Schweiz
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ARCHIVE --- AM 1. JANUAR 1958 BEGINNT DER REGULAERE BETRIEB DES SCHWEIZER FERNSEHENS. DIE VERSUCHSPERIODE MIT EINZELNEN FERNSEHSENDUNGEN IST DAMIT ABGESCHLOSSEN. NEU TEILT SICH DIE ENTWICKLUNG DES MEDIUMS IN EINE NATIONALE UND EINE SPRACHREGIONALE EBENE AUF. IM JAHR 1958 WIRD BEREITS DIE 50'000 FERNSEHKONZESSION GELOEST. ZU DIESEM ANLASS STELLEN WIR IHNEN DIESES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Die Familie Schuetz aus Spiegel bei Bern sitzt am 20. Maerz 1957 in ihrem Wohnzimmer vor dem Fernsehapparat und schaut fern.  (KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/KRAFT)

Die gute alte Zeit: Eine Familie sitzt 1957 vor dem Fernsehapparat. Bild: PHOTOPRESS-ARCHIV

Wie die Armee im Kalten Krieg: Die SRG ist die «heilige Kuh» von Mitte-links

Die SRG bangt wegen No Billag um ihre Existenz. Ihre Fans sind daran mitschuldig. Sie haben dazu beigetragen, dass der aufgeblähte «Staatssender» die nötigen Reformen versäumt hat.

12.01.18, 08:50 13.01.18, 11:03


Am 4. März entscheidet das Stimmvolk, ob die Radio- und Fernsehgebühren abgeschafft werden. Nicht mehr und nicht weniger. Der Abstimmungskampf, der mit irritierender Heftigkeit ausgetragen wird, hinterlässt jedoch den Eindruck, als stünde das Schicksal der Nation auf dem Spiel. Bei einem Ja zu No Billag geht nicht die SRG unter, sondern die Schweiz.

Für die Gegner der Initiative beginnt in diesem Fall ein dunkles Zeitalter der Desinformation, die «Berlusconisierung» der Schweizer Medienlandschaft. Nur die SRG könne uns davor bewahren, sie garantiere den medialen Service Public für alle Landesteile und Sprachregionen. No Billag ist «ein Anschlag auf die Demokratie», wie es in der Kampagne der Operation Libero heisst.

Silvan Gisler, Leiter Kommunikation Operation Libero, und Laura Zimmermann Co-Praesidentin Operation Libero, von rechts, lancieren den Abstimmungskampf gegen die No Billag Volksinitiative mit Fahne und Plakat, am Dienstag, 5. Dezember 2017, in Bern. Die Volksabstimmung ueber die No Billag Initiative  findet am 4. Maerz 2018 statt. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Die Operation Libero präsentiert ihre Kampagne gegen No Billag. Bild: KEYSTONE

Es gehe ihr nicht um die SRG, betont die Bewegung. Das kann glauben, wer will. Den meisten No-Billag-Gegnern geht es sehr wohl darum, die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft vor dem «Untergang» zu retten. Für die überwiegend aus dem Mitte-links-Lager stammende Fangemeinde ist die SRG, was die Armee im Kalten Krieg für Mitte-rechts war.

Eine «heilige Kuh».

Man muss kein SRG-Gegner sein, um sich darüber zu nerven. Ich zum Beispiel erinnere mich gut an die damalige Zeit und habe mich immer wieder über die Betonmentalität der Bürgerlichen geärgert, für die jeder in den Verdacht des Landesverrats geriet, der es wagte, die Armee zu kritisieren oder gar an ihr zu rütteln. Ein ähnliches Denken findet man heute bei vielen SRG-Fans.

Natürlich würden diese den Vergleich empört zurückweisen. Schliesslich konnte die «falsche» Gesinnung im Kalten Krieg mit beruflicher und privater Ächtung «bestraft» werden. SRG-Verächter müssen dies kaum befürchten. Man übe durchaus Kritik an der SRG, tönt es aus den Reihen von Mitte-links. Allerdings beschränkt sich diese in der Regel auf inhaltliche Themen.

ARCHIVE --- VOR 50 JAHREN, AM 30. APRIL 1964, OEFFNETE DIE SCHWEIZERISCHE LANDESAUSTELLUNG IN LAUSANNE, DIE EXPO 64, IHRE TORE. DAZU STELLEN WIR IHNEN DIESES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Die Einweihung des Armeepavillons 'Wehrhafte Schweiz' an der Landesausstellung Expo 64 in Lausanne, aufgenommen am 12. Mai 1964. (KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/Str)

Der «Igel»-Pavillon an der Expo 64 in Lausanne steht symbolisch für die Armee im Kalten Krieg. Bild: PHOTOPRESS-ARCHIV

Beispiele sind die SVP-lastige Themensetzung in der «Arena» oder die von bildungsbürgerlichem Dünkel geprägte Kritik am People-Magazin «Glanz & Gloria», eine der günstigsten SRF-Sendungen, die niemandem weh tut. Wo es wirklich weh tut, bei den aufgeblähten Strukturen der SRG, bleiben ihre Anhänger stumm. Oder sie machen auf Hysterie, wenn sie mit Verbissenheit betonen, die SRG sei kein Staatssender.

De facto doch ein Staatssender

Formal mag das stimmen. Die SRG ist ein privatrechtlicher Verein. Ihre Existenz aber ist abhängig von der bundesrätlichen Konzession und der im Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) geregelten Gebührenpflicht. Was sie mit dem Argument, sie müsse bei einem Ja zu No Billag liquidiert werden, selbst betont. Die SRG ist nicht de jure, aber de facto doch ein Staatssender.

Dieser ist im Laufe der Jahrzehnte stetig gewachsen. Ich bin mit einem Fernseh- und zwei Radioprogrammen aufgewachsen. Heute sind es in der Deutschschweiz dreimal so viele. Die SRG hat ihr Tätigkeitsfeld laufend ausgeweitet und ist dabei den privaten Anbietern zunehmend in die Quere geraten. Dabei steht in Artikel 93 der Bundesverfassung klipp und klar:

Auf die Stellung und die Aufgabe anderer Medien, vor allem der Presse, ist Rücksicht zu nehmen.

Es fällt auf, dass im Geschäftsbericht der SRG genau dieser Passus ausgeklammert – oder totgeschwiegen – wird. Ist das Ausdruck eines schlechten Gewissens? Tatsache ist, dass die SRG trotz ihres privilegierten Status häufig als Konkurrentin der privaten Anbieter agiert, statt diese dort zu ergänzen, wo sie nicht selber aktiv sein können oder wollen.

Beispiele gefällig?

Moderatorin Steffi Buchli posiert im Studio in der Romandie von UPC MySports in Rossens am Mittwoch, 6. September 2017. (KEYSTONE/Christian Merz)

Steffi Buchli wurde von MySports abgeworben. Das SRF reagierte mit einem neuen Magazin. Bild: KEYSTONE

Auf die laufende Saison hat SRF das TV-Magazin «Eishockey aktuell» lanciert. Einen Ausbau der Berichterstattung hatten die Hockeyfans seit Jahren gefordert. Sie fühlten sich gegenüber dem Fussball stiefmütterlich behandelt. Allerdings hat SRF nicht aus diesem Grund gehandelt. Die UPC-Tochter MySports hat die Übertragungsrechte für die Eishockeyligen gekauft. Als Programmleiterin und Moderatorin wurde SRF-Frau Steffi Buchli abgeworben.

Am Leutschenbach empfand man dies offenbar als Majestätsbeleidigung. Statt die neue Situation zu akzeptieren, reagierte man mit dem Hockey-Magazin. Was Buchli ins Grübeln brachte: «Ich will nicht jammern. Aber es ist klar, dass die SRG uns das Leben nicht leichter macht. Sie agiert aus dem historischen Selbstverständnis heraus, die Rechte für alle Sportarten zu haben – diese Gewohnheit wollen wir durchbrechen», sagte sie der «NZZ am Sonntag».

Steffi Buchli weiss als Ex-Insiderin, wovon sie spricht. Nun erfährt sie das oft arrogante Selbstverständnis der Fernsehmacher vom Leutschenbach am eigenen Leib.

Konkurrenz im Internet

Ein Dauerbrenner ist auch die Online-Präsenz der SRG. Niemand bestreitet ernsthaft, dass sie ihre Inhalte im Internet verbreiten soll. Alles andere wäre in der heutigen Zeit widersinnig. Aber muss sie ein Newsportal betreiben und damit die privaten Verlage konkurrenzieren?

ZUR ABSTIMMUNG UEBER DIE AENDERUNG DES BUNDESGESETZES UEBER RADIO UND FERNSEHEN VOM 14. JUNI 2015 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG – Divers ecrans de television, tablette, ordinateur, smartphone, montrant les sites d'informations de SSR / SRG le groupe de radio et de television du service public suisse, SRF, RTS, RSI, sont photographies pour illustrer la revision de la loi federale sur la radio et la television, LRTV, ou RTVG, soumise a votation en juin prochain ce mardi 12 mai 2015 a Lausanne.  La Conference des gouvernements de Suisse occidentale (CGSO) recommande de soutenir le 14 juin la nouvelle loi federale sur la radio et la television. Elle aidera les medias prives, particulierement les televisions locales, a investir dans la formation et les technologies numeriques pour rester competitifs ecrit mardi la CGSO, qui represente les six cantons romands et Berne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Die Online-Präsenz der SRG gibt immer wieder zu reden. Bild: KEYSTONE

«Tages-Anzeiger» und NZZ haben Bezahlmodelle auf ihrer Website eingeführt, sie wollen von der oft beklagten «Gratiskultur» wegkommen. Was nicht einfach ist, wenn das Qualitätsmedium SRF gleichzeitig ein Newsportal ohne Bezahlschranke anbietet. Die selbst ernannten Hüter des Qualitätsjournalismus – fast ausnahmslos SRG-Fans – haben zu diesem Aspekt auffällig wenig zu sagen.

Neue Kampfzone Admeira

Einmal mehr fühlt man sich an den Kalten Krieg erinnert. Eine fundierte Diskussion über den Service Public findet kaum statt. Man begnügt sich damit, den Privaten ein kleines Stück des Gebührenkuchens zu überlassen. Das könnte sich rächen. Schon nach dem hauchdünnen Ja zum RTVG vor zweieinhalb Jahren hat man eine Chance verpasst. Statt das Warnsignal ernst zu nehmen, hat die SRG mit der Werbeallianz Admeira eine neue Kampfzone mit den privaten Verlegern eröffnet.

Was könnte die SRG tun? Eine Idee, die herumgeistert, ist die Einstellung von SRF2. Dort werden praktisch nur «Konserven» ausgestrahlt. Die grosse Ausnahme ist der Sport. Warum gründet die SRG nicht gemeinsam mit den privaten Anbietern einen Sportsender? Es könnte für beide Seiten eine Win-Win-Situation sein. Dafür aber müssten sie am Leutschenbach runter vom hohen Ross.

Radioprogramme fusionieren

Handlungsbedarf gibt es auch bei den Radioprogrammen: Muss die SRG in der Deutschschweiz mit SRF 1 und 3 sowie der Musikwelle drei Sender betreiben, die sich an ein Massenpublikum richten? 

Sendergeschichte SRG

Die SRG wurde im Laufe ihrer Geschichte ständig ausgebaut, wobei Swissinfo, Swiss Classic, Jazz und Pop aus Vorläufern hervorgegangen sind. grafik: watson/lea senn

Die SRG erfüllt eine wichtige Service-Public-Funktion, insbesondere im Informationsbereich mit ihrem mehrsprachigen Korrespondentennetz im In- und Ausland. Aber sie muss ihre Strukturen anpassen und günstiger werden. Sonst droht tatsächlich die Annahme von No Billag. Das aber wäre der Beginn einer medienpolitischen Geisterbahnfahrt, an deren Ende die Konsumenten für das gleiche Angebote wohl mehr bezahlen müssten als heute.

Heimgartners Selbstkritik

Ansätze zur Besserung sind vorhanden. Der Freiburger Ständerat Beat Vonlanthen – Mitglied der SRG-treuen CVP – hat in der Wintersession eine Interpellation mit kritischen Fragen unter anderem zu den Internetangeboten der SRG eingereicht. Der neue Generaldirektor Gilles Marchand hat seine Reformbereitschaft zumindest angedeutet.

Noch bemerkenswerter ist das Interview mit Ladina Heimgartner in der WoZ. Darin äussert sich die Direktorin von Radiotelevisiun Svizra Rumantscha auf eine selbstkritische Art, wie man sie bei SRG-Leuten (zu) selten findet. «Grösse ist in der Schweiz nichts Sympathisches», räumt sie ein. Und: «Ein öffentliches Medienhaus hat nicht arrogant zu sein – Punkt.»

Ein neuer GSoA-Moment?

Und noch eine interessante Parallele zum Kalten Krieg: Damals wurde die GSoA-Initiative «für eine Schweiz ohne Armee», die 1989 einen sensationellen Ja-Anteil von 35,6 Prozent erreichte, zum Wendepunkt. Die meisten Ja-Stimmen kamen von jungen Männern. Es war ein Protestvotum gegen eine Institution, die sie als arrogant und fern von ihrer Lebensrealität empfanden.

Auch die SRG muss heute um die Akzeptanz der Jungen kämpfen. Die No-Billag-Abstimmung könnte deshalb einen ähnlichen Prozess einleiten wie damals, als die Armee ihren Nimbus als «heilige Kuh» einbüsste. Dafür aber muss die Initiative abgelehnt werden, wie der Schriftsteller Pedro Lenz an der Medienkonferenz des Komitees «Nein zum Sendeschluss» mit Recht betonte.

Die SRG tut gut daran, Reformen ernsthaft anzupacken. Nicht weil der watson-Schreiberling es will, sondern aus purem Eigeninteresse. Denn bei einem Nein zu No Billag wird die SVP ihren «Gegenvorschlag» für eine Senkung der Radio- und Fernsehgebühren auf 200 Franken lancieren. Angesichts der Stimmungslage sind ihre Erfolgschancen nicht gut, sondern glänzend.

Das aber wäre für die «heilige Kuh» SRG eine Abmagerungskur der brutalen Sorte.

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Video: watson/Emily Engkent, Lya Saxer, Angelina Graf

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433
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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 15.01.2018 01:49
    Highlight Diese blöde Flimmerkiste! Seid ihr eigentlich süchtig, oder was?

    Und das doofe Radio!

    Könnt ihr eigentlich nicht mehr selber denken!
    4 7 Melden
  • Spooky 15.01.2018 00:27
    Highlight Fernsehen und Radio sind für mich irgendeine unterirdische Dimension, wo ich mir nicht einmal die Mühe gebe, sie zu verstehen.
    1 7 Melden
  • Spooky 14.01.2018 00:55
    Highlight Wenn die Demokratie von der Flimmerkiste abhängt, dann gute Nacht für die Demokratie.
    4 8 Melden
    • Snake Plissken 14.01.2018 09:12
      Highlight Interessanter Gedanke : TV ist Bedingung für eine funktionierende Demokratie. Ist natürlich mehe Bullshit denn je. Das ist ja genau der Klassiker bei Machtwechseln in Diktaturen und Bananenrepubliken: zeitgleich mit der Erstürmung des Regierungspalastes wird der Staatssender besetzt, von dem aus die neuen Machthaber auf Sendung gehen und sich mit viel Lametta an der Uniform den Untertanen zeigen.
      3 1 Melden
    • rodolofo 14.01.2018 22:49
      Highlight Zum Glück gibt es ja noch Landsgemeinden, wo alle sehen können, was der Nachbar stimmt!
      3 1 Melden
  • Spooky 13.01.2018 17:58
    Highlight "No Billag ist «ein Anschlag auf die Demokratie»"

    Selten so gelacht!

    Echte Demokraten nehmen die blöde Flimmerkiste nicht ernst - oder höchstens als Hintergrundgeflimmer. Wo kämen wir denn hin, wenn es anders wäre!
    15 13 Melden
    • Emperor 14.01.2018 00:13
      Highlight Wir kämen zu intelligenten Kommentaren und vielleicht etwas weniger dummem Gelächter ;)
      8 2 Melden
    • Spooky 15.01.2018 00:23
      Highlight @Emperor

      Fernsehen und Radio sind für mich nur Gelächter.
      2 4 Melden
  • Skip Bo 13.01.2018 13:10
    Highlight Ein erfrischend objektiv geschriebener Artikel.
    Ich neige zu einem Ja zu NoBillag, warte aber sehnsüchtig auf Zeichen aus Leutschenbach um mich umentschieden zu können. Frau Heimgartner hat den Anfang gemacht. Es braucht nicht nur Absichtserklärungen sondern die Zusicherung Absichten umzusetzten. 2015 sind nur Absichtserklärungen gebrabbelt worden.
    Das SRG Personal könnte z.B. medienwirksam ihre dispensierten Billaggebühren 2017/18 freiwillig zahlen und so ihre Solidarität zur SRG belegen.

    Die Ja Stimmer mit Spott und Beleidigungen (Badran) zu überschütten wirkt kontraproduktiv.

    12 6 Melden
  • a rabbit called beast 13.01.2018 09:59
    Highlight Aus dem Ausland betrachtet und interessiert an ausgewogener seriöser information kann ich die Schweizer nicht verstehen...einen derartigen Verlust zu provozieren, das öffentlich-rechtliche Fernsehen abzuschaffen ist genauso dumm, wie Trump zu wählen oder einen Brexit einzuleiten. Private Sender sind nur auf Geld aus, käuflich, parteiisch bis zu desinformativ (siehe USA). Wollen das die Schweizer? Nur noch Volksverdummung durch Privatsender? Bachelor und Co? Das kann doch nicht der Ernst dieser angesehenen Nation sein? Schweizer sind doch nicht blöd!?
    21 7 Melden
    • Daniel Münger 13.01.2018 20:10
      Highlight Private Sender sind nur auf Geld aus, käuflich, parteiisch bis zu desinformativ (siehe USA). Wollen das die Schweizer? - Wüssten Sie nur einen Hauch mehr als Ihr offensichtlich linkslastiger Kommentar hergibt, wäre Ihnen bekannt, dass wir Heute genau diesen Zustand haben. Hüben (Billag) wie drüben (GEZ) wehrt sich nun ein Teil des Volkes gegen die Zwangsgebühren für betreutes Denken. Staatstreue Propagandasender sollen sich dem freien Markt stellen oder untergehen, aber nicht die Gegner ihrer Meinung zwingen, linke Manipulation und Indoktrination zu finanzieren. JA zu No BillAG!
      4 12 Melden
    • Emperor 14.01.2018 00:15
      Highlight @Münger wieviel brauchts noch, bis du über den rechten Rand fällst? Man muss schon ein recht verschobenes Bild haben für so eine Einstellung...
      6 3 Melden
    • a rabbit called beast 15.01.2018 07:25
      Highlight @Münger: ich bin nicht links sondern konservativ-liberal und genau deswegen lehne ich Medienzustände wie in Italien (Berlusconi) oder den USA (FOX) ab. Ich will Vielfalt, keine Propaganda, keine Werbung, Information und Bildung. Und genau das alles bietet das Privatfernsehen nicht, können sie auch nicht, denn dazu fehlt das Geld. Wo sind denn politische Sendungen, Kulturelles, Dokumentationen, Wissenschaft etc. im Privatfernsehen? Sie wollen mir bitte nicht erzählen, "Galileo" sei wissenschaftlich und die Auswahl des nächsten "Topmodels" sei Bildung... das private Angebot ist lächerlich dumm
      2 2 Melden
  • Schneider Alex 13.01.2018 07:05
    Highlight Wenn die SRG im Vorfeld angekündigt hätte, in Zukunft auf die Hälfte der Krimi-, Gewalt- und Zynikerfilme und die Hälfte der Sport- und Heimatsendungen zu verzichten, hätten wir jetzt diese unsägliche Abstimmungsdiskussion nicht. Aber die SRG und die Politiker bewegen sich nicht.
    15 13 Melden
  • kruska 13.01.2018 05:52
    Highlight Medium Fernseher: Mein Job ist es, dich abgelenkt zu halten um die öffentliche Debatte einzuschränken. Ich sensationalisiere Randthemen um deinen Fokus auf das Triviale zu lenken, während du die wichtigsten Fragen ignorierst. Ich stelle den Status Quo niemals in Frage, weil ich in Wirklichkeit Staats und Konzernpropaganda verbreite. Was ich weglasse ist wichtiger als das was ich verbreite.
    13 6 Melden
  • Es ist Nachgerichtet 12.01.2018 21:04
    Highlight Wow, das ist mal überhaupt (man muss ja nicht mit allem einverstanden sein) ein echt guter Kommentar zum ganzen Thema.
    Der Vergleich trifft doch irgendwie ins schwarze. Die gehässigen Kommentare wie sie auch unten von der NoBillag-Gegner Seite auftauchen bestätigen dies doch auch ziemlich treffend.
    Es mutet seltsam an, wenn in ihrer Selbstwahrnehmung solidarische, fortschrittliche Leute den Ja-Stimmern oder überhaupt SRG-Kritikern vorwerfen das Land, die Demokratie usw. zu zerstören gar mit teilweise ähnlichen Worten wie damals.
    16 13 Melden
    • Emperor 14.01.2018 00:19
      Highlight Die 4. Gewalt, schonmal gehört? Hier wird gerade versucht die stärkste Stütze davon in der Schweiz zu zerstören.
      4 4 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 15.01.2018 01:48
      Highlight SRG ist die 4. Gewalt?
      Nein
      Die stärkste Stütze? Deine Meinung.
      Aber dein Kommentar bestätigt genau das.
      3 0 Melden
  • zialo 12.01.2018 21:01
    Highlight Die Linke ist in der Schweiz eigentlich nicht sehr mächtig. Falls die Initiative scheitert, so an der Einsicht des Volkes dass es die No Billag Vorlage Vandalismus ist und die SRG Leistungen weder überflüssig noch austauschbar sind.
    23 15 Melden
  • rosen nell 12.01.2018 19:30
    Highlight Sie können es drehen und wenden Herr Blunschi, es ist falsch: SRF ist kein Staatssender, punkt. Es ist sexy als Journalist vom Staatssender zu schreiben, weil man damit punkten und die Sache vereinfachen kann. Wenn man sich schon die Mühe nimmt und in der heiklen Phase den Abstimmungskampf kommentiert, dann bitte präzise. Alles andere ist Wasser auf die Mühlen jener, welche die SRG nur "ein wenig" abschaffen wollen.
    30 45 Melden
  • Flavio Frei (1) 12.01.2018 17:21
    Highlight Genau wie eine SRG braucht es auch eine Armee. Bei beiden Institutionen wurden Reformen versäumt. Eine Abschaffung macht aber für beide Institutionen keinen Sinn.
    43 20 Melden
  • Wandervogel1 12.01.2018 17:02
    Highlight Die Behauptung, die SRG sei de facto ein Staatssender ist falsch und schon fast bösartig irreführend. Weder Bundesrat, noch Parlament oder Justiz haben ein Weisungsrecht gegenüber der SRG. Dies ist genau der entscheidende Unterschied zu einem Staatssender. Staatssender gibt es in Diktaturen wie Russland, China, Türkei oder Iran. Die Billag-Gebühr ist obligatorisch. Die Krankenkasse auch. Sind nun alle Krankenkassen Staatsbetriebe? Swiss Pop + Swiss Classic wurden nicht 1999 gegründet. Diese Sender gibt es schon seit den 1930er Jahren als Telefonrundspruch. 1999 erfolgte der Umzug auf Satellit.
    55 45 Melden
    • wasylon 12.01.2018 17:20
      Highlight Wie erkennt man SRG Mitarbeiter in Online Forum?

