
    • Spi 26.01.2018 08:06
      Highlight Tesla revolutioniert die Autoindustrie - das "zyklisch" gilt hier nicht.
      14 23 Melden
    • Randy Orton 26.01.2018 08:07
      Highlight Jaja, seit dem ersten Tesla Roadster werden solche Märchen gebetsmühlenartig wiederholt. Eingetroffen ist der Konkurs nie und auch die anderen Schauergeschichten (massenhaft explodierende und brennende Batterien) sind nicht eingetroffen).
      17 14 Melden
    • peigi 26.01.2018 08:10
      Highlight Nach wievielen Wochen Recherche kommst du zum Teil, wo du erkennst, dass Tesla das Model 3 bereits ausliefert, ein weit fortgeschrittenes Ladenetz und eine riesige Batteriefabrik hat während die Konkurrenz fleissig weiter Studien zeigt und bei jeder Gelegenheit Tesla schlecht reden muss (u.A. CEOs VW, FIAT, BMW).
      Gerade letzteres ist ja ein Zeichen grosser Souveränität und Vertrauen in die eigenen Produkte...
      17 9 Melden
    • LuMij 26.01.2018 08:19
      Highlight Ein nett gemeinter Tipp: Mach es nicht.
      Wie du hoffentlich weisst haben schon sehr viele sehr viel Geld mit TSLA shorten verloren (Stichwort: „Stormy Weather in Shortville“).
      Natürlich kann es kurzfristige Rückschläge im Kurs geben, die langfristige Tendenz zeigt aber klar nur in eine Richtung. Verbrenner sind langfristig tot und bis die etablierten Hersteller Elektroautos in einer Stückzahl wie sie Tesla bereits heute baut, herstellen kann, vergehen noch ein paar Jahre. Und Tesla schläft auch nicht.
      11 10 Melden
    • Judihui 26.01.2018 08:28
      Highlight Wenigstens bist du ehrlich und schreibst von Beginn weg, wieso du bei Tesla den Untergang vorhersiehst....als Shorter würdest du nähmlich davon profitieren...
      13 2 Melden
    • Super 26.01.2018 09:45
      Highlight Wie würdest du den Nutzen deines Tuns mit dem von Tesla vergleichen?
      8 3 Melden
    • Couleur 26.01.2018 15:17
      Highlight Teil 1: Das Automobilgeschäft bleibt zyklisch, unabhängig vom Antrieb. Sprich, sollte die Weltwirtschaft die nächsten Monate einbrechen, leidet die Automobilindustrie überproportional. Wenn die Model 3 Produktion nicht bald hochgefahren wird, dauert es Jahre, bis alle Bestellungen ausgeliefert werden. Dann springen die Kunden ab und Tesla geht das Geld aus. Akkus für Elektroautos produzieren diverse Anbieter. Da hat Tesla kein Monopol. Das Ladenetz ist auch kein Argument. E-ON baut seit ab 2017 bis 2020 ein Netz für ganz Europa auf. Und das ist erst der Anfang.




      3 4 Melden
    • Couleur 26.01.2018 15:24
      Highlight Teil 2: In den kommenden Monaten kommen immer mehr Alternativen zu Teslas Modellen sowohl von den etablierten Anbietern aber auch neuen (China!) auf den Markt. Aufgrund der aktuellen Probleme beim Modell 3 und der Qualitätsprobleme der bisherigen Modelle werden viele Kunden ihre Vorbestellung zurückziehen und auf Angebote ihrer bestehenden Marken warten. Musk hat die Massenproduktion massiv unterschätzt. Diese Kompetenz mussten sich die Etablierten über Jahrzehnte aneignen, respektive verfeinern. Was der plant (Modell3/neuer Roadster/LKW) ist einfach in dieser kurzen Zeit unrealistisch.
      3 4 Melden
    • Couleur 26.01.2018 15:28
      Highlight Teil 3: Ich investiere das Geld, welche ich übers Shorten verdiene sowohl in Schweizer Start ups als auch in Aktien von Unternehmen, die ich ethisch vertreten kann. Von dem her mache ich mir diesbezüglich keine Gewissensbisse. Vor allem dann nicht, wenn ich wie im Falle einer Credit Suisse, dessen Aktien auch dank krummer Geschäfte massiv überbewertet waren, durch den Kurszerfall schön verdient habe.
      3 2 Melden

Unterwegs mit Teslas «Autopilot» – eine krasse Erfahrung

Nachdem ich kritisch über Teslas «Autopiloten» geschrieben hatte, machte mir ein watson-User ein Angebot, das ich nicht ausschlagen konnte.

Der Ton ist schwer zu beschreiben.

Ein Surren. Ein leises Pfeifen.

Kein nerviges Geräusch. Im Gegenteil. Es klingt mehr nach einem Versprechen: «Da, wo diese Kraft herkommt, ist noch mehr», säuselt mir der Tesla ins Ohr.

Es ist ein lauer Frühlingsabend. Ich sitze am Steuer eines Model S und cruise in den Sonnenuntergang.

Das kam so ...

Inhaltsverzeichnis:

Vor ein paar Wochen wandte ich mich in einem offenen Brief an die Tesla-Fans: Es war ein kritischer Artikel, der sich mit den Risiken und …

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