      Sie stören sich am Ausdruck "Staatssender".
      53 54 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 18:06
      Highlight Wie erkennt man Stasi-Mitarbeiter im Online-Forum?
      Sie halluzinieren immer irgend etwas von einem Staats-Sender...
      38 45 Melden
    • Wandervogel1 12.01.2018 18:07
      Highlight Ich bin KEIN SRG-Mitarbeiter. Informiere dich doch einmal bei Wikipedia, was die Bedeutung von "Staatlichem Rundfunk" bedeutet, bevor du solche Unterstellungen machst.
      45 27 Melden
    • wasylon 12.01.2018 18:27
      Highlight @rodolofo du bist echt ein Komiker😂 Ich dachte du willst Watson verlassen? Bye bye

      @Wandervogel1 ok demfall ein Operation Libero Online Warrior 3/4 der Einnahmen sind Staatlich. Der Bundesrat befindet über die höhe der Zwangsgebühr. Der Bundesrat stellt 2 SRG Verwaltungsräte.....
      28 24 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 18:58
      Highlight @ Wasylon
      Ich würde Watson verlassen, wenn es vom Rechtsnationalen Staat übernommen würde.
      So weit sind wir aber SRG sei Dank noch nicht!
      Aber wenn es so weit, ist, werden wir das beide daran merken, dass Du dann hier Artikel schreibst und nicht mehr nur kommentierst...
      13 18 Melden
    • Wandervogel1 12.01.2018 19:13
      Highlight Weder noch, nur ein engagierter Bürger, der sich Sorgen um die unabhängigen Medien in der Schweiz macht. Uebrigens, der Plan B, welcher der Gewerbeverband vorgestellt hat, würde tatsächlich zu einem Staatsfernsehen/Radio führen. Marcel Dettling, SVP-Nationalrat SZ stört sich an der Unabhängigkeit der SRG. Obwohl die Initiative Subventionen verbietet, möchte er, dass Bund und Kantone CHF 300 Mio "Fördergelder" der SRG zukommen lassen. Wenn Steuergelder direkt für die Finanzierung von Medien verwendet werden, spricht man von Staatsmedien. Die SVP möchte die unabhängige SRG an die Kandare nehmen.
      15 12 Melden
    • wasylon 12.01.2018 21:16
      Highlight @rodolofo du kannst übrigens auf deinem lieblings Staatssender SRF.ch kommentieren.

      @Vogel Du hast recht die SRG Mitarbeiter kommentieren nur während der Büroöffnungszeiten.

      Also wer ist jetzt verantwortlich für den Plan B. Marcel Dettling oder der Gewerbeverband?

      Unabhängig wäre die SRG erst, wenn sich alle SRG Lovers sich ein Abo lösten. Es dürfte auch ruhig mehr kosten als die derzeitige Billag Zwangsgebühr. So ist die SRG weder dem Bundesrat noch dem Parlament verpflichtet.
      14 16 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 12.01.2018 21:24
      Highlight Wer hat das RTVG geschrieben in dem die SRG begünstigt wird, wenn nicht der Staat?
      Woher hat die SRG ihre Sendekonzession? Etwa nicht von einer Behörde? Was ist denn das BAKOM?
      Waren bis auf den aktuellen und vorherigen alle SRG Generaldirektoren Politiker? Ja? Nein?
      Wer führt Wirtschaftlichkeitsprüfungen bei der SRF durch? Doch nicht etwa eine Behörde?

      Es ginge noch weiter. Was ich sagen will ist, dass die Behauptung die SRG sei ein "Staatssender" zwar polemisch sein mag, aber komplett falsch wie es hier viele glauben machen wollen ist sie nicht.
      15 13 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 12.01.2018 21:44
      Highlight @rodolofo: Einfach so weil du es wohl noch nicht mitbekommen hast. Die Stasi gibts nun schon seit fast 20 Jahren nicht mehr.
      Und weil du das offenbar auch nicht weisst: Stasi gab es in einem sozialistischen Regime in dem auf Befehl von oben alle supersolidarisch miteinander zu sein hatten
      13 6 Melden
    • Sportfan 13.01.2018 01:15
      Highlight @wasylon:
      Der Plan B kommt von:

      Zahlreichen SVP Nationalräten, darunter auch Marcel Dettling, aber auch Altbundesrat Christoph Blocher usw. Alle die sind bei diesem unsäglichen Komitee, welche den Plan B vorgestellt hat.

      Wasylon, sIe sind einfach ein uninformierter Polderi.

      https://www.sgv-usam.ch/fileadmin/user_upload/deutsch/2018/medienkonferenzen/20180109_no-billag-ja/20180109_medmap_mk-no-billag-ja_de.pdf


      Marcel Dettling lässt sich sogar noch auf dem Flyer dieser "Gewerbeverband Plan B Truppe" abbilden. ER hat seine ganze Glaubwürdigkeit verspielt.

      2. Reihe rechts:

      9 2 Melden
    • Sportfan 13.01.2018 01:18
      Highlight @wasylon:

      Sie schreiben:

      "Unabhängig wäre die SRG erst, wenn sich alle SRG Lovers sich ein Abo lösten. Es dürfte auch ruhig mehr kosten als die derzeitige Billag Zwangsgebühr. So ist die SRG weder dem Bundesrat noch dem Parlament verpflichtet."

      Dann wäre die SRG ein weiteres Privat TV, das wir nicht brauchen. Wir brauchen ein TV, das allen Menschen in diesem Land gehört und niemandem sonst. Und das ist so bei der SRG.
      13 6 Melden
    • ujay 13.01.2018 05:22
      Highlight @Wasylon. Soviele Worte, um warme Luft zu verbreiten......herausragend
      komisch 😂😂😂
      10 6 Melden
    • rodolofo 13.01.2018 10:26
      Highlight @ Es ist Nachgerichtet
      Ich weiss, dass die Stasi im DDR-Realsozialismus die BürgerInnen überwachte.
      Wenn Du aber weiter denkst, dann wirst Du vielleicht feststellen, dass dieser Realsozialismus eigentlich ein Staats-Kapitalismus mit Militärdiktatur war, also ein Monopol mit einem einzigen, riesigen Staats-Unternehmen.
      Damit hat der Realsozialismus ungewollt jenes System vorweggenommen das sich aus dem gnadenlosen Wettbewerb im "Haifischbecken" eines unregulierten, ultra-liberalen Kapitalismus entwickelt:
      Der Oligopol- und dann der Monopol-Kapitalismus...
      I just say China, China...
      5 5 Melden
    • wasylon 13.01.2018 11:34
      Highlight @Sportfan
      Gestern hast Du noch geschrieben der Plan B kommt von Kurt W. Zimmermann. Jetzt ist er schon von Blocher und Dettling. Du legst dir die Geschichten so zurecht dass es dir passt🤗

      Ist natürlich klar dass Du lieber weiter Zwangsgebühren abzockst. Bei einem Abo Modell müsste man ja ein hervorragendes Produkt liefern. Etwas was es im leistungsfernen Biotop Leutschenbach bisher nicht gibt.
      5 8 Melden
    • Emperor 14.01.2018 00:32
      Highlight @wasylon kann ich irgendwo auch ein Abo lösen, dass ich nichtmehr IV und Krankenkasse für Leute wie dich bezahlen muss?
      Es schmerzt fast...
      Unternehmen, das von wenigen finanziert wird mit Gewinnabsichten-> unabhängig
      Unternehmen, das von allen fnanziert wird und Verfassungsauftrag hat für alle zu sorgen-> abhängige Propaganda... was kommt als nächstes, das Krankenversicherungen Kommunistische Unterdrückung sind?
      1 2 Melden
    • wasylon 14.01.2018 09:12
      Highlight @ Emperor. Wenn ich keine Ergänzungsleistungen erhalte MUSS ich heute auch schon 451.- bezahlen. Ob ich nun will oder nicht. Da ist euer schmerz wohl nicht so gross.
      2 2 Melden
    • rodolofo 14.01.2018 10:51
      Highlight @ Emperor
      In den USA sagen die Republikaner genau das:
      Krankenkassen seien Kommunistisches Teufelszeug.
      Und die Tea Party Bewegung, das Pendant zu Bigler's No Billag - Club, behauptet, Barak Obama sei kein Amerikaner sondern ein ausländischer Islamist, der die USA zerstören wolle...
      Sie kreieren sich ihre eigene Realität, in der sie sich überlegen fühlen, als Von Gott dem Allmächtigen auserwählt, um in seinem Namen über die Welt zu herrschen...
      Sollen wir DIE tatsächlich herrschen lassen?
      Also ich zitiere dazu für einmal Ueli Maurer (SVP):
      "Kä Luschd!"
      1 3 Melden
    • wasylon 14.01.2018 17:55
      Highlight @ Emperor
      Ihr ja könnt die Billag Zwagsgebühr immer Krankenkasse und IV vergleichen. Hauptsache unsere Cervelat Prominenz kann sich auf kosten aller mit den Zwangsgebühren besaufen und sich selber feiern. Für so was werden Gelder für den Service public missbraucht. Ein schlag in Gesicht aller die finanziell nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

      http://www.20min.ch/people/schweiz/story/Christa-feiert-ihren-Sieg-in-Superstiefeln-25264447
      2 2 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 14.01.2018 18:47
      Highlight Ach rodolofo, da hast du dich jetzt aber schön rausgewindet. Und schon zeigst mit dem Finger eins weiter nach China. Süss :-)
      Du weisst die Schweiz hat ein Freihandelsabkommen mit dieser Monopolkapitalisten-Diktatur?
      Auf welches Thema du wohl jetzt ausweichen wirst? ;)
      2 1 Melden
    • rodolofo 14.01.2018 22:28
      Highlight @ Es ist Nachgerichtet
      Ich sehe darin kein Ausweichen, eher ein Aufweichen.
      1 2 Melden
  • rodolofo 12.01.2018 16:48
    Highlight Ich komme jetzt mal mit den "Rechten und Pflichten":
    Wir haben das auf dieser Welt einmalige Privileg, weitgehende Mitsprache-Möglichkeiten in einer DIREKTEN DEMOKRATIE zu geniessen!
    Dieses spezielle Recht bedeutet aber auf der anderen Seite auch Pflichten:
    - Wir haben als StimmbürgerInnen die Pflicht, uns möglichst gut zu informieren, bevor wir abstimmen, und es liegt in unserer Verantwortung, uns dafür weiter zu bilden und uns eine Medien-Kompetenz zu erarbeiten.
    - Und wir haben die Pflicht, unabhängige, Öffentlich-Rechtliche Medien zu finanzieren, die diesen Prozess unterstützen.
    37 29 Melden
  • redeye70 12.01.2018 16:36
    Highlight Dafür liebe ich Watson! Ein Artikel fern vom Einfluss politischer Ausrichtungen. Analytisch, sachlich und mit jedem Wort zielgenau ins Schwarze treffend! Gratuliere auch dem Autor. Ich selber werde die Initiative ablehnen aber erwarte, dass auch bei einem Nein die längst fälligen Reformen stattfinden und der Apparat verschlankt wird. Auch muss die Konkurrenzierung privater Anstalten ein Ende haben, siehe TPC zum Beispiel. Dafür aber soll die SRG Information und Bildung in gleich neutraler Weise fördern, wie Watson dies mit diesem Artikel exemplarisch vorgibt.
    31 18 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 17:33
      Highlight Hat Dir Blunschi etwas bezahlt, dass Du ihn dermassen über den Keks lobst?
      Das wäre übrigens O.K.!
      Er wäre dann ein Kunde von Dir und würde für eine ihm gefallende Meinung bezahlen, ganz ähnlich, wie wir auch beim Pay-TV bezahlen für Sendungen, die uns gefallen.
      10 31 Melden
    • Peter 12.01.2018 17:59
      Highlight @rodolofo Bringst du da nicht etwas durcheinander? Beim Pay-TV bezahlen die User das Medium für die Inhalte, nicht umgekehrt. Die "Kunden" sind bei uns die Leser, nicht umgekehrt.
      22 7 Melden
    • redeye70 12.01.2018 18:03
      Highlight Stell dir mal vor. Es gibt Menschen die können sich eine eigene Meinung bilden in dem sie sich über mehrere Kanäle informieren. Frei von ideologischen Überzeugungen und verengten Sichtweisen. Deine Art und Weise meine Meinung ins Lächerliche zu ziehen zeugt nicht gerade von Weitsichtigkeit und schon gar nicht von einer gepflegten Debatte. Aber das kenne ich schon von den rechtsnationalen Leser auf 20 Minuten. Der Umgangston verludert eben auch teilweise auf watson.
      9 13 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 18:04
      Highlight @ Peter
      Ja natürlich!
      War ja auch mehr eine provokative Frage, die gleichzeitig zum Nachdenken anregen sollte.
      Ich gehe schon nicht davon aus, dass Du Fan-Trolle für Dich finanzierst.
      7 17 Melden
    • Daniel Münger 13.01.2018 20:15
      Highlight Klar kann ich mir eine eigene Meinung bilden. Aber ich will den linken Aspekt nicht durch Zwang finanzieren.
      1 4 Melden
  • Warumdennnicht? 12.01.2018 15:49
    Highlight Ich finde, dass die No-Billag Abstimmung ein gutes Beispiel, dafür ist, dass die direkte Demokratie auch seine Tücken hat. Ich meine, sogar die SVP hält sich zurück bei dieser Abstimmung, die für sie Vorteile bringen könnte. Das bedeutet für mich, dass die, die sich fest mit Initiativen befassen, diese Initiative nie und nimmer annehmen würden.
    25 22 Melden
    • Ökonometriker 12.01.2018 17:08
      Highlight Warum ihre Tücken? Das Volk kann eben bestimmen wofür es Geld ausgeben möchte und was es will. Gerade das Volk weiss am besten selber womit es sich unterhalten möchte.
      18 21 Melden
    • redeye70 12.01.2018 18:20
      Highlight Hat die direkte Demokratie nur dann seine Tücken wenn das Ergebnis nicht deiner eigenen Meinung entspricht? Die Mehrheit kann sich irren, keine Frage. Doch gerade mit unserem Modell haben wir die Möglichkeit Fehler auch wieder auszubügeln. Jeder von uns trifft doch auch mal eine falsche Entscheidung, lernt daraus und handelt beim nächsten Mal anders. Wir sollten wegen den hinlänglich bekannten Mängel nicht gleich das ganze Modell der direkten Demokratie in Frage stellen.
      17 6 Melden
    • Sportfan 13.01.2018 01:24
      Highlight @Warumdennnicht?:

      Finden sie, die SVP hält sich zurück? Waren es nicht die SVPler, die mit einem völlig unbrauchbaren und unüberlegten Gegenvorschlag im Parlament kamen. Dieser Gegenvorschlag (Ohne irgendwelche Zahlenbasis) vergiftet die Diskussion zusätzlich. Und jetzt machen sie mit dem "Plan B" vom Gewerbeverband auch gemeinsame Sache.

      Rund 20 SVP Nationalräte und Altbundesrat Blocher und Medien Politikerin Natalie Rickli sind in diesem Komitee, die diesen Plan B vorgestellt haben.

      Viel offensiver kann man also kaum mehr sein.

      7 5 Melden
  • mein Lieber 12.01.2018 15:48
    Highlight Dieser sehr differenzierte Bericht trifft es haargenau auf den Punkt. Man hat es leider verschlafen gemässigte, nötige Veränderungen einzuleiten und das Volk ernstzunehmen. Nun wird sich entscheiden ob sich weiterhin nichts ändert oder die Initiative angenommen wird damit die schon lange notwendigen Chancen für eine Veränderung wahrgenommen werden. Danke Herr Blunschi!
    34 26 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 17:35
      Highlight Ach hör mir doch auf mit DEM Volk!
      Ich gehöre auch zum Volk und ich bin der gegenteiligen Ansucht!
      21 17 Melden
    • Sportfan 12.01.2018 17:36
      Highlight Eine Veränderung die uns - der Gewerbeverband hat es uns vorgerechnet:

      - mehr als heute kostet
      - mehr Werbung bringt
      - Die SRG definitiv zum Staatssender macht
      - Mit Online und Radio Werbung den Rest plattwalzen

      usw.

      Also der vielzitierte Resetknopf mit NoBillag gibt es nicht und wäre ein Debakel!
      25 17 Melden
    • mein Lieber 12.01.2018 18:10
      Highlight Rodolofo, bitte mitdenken, mit dem Volk ist die Mehrheit der Abstimmung RTVG von 2015 gemeint.
      16 5 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 18:15
      Highlight Ja und waseliwas wollte denn diese Mehrheit?
      Die RTVG wurde meines Wissens (wen auch knapp) ANGENOMMEN!
      13 9 Melden
    • mein Lieber 12.01.2018 18:49
      Highlight Eben! 🙄 deshalb der Begriff Volk. Der Wortteil Demo von Demokratie bedeutet im übertragenen Sinn übrigens das Volk. 2015 wollte das Volk Änderungen, die gab und gibt es nicht. Irgendwie klar dass wir nun wieder abstimmen dürfen. Bei einem Nein oder einem Ja das nicht umgesetzt wird folgt dann Ende 2019 wieder eine Abstimmung.
      12 4 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 21:33
      Highlight Nein, das ist Chabis!
      DAS Volk wollte keine Änderungen.
      Eine Minderheit innerhalb des Stimmvolks hätte gerne etwas Anderes gehabt, wurde aber von einer Mehrheit (knapp) überstimmt.
      6 11 Melden
  • Toni K. 12.01.2018 15:11
    Highlight "Heilige Kühe" sind mager (siehe Indien) - da gibt es nichts abzuspecken, sonst sterben sie! - Aber im Ernst: 1. Admeira richtet sich nicht gegen die Schweizer Verleger, sondern gegen Werbevermittler im Ausland wie "Goldbach". 2. Die zur Fusion vorgeschlagenen, musiklastigen SRG-Radioprogramme sind sehr kostengünstig produziert - da würde wenig eingespart. 3. Dasselbe gilt für TV SRF2 - ausser dem Sport. Aufwändige Sportübertragungen (Lauberhorn z.B.) sind in der Schweiz aber nur über Gebühren zu finanzieren. Kurz: Die Idee "SRG reformieren" enthält nicht nur, aber doch vorwiegend warme Luft.
    39 25 Melden
    • redeye70 12.01.2018 16:41
      Highlight Du hast den Artikel nicht verstanden. Die Einsparungen sollen eben nicht alleine bei den Inhalten erfolgen. Da ist das Potenzial tatsächlich gering. Es geht um den ganzen aufgeblähten Apparat seit man einen auf BBC machen wollte. Das ging übrigens so weit, dass man sogar deren Logos faktisch kopierte.
      20 18 Melden
    • wasylon 12.01.2018 16:44
      Highlight @Toni SRG Online Warrior

      1 Die SRG greift eine gut funktionierende, von KMU geprägte Branche frontal an. Dass dies unter Einbezug unserer Gebührengelder erfolgt, ist besonders stossend.
      Admeira ist nicht nur eine Kampfansage an andere Medienhäuser und -vermarkter wie Tamedia mit Goldbach Media. Admeira ist auch eine Kampfansage an Mediaagenturen.

      Goldbach, die neu tamedia gehört, ist eine Schweizer Firma die unter anderen auch Werbefenster ausländischer Fernsehsender vermittelt. Kleiner aber feiner unterschied.
      19 28 Melden
    • wasylon 12.01.2018 17:03
      Highlight @Toni SRG Online Warrior


      2&3"musiklastigen SRG-Radioprogramme sind sehr kostengünstig produziert - da würde wenig eingespart."

      Da möchte ich einmal konkrete zahlen hören.
      Aber eben SRG und Transparenz ist so eine Sache.

      swissinfo ist auch so eine Geldvernichtungsmaschine. Nachdem schon jede Landesspache ein Newsportal hat, leistet sich die SRG ein weiteres in sage und schreibe 10 Sprachen.
      19 24 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 17:41
      Highlight @ wasylon
      Vielleicht hast Du das noch nicht mitbekommen:
      Seit der Trickreichen Lügen-Kampagne von Bigler und seinem Gewerbe-Verband, unter dem Motto "No Billag JA für eine starke SRG, die endlich von der Gebühren-Last befreit wird!"
      haben die Begriffe "Gewerbe" und "KMU" an Glanz verloren und bereits etwas zu stinken begonnen...
      20 18 Melden
    • wasylon 12.01.2018 18:33
      Highlight @rodolofo dich hat niemand gefragt. Ist natürlich klar dass du alles Privatwirtschaftliches hasst. Dein Freund Gaddafi hatte ja auch nur eine staatliche Rundfunkanstalt.
      17 17 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 20:08
      Highlight @ wasylon
      Muss ich auf so eine doofe Bemerkung antworten?
      Eigentlich nicht.
      Dann lass ich's.
      10 8 Melden
    • wasylon 12.01.2018 21:23
      Highlight @rodolofo
      😀Natürlich.

      Wie sagte dein alter Freund:
      5 9 Melden
    • rodolofo 13.01.2018 10:37
      Highlight Wenn Du mit Ghadaffi Viktor Giacobbo mit einer seiner Lieblings-Figuren meinst, dann bin ich dabei!
      Uäll ächuä chäll ächuä!
      4 1 Melden
    • wasylon 13.01.2018 11:10
      Highlight Warum jetzt so distanziert? Du und Jean waren steht's Fanboys von eurem Bruder Oberst.
      1 5 Melden
    • rodolofo 13.01.2018 11:30
      Highlight @ wasylon
      Jean und ich waren nie Fans von Ghadaffi!
      Aber wir versuchen trotzdem, ihn im Zusammenhang mit seinen Umweltbedingungen als menschliches Lebewesen und Phänomen zu begreifen, so wie ich hier auf Watson auch versuche, Dich als menschliches Lebewesen und Phänomen zu begreifen, was mir natürlich nie wirklich gelingen wird...
      4 1 Melden
    • wasylon 13.01.2018 11:37
      Highlight @rodolofo
      Doch doch Du brauchst es nicht abzustreiten.

      Tja vielleicht drückt dir der Aluhut zu fest gegen den Kopf?
      1 5 Melden
    • Emperor 14.01.2018 00:40
      Highlight @wasylon swissinfo gibts, weil die Welt aus mehr als nur der Schweiz besteht, das ist imfall wirklich so und nicht nur eine Legende, du solltest es wvtl mal selbst ausprobieren ;)
      1 0 Melden
    • wasylon 14.01.2018 09:32
      Highlight @Emperor so so, was Informationen sind da auf swi die es nicht auf srf.ch zufinden sind.

      Ist natürlich sehr wichtig das solche Artikel wie "Was könnte Trump am WEF gefallen" auch in Arabisch übersetzt werden.

      Oder "Kryprowährungen führen zu neuem Goldrausch im Alpendorf" wird in Russland wohl DAS Tagesgespräch sein🤣

      0 1 Melden
  • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 12.01.2018 15:00
    Highlight SRG entschlacken: Ja, gerne.
    Und am liebsten grad einkommensabhängig besteuern.

    SRG abschaffen: Sicher nicht!

    Ein demokratischer, fortschrittlicher Staat hat in meinen Augen die Aufgabe, die Bevölkerung möglichst neutral und ausgewogen zu informieren. Und dies möglichst auf allen Kanälen (TV / Radio / Internet).

    NEIN zur Mogelpackung Nobillag!
    48 29 Melden
    • Bijouxly 12.01.2018 16:43
      Highlight Einkommensabhängig besteuern? Sicher nicht! Wer mehr nutzt, soll mehr zahlen. Wenn sie in den Supermarkt gehen, zahlen sie ja auch nicht für etwas, das sie gar nicht kaufen.
      22 16 Melden
    • Toni K. 12.01.2018 17:17
      Highlight Der elektronische Medienmarkt ist eben kein Supermarkt, sondern ein Fixkostengeschäft. Bitte etwas Medienökonomie zur Kenntnis nehmen, dann merkst auch du: Es gibt Güter, die entweder ausserhalb des reinen "Marktes" zur Verfügung gestellt werden - oder gar nicht. Qualitätsvolle elektronische Medien gehören dazu - speziell in einem kleinen Land, wo Werbeeinnahmen einfach nicht ausreichen für ein gutes (und halt teures) Angebot.
      14 15 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 17:48
      Highlight @ Bijouxly
      Na da haben wir's ja schon:
      Gebühren sind schlecht, aber Steuergelder sind erst recht "des Teufels"!
      Genau eine solche Staatliche Subvention hält nun aber der Kampagnen-Leiter der No Billag - Initiative Bigler (FDP) für möglich in seinem mysteriösen "Plan B"!
      Wo liegt der Pferdefuss, wenn ein "Voll-Privatisierer", wie Bigler einer ist, für Staatliche Subventionen eintritt?
      Hier könnte der Rechtsbürgerliche Staat bestimmen, was unterstützt wird und was nicht, ähnlich wie ein schwer reicher Privat-Kunde!
      Eh voila: Das Gute, weil Rechtsbürgerliche, Staatsfernsehen...
      14 15 Melden
  • einmalquer 12.01.2018 14:41
    Highlight Es ist schwierig von Problemen der SRG zu reden.

    In der Deutschschweiz haben sie trotz extremer Konkurrenz einen Marktanteil von 30% - den Zuschauern scheint das Angebot also zu gefallen.

    Wie hoch die Beachtung der Online-Inhalte der SRG ist (die nicht eigene Sendungen betreffen), bzw. wie hoch die Online-Beachtung anderer Medien ist, müsst man mal untersuchen. Eine entsprechende Statistik habe ich nicht gefunden.

    Erst dann könnte man beurteilen, ob in diesem Segment die SRG den Konkurrenten den Schneid abkauft. Oder ob es blosse Behauptung ist.
    24 13 Melden
  • Felsberg 12.01.2018 14:40
    Highlight 22 CH-Journalisten sind am WEF akkreditiert, 9 - also fast die Hälfte - vom SRF. Liebes SRF, ist das wirklich nötig? - Ich bin ja eigentlich gegen No-Billag.
    Skiferien auf Staatskosten???
    37 33 Melden
    • Wandervogel1 12.01.2018 17:29
      Highlight Woher stammt diese Zahl? Wird hier nicht wieder SRF mit SRG verwechselt?
      13 13 Melden
  • BeWi 12.01.2018 14:18
    Highlight Auf die Gefahr hin, dass dieser Fakt schon mal geschrieben wurde: Ich höre immer wieder, dass wir mit Steuern ja auch gewisse Dinge bezahlen, die wir nicht wollen. Das stimmt, aber die Steuern werden über Demokratische Strukturen, in denen jeweils die Bevölkerung mittels gewählten Volksvertretern vertreten sind, verteilt. Somit haben wir indirektes Mitsprache-Recht beim verrauchen der Steuergelder. Bei der SRG ist das m.E. nicht der Fall. Man erhebt eine Zwangsgebühr und bekommt etwas, was nicht von Staates wegen beeinflussbar ist. Man korrigiere mich, wenn ich falsch liege.
    25 20 Melden
    • Troxi 12.01.2018 15:24
      Highlight Eure Aussage ist nicht korrekt. Der Staat hat Einfluss bei der SRG, aber ein Staatssender ist es deswegen noch lange nicht. Weil, der Verwaltungsrat nicht vom Bund gestellte in der Mehrheit sind und das andere Einflussmittel ist der Programmauftrag.
      15 18 Melden
    • Herbert Anneler 12.01.2018 15:39
      Highlight Mit jedem Hamburger, den Sie verdrücken, bezahlen Sie auch einen Prozentsatz an Werbe- und Marketing-Aufwand des Produkts. Vielleicht finanzieren Sie mit Ihrem Hamburger Werbung auf Breitbart oder Al Jazeera... Die Empfangsgebühren für den Service public gehen hingegen in die Produktion von Sendungen bei uns - und Sie haben die Wahl in einem riesigen Angebot, das Sie wie 95% aller BürgerInnen nützen können - zu einem schon fast obszön günstigen Preis: Info, Kultur, Politik, Unterhaltung, Sport, Musik, Online... Und alles beruht auf Verfassung und Mediengesetz: völlig demokratisch legitimiert!!
      20 15 Melden
    • Sportfan 12.01.2018 17:41
      Highlight @BeWi:
      Genau deshalb ist die SRG ein Verein, dass sie mitbestimmen können, wenn sie wollen und Mitglied werden.

      Und ja, es darf keine Steuer werden, weil wir genau dann einen Staatssender hätten und die Politik "Strafmassnahmen" machen kann.
      10 9 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 17:51
      Highlight Das wäre dann eben das Staatsfernsehen, das wir nicht wollen!
      6 12 Melden
    • Emperor 14.01.2018 00:45
      Highlight Wie wir an der NoBillag sehen können wir alles bestimmen, was wir wollen sollte es noch so dumm sein. Die spezielle Aufstellung der SRG mittels Gebühren hat den ganz einfach Sinn sie möglichst frei von direktem Einfluss unserer Politiker zu halten, denn die wollen am liebsten ihre meinung auf den Kanälen sehen und nicht unabhängige Medien.
      3 0 Melden
    • rodolofo 14.01.2018 11:06
      Highlight @ Emperor
      Darum ist ja Bieler in seinem hinterlistigen "Plan B" scheinbar überraschend für Staatliche Subventionen für eine "SRG ohne Zwangs-Gebühren"!
      Mal abgesehen davon, dass nur eine Minderheit von Egoisten diese Gebühren wirklich als Zwang empfinden, würden solche Subventionen genau jene schwerfällige Verteilung-Bürokratie mit sich bringen, die wir bereits aus der Landwirtschaft kennen, und wie sie diese "Verfechter eines Schlanken Staats" sonst immer (auch zu recht) kritisieren!
      Jedenfalls stinkt bei dieser "No Billag" - Sache alles sehr faul und Meilenweit gegen den Wind...
      1 1 Melden
  • Halimasch 12.01.2018 14:09
    Highlight Die SRG wird zum Sündenbock gemacht. Ursache für die Schwierigkeiten der privaten Medien ist nicht die SRG sondern sind allgemeine Zustände und Entwicklungen:
    1. Beim Fernsehen sind die grössten Konkurrenten um Einschaltquoten die deutschen Privatsender. Ähnlich bei der Werbung, dank Werbefenster.
    2. Die grösste Konkurrenz ist ohnehin das Internet.
    3. Solange es Inhalte irgendwo kostenlos gibt (wie z.B. auf Watson), sind Bezahlschranken im Internet wenig erfolgreich.
    4. Gäbe es weniger SRG Radiosender würden mehr Konzessionen an private vergeben, was wiederum weniger Werbeeinnahmen bedeutet.
    23 12 Melden
  • Dominik Treier (1) 12.01.2018 14:09
    Highlight Dieser Komentar geht leider Irrigerweise davon aus, dass es gut sei, wenn Private mehr Spielraum haben... Dies wird sicher nicht ein reichhaltiges Angebot fördern sondern nur zu einer Medienlandschaft führen in der 1. Wer Geld hat bestimmt was war ist und 2. Die Privatmedien danach vieles nicht mehr anbieten... Ausser Trash-TV, zum doppelten Preis versteht sich, denn das macht die Aktionäre glücklich... Ich finde es gibt einen Einfachen Weg die SRG zu reformieren. Treibt ihnen die Quotenjagd damit aus, dass Quoten nichts mehr bringen und verbietet Werbung bei den Öffentlich rechtlichen!
    19 13 Melden
  • Platon 12.01.2018 13:59
    Highlight Dieses SRG-Bashing hat weder Hand noch Fuss. Es ist das immer gleiche plumpe Argument: Was der Staat macht, muss ja aufgeblasen sein! Ohne dass irgendjemand weiss, wie die Arbeit wirklich aussieht. Ich bin schon ein wenig enttäuscht, dass nun auch noch Blunschi in diese Kerbe haut, der doch sonst eher differenziert argumentiert. Wo sollen denn die Hockeyfans zu ihren News kommen, wenn sie kein UPC haben?
    Und nun an all jene, die ständig den 200.- Gegenvorschlag huldigen. Das ist reinster Populismus und wird nichts zur Effizienz beitragen, nur einen Kahlschlag auf die Qualität geben.
    26 29 Melden
    • TheMan 13.01.2018 04:44
      Highlight Naja bei UPC werden ganze Match gezeigt. Wie oft hattest du dies bei SRF? Die Playoffs Final vielleicht. Du kannst jede Runde Komplett anschauen Frei auf dem ersten UPC Sportsender. Soweit ich weiss wird 1Match pro Runde Gratis und Live gebracht. Die anderen danach als anhängsel. Wieviele hat SAG bzw SRF pro Runde Live gebracht? 0. Die Fans aber wollte mindestens pro Runde 1Match. SRF hat nicht auf die Fans gehört. Swisscom und Teleclub ist der gleiche Mist. 0Live für alle. UPC 1Live pro Runde der rest als Dessert.
      2 4 Melden
    • Sportfan 13.01.2018 08:43
      Highlight @TheMan:
      SRG zeigt pro Playoff Runde ein Livespiel (gibt im besten Fall 21), plus WM und Olympis und 11 Spiele Spengler Cup. Einfach dass wir bei den Fakten bleiben!

      Und sie haben den Text schon gelesen? Blunschi fordert gerade, dass die SRG nicht so viel macht.

      Wie immer in dieser ganzen Diskussion, einige wollen das, die anderen genau das Gegenteil und beide behaupten die SRG würde sich nicht bewegen!
      4 3 Melden
  • ostpol76 12.01.2018 13:38
    Highlight "Schon nach dem hauchdünnen Ja zum RTVG vor zweieinhalb Jahren hat man eine Chance verpasst. Statt das Warnsignal ernst zu nehmen, hat die SRG mit der Werbeallianz Admeira eine neue Kampfzone mit den privaten Verlegern eröffnet."

    Und genau dies ist der Grund, dass ich mich noch nicht entschieden habe wie ich stimmen werde.
    Weil ich mir ziemlich sicher bin, dass auch bei einer knappen Ablehnung wieder nichts passieren wird.

    Wie lange sollen wir noch zuschauen und auf Reformen warten?

    Ich werde bei der SRG das Gefühl nicht los, es hilft nur das Motto: Wer nicht hören will muss fühlen!
    48 21 Melden
    • matcha 12.01.2018 13:57
      Highlight Die mitte und die linke sind mit der srg zufrieden. Der letzte drittel, die rechte selbstverständlich nicht, wie fast immer, wenn es nicht um eigene interessant geht, was wollen wir mehr herr blunschi? Der vergleich mit der armee ist einfach blöd, das wissen sie sicher selber auch. Aber bringt den effekt und schöni bildli.
      13 26 Melden
    • dan2016 12.01.2018 14:45
      Highlight ich muss ab Deinem Posting ein bisschen schmunzeln, also, wir sind uns alle einig, dass sich die SRG verändern muss. Admeira ist nicht eine Kampfzone, sondern die Möglichkeit, die (von den Gegnern) unbestrittenen 25% der Einnahmen zu möglicherweise zu sichern. Und die Konkurrenten sind hier halt eher Google und Apple als die Falkenstrasse....
      Zusammen mit Blunschy bist Du vermutlich auch der Meinung, dass sich die SRG zukunftsfit macht indem Sie die Sendepausen und Schwarzweiss wieder einführt.
      9 13 Melden
    • Snowy 12.01.2018 14:57
      Highlight Habe bezüglich der Werbeplattform Admeira ähnlich gedacht wie Du - bis ich diesen Artikel gelesen habe: https://www.infosperber.ch/Medien/SRG-No-Billag-Tamedia-AZ1
      13 9 Melden
    • Troxi 12.01.2018 15:29
      Highlight Richtig Snowy, Tamedia hat Goldbach, der frühere Arbeitgeber von SVP-Rickli geschluckt. Als Gegenmassnahme begeht die Tamedia in der Westschweiz einen Kahlschlag.
      13 4 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 17:57
      Highlight Ach komm, ostpol, mir kannst Du nichts vormachen!
      Du hast doch schon längst entschieden, Ja zu stimmen und gaukelst uns hier etwas vor.
      Steh doch dazu, dass Du aus dem gemeinsamen, Eidgenössischen Projekt "4. Gewalt in der Direkten Demokratie" aussteigen willst, weil Dir diese Demokratie nichts bedeutet!
      Ihr wollt Autoritäre Strukturen und werdet sie vielleicht bald bekommen.
      Dann aber bitte keine falsche Wehleidigkeit mehr, wie jetzt!
      7 12 Melden
  • Mate 12.01.2018 13:34
    Highlight Ich hoffe die Initiative wird abgelehnt. Was ich aber noch mehr hoffe ist, dass sich danach etwas bei der SRF tut. Man soll die Sorgen der Bevölkerung ernstnehmen, sonst kommt bald wieder eine Initiative und dann wird sie angenommen.
    21 14 Melden
  • pedrinho 12.01.2018 13:20
    Highlight gut durchgedachte analyse.

    Ich gehe nicht von der annahme aus, dass bei einer bestaetigung der SRG ein grosses umdenken stattfinden wird. Zu arrogant hat sich diese organisation in all den jahren verhalten. Mein grund zum ja, abschaffen

    Andererseits sehe ich eine grosse chance fuer die privaten und auch eine allfaellige nachfolge SRG. News und unterhaltung ist ein geschaeft, "gewinnen" wird jener der das beste angebot an die kunden bringt.

    Meine tageszeitungen wechseln immer mal wieder, ich bezahle auch fuer die information, doch ich will selber auswaehlen vom wem ich "beeinflusst" werde.
    27 18 Melden
    • pedrinho 12.01.2018 15:30
      Highlight Aufgabe des staates ist die grundversorgung der und fuer den buerger.

      z.b: Infrastruktur, strasse, oef. verkehr, energie, bildung, soziale dienste , gesundheit auch information usw.

      In verschiedensten bereichen klappt die aufteilung staat/privat schon ganz gut und zuverlaessig, wieso nicht auch bei den medien.

      Unterhaltung der buerger gehoert nun IMHO wirklich nicht zu einer kernaufgabe des staates.

      Staatsmonopole wie die SRG in direkter konkurenz zu privaten initiativen sollten/muessten auf jeden fall vermieden werden.
      10 12 Melden
    • Sportfan 13.01.2018 01:38
      Highlight @pedrinho:

      Falsch - "News" sind in der Schweiz kein Geschäft. Sagen alle, die sich in der Materie auskennen.

      Unterhaltung ... hmmm. Warum haben denn die Privaten in der Schweiz kaum gute Unterhaltung auf die Reihe bekommen? ZB. Keine Miss Schweiz Wahl machen können? Sportlergalas aus der Region, eigene Serien ... nichts.

      Auch Unterhaltung rechnet sich in der Schweiz nicht. Oder welche Unterhaltung meinen sie?

      Es gewinnt keiner, weil es niemand macht, so wie es bis heute niemand gemacht hat. Die Unterhaltungstüre steht seit Jahren weit offen, aber es tut es niemand.
      5 1 Melden
  • Emperor 12.01.2018 13:13
    Highlight Wie wäre es, wenn man die heilige Kuh des freien Markets mal angehen würde?

    Die gute Versorgung der schweizer Bürger mit Service Public sollte viel wichtiger sein als die privaten Gewinne einiger weniger. Der Kuchen sollte beim Service Public liegen und die Sonderleistungen sollen die Privaten machen (wie bei Krankenversicherung etc.)
    Schweizer Massensport, Nachrichten etc. sollten frei verfügbar sein egal ob Radio, TV oder Internet.

    Auch schade, das heute jeder Arbeitgeber mit fairem Lohn und Arbeitsbedingungen als zu teuer bezeicchnet wird. Ist nurnoch Ausbeutung zeitgemäss?
    25 15 Melden
    • Haiderfroh 12.01.2018 14:14
      Highlight Mache ein Ausstauschjahr in Nordkorea. Dort sind Deine Wünsche Realität.
      13 27 Melden
    • Emperor 12.01.2018 16:13
      Highlight Dort gibt es also faire Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen... interessant... aber wies aussieht will jeder wo anders hin...
      11 4 Melden
  • Empy 12.01.2018 13:04
    Highlight Ein wirklich toller Artikel! Nach der Abstimmung wünsche ich mir übrigens eine #NoSteuern-Initiative mit dem gleichen Ziel: knapp ablehnen aber aufgeblasene Administrations-Maschinerie abbauen.
    13 24 Melden
  • klugundweise 12.01.2018 12:51
    Highlight Es geht in der Abstimmung um die angestrebte Vormachtstellung der rechten Elite. Sie sucht nicht den freien Markt sondern eine Monoplstellung der Medien als Prpagandamittel der obersten 10‘000.
    26 42 Melden
  • Nikolai G. 12.01.2018 12:42
    Highlight Sehr guter Artikel. Danke. Genau so denke ich auch. Ich finde es einfach schade, dass man nur so radikal Abstimmen kann. Für eine Gebührenreduktion hätte ich sofort ja gestimmt. Die No Billag ist mir leider wiederum zu radikal. Ich verstehe nicht wieso wir immer noch so radikale Abstimmungen machen müssen. Kann nicht mehr die Gemeinsamkeit gesucht werden.
    36 8 Melden
    • ostpol76 12.01.2018 13:30
      Highlight "Ich finde es einfach schade, dass man nur so radikal Abstimmen kann."

      Das Parlament hat ja den Gegenvorschlag abgelehnt.
      Wahrscheinlich als trotz weil er von der SVP kam.
      29 17 Melden
    • kularing 12.01.2018 13:31
      Highlight Das Parlament hat den Gegenvorschlag der SVP abgelehnt, die Abgaben auf 200 Stutz zu beschränken.
      Genau aus diesem Grund. Weil (zu) viele gemässigte SRG Kritiker JA gestimmt hätten.
      23 11 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 16:39
      Highlight Ich glaube, es wäre an der Zeit, wenn die Grünen eine Initiative zur Abschaffung des motorisierten Verkehrs starten und dann vom Parlament als entgegenkommenden Kompromiss einen Gegenvorschlag mit der Halbierung des motorisierten Verkehrs erwarten würden.
      14 11 Melden
    • redeye70 12.01.2018 19:06
      Highlight @rodolofo
      Es steht den Grünen frei eine Initiative gemäss deinem Beispiel zu machen. Ich bin mir sicher, dass Parlament würde solch einen Deal genauso ablehnen, wie eben den Gegenvorschlag der SVP bei den Billaggebühren. Käme es zur Abstimmung wäre im Autoland Schweiz eine Klatsche aber gewiss.
      3 2 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 21:41
      Highlight @ redeye
      Die Grünen werden sicher nicht so blöd sein, eine solche Initiative "No Traffic" zu lancieren!
      Ich wollte Dir anhand dieses Beispiels nur demonstrieren, dass Schweizerische Kompromiss-Findung nicht heisst, sich mit Abschaffungs-Extremisten bei einer halben Abschaffung ungefähr in der Mitte zu treffen!
      Halb tot ist sogar als schlechter einzuschätzen, als ganz tot!
      Darum gibt es ja heutzutage auch die Sterbehilfe EXIT...
      Und genau darum hat das Parlament zu dieser SRG-Abschaffungsd-Initiative auch keinen Gegenvorschlag ausgearbeitet, bzw. der Gegenvorschlag heisst: LEBEN!
      6 6 Melden
  • Fabio74 12.01.2018 12:41
    Highlight Bisschen sehr simpel geschrieben. Einseitige Schuld- und Verantwortungszuweisung wie aus dem SVP-Lehrbuch.
    Die SRG ist das Resultat der Schweizer Politik, was die Damen und Herren zu Bern entscgieden haben und das Volk mit dem RTVG abgesegnet hat. Nicht mehr und nicht weniger.
    Diese Initative ist der Kahlschlag und keine Diskussionsgrundlage und daher abzulehnen.
    Wie jede radikale Initiative abgelehnt gehört
    32 35 Melden
    • redeye70 12.01.2018 19:18
      Highlight Für manche ist ein Grundeinkommen oder der Atomausstieg ebenfalls radikal. Trotzdem haben wir, wie es sich einem demokratischen Staat gebührt, eine Debatte geführt und sogar darüber abgestimmt. Warum soll nun die No-Billaginitiative grundsätzlich abgelehnt werden ohne jegliche Diskussion darüber? Ich unterstütze diese Initiative auch nicht aber dennoch entstand sie nach demokratischen Regeln weil 100‘000 mündige Bürger die Initiative als relevant betrachteten. Deine Denkweise hat autoritäre Ansätze.
      9 1 Melden
  • werner weber 12.01.2018 12:40
    Highlight Wenn die SVP die 200.- Imitiative lanciert, muss die soziale Mehrheit die Finanzierung durch die Bundessteuern realisieren. Von wegen Unabhängigkeit, es tut den Jurnis der SRG gut, sich auch wie Spitäler und Schulen gegen Kürzungen zu wehren. Aber jetzt zuerst einmal #NaNoNonNeinzuNoBillag.
    13 19 Melden
  • äti 12.01.2018 12:39
    Highlight Mitte-Links? Ich dachte, alle über 20.
    16 11 Melden
  • davej 12.01.2018 12:39
    Highlight Wisst ihr noch im Jahr 2015? Als das Volk, ja sagte, zur RTVG Initiative? Damit wurde beschlossen, dass alle Unternehmen (ab 500.000 Umsatz) Gebühren zahlen müssen. Somit, wird mit einem JA zu No-Billag, das Volk hintergangen. Wieso schreibt niemand darüber. Es geht nur um die Unternehmen. Wir arbeiten lieber, anstatt zu denken. Es hat ja uch noch niemand begriffen, dass die FDP und SVP, sich immer nur für die Wirtschaftlichen Interessen der Unternehmen einsetzten. Der Kampf gegen den Staat geht weiter. AHV und Pensionskassen sind bald abgeschafft, wie in der Total Privatisierten USA
    14 26 Melden
    • Haiderfroh 12.01.2018 14:23
      Highlight Es wird das Volk zu der No-Billag-Initiative JA sagen. Damit wird das Volk einfach seine Meinung geändert haben, aber nicht absurderweise sich selbst hintergangen.
      12 14 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 14:37
      Highlight Dann sag aber auch noch, dass Multinationale Konzerne im Gegensatz zum "Kleinen Gebührenzahler in der kleinen Wohnstube", für die Bigler und seine "Manne und Fraue vom Fouch" so uneigennützig zu kämpfen vorgeben, sehr viel bezahlen müssen, als die "Kleinen Haushalte" und KMU's!
      Oon, arme, arme Multis und Gross-Unternehmen!
      Haben so viel Geld auf die Bahamas verschoben und so viele Steuer-Schlupflöcher und Buchhalter-Tricks zur Bilanz-Optimierung zur Verfügung und müssen trotzdem noch Billag-Gebühren bezahlen!
      So eine Schweinerei aber auch! ;) ... :(
      16 11 Melden
    • Haiderfroh 12.01.2018 14:58
      Highlight @rodolofo
      Ja, ja, die Gastfreundschaft der Linken: der andere soll zahlen.
      14 12 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 15:10
      Highlight @ Haiderfroh
      Nicht der Andere, der Reiche sohl zahlen, denn schliesslich hat er seinen Reichtum auch unrechtmässig erworben, indem er Andere über den Tisch gezogen hat! ;)
      Das ist natürlich extrem zugespitzt gesagt.
      Aber das demokratische Prinzip lautet: Ein Mensch - Eine Stimme.
      Das Aktiengesellschafts-Prinzip lautet: Je mehr Anteilscheine, desto mehr Stimmen.
      Irgendwo zwischen diesen polaren Gegensätzen bewegt sich die SRG mit ihrem Genossenschafts-Prinzip: EinE GebührenzahlerIn - Eine Stimme!
      Zwischen der Demokratie und der Macht des Geldes, den KundInnen als KönigInnen...
      9 13 Melden
  • rodolofo 12.01.2018 12:27
    Highlight Eifersüchtig auf die SRG?
    Die sind halt gut, auch wenn sie nicht von Milliardären gesponsert werden!
    Weil die niemandem "in den Arsch kriechen müssen"!
    In wie weit das noch für das private Watson gilt, wage ich kaum zu beurteilen...
    Aber merkt Euch Eins:
    Wenn Ihr mit anbiedernden Beiträgen und verschärfter Zensur gegen "links" die 20minuten-Kommentarschreiberlinge anziehen wollt, dann habt Ihr die dann, und Einen wie mich seid Ihr dann definitiv los!
    Quantität, oder Qualität?
    Das werden Eure Auftraggeber und Werbe-Kunden für Euch JournalistInnenen entscheiden...
    19 29 Melden
    • Haiderfroh 12.01.2018 14:24
      Highlight Ich sehe in keinem Deiner Punkte einen echten Verlust.
      12 15 Melden
    • rodolofo 12.01.2018 14:56
      Highlight DAS glaube ich DIR allerdings sofort.
      6 8 Melden
  • Matthiah Süppi 12.01.2018 12:20
    Highlight Ich bin jung und absulut bereit 1.- pro Tag für ein breites TV- und Radio-Programm zu bezahlen. Ich finde die SRG super und sehe keinen Reformbedarf.

    Es sind nicht alle unzufrieden und undankbar.
    37 30 Melden
    • kularing 12.01.2018 13:33
      Highlight Die kritische Haltung hat nichts mit Undankbarkeit zu tun.
      Das bisherige Modell der SRG ist unfair.
      26 21 Melden
    • Sportfan 12.01.2018 18:06
      Highlight @kularing:

      Warum ist das bisherige Modell der SRG unfair? Warum bitteschön?
      6 4 Melden
    • TheMan 13.01.2018 05:05
      Highlight Sportfan, hättest du kein TV, nur ein altes Nokianatel und sonst nichts. Wärst du Bereit dan auch Billag zu bezahlen? Die Billag hat kein Nutzerverhalten Prinzip. Alle zahlen die Billag. Ob TV oder nicht. Ob SRF geschaut wird oder nicht. Unfair für Menschen die Nie SRF schauen oder einen der Radiosender konsumieren.
      2 2 Melden
    • Sportfan 13.01.2018 08:52
      Highlight @TheMan:
      Sie zitieren hier das neue Gesetz, gültig ab 1.1.19. Kularing schreibt aber das bisherige, das alte, bei welchem sie mit ihrem Nokiaknochen eben noch nicht bezahlen müssen.

      (Abgesehen davon, wieviele kennen sie davon? Genau, das hat niemand mehr, völlig abstruse Theorien um gegen die Billag zu sein!)

      Ja was ist denn nun ungerecht? Ihr habt einfach keinen Plan was ihr wollt!
      3 0 Melden
  • tyrannosaurus 12.01.2018 12:19
    Highlight Ist mir schon lange klar: Die Linken von damals sind die Reaktionäre von heute.
    14 8 Melden
    • tyrannosaurus 12.01.2018 17:21
      Highlight Nachtrag: Das Umgekehrte gilt ebenso.
      2 1 Melden
  • Snowy 12.01.2018 12:16
    Highlight "Die SRG muss heute um die Akzeptanz der Jungen kämpfen."

    Und desshalb und aus Spargründen wird von Schawinski und dem Author vorgeschlagen SRF3 und SRF1 zusammenzulegen??

    Schwawi´s Motivation kann ich nachvollziehen (direkte Konkurrenz). SRF3 benötigt jedoch vom ganzen Gebührenanteil einen verschwindend kleinen Anteil. Es wäre darum reine Symbolpolitik!

    Und überhaupt: Ich mag SRF3! Wenn ich mir vorstelle, zukünftig entweder SRF1 oder 12 Minuten-Werbung bei den Privaten wird mir schlecht.

    Zum ganzen Rest ist hier alles gesagt: https://www.infosperber.ch/Medien/SRG-No-Billag-Tamedia-AZ1
    24 7 Melden
    • Maragia 12.01.2018 15:37
      Highlight @Snowy und mir wird schlecht, überhaupt TV zu schauen! Das ist eben wieder linkes denken, ich will ich will ich will, aber die anderen sollen bezahlen!
      5 12 Melden
  • Wandervogel1 12.01.2018 12:13
    Highlight Es wird immer wieder behauptet, die SRG sei viel zu teuer und spare zu wenig. Mit den CHF 1.2 Milliarden Gebührengeldern finanziert das Schweizervolk im Hochpreisland Schweiz für alle vier Landessprachen unabhängige Radio- und Fernsehprogramme der SRG und von 33 Lokalstationen. Zum Vergleich: Das ZDF-Budget beträgt über EUR 2.2 Milliarden. Ob Radio oder Fernsehen für 5 Millionen oder im Tessin für 300'000 Leute oder für 80 Millionen wie in Deutschland produziert wird, spielt eigentlich keine Rolle. Der Aufwand für die Produktion ist immer etwa gleich.
    24 20 Melden
    • Haiderfroh 12.01.2018 14:55
      Highlight Punkto Kosten ist die SRG das mit Abstand Teuerste seiner Art in ganz Europa. die Kosten pro Haushalt für die SRG kosten 450 Franken pro Jahr. In Deutschland sind es gut 200 Fr., in Italien sind es nur ca. 120 Fr. Am zweitteuersten ist Dänemark mit ca 330 Fr. pro Haushalt (Quelle http://bit.ly/2FvI0Y8 - NDR).
      Ich finde das spielt eine Rolle. Und man muss sich schon fragen, warum die SRG z. B. ggüb. Italien mit einem 4-fach höheren Budget, nicht annährend die Programmvielfalt der Italienischen Staatssender hinbekommt. In der SRG der Wurm drin. Ein verdammt teurer Wurm.

      12 14 Melden
    • Troxi 12.01.2018 15:48
      Highlight Dieser Wurm ist auf die kleine Bevölkerung zurückzuführen. 200 Euro mal 80 Millionen gleich 16 Milliarden Euro. 8 Millionen mal 450 Franken gleich 3,6 Milliarden Franken. Italien 61 Millionen mal eure 120 Euro gleich 7.3 Milliarden Euro. Mal spitz über den Daumen gerechnet. Also die Deutschen und Italiener haben eher ein Kostenproblem.
      8 4 Melden
    • Wandervogel1 12.01.2018 17:48
      Highlight Beim Vergleich der Gebühren, neu CHF 365.--, in den verschiedenen Ländern muss man auch die Kaufkraft vergleichen. Dass die Gebühren in Rumänien tiefer sind als in der Schweiz, ist wohl logisch. Das Budget der Rai beträgt gemäss Wikipedia EUR 2.5 Mia. Die Rai sendet mit Ausnahme von Südtirol nur in 1 Sprache und muss somit z.B. an jede Sportveranstaltung zur 1 Reporter entsenden, die SRG 3.
      Man rechne, weshalb die Gebühren in der kleinen Schweiz teurer sind.
      11 4 Melden
    • Sportfan 12.01.2018 18:34
      Highlight @Haiderfroh:
      Eigentlich wusste ich es, aber nun haben wir es schwarz auf weiss, sie verbreiten einfach FakeNews und bringen Fakten durcheinander:

      - Die RAI hat ein Budget von rund 3 Mia Euro pro Jahr, also beinahe das 3 fache der SRG, und sendet wohl nur in italienisch. Sie haben nicht einfach Gebührenhöhe genommen und deshalb angenommen, RAI hätte 4 x weniger Geld? Echt?

      - Bei ihren Vergleichen der verschiedenen Länder, nehmen sie Europreise einfach mal schlank als Franken und wollen so einen Vergleich machen?

      FAKE NEWS vom Allerfeinsten.




      9 8 Melden
    • redeye70 12.01.2018 22:44
      Highlight Glaube mir, dieser Konzern hat ein gewaltiges Sparpotenzial. Das weiss ich von einem Angestellten. Der ist politisch definitiv links uns so gar nicht neoliberal. Es wird geklotzt was das Zeug hält. Nur das teuerste ist gut genug, die Strukturen verkrustet. Konsens findet kaum statt, kritische Haltung schnell als Ketzerei bezeichnet. Es ist wirklich wie damals mit der alten Armeeführung. Bunkerdenken!
      2 3 Melden
  • piedone lo sbirro 12.01.2018 12:12
    Highlight die schweiz-zerstörer von rechts aussen:

    diese kreise haben nicht nur die SRG im visier!

    sie kämpfen mit den wirtschaftsverbänden und deren neoliberaler propagandazentrale avenir suisse, von innen gegen fast alle säulen des schweizer erfolgs. AHV, swisscom sowie die postfinance oder die suva haben die privatisierungs-ideologen indes auch im visier. und die SBB. bei der dann aber nur die liegenschaften und die bahnhöfe, wo satte gewinne winken.

    auf kantonaler ebene sind sie derweil scharf auf das geschäft mit obligatorischen gebäudeversicherungen.
    26 24 Melden
  • piedone lo sbirro 12.01.2018 12:12
    Highlight mit der initiative wird nicht nur das schweizer fernsehen abgeschaltet sondern auch alle lokalen radios untergehen.

    vielfalt ade, dafür 10min werbung auf 5min schrottprogramm. immerhin können wir bei einer staatlichen institution ein wörtchen mitreden, bei einem privatunternehmen geht die politische ausrichtung an den meistbietenden, und auf die werbeblöcke die 50% der inhalte ausmachen, bei erst noch seicht-dümmlichen inhalten à la rtl oder canale 5.

    am schluss zahlen wir mehr für weniger – siehe plagiat-biglers `Plan B`
    25 19 Melden
  • piedone lo sbirro 12.01.2018 12:12
    Highlight die erzwungene liberalisierung führt zur kompletten zerstörung der TV- und presse-landschaft und wird uns mit unermesslichem TV-kommerz sowie vergoldeter werbung und politpropaganda überschwemmen.

    es wird dieselbe entwicklung wie in den printmedien erfolgen, mit kurzfutter à la 20min. und reichlich unkrititischem schmalz, der gerade noch ausreicht, um uns von einer tramstelle zur nächsten zu begleiten.

    die profiteure der no-billag wären nicht wie ersehnt die heimischen medien, sondern die internationale konkurrenz!
    55 38 Melden
    • piedone lo sbirro 12.01.2018 12:19
      Highlight *** es existieren keine gratiszeitungen! ***

      ob sie im coop eine cola kaufen, ob sie ein auto besitzen oder sich ein SBB-billett kaufen: mit jedem franken den sie ausgeben, finanzieren sie auch CH-medien mit - über die werbe-etats der firmen, die sie mit ihrem kauf unterstützen.

      darum gibt es keine gratiszeitungen. denn deren herstellung&verteilung kostet viel geld.

      20min. profitiert am meisten davon! gratis nur zum schein!

      alle konsumenten haben sie bereits bezahlt - und das, obwohl viele kaum für sie bezahlen würden.

      https://tageswoche.ch/form/kommentar/es-gibt-keine-gratiszeitungen/
      24 15 Melden
    • hävi der spinat 12.01.2018 12:46
      Highlight Piedone
      Währst du nicht der Betonkopf der du bist, hättest du obigen Artikel gelesen.

      Die SRG konkurriert ohne Not, private Anbieter und hat durch die Zwangsgebühren einen unermesslichen Wettbewerbsvorteil.

      So etwas scheint man nicht zu wissen, wenn man PDA wählt und Roman Burger anbetet.
      Was hast du eigentlich davon?

      Denk mal darüber nach.
      20 31 Melden
    • Karoon 12.01.2018 13:18
      Highlight Spannend, dass du in die Zukunft sehen kannst. Tell me more
      13 17 Melden
    • atomschlaf 12.01.2018 13:26
      Highlight Genau solche lächerlichen und unglaubwürdigen Horrorszenarien bewegen viele Zweifler, ein Ja einzuwerfen... 🙄
      22 21 Melden
    • piedone lo sbirro 12.01.2018 14:00
      Highlight Karoon
      atomschlaf

      was uns mit der annahme der no-billag initiative erwarten würde, sieht man in ungarn, italien usw.

      über den tellerrand denken war noch nie das steckenpferd der rechtsnationalen.


      hävi

      haben sie noch etwas restalkohol vom silvester im blut?
      16 16 Melden
    • hävi der spinat 12.01.2018 16:48
      Highlight piedone

      Du begreifst nicht, dass die Zwangsgebühren antisozial sind.
      Egal wie viel jemand konsumiert, er bezahlt voll.

      Mag sein das es die sozialistische Idee ist, alle über denselben Kamm zu scheren, die dir noch im Kopfe herumgeistert. Du hast nicht bemerkt, dass diese Ideen, schon lange das Zeitliche gesegnet haben.
      Aus dem Revolutionär von gestern ist der Betonkopf von heute geworden.
      Du gehst nicht mit der Zeit.

      Den Joke vom Silvester hast du nun schon 4 mal gebracht.
      Ist es im Domizil etwa nicht so inspirierend?
      10 15 Melden
  • piedone lo sbirro 12.01.2018 12:12
    Highlight wenn wir nur noch das zu lesen, hören und sehen bekommen, was der markt finanziert, sind wir als leser kein gegenüber mehr, sondern nur noch konsumenten. als konsumenten jedoch sind wir manipulierbar. die medien sind das nerven&wahrnehmungssystem einer gesellschaft.

    die initiative macht die SRG nicht schlanker, sie macht das angebot nicht besser. die initiative verbietet in der verfassung den service public grundsätzlich.

    die no-billag-initiative ist nicht einfach ein bisschen SRG-kritik. sie ist die totale deregulierung des heutigen mediensystems, das sich im kollektiven besitz befindet.
    54 34 Melden
    • Interessierter 12.01.2018 13:27
      Highlight Da vom Parlament kein Gegenvorschlag gemacht wurde, bleibt nur die Annahme... Mir tut das auch leid. Aber die Ablehnung heisst nichts anderes als das es weitergeht wie bisher. Wenn ich die Leserbriefe lese, haben viele Nein-Sager damit jedoch auch ein Problem. Das Parlament hat gepokert und war zu feige, selber Stellung zu beziehen. Jetzt haben sie den Salat und kalte Füsse.....
      20 17 Melden
  • Surf & Turf 12.01.2018 11:50
    Highlight Vielen, vielen Dank, Peter Blunschi. Endlich bringt es einer mal umfassend auf den Punkt. Inklusive, dass die Initiative abgelehnt werden sollte. Wenn dann die SRG immer noch nicht handeln sollte, so hätte sie ihre zweite Chance verspielt, und würde einen Radikalschnitt verdienen. Ich wünsche es ihr nicht. Aber so wie jetzt geht es nicht weiter.
    49 16 Melden
    • Peter 12.01.2018 12:40
      Highlight Vielen Dank meinerseits, Sie haben die Stossrichtung meiner Story genau erfasst.
      24 7 Melden
    • Interessierter 12.01.2018 13:32
      Highlight Aber Herr Blunschi meinen Sie wirklich, dass sich bei der Ablehnung etwas ändern wird? Die SRG hat so viele Schüsse vor den Bug erhalten und nie nur ein bisschen reagiert. Nein im Gegenteil, es wurde ausgebaut und Konkurrenzsender in die Welt gestellt, damit den Privaten die Luft ausgeht. Lieber jetzt die Sache beenden und im Parlament anschliessend eine Lösung suchen. Wie wir seit der MEI oder Zweitwohnungsinitiative wissen, kann das Parlament eine Initiative durchaus fantasievoll umsetzen....
      17 13 Melden
    • dan2016 12.01.2018 13:38
      Highlight @danke für die Erläuterung. Ich hatte es nämlich anders verstanden, ungefähr so: Die SRG soll sich um die Jungen kümmern - aber die Kanäle der Jungen nicht bewirtschaften - die SRG muss sich modernisieren - darf aber ja nicht schlafende Verleger überholen (Admeira). Und sollte dafür schauen, dass die Preise für Sportübertragungen steigen.


      9 9 Melden
    • Sportfan 12.01.2018 18:42
      Highlight @Peter
      Ich habe den Text auch verstanden. Was ich nicht sonderlich nett finde, dass sie die Gegner der Initiative praktisch durchs Band als "SRG-Fans" bezeichnen. Fans ist in der Schweiz und in diesem Zusammenhang eher negativ belegt. Sie sprechen ja auch nicht von den "Markt-Fans".
      Wenn man einen neutralen Bericht verfassen will, dann nimmt man neutrale Begriffe. Genau so wertend wie "Zwangsgebühr" ist "SRG-Fans".

      Oder nicht?
      8 3 Melden
    • Peter 12.01.2018 18:47
      Highlight Wieso ist Fan in der Schweiz negativ belegt? Wegen den Hooligans? Eine gewisse Fan-Mentalität gegenüber der SRG ist sehr wohl vorhanden. Den Begriff "Zwangsgebühr" meide ich übrigens bewusst, weil er polemisch ist. Das kann ich beim "SRG-Fan" nicht erkennen.
      5 3 Melden
    • Sportfan 12.01.2018 19:01
      Highlight @Peter:
      Sie schreiben es ja gleich selbst:

      "Eine gewisse Fan-Mentalität gegenüber der SRG ist sehr wohl vorhanden"

      Was ist ein Fan? Einer der blind hinter seinem Team steht, der absolut nicht neutral ist, der am Ende immer dem Schiri die Schuld gibt, das ist ein Fan. Und wer sich für die SRG einsetzt, muss noch lange nicht blind hinter ihr herlaufen.

      Deshalb, wenn Sie nochmals über diese Initiative schreiben, einfach diesen Begriff weglassen, das wäre fair.

      6 4 Melden
  • einmalquer 12.01.2018 11:38
    Highlight Nur zwei Beispiele:

    Die Einführung von "Eishockey aktuell" musste zwingend erfolgen, weil die SRG die Rechte verloren hatte.

    Ohne diese Sendung gäbe es einfach fast kein Eishockey mehr auf SRG, die Einführung dieser Sendung folgt der Markt-Logik.

    Oder die viel kritisierte Online-Präsenz, die ist mit den Gebühren bezahlt und abgegolten.

    Die Printmedien machen dasselbe, wer ein Zeitungs-Abo hat, kann die Online-Inhalte ebenfalls gratis nutzen.

    Müsste SRG die Online-Inhalte hinter einer Bezahlschranke verstecken, müssten die Nutzer doppelt zahlen.
    43 32 Melden
    • Peter 12.01.2018 12:46
      Highlight Zu Punkt eins: Die SRG darf wie bisher Matchberichte ausstrahlen. Florian Kohler, Chef des Schweizer Eishockeyverbands und Ehemann von Steffi Buchli, hat angekündigt, man werde auch künftig «in einem ähnlichen Rahmen wie bisher» Schweizer Eishockey bei der SRG sehen können. Das neue Magazin ist also ein Ausbau.

      Punkt zwei: Die Gebühren werden laut RTVG für den Empfang von Radio- und Fernsehprogrammen bezahlt, nicht für Online-News. Ohnehin geht es um die Frage der Zugänglichkeit auf der Website, dadurch entsteht eine direkte Konkurrenzsituation.
      28 9 Melden
    • Sportfan 12.01.2018 18:44
      Highlight @Peter:
      Vielleicht wäre es in diesem Zusammenhang mit "Eishockey Aktuell" noch fair gewesen, wenn sie geschrieben hätten, dass SRF bereits zuvor ein Fussball Magazin "Goal" eingeführt hat. Dass Eishockey also gleich behandelt wurde, wie Fussball. Wäre fair gewesen...
      6 2 Melden
    • Sportfan 13.01.2018 01:53
      Highlight @Peter:

      Sorry ging vorher noch vergessen. Und was auch richtig wäre, die SRG hat die Eishockey Rechte schon lange nicht mehr. Die waren vorher schon mehrere Jahre bei Teleclub und die hat UPC nun übernommen. Die SRG hat beinahe die gleichen Rechte wie zuvor.

      Also ist etwas schräg ihre Behauptung und schiebt der SRG einen schwarzen Peter zu, der nicht ganz korrekt ist.
      4 0 Melden
  • greystoke 12.01.2018 11:38
    Highlight Ich glaube nicht, dass die SRG die heilige Kuh ist. Die heilige Kuh ist eine neutrale, ausgewogene Berichterstattung. Mitte-Links sieht eben diese zu Recht gefährdet.

    Spannend wäre es zu beobachten wie die SVP-Wählerschaft reagierte, wenn z.B. ein saudischer Investor vor der Türe stehen würde um sich die Schweizer Medienlandschaft unter den Nagel zu reissen. Ob sie sich dann auch über die geringen 1.-/Tag aufregen würden? Oder würden sie sich für den Schutz der Neutralität der Schweiz wie Winkelried vor die SRG stellen?
    58 28 Melden
    • ströfzgi 12.01.2018 12:56
      Highlight Dazu bräuchte es aber auch einen willigen Verkäufer. Die SRG, resp. deren Besitzer würden ihren treuen Kunden ja wohl kaum das Messer in den Rücken stechen und "die Medienlandschaft" den Saudis überlassen. Wäre also sehr sehr unschweizerisch. 😉
      7 8 Melden
  • Herbert Anneler 12.01.2018 11:37
    Highlight Die SRG ist längst keine heilige Kuh mehr: Dafür hat schon der Hofer-Club in den 60ern des letzten Jh. gesorgt. Aber: Rechtsaussen diffamiert seit langem systematisch die Exekutive (BR="Verräter"), die Legislative (NR="Schwatzbude", SR="Dunkelkammer") und Judikative ("Richter vom Ausland gekauft"). Nun macht sich Rechtsaussen via No Billag an einen weiteren Pfeiler der Schweiz: an wirtschaftlich und politisch unabhängige Medien. Im Prinzip will sie den Service public nicht abschaffen (Sendungen sollen subventioniert werden), sondern unter ihre Kontrolle bringen. Demokratie??? No Billag NIE!
    77 32 Melden
    • greystoke 12.01.2018 11:44
      Highlight Bravo! Genau diesen Masterplan kann man auch dem Plan B(igler) entnehmen.
      40 9 Melden
  • Bätzi 12.01.2018 11:34
    Highlight Danke für diesen Artikel
    Ich bin eigentlich wirklich ein Fan von der SRG
    Aber dieser bericht hat mir ernsthaft etwas die schuppen von den Augen gekratzt. Es stimmt schon das die SRG sehr auf geblassen ist.
    Es wäre wichtig das die Initative mit einen knappen Nein abgeleht wird damit es auch mal ein denkzettel gibt.

    PS. Die Idee von einem gemeinsamen Schweizer Sport (srg und privat) sender wäre das beste was passiern könnte für den würde ich sogar extra bezahlen wenn die qulität und das angebot stimmt.
    24 22 Melden
    • Roterriese 12.01.2018 11:58
      Highlight Den Denkzettel gab es bereits mit dem Zufallsmehr bei der RTVG Abstimmung, was ist passiert? Rein gar nichts.
      30 41 Melden
    • Fabio74 12.01.2018 12:44
      Highlight @riese Die Mehrheit gewinnt. Die Verlierer haben zu akzeptieren heisst das rechtsnationale Kredo. So bei der MEI etc. Das Zufallsmehr ist irrelevant
      10 8 Melden
    • bibaboo 12.01.2018 12:57
      Highlight @roterriese: Du beklagst dich immer wieder über dieses angeblichen Zufallsmehr. Die Abschaffung der SRG wird jedoch kaum zu repräsentativeren Absungsergebnissen führen.
      11 9 Melden
    • Roterriese 12.01.2018 13:50
      Highlight @bibaboo die Abstimmung wurde mit 50.08% angenommen. Man kann also von einem Zufallsmehr sprechen. Aber natürlich sind Volksentscheide zu akzeptieren.
      Hier mal SRG Link (ui jetzt hab ich SRG Produkte verwendet) https://www.srf.ch/news/schweiz/abstimmungen/abstimmungen/aenderung-rtvg/3700-stimmen-entscheiden-rtvg-hauchduenn-angenommen
      9 11 Melden
    • Sportfan 12.01.2018 18:48
      Highlight @roterriese:
      Was schreiben sie für einen Stuss?

      Natürlich ist etwas geschehen nach der Abstimmung. Die Gebühr sinkt um beinahe 100.-- pro Jahr, oder um über 20 %.

      Das ist einfach nur dummes Geschwätz von ihnen!
      5 4 Melden
    • Roterriese 12.01.2018 22:08
      Highlight Sportfan, dass war die logische Folge der Abstimmung, da ja jetzt jeder Haushalt bezahlen muss.

      Das ist einfach nur dummes Geschwätz von ihnen.
      3 6 Melden
  • rabatt13 12.01.2018 11:34
    Highlight sehr schöner artikel (y).
    Ich habe aber eine Frage: einerseits soll SRF als Informationsmedium für alle Sprachregionen dienen (also News bringen), soll aber auch andere Online-News-Medien nicht konkurrenzieren. Auch schreiben Sie, dass "niemand bestreitet , dass die SRG ihre Inhalte im Internet verbreiten soll".
    Wie soll das gehen, ohne die Privaten anzugreifen?
    25 6 Melden
    • einmalquer 12.01.2018 12:42
      Highlight Das Hauptproblem sind die Medien in der Schweiz - selbstverschuldet.

      Und das liegt nicht an der SRG.

      TAmedia zB füttert ihre Lokalzeitungen mit TA-Artikeln, wer den TA und eine Lokalzeitung abonniert hat wird doppelt zur Kasse gebeten.

      SOmedia hat jede Glaubwürdigkeit verspielt (www.watson.ch/!897809511)

      Und die lokalen TV-Stationen: ein Trauerspiel mit Talks und ein paar wenigen schlecht aufbereiteten Lokal-Nachrichten.

      Mit mehr Qualität müssten die privaten Anbieter nicht über die SRG jammern. Nur ist Qualität etwas teurer und das wollen die Privaten nicht leisten.
      4 7 Melden
    • Peter 12.01.2018 12:49
      Highlight Es geht um die Inhalte, also Sendungen der SRG. Die soll sie natürlich auch online verbreiten. Sie betreibt aber auch ein Newsportal und wird damit zur direkten Konkurrenz der privaten Online-Medien. Das ist das Problem.
      16 5 Melden
  • Haiderfroh 12.01.2018 11:15
    Highlight Lieber Herr Blunschi,
    ich habe selten das Heu auf derselben Bühne, wie Sie. Aber da haben sie einen wirklich guten Artikel geschrieben: fundiert, durchdacht, ausgewogen, informativ. Es gibt keinen Punkt, wo ich Ihnen an den Karren fahren könnte. Was ich übrigens viel lieber getan hätte, als sie nun mit Lorbeeren zu schmücken.
    Dennoch werde ich die No-Billag- Initiative annehmen. Ich traue der SRG-Leitung nicht zu, dass sie die SRG reformieren wollen. Noch nie hat ein gut dotiertes Führungsgremium freiwillig auf irgendetwas verzichtet. Es geht nur auf die harte Tour oder gar nicht.
    42 56 Melden
    • piedone lo sbirro 12.01.2018 12:26
      Highlight Haiderfroh

      dass sie kein einziges billag (mit-)finanziertes medium nutzen glauben sie ja selber nicht!

      jeder bezahlt mit seinen steuern solidarisch die infrastruktur mit, auch die, die er gerade nicht braucht.

      wer nicht mitmachen will ist ein sozialschmarotzer - genau wie es ihre rechtsnationalen freunde stets pauschal von den ausländern behaupten.

      ihre geiz-ist-geil-mentalität ist peinlich.

      statt 6000 arbeitsplätze zu sichern und CH-kulturschaffende zu unterstützen, investieren sie lieber in ein US-grosskonzern (neflix), um dann wieder heuchlerisch „swiss first“ zu predigen.
      20 18 Melden
    • Interessierter 12.01.2018 13:40
      Highlight piedone lo sbirro auch Sie wollen es nie begreifen. Es geht hier nicht um Steuern sondern um eine obligatorische Medienabgabe! Steuern sind solidarisch. Steuern werden verteilt. Mit der Mediensteuer bezahle ich lediglich den Konsum bzw. Nichtkonsum der SRG Programme. Dies hat mit Solidarität überhaupt nichts am Hut. Daher Ja zu Initiative und im Anschluss Ja zu Steuern um ein demokratierelevantes TV zu produzieren und dies dem Bürger z.B. per Podcast zur Verfügung zu stellen. Auch Private können das Programm gegen Entgelt ausstrahlen. Alles besser als die unwürdige Subvention durch Gebührengelder um den Monopolist SRG zu schützen.
      12 10 Melden
    • piedone lo sbirro 12.01.2018 14:10
      Highlight dass sich das heutige angebot der SRG tatsächlich am markt finanzieren liesse, ist illusorisch.

      das zeigen die zahlen aus der botschaft des bundesrats: die sendungen am TV können heute zu 22% über werbung finanziert werden. beim sport sind es gerade einmal 13%.

      das westliche staatsmodell funktioniert, weil wir alle für dinge bezahlen, die nicht jeder von uns in anspruch nimmt.

      wenn alle nur noch für das bezahlen, was sie selbst nutzen, werden alle ärmer (außer den reichen). wenn wir nur noch medien haben, die von ihren nutzern finanziert werden, werden alle dümmer (auch die reichen).
      10 8 Melden
    • piedone lo sbirro 12.01.2018 14:14
      Highlight es gäbe einen plan B, der dann doch noch service public ermögliche. falsch, der initiativtext ist eindeutig.

      es gibt auch keine anderen player, die den service public leisten könnten. für die kantone ist das finanziell nicht zu stemmen.

      die SRG wird kein CH-fernsehen mehr sein, sondern ein privatsender!

      https://www.matthiaszehnder.ch/medium/nobillag-initiative-die-sieben-illusionen-des-gewerbeverbands/

      10 7 Melden
    • Sportfan 12.01.2018 19:15
      Highlight @Interessierter:
      Sorry, aber ich verstehe nicht, was sie fordern:

      "um ein demokratierelevantes TV zu produzieren",

      was bitte ist an SRG nicht demokratierelevant??? Die SRG hat genau diesen Auftrag!!

      "und dies dem Bürger z.B. per Podcast zur Verfügung zu stellen."

      Alle SRF Sendungen, an welchen die SRG die Rechte hat, sind jetzt schon als Podcast erhältlich

      "Auch Private können das Programm gegen Entgelt ausstrahlen."
      Machen sie heute schon, einfach gratis "Wilmaa", "Zattoo", Bluewin TV und SRF Produkte können auf privaten Webseiten verwendet werden.

      Also was ist ihr Wunsch?

      6 3 Melden
  • kularing 12.01.2018 11:14
    Highlight Wer keinen TV hat, und auch bewusst nie TV konsumiert, muss trotzdem die Gebühren bezahlen, wenn er Internet Zugang besitzt.
    Weil er ja so die Möglichkeit hat, auf dem SRF Portal, Sendungen zu schauen.
    Wieso verschlüsselt die SRG nicht dieses Portal?
    ZB. mit einem Code, den man bei bezahlter Billag bekommt.

    Dies ist widerwärtig und zwingt mich, unnötigerweise zum bezahlen der Rechnung, auch wenn ich nur am "Allgemeingut", Internet teilnehmen will, aber nicht Fernsehen möchte.
    31 40 Melden
    • Walter Sahli 12.01.2018 11:45
      Highlight Und Radio hörst Du auch nie? Auch nicht die Verkehrsmeldungen im Auto?
      25 17 Melden
    • Snowy 12.01.2018 12:20
      Highlight Mediensteuer wird ab 2019 pro Haushalt und unabhängig vom Empfangsgerät eingezogen.

      Google mal RTVG. Haben wir vor 2 Jahren drüber abgestimmt.
      10 5 Melden
    • kularing 12.01.2018 12:53
      Highlight Sahli

      ?

      Ich spreche hier auch nicht von der Gebühren für Radio.

      Ich spreche hier von den Gebühren für Fernsehen.
      13 8 Melden
    • Walter Sahli 12.01.2018 13:12
      Highlight Du zahlst Radio- und TV-Gebühren getrennt? Und am 4. März stimmst Du getrennt über Radio- und TV-Gebühren ab?
      8 6 Melden
    • kularing 12.01.2018 13:26
      Highlight Snowy
      Das weiss ich selbst.
      Danke
      Aber bis jetzt und bis Ende 2018 läuft dieser unhaltbare und vermutlich widerrechtliche Zustand.
      6 5 Melden
    • Maragia 12.01.2018 15:51
      Highlight @Walter Sahli: Radio- und TV-Gebühren bezahlt man getrennt, ja!
      3 2 Melden
    • hävi der spinat 12.01.2018 16:56
      Highlight Vieleicht bezahlt ja Sahli seine Gebühren nicht. Sonnst wüsste er das.
      5 2 Melden
    • Sportfan 12.01.2018 19:23
      Highlight @kularing:
      Sie haben ein Durcheinander:

      Bis ende 2018:
      Bezahlt jeder, der ein Empfangsgerät hat. Radio und TV unabhängig die Billag Gebühr. Wenn sie ein Compi ohne Abspielsoftware haben, können sie sich noch abmelden. Müssen das aber selber machen.

      Ab 2019:
      Bezahlt jeder Radio und TV zusammen für 365.-- ohne Ausnahme. Das wurde demokratisch so angenommen - RTVG. Volksentscheid!

      Das ist alles geltendes Recht aus Bern (National- und Ständerat und Volk) und hat mit der SRG soviel zu tun, wie sie als Verkäufer mit dem Geld des Käufers.
      6 1 Melden
  • birdiee 12.01.2018 11:13
    Highlight Finde den Bericht sehr gut und zeigt die Probleme auf.
    Was jetzt aber (leider) nichts zur Sache tut, da wir übe die komplette Abschaffung der Gebühren abstimmen und nicht 'nur' über eine Reduktion oder eine Programmanpassung!
    Die SRG sollte aber genau solche Berichte und Ansätze jetzt vorlegen um den SRG-Gegnern den Wind aus den Segeln zu nehmen...
    24 5 Melden
  • JoeyOnewood 12.01.2018 11:07
    Highlight Musste den Artikel nicht mal ganz lesen um zum Schluss zu kommen, dass hier einfach seich erzählt wird. Fast alle Gegner dieser Initiative inkl. Libero betonen, dass sie die Kritik durchaus verstehen. Ich habe in der Debatte nie gehört: Ich liebe die SRG uneingeschränkt, alles ist super. Man Bekämpft die Initiative, weil sie in ihrer Radikalität fast beispielslos ist. Reformen braucht es, denn Medien sind nicht mehr auf Kanäle beschränkt (Radio, Fernsehen), durch das Internet macht eine Zeitung auch Fernsehen und das Fernsehen macht auch Zeitung. Deshalb müssen wir den Auftrag enger fassen.
    27 27 Melden
  • Christian Mueller (1) 12.01.2018 11:05
    Highlight Der Vergleich ist nicht ganz unrecht, aber ein wenig hinkt er schon ;-) Die SRG wird nach einem Nein hoffentlich auch reformiert, so wie ein Zivildienst in der Armee eingeführt wurde. Leider aber muss ich als Untauglicher immernoch mindestens 400.- (der Betrag wurde ständig erhöht) Zwangsstrafe bezahlen für meine Invalidität. Die Armee kostet alles in allem rund 10 Milliarden jährlich (Erwerbsausfallzahungen) und ich kann nicht einfach umschalten, wenn mir des 'Programm' der Armee nicht passt. Ich werde für Dienstverweigerung bestraft... Und als letztes ist die SRG nicht völlig nutzlos ;-)
    32 9 Melden
  • LeChef 12.01.2018 11:05
    Highlight Gut gebrüllt, Löwe Blunschi. Wenn die Initiative durchkommt, ist das nicht die Schuld von Blocher, Bigler und Konsorten. Schuld wären Mitte-Links im Parlament und die SRG-Funktionäre, die den Hals nicht vollgekriegt haben, selbst nach der Schlappe zum RTVG vor zwei Jahren.

    Es ist eine Schande, dass zur Initiative kein Gegenvorschlag ausgearbeitet wurde. Jetzt ist es leider zu spät.
    27 32 Melden
    • Lienat 12.01.2018 11:46
      Highlight Dass kein Gegenvorschlag ausgearbeitet wurde, ist meines Erachtens ein starkes Zeichen dafür, dass der Politik das Gefühl für den Puls der Bevölkerung fehlt. Scheinbar war man im Bundeshaus der naiven Ansicht, dass die Initiative sowieso keine Chace hat. Erstaunlich, wie einige jetzt durch die Umfrageergebnisse wachgerüttelt wurden.
      20 10 Melden
    • Fabio74 12.01.2018 12:45
      Highlight Frei nach rechts aussen. Verantwortlich sind nicht die Initianten und nicht Lügen-Bigler sondern die anderen. Simple Welt
      9 12 Melden
    • oliversum 12.01.2018 13:24
      Highlight Jeder Politiker, der sich im Bundeshaus gegen die SRG (oder für einen Gegenvorschlag) ausspricht, wird mit einer Arena-Sperre belegt. Das ist politischer Selbstmord.
      Kein Wunder engagiert sich fast kein Politiker gegen die SRG.
      8 6 Melden
    • LeChef 12.01.2018 13:42
      Highlight Fabio, Bünzli: Ich stimme ja gar nicht Ja. Werde ein überzeugtes Nein einlegen. Darf ich deshalb die Fehler nicht benennen, die das Parlament gemacht hat?

      Mir eine simple Weltsicht vorwerfen, aber dann selbst eine haben. Einfach nur lächerlich.
      9 3 Melden
    • Interessierter 12.01.2018 13:48
      Highlight Das ist absolut richtig! Da vom Parlament arroganterweise kein Gegenvorschlag gemacht wurde, bleibt einem nur das Ja, will man, dass etwas geändert wird.
      Da kann der Schweizer Bünzli noch lange motzen. Diese Suppe haben sie (das Parlament) sich selber eingebrockt....
      7 4 Melden
  • greystoke 12.01.2018 10:55
    Highlight Der SRG wird ja nachgesagt, dass ihre Mitarbeiter alles Linke seien. Selbst wenn das wahr wäre, was ich bezweifle, dann ist das doch egal, denn die Produkte der SRG sind eben nicht links. Schliesslich kaufe ich auch weiterhin Karotten und Kartoffeln CH-Bauern und die wählen schliessen alle SVP, oder?!?.

    Eigentlich ist es rührend zu beobachten wie sich die SVP/FDP plötzlich um die Geldsorgen der Armen kümmert - richtig süss!

    Dass man allerdings kein Geld sparen kann, weil es am Ende für alle Mehrkosten bringt, haben inzwischen die Meisten kapiert.

    Nein zu diesem Unsinn an der Urne.
    68 40 Melden
    • Slavoj Žižek 12.01.2018 11:08
      Highlight Wieso bringt das Mehrkosten? Ich bezahle einfach 470 Fr. weniger.
      19 38 Melden
    • Roterriese 12.01.2018 12:00
      Highlight https://www.tagesanzeiger.ch/sonntagszeitung/fast-drei-viertel-aller-srgjournalisten-sind-links/story/17411512

      Nach Aussage der befragten SRG Journalisten, sind drei viertel davon Links.
      17 35 Melden
    • greystoke 12.01.2018 12:19
      Highlight Weil bei einem Ja die SRG die Schotten dicht machen muss und es dann neue Angebote geben wird, welche kaum mit Werbung finanzierbar sein werden. Dass Werbung im TV, in den Printmedien, etc nicht mehr funktioniert, da sie nicht zielgruppengerecht ist, sollte inzwischen klar sein. Das ist ja das Hauptproblem der Zeitungen! Wir müssen dann für jede Art von Inhalt bezahlen, vermutlich bei mehreren Anbietern in Form von Abos und/oder Zusätzen. Bestehende Anbieter werden zudem ihre Preise ziemlich sicher anheben können. Mehrkosten wird es so für alle geben, welche irgendetwas konsumieren wollen.
      8 5 Melden
    • DäPublizischt 12.01.2018 13:12
      Highlight @roterriese
      Diese Studie, bzw. wie diese medial ausgelegt wurde, wurde heftigst kritisiert. Am besten schaust du dir die Studie selbst mal genau an.

      Aber hey, man kann sich auch immer alles irgendwie so zurecht legen, wie es gerade passt.

      Ausserdem ist die journalistische Qualität ausschlaggebend, und nicht die Herkunft, Hautfarbe, Sexualität oder politische Einstellung des einzelnen Journalisten.
      8 7 Melden
    • mein Lieber 12.01.2018 15:44
      Highlight greystoke schrieb: "Wir müssen dann für jede Art von Inhalt bezahlen, vermutlich bei mehreren Anbietern in Form von Abos und/oder Zusätzen. Bestehende Anbieter werden zudem ihre Preise ziemlich sicher anheben können. Mehrkosten wird es so für alle geben, welche irgendetwas konsumieren wollen."

      Jetzt sagen sie mir mal was falsch daran ist für etwas zu bezahlen was man konsumiert? Sie finanzieren mir meinen Konsum auch nicht und das ist gut so. Ich hätte gar kein Recht dazu dies zu verlangen.
      5 4 Melden
    • Slavoj Žižek 12.01.2018 16:15
      Highlight Das mit den Kosten stimmt nur wenn ich alternative Medien mit SRF Inhalt konsumieren würde, was ich aber nicht tue.
      4 3 Melden
    • greystoke 12.01.2018 17:06
      Highlight @empty
      Das ist beim breiten Angebot des SRF eigentlich nicht zu glauben und ich hoffe, dass Sie keines besseren belehrt werden.

      @Chrutondchabis
      Es ist nicht falsch. Ich sage nur, dass Sie in Zukunft mehr bezahlen werden als jetzt und damit das Argument Geld zu sparen nicht greift. Aber ich überlasse es selbstverständlich ihnen bei Anbieter A ein Fussballpaket, bei Anbieter B ein Hockeypaket zu kaufen und sämtliche anderen Sportarten live anzuschauen.

      Und selbstverständlich dürfen Sie auch weiterhin Radiosender hören bei denen eine Werbespot nach jedem zweiten Lied folgt.
      4 4 Melden
    • mein Lieber 12.01.2018 17:13
      Highlight Ich schaue gar kein TV und höre kein Radio ausser einen unabhängigen Webradiosender den ich jährlich finanziell unterstütze damit er werbefrei bleiben kann 😉
      3 3 Melden
    • mein Lieber 12.01.2018 17:14
      Highlight Zudem mache ich lieber Sport als anderen dabei zuzusehen.
      3 2 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 12.01.2018 23:48
      Highlight Wow greystroke, ich hoffe du meinst das nicht ernst, weil:

      1. alle Bauern sind in der SVP? Äh ja so einfaches Weltbild findet man wohl auch bei der SVP selten
      2. Worin der Unterschied beim Kartoffeln anbauen und über Weltgeschehen, Politik usw. berichten liegt wenn es um "politische Meinung" geht, ist hoffentlich auch dir klar?

      Nein zu solchem Unsinn als "Argumente"
      1 1 Melden
    • greystoke 13.01.2018 08:57
      Highlight @Es ist nachgerichtet
      1. Es sind genauso alle Bauern bei der SVP, wie alle Journalisten links sind. Wieso ist im einen Fall das Argument schlecht und im anderen gut?

      2. Würde man die CH-Bauern nur dem Markt überlassen, würden sie verschwinden, weil sie nicht konkurrieren könnten. Deshalb werden sie subventioniert. Und wenn man die SRG dem freien Markt überlässt, verschwindet sie eben auch.

      Ich schaue z.B. nie Fussball. Und trotzdem finanziere ich Stadien, Sicherheitsdispositive, Aufräumarbeiten nach Matches, etc - und das für ein kleines Vermögen. So funktioniert unsere Gesellschaft!
      2 3 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 14.01.2018 18:52
      Highlight 1. Wo habe ich behauptet dass alle Journalisten links sind? Habe ich nicht. Also lass die Strohmänner mal schön bei Seite!

      2. Und all das wird aus STEUERN finanziert und nicht über eine Gebühr/Abgabe. Hört mal auf das zu vergleichen.
      Das wollte man beim TV/Radio nicht da dann die heute kosmetisch vorhandene "Unabhängigkeit" nicht mehr vorhanden wäre. Aus PR-Gründen eben, so wie die Queen Steuern zahlt obwohl sie nicht müsste ;)
      1 1 Melden
    • greystoke 14.01.2018 21:03
      Highlight Die Frage ist doch die: Soll sich ein Land wie die Schweiz neutrale und unabhängige Medien leisten oder nicht. Wenn man die SRG via Steuern finanzieren würde, dann hätte das Parlament einen zu grossen Einfluss auf das Programm. Deshalb finanziert man es mittels einer separaten Abgabe und definiert mit dem Service Public einen Rahmen. Und es ist auch nicht relevant ob man das Programm konsumiert oder nicht. Bei all den Fake News und von Konzernen bezahltem Content, bin ich froh, dass ich für 1.25/Tag hochwertige, neutrale und unabhängige Nachrichten erhalte.
      2 2 Melden
    • greystoke 14.01.2018 21:08
      Highlight Und dass die Unabhängigkeit eben weit mehr als kosmetisch ist, zeigt sich ja schon alleine dadurch, dass viele SVP-Vertreter der Ansicht sind, dass ihr Einfluss zu gering ist. Sie wollen die SRG und deren Inhalt einfach besser kontrollieren.
      2 2 Melden
    • Es ist Nachgerichtet 15.01.2018 01:50
      Highlight Wieso weichst du aus?
      1 1 Melden
    • greystoke 15.01.2018 07:54
      Highlight Wo bin ich ausgewichen?
      1 0 Melden
  • Driver7 12.01.2018 10:46
    Highlight Danke für den ersten sachlichen Watson Artikel zu dem Thema !!!
    44 14 Melden
  • DäPublizischt 12.01.2018 10:41
    Highlight Unabhängig davon, was mir der SRG passieren würde, ist für mich der grosse Grund Nein zu stimmen, was wohl mit der Medienlandschaft Schweiz passieren würde.

    Durch die Versteigerung von Konzessionen würden mächtige Investoren noch mehr an Macht dazugewinnen und den Markt diktieren.

    Es würde innerhalb von einzelnen Medien kaum noch eine Meinungsvielfalt geben, da diese einzig die SRG als Leistungsauftrag hat. Seriöse, neutrale und gut recherchierte Informationssendungen wie 10vor10, Tagesschau, Sportpanorama, Puls, etc. würde es nicht mehr geben, da diese wirtschaftlich nicht rentabel sind.
    49 26 Melden
  • cannucks 12.01.2018 10:34
    Highlight Vielen vielen Dank für diesen Artikel. Ein eindrücklicher Beweis, dass Qualität, Kreativität und differenzierte, ausgewogene Themenbeiträge insbesondere von privaten Medien erbracht werden - wenn man ihnen die Luft dazu gibt. Ein Fakt, der in der ganzen Diskussion von No-Billg-Gegnern durchgehend unter den Teppich gekehrt wird.
    34 15 Melden
    • DäPublizischt 12.01.2018 11:22
      Highlight Mir persönlich ist bewusst, dass auch private Medien gute journalistische Inhalte produzieren können. Es geht wohl eher darum, dass viele qualitativ gute Inhalte der SRG wirtschaftlich nicht rentabel sind und deshalb von Privaten nicht produziert werden.

      Gerade wegen den sprachlichen Grenzen und den wirtschaftlich schwachen Randregionen in der Schweiz ist es unerlässlich, dass auch dort eine Medien- und Meinungsvielfalt möglich ist.

      Die SRG ist nicht nur gut und es wurden in der Vergangenheit Fehler gemacht. Trotzdem ist sie nach wie vor wichtig für unser Land und deren Bürger.
      29 6 Melden
    • Herbert Anneler 12.01.2018 11:46
      Highlight Klar leisten auch die privaten Medien vieles - aber dort bezahlen Sie auch noch den Gewinn für die Shareholder, derweil der Service public allfällige Übergewinne wieder ins Produkt steckt - im Interesse des Publikums. Und wenn Sie sehen, wie die Fusionitis in der Landschaft der privaten Medien grassiert, können Sie schliessen: Die Privaten machen genau das minimal Nötige, dass das Publikum nicht davon läuft. Ein Minimum an Leistung für die Kunden für ein Maximum an Profit für die Shareholder. Hoffentlich gehören Sie zu diesen, sonst werden Sie mit Annahme von No Billag tüchtig draufzahlen...
      14 6 Melden
    • udiuke 12.01.2018 12:01
      Highlight @DäPublizischt: Natürlich hat die SRG fehler gemacht. Nur zeigte die Ohrfeige der RTVG-Abstimmung leider keine Wirkung. Man sitzt immer noch auf dem hohen Ross und verweigerte bis jetzt zusammen mit Bunsesbern eine Grundsatzdiskussion über den Service Public. Nur darum kommt es jetzt zur „alles oder nichts“-Abstimmung. Ich hoffe auf eine gehörige Ohrfeige mit knappst möglichem Ausgang, die ihr Ziel diesesmal nicht verfehlt.
      9 12 Melden
    • Fabio74 12.01.2018 12:50
      Highlight @udiuke Hör doch mit dem Schwachsinn und den Lügen auf. Keiner der Scheinheiligen FDPler und SVPler habe je einen Vorstoss im Parlament zu SRG gemacht nach dem RTVG.
      Ihr spielt Opfer weil ihr glaubt man müsse die gnädigen Herren fragen was sie wünschen. So funktioniert die Welt aber nicht.
      Würde Interesse an Anpassungen gewünscht sein, muss halt aktiv gearbeitet werden und sich nicht von Lobbysten gekauft werden lassen.
      7 13 Melden
    • DäPublizischt 12.01.2018 13:08
      Highlight @udiuke
      Naja, ich würde jetzt mal behaupten, dass eine wie von dir beschriebene "alles-oder-nichts"-Abstimmung der komplett falsche Weg ist, weil sie eine Diskussion zum Service Public nicht auslöst, sondern beendet.

      Wenn dein Kind Fieber hat, schlägst du es ja auch nicht tot, damit seine Temperatur wieder sinkt.

      Allein das Echo, das diese Initiative erhält, müsste eigentlich genug Grund sein, um die aktuelle Form der SRG nochmals zu überdenken. Als solch grosse Institution kannst du es sowieso nie allen Recht machen. Dafür hat's für Jedermann etwas passendes dabei. Service Public halt.


      7 3 Melden
    • udiuke 12.01.2018 13:54
      Highlight @Fabio74: wer spielt hier Opfer? In Bern wurde nicht mal ansatzweise diskutiert. Von links bis rechts. Die SVP versuchte es mit einem traurigen Versuch über eine Halbierung der Kosten. Auch hier eine Auseinandersetzung über den SRG Auftrag: leider Fehlanzeige.
      @DäPublizischt: Absolut agree. Darum hoffe ich auf ein knappes Nein, damit die Auseinandersetzung endlich beginnen möge.
      @
      6 2 Melden
    • cannucks 12.01.2018 14:00
      Highlight Herbert Anneler: nach dieser Logik müssten wir konsequenterweise die Planwirtschaft einführen. Was man machen kann. Denke allerdings nicht, dass es gut kommt.

      2 0 Melden
  • wasylon 12.01.2018 10:28
    Highlight Hervorragender Artikel von Herr Blunschi. Es ist schon augenscheinlich wie die SRG alle Private Konkurrenz bekämpft und damit ihr Monopol verteidigt. Viele von den SRG Sendern wurden als direkter Gegenpol von den Privaten gegründet. SRF3 gegen Radio 24 & CO , Musikwelle gegen Radio Eviva, Virus gegen Jugendradio wie 105 ect.
    Anfang der 80er brauchte es beinahe einen Volksaufstand damit Private Radios erlaubt wurden. Viele hatten genug vom Beromünster Staatsfunk.
    35 36 Melden
  • Primus 12.01.2018 10:28
    Highlight Ach Blunschi, ich bin noch mit SRI (Schweizer Radio International) aufgewachsen, gibt es nicht mehr. Ersatz dafür soll z.T. der Webauftritt sein. Ausserdem gab es da auch noch die HF-TR-«Radio»-Programme, welche nun durch SwissPop, SwissJazz etc auf DAB und danach auf DAB+ ersetzt sind. Den «Telefonrundfunk» musste man zugunsten ISDN und dann DSL aufgeben. Es waren also praktisch schon immer mehr als zwei Radioprogramme.

    Lies doch nochmal Jacqueline Badran https://www.infosperber.ch/Medien/SRG-No-Billag-Tamedia-AZ1 wer da wem welche Werbegelder abgräbt.
    23 6 Melden
  • Fairfis 12.01.2018 10:22
    Highlight Sag mal Blunschli, Hast Du gerade geschrieben, dass nur Leute die sich ein NZZ-Online-Abo leusten können, Zugriff auf ein umfassendes Online-Newsportal haben sollen? Das ist ja schon aus demokratie-bezogener Sicht höchst problematisch! Die Armen sollen halt den Gratis-Dreck (Blick am Abend) von Ringier Fressen, dann sind sie leichter von den Superbonzen/Milliardären manipulierbar. Wirklich schlimm, wie hier probiert wird, die Schweiz und ihre Institutionen kaputt zu machen.
    26 13 Melden
    • Peter 12.01.2018 12:56
      Highlight Natürlich nicht, wir sind ja auch ein Gratis-Newsportal. Es geht darum, dass die NZZ mit dem Online-Bezahlmodell ihre schwindenden Werbeeinnahmen teilweise zu kompensieren versucht. Was ihr mit dem Gratisangebot des Qualitätsmediums SRF zumindest nicht erleichtert wird.
      9 4 Melden
  • ubu 12.01.2018 10:14
    Highlight Vergleiche sind da um zu hinken. Die SRG ist eine wichtige Stütze des ganzen Landes. Wäre sie nur für Mitte-Links da, hätte sie nicht so ein konservatives Programm.
    46 32 Melden
    • Candy Queen 12.01.2018 11:07
      Highlight Du verwechselst konservativ mit bünzlig. Und links kann sehr wohl bünzlig sein.
      23 16 Melden
    • sigma2 12.01.2018 11:35
      Highlight Fernsehen soll eine Stütze für ein ganzes Land sein? So ein Quatsch. TV macht faul und dumm.
      17 17 Melden
    • ubu 12.01.2018 11:43
      Highlight @candy queen: bünzlig ist immer konservativ. es gibt auch linkskonservativ. aber die heimatsendungen mit nik hartmann, die landfrauechuchi oder die jassformate sind ganz klar rechtskonservativ.

      @sigma2: jawoll! tv ist schlecht. alles! schön, wenn man so ein einfaches weltbild hat. abgesehen davon gehört zur SRG nunmal auch das radio. und die hintergrundssendungen da rocken. (gibt auch ein paar gute am tv, aber das schaust du ja nicht). ;-)
      18 6 Melden
  • Dewar 12.01.2018 10:14
    Highlight Herr Blunschi, auch wenn ich Ihnen in einigen Punkten durchaus zustimme, ist Ihre Argumentation für mich nicht ganz schlüssig. Sie schlagen vor, SRF2 als Konsrvensender einzustellen. Gerade dadurch würden aber nicht die grossen Kosten gespart, genauso wie bei SRFinfo. Sender zu reduzieren, die mit wenigen Kosten ein besseres Angebot schaffen, scheint mir ineffizient. Die SRG ist am Angebot gemessen günstig. Man nehme als Beispiel das von Ihnen erwähnte mySports: Für dieses Inselangebot zahlt man jährlich satte 300 Franken, also nur 65.- weniger als fürs gesamte SRG Angebot (nach neuem RTVG)!
    29 14 Melden
    • sigma2 12.01.2018 11:37
      Highlight Wo steht im neuen RTVG etwas von den Kosten von CHF 365.--? Es steht nur, dass der BR die Höhe der Gebühr festlegt und das hat er bis jetzt so viel ich weiss nicht getan.
      4 20 Melden
    • Tikvaw 12.01.2018 12:07
      Highlight @Sigma2
      Doch der Bundesrat hat dies bereits beschlossen. Ausgearbeitet hat es das UVEK und der Preisüberwacher, danach haben mindestens 4 Bundesräte diesem Vorschlag zugestimmt.

      https://www.bakom.admin.ch/bakom/de/home/elektronische-medien/empfangsgebuehren/gebuehrensystem-und-dessen-anpassungen/das-kuenftige-abgabesystem.html
      18 1 Melden
    • Peter 12.01.2018 12:58
      Highlight @Dewar Das mag sein, aber die SRG muss irgendwo anfangen. Sonst wird sie irgendwann auf die harte Tour dazu gezwungen, etwa mit der 200-Franken-Initiative der SVP.
      4 3 Melden
    • Sportfan 13.01.2018 02:08
      Highlight @Dewar:
      Leider nicht ganz richtig. Für das Angebot MySports zahlen sie mehr, mit versteckten Kosten. Sie müssen nämlich auch noch ein Internetabo der Kabelnetzbetreiber kaufen. Wenn sie jetzt Swisscom oder Sunrise Kunde sind, geht das nicht. Wenn in ihrem Dorf UPC das TV Signal bringt, brauchen sie ein:

      - mindestens 89.-- teures Abo,
      - plus 25.- für MySports.

      Kostet 114.-- pro Monat oder pro Jahr 1368.--

      Das verschweigt Blunschi, dass PayTV in der Schweiz im Moment praktisch nur in Verbindung mit Internetabos vertrieben werden und damit die SRG gar keine Konkurrenz sein kann.
      2 0 Melden
  • von Buchegg 12.01.2018 10:11
    Highlight 2. Teil) Mein Postulat: Der Bund stellt 400 Mio für Info, Kultur und Politik zur Vefügung. Höchstens 50 % dieses Betrages darf er über einen Zuschlag auf die Bundessteuer einfordern. Inkassokosten: Null. Sozial: Vorbildlich. Sport und Unterhaltung werden beim Kabelanbieter abonniert. Überholte, sich längst in Selbstauflösung befindliche Strukturen erhalten zu wollen, ist unsinnig. Swissair entwickelte sich, so wie die SRG, lange Zeit in strategische Sackgassen… und ging den Weg der Selbstauflösung. No Billag ist richtig.

    9 12 Melden
    • werner weber 12.01.2018 13:07
      Highlight Initiativtext lesen hilft, eine solche Finanzierung (meiner Meinung nach der richtige Ansatz) wird für Radio und TV ausdrücklich verboten.
      4 2 Melden
    • Makatitom 12.01.2018 13:16
      Highlight Swissair wurde von den Herren Ospel, Burgisser und Merz in den Abgrund gestossen
      2 3 Melden
  • Bynaus 12.01.2018 10:08
    Highlight Erster Satz: "Am 4. März entscheidet das Stimmvolk, ob die Radio- und Fernsehgebühren abgeschafft werden. Nicht mehr und nicht weniger."

    Initiativtext: https://www.bk.admin.ch/ch/d/pore/vi/vis454t.html

    "Der Bund versteigert regelmässig Konzessionen für Radio und Fernsehen.

    Er subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen. Er kann Zahlungen zur Ausstrahlung von dringlichen amtlichen Mitteilungen tätigen.

    Der Bund oder durch ihn beauftragte Dritte dürfen keine Empfangsgebühren erheben.

    Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen. "

    Fake News, Blunschi.
    21 8 Melden
    • a-minoro 12.01.2018 11:41
      Highlight Auf den Punkt gebracht! Vielen Dank.
      16 5 Melden
    • udiuke 12.01.2018 12:05
      Highlight Wiso Fake News? Blunschi hat es voll auf den Punkt gebracht und in keiner Zeile behauptet, es gäbe bei der Annahme noch eine SRG.
      2 12 Melden
    • Bynaus 12.01.2018 13:19
      Highlight @udiuke: Wenn man sagt, dass man nur über die Abschaffung der Gebühren abstimme, "nicht mehr oder nicht weniger", dann impliziert das, dass sich nichts ändern würde, ausser dass die Gebühren wegfallen würden. Fakt ist aber, dass dem Staat untersagt wird, Radio- und Fernsehsender zu betreiben. Und dann geht es eben plötzlich doch um viel mehr als einfach nur um Gebühren...
      5 1 Melden
    • udiuke 12.01.2018 14:02
      Highlight Blunschi meint damit, dass es nicht den Untergang der Nation bedeuten würde, um den Vergleich mit der Armeeaschaffung ziehen zu können. Blunschi ist sich sehr wohl bewusst, dass ein Ja das Ende der SRG bedeuten würde. Lies den artikel doch nochmals in Ruhe durch.
      2 2 Melden
    • udiuke 12.01.2018 14:52
      Highlight Der Herr Blunschi meinte mit "nicht mehr und nicht weniger, als über die Abschaffung der Gebür", dass die Nation bei einem Ja nicht untergehe, damit er den Vergleich zur Armeeabschaffung ziehen kann. Damals sahen die Befürworter der Armee ebenfalls den Untergang der Schweiz bei einer Abschaffung vor Augen, wie es heute eine grosse Gruppe der Gegner der NBI tun. Ich bin der festen Überzeugung, Blunschi ist sich absolut bewusst, dass ein Ja das Ende der SRG bedeuten würde. Leider haben es u.a. die Gegner verpasst eine Diskussion anzustossen. Nun haben wir den Salat.
      2 1 Melden
    • Bynaus 12.01.2018 15:10
      Highlight Ich glaube ja auch nicht, dass ein Ja das "Ende der Schweiz" wäre (es wäre eine insgesamt schwächere Schweiz, aber sie würde sicher überleben). Und ich gebe Herrn Blunschi inhaltlich auch zu weiten Teilen recht - die SRG muss reformiert werden. Aber es stimmt eben gerade nicht, dass es bei der "No Billag" ganz einfach darum geht, ob man die Gebühren will oder nicht, und dann läuft alles andere genauso weiter wie bisher. Genau dies impliziert dieser erste Satz aber.
      2 1 Melden
    • udiuke 12.01.2018 15:25
      Highlight Den Satz isoliert betrachtet, ja. Deswegen hat Blunschi sich ja auch die Mühe gemacht und einen ganzen Artikel geschrieben. Wenn man denn nun alles liest, kann man sich solche Kommentare doch sparen oder?
      2 1 Melden
    • Bynaus 12.01.2018 16:45
      Highlight Wenn da statt "nicht mehr und nicht weniger" stehen würde: "nicht über die Abschaffung der Schweiz", dann würde ich dir zustimmen. So aber dient er den Befürwortern zu, die uns glauben machen wollen, die SRG gäbe es dann schon noch und alles wäre gut.
      3 2 Melden
  • mogad 12.01.2018 10:06
    Highlight Dass die SRG ein Eishockey-Magazin macht, nachdem die private UPC-Tochter "mySport" gegründet hat, ist nicht o.k., dass sie mit einem Gratis-News Portal den privaten Verlagen das Wasser abgräbt ist nicht o.k.. Sportsendungen in Zusammenarbeit mit den privaten anstatt SRF 2 - eine gute Idee. Radiostationen fusionieren - gut. Aber: "für Mitte-links ist die SRG eine heilige Kuh!" Geht es um die SRG oder will man mitte-links schwächen? Dann stimmt es ja doch, dass ein Ja zu no Billag die Demokratie schwächen und die neoliberalen Kräfte stärken würde!
    26 32 Melden
    • kularing 12.01.2018 10:52
      Highlight Abbaio
      Wenn mitte-links die zwangsfinanzierte SRG braucht, ist gerade dies ja undemokratisch.
      Weil die anderen politischen Richtungen über kein solches Instrument verfügen.

      Um eine gerechte Balance herzustellen, müsste die SRG neutral werden.
      Dies ist sie nicht.
      Wie auch dieser Abstimmungskampf eindrücklich demonstriert.
      22 22 Melden
    • greystoke 12.01.2018 11:14
      Highlight @kularing: "Um eine gerechte Balance herzustellen, müsste die SRG neutral werden.
      Dies ist sie nicht. Wie auch dieser Abstimmungskampf eindrücklich demonstriert."

      Dann bitte ich an dieser Stelle höflich um ein konkretes Beispiel für eine nicht neutrale Berichterstattung der SRG zu diesem Thema.
      11 7 Melden
    • Haiderfroh 12.01.2018 11:18
      Highlight Mitte-links schwächen = Demokratie schwächen ?

      Das ist keine demokratische Haltung.
      In einer Demokratie hat jede Partei genau dieselbe Daseinsberechtigung.
      9 9 Melden
  • Ohniznachtisbett 12.01.2018 10:05
    Highlight Diesem Artikel ist nichts hinzuzufügen. Danke dafür. Werde trotz allem NEIN stimmen. Die SRG macht vieles gut, ich finde sie auch in der Kultur sehr wichtig. Wer würde noch über Kultur berichten? Niemand der Markt ist zu klein, trotzdem ist dies doch wichtig. Auch das Kunsthaus, das Schauspielhaus, die Oper und das Landesmuseum würden rote Zahlen schreiben, würden diese nicht subventioniert und von Privaten Mäzenen gesponsert. Trotzdem sind dies wichtige Institutionen, die es weiterhin geben sollte. Aber ja die SRG muss sich dringend reformieren.
    48 19 Melden
    • Hierundjetzt 12.01.2018 10:22
      Highlight Also Nein zu nobillag (ablehnen) oder Ja zu nobillag (annehmen). Den Nein kann hier auch ja bedeuten 🤯
      6 27 Melden
    • Ohniznachtisbett 12.01.2018 10:40
      Highlight Wenn ich sage ich stimme NEIN, dann schreibe ich ein NEIN auf den Zettel... also NEIN zu NO-Billag, sprich Ablehnung der Initiative...
      35 5 Melden
    • Interessierter 12.01.2018 11:16
      Highlight Aber ist es wirklich Sache einer Medienzwangsabgabe brotlose Künstler zu unterstützen? Nein! Dafür haben wir noch genügend Gefässe wie z.B. Pro Helvetia etc.. Daher ganz klar ein JA zur Initiative!
      6 18 Melden
    • mogad 12.01.2018 12:19
      Highlight @hierundjetzt. ein Nein heisst, Sie werden ab dem 1.1.19 pro Jahr 365.-- Franken SRG-Gebühr zahlen. Jeder Haushalt und jede Firma ab einem Umsatz von einer halben Million pro Jahr auch.
      3 2 Melden
    • Hierundjetzt 12.01.2018 13:09
      Highlight Ich weiss. Aber was wäre die Alternative? Kein Privatradio (profitieren ebenfalls von der Billag) und keine SRG?

      Nein. Das will ich nicht.
      4 1 Melden
    • Ohniznachtisbett 12.01.2018 15:04
      Highlight Abbaio: Ich gebe bedeutend dümmer Geld aus, als 180 Franken für Radio/TV. Wens reut, zieht in eine grosse WG, bei 9 Personen kostets nur noch rund 40 Franken pro Person...
      4 1 Melden
  • c_meier 12.01.2018 10:03
    Highlight Hm dann versuche man mal, einen Sender zu schliessen...
    Jeder hat doch seine Lieblingssendung/Lieblingssender, die man weitersehen will.
    Radio Musigwelle schliessen? SRF2/Sport abbauen und trotzdem Fr. 365.00 bezahlen (ab 2019)? Dann wäre dieser Betrag dann nicht mehr so gerechtfertigt.
    und SRFinfo wird ja nur bei Spezial-Anlässen gebraucht (Sport usw) sonst laufen dort ja meistens Wiederholungen von SRF1, die wenig Kosten verursachen.

    Das einzige was wohl mehr oder weniger Sinn machen würde ohne grossen Aufstand ist ein Ausstieg aus der Formel 1 oder von Radio Virus.
    13 22 Melden
    • satyros 12.01.2018 10:41
      Highlight Es gibt durchaus Sender, die man ziemlich ersatzlos einstellen könnte, ohne dass man gross etwas davon merkt, bzw. um den Privaten, die das gleiche machen, etwas Luft zum Atmen zu lassen. SRF 3 unterscheidet sich tagsüber von den Privaten vor allem dadurch, dass keine Werbung läuft. "Sounds" kann man als Podcast anbieten und Maloney Sonntagmorgens auf SRF 1 laufen lassen. Den Rest ziemlich schmerzlos einstellen. Natürlich müssten die Gebühren entsprechend sinken.
      19 7 Melden
    • Driver7 12.01.2018 10:52
      Highlight ich habe KEINE Liebligssender.. daher ist für mich persönlich der Beitrag schon jetzt nicht Gerechtfertigt.. Punkt Schluss.
      15 18 Melden
    • c_meier 12.01.2018 11:33
      Highlight @satyros
      da gebe ich dir Recht, SRF3 unterscheidet sich tagsüber nicht gross von einem privaten Formatradio, vielleicht weniger Werbung und mehr Information durch die stündlichen Nachrichten von SRF1 aber von der Musik her vollkommen einverstanden.
      7 3 Melden
    • satyros 12.01.2018 12:13
      Highlight Wenn wir grad bei SRF 3 sind: Mit drei Kamerateams durch die Schweiz gölflen ist etwas, das die Privaten nicht machen. Weil Aufwand und Ertrag in absolut keinem Verhältnis stehen. Man kann sich hier schon fragen, was das soll und ob die Gebührengelder wirklich effizient eingesetzt werden. Ich gehe davon aus, dass man mit dem gleichen Aufwand z.B. einen zusätzlichen Auslandskorrespondenten finanzieren könnte. All das ist selbstverständlich kein Grund, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Ganzes abzuschaffen.
      1 3 Melden
  • Jerry Cad 12.01.2018 10:02
    Highlight Das Problem der Initiative ist, dass die Befürworter die SRG verkleinern/abschaffen wollen, eineAnnahme aber hauptsächlich die Regionalsender und nicht die SRG trifft
    11 21 Melden
    • Interessierter 12.01.2018 11:20
      Highlight Aber warum auch?? Die Regionalsender erhalten jetzt ein Almosen von uns Gebührenzahler damit der SRG Monopolist weiterfahren kann wie bisher. Ohne diesen Monopolisten können Sie wunderbar aus der Region berichten und uns mit den demokratierelevanten Themen bei Abstimmungsvorlagen unterstützen. Auch der Werbekuchen würde grösser. Wir wollen doch keine subventionierten Privatsender....
      9 11 Melden
    • Jerry Cad 12.01.2018 12:29
      Highlight Mehrere Regionalsender, z. B Radio Südostschweiz, Radio Zürisee, TSO, TVO..., haben bereits gemeldet, dass sie ohne die Gebühren nicht weiter existieren können, da fie Werbeeinahmen bei weitem nicht kostendeckend. Sie sind abhänhiger von der Billag als der SRG. Somit hätten wir bei einer Initiativannahme zwar keinen Staatssender mehr und eine verschlankte SRG, allerdings keine Medienvielfalt, da beinahe alle kleineren Sender, hinter denen kein Millionär sitzt, aufhören zu existieren und uns nicht mehr aus den Regionen berichten können.
      6 2 Melden
    • Fabio74 12.01.2018 12:54
      Highlight @interessierter Herzig so naiv. die Gebühren machen bis zu 40% der Einnahmen aus. Und ausser Berichte aus dem lokalen Tierheim und dem Rössli kommt wenig. Ein Ausbau kostet Geld und investieren tut keiner. Zweitens Werbung hängt von Reichweite ab. Ubd warum sollen Firmen im Lokal-TV werben?
      4 4 Melden
    • Interessierter 12.01.2018 14:27
      Highlight @Fabio74: Warum nicht? Jetzt zieht der Monopolist SRG alles auf sich. Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Privatsender demokratierelevante Sendegefässe von SRG übernimmt und dafür bezahlt wird. Alles besser als die jetzige Abfindung um den Monopolisten zu schützen. Auch die Kantone können die lokalen subventionieren. Dies verbietet die Initiative nicht. Denken Sie daran, das Parlament hat es arroganterweise versäumt einen Gegenvorschlag - den ich bestimmt befürwortet hätte - zu unterbreiten. Da bleibt einem nur ein Ja, sonst ändert überhaupt nichts. Das hat die SRG zur Genüge bewiesen.
      4 2 Melden
    • Sportfan 13.01.2018 02:19
      Highlight @Interessierter:
      Seit mehreren Jahrzehnten kämpfen die Privatradios um die Existenz. Ich weiss was das heisst, ich war bei einem. Aber, wenn die sagen: "Freunde, wir können nicht ohne". Dann glaubt es ihnen doch und erklärt nicht, es würde auch anders gehen.

      Kantone sollen die Sender finanzieren? Hmm, wie soll das gehen? Radio Zürisee bedient 4 bis 5 Kantone? Radio Südostschweiz einen usw.

      Sie schreiben, die Privatsender sollen demokratierelevante Sendegefässe übernehmen. Hmm, anstelle von einem Sender, sollen das plötzlich viele tun? Wäre das dann günstiger?
      3 1 Melden
  • DerRabe 12.01.2018 10:01
    Highlight Ein wirklich guter und neutraler Artikel, danke dafür. Leider werden viele nicht den ganzen Artikel lesen und deshalb eine wichtige Aussage verpassen: Die Initiative muss trotzdem abgelehnt werden, weil sich fast alle eine Reformierung der SRG und nicht eine Abschaffung wünschen.
    29 15 Melden
    • atomschlaf 12.01.2018 10:44
      Highlight abgelehnt schon, aber möglichst knapp 😉
      18 13 Melden
  • Plöder 12.01.2018 09:55
    Highlight Erstmals: Guter Artikel

    Weiter: ich kenne kaum einen in meinem Bekanntenkreis (u30) der an der Gebühr zweifelt. Über die SRG sollte man in einem anderen Kontext diskutieren. Das schweizerische Radio und Fernseh ist der Kitt der Schweiz. Sei es nun in der Kultur (sport gehört für mich auch zum kulturellen Angebot), in der demokratischen Bildung oder es ist einfach Identitätsstiftend. Wenn wir nun die Gebühren abschaffen, dann werden die bestimmen, die das Geld geben (s. Youtube) und die "freien" Medien werden abgeschafft. Der Markt mag das nicht tragen.
    27 27 Melden
    • Hockrates 12.01.2018 11:38
      Highlight Genau der Spruch mit dem Kitt wurde bei der Armee auch immer gebracht. Noch eine Parallele.
      8 10 Melden
    • Plöder 12.01.2018 12:53
      Highlight Warst du damals auf der Welt?
      5 2 Melden
  • Diavolino666 12.01.2018 09:54
    Highlight Ich mag die Kommentarschreiberlinge hier - aber so sachlich und überaus korrekt wie dieser Bericht geht's bei diesem Thema doch selten zu. Sehr erfrischend!
    26 7 Melden
  • Linus Luchs 12.01.2018 09:49
    Highlight Wenn No-Billag-Befürworter die SRG als Staatssender bezeichnen, geht es ihnen nicht um formale oder rechtliche Fragen. Der Begriff soll an totalitäre Staaten erinnern, in welchen die Medien inhaltlich vom Regime kontrolliert werden. Es ist eine perfide Wortwahl, die so etwas wie eine von linken Kräften abhängige Propaganda-Zentrale suggeriert. Dieses Bild ist in der Schweiz weit entfernt von der Realität, aber in einfach gestrickten Gehirnen bleibt es hängen.
    44 28 Melden
    • kularing 12.01.2018 10:59
      Highlight Linus
      Text nicht gelesen?
      Wie der Artikel aufzeigt, ist die SRG sehr wohl ein Staassender.
      Bitte eigenes Gehirn mal einer kritischen Reflexion unterziehen.
      16 12 Melden
    • Makatitom 12.01.2018 13:28
      Highlight @kularing: Ja, aber ganz sicher kein linker
      1 4 Melden
  • kupus@kombajn 12.01.2018 09:48
    Highlight Jawohl! Die SRG ist eine heilige Kuh, und das mit gutem Grund.

    Natürlich geht es vielen der Ja-Stimmern ums Geld. Geld, dass sie bezahlen müssen. Genau so geht es vielen Köpfen, welche hinter der Initiative stehen, ums Geld. Geld, welches sie ohne SRG dazuverdienen könnten. Aber da ist noch eine ganz andere Geschichte. Medien, welche man nicht kontrollieren kann, versucht man zu zerschlagen. Die Medienlandschaft gerät immer mehr unter Kontrolle von politischen Ideologen (Bsp. Basler Zeitung). Ohne SRG werden jene den Inhalt von Informationen bestimmen, welche das Kapital dafür haben.
    34 19 Melden
    • mogad 12.01.2018 10:57
      Highlight Ich befürchte auch, dass viele Junge, die wenig fernsehen und Familien mit knappem Budget Ja stimmen werden. Oder anders ausgedrückt: viele werden mit dem Portemonnaie abstimmen. Das grosse Erwachen kommt später, wenn man dann ein dutzend kostenpflichtige Karten stecken muss, um seine Programme schauen zu dürfen. Am Schluss hat man das dreifache von 365 Franken (ab 1.1.19) pro Jahr bezahlt.
      17 10 Melden
    • Haiderfroh 12.01.2018 11:30
      Highlight @Abbaio
      Das mit den kostenpflichtigen Karten wird den Jungen kaum passieren. Die Jungen (unter 25) von heute schauen überhaupt gar kein Fernsehen mehr. Die sind auf Twitch, Youtube bs.to und Netflix, oder sonstwo zuhause. Ihre News beziehen sie alle aus dem Internet und seinen vielen Social Media und News Diensten, die alle gratis sind (und nur bestehen, weil sie gratis sind). Fernsehen ist passé, so wie gemeinsam Lieder singen, Tintenfässer, Unterröcke und vor den Pflug gespannte Ochsen.
      13 13 Melden
    • a-minoro 12.01.2018 11:48
      Highlight @Haiderfroh
      Nun erfährst du auch gleich eine Neuigkeit aus dem Internet (von mir, denn auch ich bin das Internet): Nichts ist gratis!
      12 1 Melden
    • Haiderfroh 12.01.2018 13:58
      Highlight @a-minoro:
      Wenn es kein Geld kostet, dann ist es gratis.
      4 2 Melden
  • Gringoooo 12.01.2018 09:46
    Highlight Das Beste ist; die SRG geht bei den Geboten für die Fussballübertragungen in astonomische Höhen - Konkurrenten sagen das liesse sich niemals refinanzieren. Jahre später kommt die SRG und macht auf Mitleid und Panik; die Fussballberichterstattung sei ohne SRG unmöglich, da nicht refinanzierbar. Viele Spiele werden nur per PayTV zugänglich gemacht. Will ich also ein Spiel schauen bezahle ich mit meinen Zwangsgebühren + fürs schauen. Das nenne ich mal Taktik (oder Verarsche).
    24 21 Melden
    • satyros 12.01.2018 10:45
      Highlight Für die Spiele, für die Du zahlen musst, hat die SRG keine Erstverwertungsrechte. Die SRG hat die Übertragungsrechte für ein Spiel pro Runde und die "Zusammenfassungen" am Abend. Für die restlichen vier Spiele liegen die Rechte beim Teleclub.
      12 3 Melden
    • Gringoooo 12.01.2018 11:17
      Highlight Das heisst die SRG schnappt sich mit den Geldern die Filetstücke raus. So kann mans natürlich auch machen. Kritik hats viel gegeben, als die Rechte vergeben wurden. Und private Anbieter haben gesagt sie können nicht mitziehen bei diesen Geboten, obwohl sie es gerne würden. Ihnen bleibt halt noch der Rest - so ist es logisch, dass es au beiden Seiten kaum profitabel ist.
      7 9 Melden
    • Sportfan 13.01.2018 02:31
      Highlight @Gringooo:

      Teleclub (Swisscom) hat die Rechte an der Fussball Meisterschaft gekauft. Für einen Betrag, der nicht mit dem Verkauf im PayTV refinanzierbar ist. Geht nur, weil Teleclub noch Bluewin TV mit Internet Abo mitverkauft. Und auch dies ist wohl kaum ein gutes Geschäft, denn bis heute hat Teleclub keine Zahlen vorgelegt. Aber die Privaten haben horrend geboten! Ist im Eishockey übrigens das Gleiche! Horrende Preise, weil Internetkunden gesucht werden!

      Die SRG bekommt ein Spiel am Sonntag, kann es aber nicht immer aussuchen. Nix von Filet.
      1 0 Melden
  • Flo342 12.01.2018 09:45
    Highlight Der Artikel spricht wichtige Punkte an, die oft von der SRG totgeschwiegen werden. Dennoch ist die Einleitung falsch. Es geht eben doch um mehr als nur die Abschaffung der Billaggebüren. Es geht um das grundsätzliche Subventionsverbot "Er subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen". Dass dies von rechts immer schön ausgeklammert wird, ist eine Verar... des Volks. Wenn die Initiative nur die Erhebung von Gebüren beim Volk unterbinden würde wäre es ja auch nicht das Problem, man könnte die Finanzierung auch direkt über den Staat laufen lassen. Aber dass wollen die Libertären eben nicht.
    35 29 Melden
    • mogad 12.01.2018 11:01
      Highlight "Er subventioniert keine Radio- und Fernsehstationen," das steht im Initiativtext des Pro-Kommitees. Dann kamen Herr Bigler und der Gewerbeverband mit Plan B: bis 400 Mio pro Jahr. Fördergelder vom Bund für einzelne Programme. Das ist doch unseriös.
      13 0 Melden
    • bebby 12.01.2018 11:12
      Highlight Klar wollen die das nicht, denn dann würden die Mehrverdiener proportional zahlen und ein bedeutender Teil der Bevölkerung bezahlt überhaupt keine Bundessteuern. Billaggebühren sind effektiv Kopfsteuern.
      9 2 Melden
  • espy 12.01.2018 09:45
    Highlight Wir müssen einfach aufpassen, was das übergeordnete Ziel vieler bürgerlicher Politiker tatsächlich ist. Es wird voraussichtlich nicht nur bei der Abschaffung von SRF bleiben. Darum Nein zur No-Billag.
    Hier ein lesenswerter Artikel
    https://www.infosperber.ch/Artikel/Politik/Schweiz-SRG-Service-public-und-was-die-Schweiz-ausmacht
    33 32 Melden
    • Haiderfroh 12.01.2018 11:32
      Highlight Noch so ein Teufel an der Wand.

      Wenn Bürgerlichen etwas abschaffen wollen, dann kommen sie auch nicht am Volk vorbei. Null Problem
      10 10 Melden
  • Paul Dettling 12.01.2018 09:43
    Highlight Bin vollständig mit dieser Analyse einverstanden, entscheidend ist aber, dass der SRG diese Reform zugestanden wird und die Nobillag-Initiative deshalb abgelehnt werden muss. Ich bin überzeugt, dass die jetzige Diskussion als Warnschuss im Leutschenbach genügt. Für mich wären die Radiosender SRF 4 News, Radio SwissJazz und einzelne Feature-Sendungen auf SRF 1 der grösste Verlust, den der Privatmarkt nicht wird wettmachen können.
    26 29 Melden
    • mogad 12.01.2018 11:03
      Highlight Das hoff ich auch. Nach einem Nein sollten die grossen Verlagshäuser und die privaten TV- und Radiostationen Druck machen.
      4 2 Melden
    • Diavolino666 12.01.2018 12:59
      Highlight Den "Warnschuss" hatte die SRG durchaus schon (knappe RTVG-Abstimmung), aber passiert ist zu wenig... BR Leuthard hat die CHF 365.-- auch nur wegen der NoBillag-Initiative vorgeschlagen. Vorher war es "unmöglich", tiefer als CHF 400.-- zu gehen. Ein Schelm, wer sich da Böses denkt...
      8 2 Melden
  • oliversum 12.01.2018 09:38
    Highlight Einer der besten Kommentare zu #nobillag ever.
    33 17 Melden
  • dan2016 12.01.2018 09:28
    Highlight ... und leider reagieren die Verlage völlig falsch darauf. In der Vergangenheit war meine Zahlungsbereitschaft (neben der Zwangsabgabe SRG) für Presseprodukte 700 CHF pro Jahr und habe mir damit ein NZZ-Abo und ein lokales Zeitungsabo geleistet. MEINE Zahlungsbereitschaft ging nicht zurück, aber die NZZ und mein lokaler Verlag (heute selbstverständlich Tagi) versuchen mir eine lausigere Qualität mit dem alten Modell (ohne Grenzkosten 0) zu verkaufen. Und da müssen zuerst die arrogeanten Verlage handeln
    42 10 Melden
    • mogad 12.01.2018 10:19
      Highlight Bei facebook und co. kann man sich gratis durch alle Zeitungen der Welt lesen, da wollen immer weniger Leute zahlen für Infos und Unterhaltung. Die Printabonnenten werden immer weniger, Das Abo immer teurer, die Leistungen immer dürftiger. Was noch mehr Leute zum Absprung bewegt. Dass SRG auch noch ein Gratis-New-Portal beschleunigt diese Abwärtsspirale nur noch mehr.
      14 3 Melden
    • nib 12.01.2018 10:58
      Highlight Die Grenzkosten waren auch schon bei den Printmedien fast bei 0, die Druck und Distributionskosten werden von der Werbung finanziert. Die Auflage und Werbevolumen nimmt jedoch ab, also müssen sie Fixkosten (zb Redaktion) reduzieren.

      Dass das nichts mit Arroganz zu tun hat, sieht man doch an den wirtschaftlichen Nöten, welche viele Verlage haben.


      6 0 Melden
    • bebby 12.01.2018 11:16
      Highlight wenn man Qualität will, dann wird man inskünftig viel mehr bezahlen müssen. Das sehe ich am Economist Abo, das ist in den letzten Jahren doppelt so teuer geworden. Der Rest sind dann Gratiszeitungen/portale, die sich rein über Werbung finanzieren. Und Sie haben Recht, die reuters Meldungen kann man dann auch direkt abonnieren.
      6 0 Melden
  • BeWi 12.01.2018 09:22
    Highlight Danke Peter. War bis jetzt unschlüssig, sehe es jetzt aber klar: Ja zu No-Billag. Selbstgefälliger Grössenwahn auf Staatskosten war (und ist) mir schon immer zuwieder. Die Entscheidung hat auch etwas die erneute Billag-Rechnung (457.-, dachte das sei weniger jetzt??) mit getragen. Sorry Billag, selber schuld. Ja, ich weiss, es wird nicht mehr Billag sein in Zukunft - der Name "Billag" seht nun mal für das ganze Übel. Auch selber schuld Billag!
    48 91 Melden
    • Roterriese 12.01.2018 09:33
      Highlight Die 365.- sind erst ab 2019. Eine weitere der zahlreichen Lügen der Gegner der Initiative.
      35 75 Melden
    • 14yannick 12.01.2018 09:43
      Highlight Hast du den Artikel fertig gelesen und verstanden?
      P.S. der neue Betrag ist ab 2019.
      34 10 Melden
    • BeWi 12.01.2018 09:57
      Highlight ja, stell dir vor...
      6 10 Melden
    • mogad 12.01.2018 10:29
      Highlight @roterriese. Niemand hat etwas anderes gesagt! Steht auch so im Radio- und TV-Gesetz von 2015! Fr. 365 ab 2019! Zählen sie bitte ein paar echte Lügen der Initiativ-Gegner auf! Sie werden keine finden, Sie sind ja fair. Was das Ja-Komitee betrifft fällt mir allerdings eine "alternative Wahrheit" auf: Keine Subventionen vom Staat, steht im Initiativtext, dann aber solls lt. Plan B 400 Mio Fördergelder aus STEUERGELDERN vom Bund geben. Da wird dann die rechte Mehrheit in Bern mit bürokratischem Aufwand bestimmen, wer Geld für ein Programm kriegt und wer nicht.
      18 6 Melden
    • Roterriese 12.01.2018 11:15
      Highlight @Abbaio viele Gegner machen geltend, dass es ja nur 1.- Franken pro Tag kosten würde. Diese Aussage ist eben genau im Moment noch falsch.
      11 12 Melden
  • dan2016 12.01.2018 09:21
    Highlight die Fans sind vermutlich zu 99% keine Fans, jeder, JEDER, der hier die SRG verteidigt, sieht a) einen erheblichen Reformbedarf b) vieles dass 'wir' als unnötig/ungeschickt erachten. Ich bin auch kein 'FAN' der Justiz. Aber ich würde sie hier mit Vehemenz verteidigen. Ich bin kein Fan der AHV, aber würde sie auch verteidigen. Mit dem Internet wurde Information Definitiv zu einem öffentlichen Gut - ökonomisch haben wir einfach keine Antwort darauf. Und es ist ökonomischer Blödsinn Informationen - welche 0 Grenzkosten haben - abzuschirmen.
    72 20 Melden
  • Beggride 12.01.2018 09:20
    Highlight Sehr, sehr guter Artikel, der aus meiner Sicht den Tatbestand sehr gut wiederspiegelt.
    Ich finde, die Leute von der SRG müssen sejr viel ändern, auch wenn die Initiative abgelehnt wird, sonst gibt es halt in 2 Jahren wieder eine...
    Dennoch finde ich die Initiative der falsche Weg, um diese Problem zu lösen, weil sie einfach zu radikal und ohne Handlusspielraum formuliert ist.
    440 77 Melden
    • a-minoro 12.01.2018 10:02
      Highlight Direkte Demokratie in Ehren, aber die sich allgemein rasend verbreitende Meinung, man könne in der Schweiz über jeden Furz eine Volksinitiative lancieren, ist m.E. sehr bedenklich. Viele Mitbürger und Mitbürgerinnen benötigen dringendst Nachhilfeunterricht in Staatskunde. So wird es nie zu einer Volksinitiative (= Änderung in der Bundesverfassung!) zur Halbierung der Gebühren kommen. Und deshalb ist auch die NoBillag Initiative abzulehnen, weil sie eben nicht zur Diskussion oder Auslegung eines Auftrages einlädt, sondern ganz klar einen Verfassungsartikel streicht.
      25 26 Melden
    • mogad 12.01.2018 10:12
      Highlight Der erste Teil ist sehr polemisch. Die inhaltliche Kritik find ich gut, auch die konstruktiven Vorschläge. Wir brauchen Reformen, aber keine Zerschlagung der SRG. Plan B der Befürworter beruht auf unrealistischen Annahmen und ist deshalb unbrauchbar. Nach einem Nein braucht es diese Reformen. Wo sind denn die Grossverlage Tamedia, AZ-Medien, Alt-BR Blocher? Sonst sind doch die Lobbies in Bern immer so mächtig und erfolgreich? Macht Euch bereit.
      11 11 Melden
    • Emperor 12.01.2018 15:16
      Highlight Das Problem ist nicht die SRG sondern, das wir privaten Gewinninteressen den Vortritt vor dem Service Public geben... und im Gegensatz zu anderen ist die SRG ein guter Arbeitgeber mit anständigen Löhnen und anständigen Arbeitszeiten aber das kostet halt und ist heute wohl nicht mehr "zeitgemäss"
      9 8 Melden
    • Sportfan 13.01.2018 00:32
      Highlight @MaxMuster:
      Ich verstehe beim besten Willen nicht, warum man eine Finanzierung über die Steuern fordert. Das würde die SRG definitiv zu einem Staatssender machen. Einkommensabhängig wäre OK, aber keine Steuer!

      Ein Zusatzangebot, losgelöst... Das würde einen enorm teuren Verwaltunsgapparat auslösen, und vermutlich für den Kunden enorm kompliziert. Ich habe mal geschaut, was Sport und Unterhaltung ausmacht. Es wäre 1/3 der Gebühr. Also rund 120.-- pro Jahr. Dafür müsste ein besonderes Inkasso aufgebaut und alle müssten ein entsprechendes Empfangsgerät haben. Lohnt sich das wirklich??

      4 0 Melden
    • Beggride 13.01.2018 13:55
      Highlight @maxmuster
      Ich verstehe deine Argumentationsführung leider nicht.
      Und wieso denken alle, dass die SRG unfähig ist, mit Privaten zu kooperieren? Man könnte doch auch für dieses Problem eine Initiative starten nicht? Da muss man nicht gleich den ganzen Karren an die Wand fahren...
      4 5 Melden
  • jen23 12.01.2018 09:16
    Highlight Wenn die Initiative angenommen wird, existiert die SRG weiter. Einfach in reduzierter Form. Der Staat kann immer noch einzelne Sendungen mit wichtigem Informationsgehalt subventionieren sowie französische, italienische und rätoromanischen Inhalte (Schlupfloch der Initiative). Der Bestatter, Glanz und Gloria, Quiz Shows und Casting Shows könnten ja immer noch über Pay-TV finanziert werden, wenn eine Nachfrage dafür besteht.

    Ich werde die Initative annehmen, da ich mit dem Artikel einverstanden bin, dass die SRG heute überdimensioniert ist.
    52 81 Melden
    • kupus@kombajn 12.01.2018 09:41
      Highlight Dass die SRG ziemlich sicher nicht mehr existieren wird, wurde von diversen Fachleuten mit schlüssigen Argumenten aufgezeigt, unter anderem von Roger Schawinski, der selber ein scharfer SRG-Kritiker ist und das Business so gut wie kaum ein anderer kennt. Nachvollziehbare und nicht widerlegbare Argumente, wie die SRG denn ohne Gebühren weiterexistieren könnte, habe ich von den Befürwortern weder gelesen noch gehört.
      45 26 Melden
    • himmelrot 12.01.2018 09:43
      Highlight Wieso gibt es immer noch Leute die behaupten, dass die SRG weiterbesteht nach einer Annahme der Initiative?

      Es wurde doch schon oft genug kommuniziert was passiert: https://www.srgd.ch/de/aktuelles/fokus/wichtige-fragen-und-antworten-rund-um-gebuehren/was-passiert-mit-der-srg-wenn-die-no-billag-initiative-angenomme/?edit&language=de
      34 28 Melden
    • DerRabe 12.01.2018 09:47
      Highlight Nein, der Staat kann eben keine wichtigen Sendungen mehr subventionieren. Er hat höchstens die Möglichkeit dringliche Meldungen ausstrahlen zu lassen. Eine Tagesschau ist aber nicht ernsthaft als dringliche Meldung einzustufen.
      25 13 Melden
    • Paul Dettling 12.01.2018 09:52
      Highlight Ich glaube, dass ist die Schlüsselfrage bei dieser Vorlage, hier scheiden sich die Geister. Ich bin überzeugt, dass eine allenfalls weiterbestehende "SRG" so wenig mit der heutigen gemeinsam hätte, dass von einem Weiterbestehen nicht gesprochen werden kann. So wäre Werbung im Radio unausweichlich (Pay-Radio gibt es schlicht nicht vergleichbar, zum Beispiel im Auto über DAB+), was für mich schon allein ein Killerargument gegen die Initiative ist.
      15 9 Melden
    • cheesy_ 12.01.2018 09:54
      Highlight @kupus@kombajn @himmelrot: die SRG und die Gegner der nobillag haben ja auch überhaupt keinen Anreiz dazu apokalyptische Szenarien zu prophezeien... lol
      11 16 Melden
    • 14yannick 12.01.2018 09:55
      Highlight Diese Initiative hat nicht zum Ziel die SRG zu redimensionieren. bitte mal die Initiative lesen ist ganz schnell gemacht. http://rogernordmann.ch/verfassungstext_von_nobillag/
      Oliver Kessler hat noch diese Woche eine Interview auf Telebasel gegeben wo er klar sagt Ziel sei es jegliche Subventionierung durch den Staat zu verhindern.
      Damit der Staat einzelne Sendungen finanzieren kann braucht es dazu auch ein neues Gesetz. Dies kommt nicht einfach so über Nacht. Wenn du die SRG redimensionieren willst unterstütz du die falsche Initiative hier geht es um das Prinzip des Service Public.
      21 14 Melden
    • Paul Dettling 12.01.2018 09:55
      Highlight Diese Behauptung wird gebetsmühlenartig wiederholt (ohne sie je zu begründen), weil sie das entscheidende Argument in der Kampagne ist: Ihr könnt ruhig Ja stimmen, ihr verliert nichts. In Tat und Wahrheit verlieren wir zusammen mit den Privaten 50 Radio- und TV-Sender mit lokalen Informationen, die niemand ersetzen wird.
      22 17 Melden
    • kupus@kombajn 12.01.2018 10:20
      6 8 Melden
    • kupus@kombajn 12.01.2018 10:22
      Highlight @cheesy: diese "apokalyptischen Szenarien", wie du sie nennst, wurden nachvollziehbar und schlüssig erklärt.
      9 15 Melden
    • TheDan 12.01.2018 10:30
      Highlight Wieso kommt man zum Schluss dass die SRG beim Wegfall von maximal 75% der Einnahmen gar nicht mehr weiterexistieren kann? Wenn sie nach Annahme der Initiative keine neuen Einnahmequellen wie Abos oder Mitgliedsbeiträge findet muss sie zwar maximal 75% ihrer Leistungen reduzieren, kann aber trotzdem in kleinerer Form weiter bestehen.

      Ansonsten sehr guter Artikel, vielen Dank.
      14 13 Melden
    • mogad 12.01.2018 10:36
      Highlight Wenn die obligatorischen Gebühren wegfallen und durch ein freiwilliges Abo von 100 Fr. p.a. (Vorschlag Plan B) ersetzt werden; wenn ein grosser Teil der Werbeeinnahmen wegbrechen, wird die SRG keinen Qualitätsjournalismus mehr machen können, weil das Geld fehlt. Den Initianten von No billag geht es doch darum Sendungen abzuschiessen, die ihnen nicht passen, da angeblich zu links, wie z.B. die Rundschau oder Kassensturz und andere Konsumentenmagazine. Kritisch heisst für die Rechten immer "links" und muss weg. So geht Demokratieabbau. .
      13 14 Melden
    • kupus@kombajn 12.01.2018 10:46
      Highlight @TheDan: Man geht automatisch davon aus, dass die Werbeeinnahmen bei deutlich abgespeckten Programm dieselben bleiben. Abgespecktes Programm --> weniger Zuschauer. Am meisten Werbeeinahmen generieren die publikumswirksamen Sendungen. Diese würden wegfallen, weil sie nicht mehr finanziert werden können.

      Einfache Frage: würdest du als Werbender der SRG für einen Werbespot dasselbe wie jetzt bezahlen, wenn du weisst, dass du damit viel weniger Menschen erreichst?

      Es fallen nicht nur die durch Gebühren abgedeckten 75% weg, daran gekoppelt fällt noch viel mehr weg. Es entsteht eine Abwärtsspirale
      17 10 Melden
    • Scott 12.01.2018 11:06
      Highlight "... wurde von diversen Fachleuten mit schlüssigen Argumenten aufgezeigt, unter anderem von Roger Schawinski."

      Roger der Fachmann.
      Ist bestimmt als Witz gemeint?
      9 9 Melden
    • Scott 12.01.2018 11:13
      Highlight "Wieso gibt es immer noch Leute die behaupten, dass die SRG weiterbesteht nach einer Annahme der Initiative?"

      Weil die alle wissen, wie pfefferscharf unser Parlament unbeliebte Volksbegehren umsetzt...

      Deshalb JA zu No-Billag, es lebe die neue SRG!
      9 13 Melden
    • TheDan 12.01.2018 11:14
      Highlight @Lupus

      Danke, Du hast natürlich recht dass Werbeeinnahmen mit abnehmender Zuschauerzahl auch zurück gehen. Deine Meinung dass die 75% wegfallen und nicht wenigstens teilweise durch Abos oder Mitgliedsbeiträge kompensiert werden können teile ich jedoch nicht. Ich bin davon überzeugt dass es möglich ist die SRG mit reduziertem Leistungsumfang weiter zu führen. Und für einen angemessenen Leistungsumfang bin ich auch gerne bereit einen angemessenen Beitrag zu leisten.
      7 9 Melden
    • kupus@kombajn 12.01.2018 12:33
      Highlight @Scott: Man muss kein Fan Schwanskis sein, um objektiv eingestehen zu können, dass er ein ausgewiesener Fachmann auf diesem Gebiet ist. Die Aberkennung dieser Qualität ist einzig und allein der Antipathie seiner Person gegenüber geschuldet.
      6 5 Melden
    • Interessierter 12.01.2018 14:35
      Highlight @DerRabe: Der Staat darf noch subventionieren. Gemäss Initiative kann der Bund keine Subventionen ausrichten!
      1 3 Melden
  • Eskimo 12.01.2018 09:14
    Highlight Danke für diesen objektiven Bericht👍
    32 21 Melden
    • mogad 12.01.2018 10:41
      Highlight Objektiv? "Für das Mitte-links-Lager ist die SRG eine heilige Kuh." "Sie (die Gegner) machen auf Hysterie, wenn sie mit Verbissenheit betonen, die SRG sei kein Staatsfernsehen." Na ja. Den zweiten Teil des Artikels fand ich allerdings gut. Ich hoffe Herr Blunschis Kritik und Vorschläge erreichen auch die Ohren und Hirne der Verantwortlichen, die nach einem Nein Reformen durchzuführen haben. Denn die sind nötig.
      9 7 Melden
  • Wasmeinschdenndu? 12.01.2018 09:09
    Highlight Der Vorteil der SRG ist ja, dass ein unlaublich reichhaltiges Angebot in absolut bester inhaltlicher Qualität ALLEN zur Verfügung gestellt wird.
    Was also bitteschön soll der Vorteil von Sendern, wie MySports sein, die Rechte kaufen und dann nur denjenigen Kunden die Inhalte zur Verfügung stellen, die ihren Sender installieren und für jeden verdammten Match bezahlen?
    273 172 Melden
    • Peter 12.01.2018 09:35
      Highlight Man kann darüber diskutieren. Aber so funktioniert nun einmal der Markt. Deshalb schlage ich einen gemeinsamen Sportsender von SRG und privaten Anbietern vor, der in diesem Bereich neue Möglichkeiten eröffnen würde.
      40 25 Melden
    • Walter Sahli 12.01.2018 09:50
      Highlight Lieber Herr Blunschi, nachdem Sie im obigen Artikel schon eine gewisse Empörung darüber durchblicken lassen, dass sich die SRG im Markt behaupten will, finde ich es doch etwas unverfroren, hier lapidar mit "so funktioniert halt der Markt" zu antworten!
      Immer heisst es, die staatlichen Betriebe seien ineffizient, hätten vom Wirtschaften keine Ahnung und sollten deswegen privatisiert werden (weil Privatwirtschaft ist ja immer super). Und wenn sie sich privatwirtschaftlich verhalten, wird gejammert, dass sie die Privaten kaputt machen würden. Das geht einfach nicht auf!
      35 18 Melden
    • Gringoooo 12.01.2018 09:54
      Highlight Wieviele Fussballspiele werden denn live in voller Länge übertragen, wie viele werden nur mittels Bezahlung zugänglich gemacht?
      12 4 Melden
    • Slavoj Žižek 12.01.2018 09:55
      Highlight Wieso soll ich deine Mätchli bezahlen wenn ich keinen schaue? Ganz schön egoistisch von dir.
      23 19 Melden
    • Peter 12.01.2018 10:17
      Highlight @Walter Sahli Die SRG hat mit den gesetzlich vorgeschriebenen Gebühren einen enormen Konkurrenzvorteil gegenüber den privaten Anbietern, die ihre Einnahmen auf dem Markt erwirtschaften müssen. Aus diesem Grund sollte und muss sie sich zurückhalten. Siehe den zitierten Passus aus der Bundesverfassung.
      31 9 Melden
    • Hierundjetzt 12.01.2018 10:20
      Highlight Nicht so schnell. Per Definition, darf auch nur der SRF gucken, der Billag zahlt.

      Zudem: es ist sehr gefährlich wenn eine Firma ein Monopol hat. Ich erinnere an die Telecom PTT (heute Swisscom) mit Ihren Mondpreisen (SMS -.20 / Telefon -.10 - -.30 pro Min!!)

      Ich bin für die SRG und gegen die nobillag. ABER es braucht Konkurrenz, den es braucht Vielfahlt. Da stimme ich mit Peter Blunschi absolut überein
      13 6 Melden
    • Fairfis 12.01.2018 10:34
      Highlight Mitbder Argumentation hört Gesellschaft ganz schnell auf. Dann zahlen die Gesunden nicht mehr für die Kranken (und wer sonst kann ihnen helfen wenn nicht die Gesunden?), die Jungen nicht mehr für die Alten und Gebrechlichen, die Kinderlosen nicht mehr für Schulen, die Städter nicht mehr für Fläxhenversorgung, die Autolosen nicht mehr für Strassenreinigung usw. usf.
      14 16 Melden
    • bokl 12.01.2018 10:53
      Highlight @Peter
      Und wie stellst du dir einen gemeinsamen Sportsender vor? Abo oder gratis? Wer kriegt wie viel vom Werbekuchen? Wer produziert?

      Grundsätzlich eine schöne Idee, aber in der Realität kaum umsetzbar.
      10 10 Melden
    • Interessierter 12.01.2018 11:11
      Highlight Vielleicht liegt der Vorteil darin, dass ich welcher weder einen Fussballmatch noch ein Eishockeyspiel sehen will nicht daran bezahlen muss! Soll doch SRF ein Sportpaket oder ein Eishockeypaket zur Verfügung stellen, welches jeder selber abonnieren kann. Wenn natürlich jemand das gesamte heutige Programm abonniert, ist es teurer. Aber dafür müssen die andern, welche heute dafür bezahlen, dass Sie Ihren Match günstig schauen können, Geld sparen. Die Zwangsmedienabgabe ist auch absolut unsolidarisch!! Daher ein klares JA zu NoBillag!
      6 15 Melden
    • sigma2 12.01.2018 11:32
      Highlight Sind also Fragen nach der Oberweite von Modellen und die Beleidigung von Kandidaten in einer Gameshow "beste" inhaltliche Qualität?

      Und du darfst gerne für dieses Angebot zahlen, nur ich will das nicht. Ich finde das Angebot total unnötig und bin der Meinung Fernsehen macht dumm und faul.
      10 10 Melden
    • Peter 12.01.2018 11:40
      Highlight @bokl Ich stelle mir einen Sender vor, auf dem die frei empfangbaren Inhalte ausgestrahlt werden. Gleichzeitig dient er als Werbeplattform für die Bezahlkanäle der privaten Anbieter und evtl. der SRG. Ich gebe aber zu, dass die Umsetzung nicht einfach ist und Reibereien programmiert sind.
      9 2 Melden
    • Walter Sahli 12.01.2018 12:04
      Highlight Herr Blunschi, Grösse war schon immer ein Konkurrenzvorteil. Und das ist von uns auch so gewünscht! Wenn man Staatsbetriebe vorsätzlich kastriert und ihnen verbietet sich marktgerecht zu verhalten, dann liefert man den Privatisierungseuphoristen nur noch mehr argumentative Munition. Tatsache ist, ein Staatsbetrief kann's aus Sicht der Bürger nur falsch machen - egal was er tut.
      8 10 Melden
    • Hierundjetzt 12.01.2018 13:11
      Highlight Walter, was Peter Blunschi anmerkt kann durchaus als Plan B gelten. Es wäre ein belastbares Konzept.
      5 0 Melden
    • Peter 12.01.2018 13:42
      Highlight @Walter Sahli Ist sie wirklich gewünscht? Ich verweise auf das Zitat von Ladina Heimgartner: «Grösse ist in der Schweiz nichts Sympathisches.» Das "marktgerechte" Verhalten von Staatsbetrieben sorgt auch in anderen Bereichen für Konflikte. Ich denke an die Art, wie die Ex-Monopolisten Post, Swisscom und SBB den Wettbewerb zu behindern versuchen.
      9 2 Melden
    • Wasmeinschdenndu? 12.01.2018 13:56
      Highlight @sigma_2
      Das Sportprogramm und Nachrichten-/Informationssendungen sind von hervorragender Qualität. Man kann sich streiten über gewisse Sendungen, aber wer schaut schon an einem Mittwoch abend eine Sendung für alte Leute?
      3 1 Melden
    • einmalquer 12.01.2018 14:33
      Highlight @Hierundjetzt
      PTT bzw Swisscom und SBB sind falsche Beispiele.

      Das staatliche Monopol hatten sie, weil kein einziges Privatunternehmen leisten wollte, was diese taten.

      Auch heute noch ist es so, dass die Grundversorgung von halb-staatlichen Betrieben gewährleistet werden müssen. Private wollen nicht und wollten nie.

      Das ist bei den Medien auch so.
      3 4 Melden
    • Bijouxly 12.01.2018 16:41
      Highlight Was ist der Vorteil davon, etwas für ALLE kostenpflichtig bereitzustellen, wenn es niemand sehen will?
      5 2 Melden
    • Sportfan 13.01.2018 00:47
      Highlight @Goldjunge Krater Team #NoBillag:

      Aber was Herr Blunschi und sie vergessen. UPC hat nicht etwa der SRG die Rechte abgeknöpft, sondern Teleclub. Seit mehreren Jahren gibt es Eishockey PayTV in der Schweiz. Also schlicht falsch, oder sehr verkürzt was Herrn Blunschi hier schreibt.


      3 1 Melden
    • Sportfan 13.01.2018 01:01
      Highlight @Peter:
      Sport mit den Privaten Anbietern? Mit Verlaub, das ist nicht machbar. Aber nicht wegen der SRG:

      UPC und Swisscom bekriegen sich mit ihren Sportangeboten wegen den eigenen Internet Angeboten. Mittels den Sportkanälen sollen Kunden gewonnen werden, die an die "hauseigenen" Internet Angebot "geknebelt" sind. Ohne Internet bei einem Kabelnetzanbieter kein MySports, Teleclub gibt es in der vollen Grösse nur, wer auch einen Internetanschluss und Bluewin TV von Swisscom hat.

      Deshalb klagen die beiden seit Jahren vor Gericht. Die SRG hat damit rein gar nichts zu tun.
      3 1 Melden
    • Peter 13.01.2018 09:38
      Highlight @Sportfan Dieses Problem ist mir absolut bewusst. Der "Krieg" zwischen UPC und Swisscom würde einen gemeinsamen Sporrkanal zum heutigen Zeitpunkt wohl verunmöglichen. Aber man soll niemals nie sagen.
      0 0 Melden
    • Emperor 14.01.2018 00:12
      Highlight @Peter Wie wäre es, wenn wir als demokratischer Souverän "dem Markt" mal auf seine gierigen Finger hauen?
      Die Demokratie und die Bürger sollten an erster Stelle stehen, vor dem Markt und den Gewinninteresen einer weniger.
      Wieso nicht einfach verordnen, dass Sportarten die Schweizer Beteiligung haben und somit von grossem Interessen für die Bevölkerung sind für eine gewisse Entschädigung in jedem Fall frei in jeden Haushalt übertragen werden?
      Würde auch gleich die Preisspirale bei Übertragungslizenzen stoppen.
      0 1 Melden
  • DingoAteMyBaby 12.01.2018 09:08
    Highlight Und falls auch die 200.- Initiative nicht durchkommt, dann gibt es die 300.- Initiative? Und dann die 350.-? Oder können wir nicht alle auf dem Wahlzettel schreiben wie viel wir bezahlen wollen und man entscheidet für die Salomonische Mitte?
    Mann oh mann..
    12 36 Melden
  • Mircs 12.01.2018 09:05
    Highlight Die No-Billag-Initianten sind sich wohl selbst nicht bewusst, was sie da verursachen. Bei einem kranken Baum fällt man nicht gleich den ganzen Wald, doch diese Initiative peilt genau dies an.

    Die Informationsfreiheit ist von immenser Wichtigkeit - den Bürgerlichen passt es bloss nicht, dass sie in der SRG kaum vertreten sind, doch als Frau Widmer-Schlumpf in den Bundesrat gewählt wurde und sie ihr Amt annahm, wollte ja auch keiner gleich den ganzen Bundesrat abschaffen.

    Viel besser würde man sich gemeinsam um eine Zwischenlösung bemühen. Die Kostensenkung auf 365.- ist der richtige Ansatz.
    275 199 Melden
    • bokl 12.01.2018 09:31
      Highlight "Die No-Billag-Initianten sind sich wohl selbst nicht bewusst, was sie da verursachen."

      Die sind dich voll bewusst, was sie verursachen. Genau darum vernebeln sie das ganze ja auch und nennen sich "No-Billag" und nicht "No-SRG"...
      50 22 Melden
    • Mircs 12.01.2018 09:38
      Highlight Nun ja, den Service der SRG wollen sie aber trotzdem behalten, nur die Finanzierung und die politische Berichtsauslegung passen ihnen nicht.
      13 8 Melden
    • bebby 12.01.2018 10:01
      Highlight Das ist keine Kostensenkung, sondern ein taktischer Move vor der Abstimmung. Der Bundesrat kann jederzeit die Gebührenhöhe selbst bestimmen (so viel zur Unabhängigkeit). Für mich als reinen Radiohörer (kein Interesse an TV, auch nicht am PC) bleibt es mit dem Obligatorium eine Gebührenerhöhung.
      20 8 Melden
    • Mircs 12.01.2018 10:36
      Highlight @Bebby Das mag sein, aber zuvor kostete die Billag mehr, ab 2019 vorerst noch 365.-, das ist definitiv eine Kostensenkung.

      Was ich damit sagen will, ist, dass sich wohl alle bewusst sind, dass es Zeit für Veränderungen ist. Aber die Abschaffung dieses Qualitätsjournalismus ist nicht die Lösung dafür. Wie gesagt.. Bei einem kranken Baum, wird nicht der ganze Wald gefällt.
      7 10 Melden
    • Fairfis 12.01.2018 10:43
      Highlight Du hast also weder Infos aus Tagesschau, Rundschau, Kassensturz, MTW etc. verwendet, noch Freude an Liedern des Eurovision Song Contests noch jemals Argumente aus der Arena berücksichtigt noch jemals einen Federer-Match geschaut noch über Cabaret Rotstift, Emil, Giaccobo oder Franz Hohler gelacht oder eine Neujahrsansprache des Bundespräsidenten geschaut usw.?
      13 16 Melden
    • Driver7 12.01.2018 10:50
      Highlight nun.. es braucht halt manchmal die Gefahr einer Extremlösung das über Zwischenlösungen diskutiert wird.. auch von Links kommen oft Extremlösungen (bsp. Grundeinkommen) damit gewisse Diskussionen überhaupt aufkommen. Deshalb, obwohl noBillag vermutlich abgelehnt wird, können wir alle den Initianten dankbar sein! Ich hoffe sehr das die Abstimmung knapp wird.. nicht das SRG anschliessend grosskotzend behaupten kann.. sehr ihr, das Volk steht hinter uns, wir müssen nichts ändern...
      16 9 Melden
    • JoeyOnewood 12.01.2018 11:08
      Highlight Exaktemente! Und deshalbist der Artikel absoluter Humbug. Praktisch alle Gegner von NoBillag argumentieren so wie du und ich. Niemand behauptet, es sei alles in bester Ordnung.
      6 5 Melden
    • sigma2 12.01.2018 11:29
      Highlight Hast du mir einen Link, wo zu lesen ist, dass der BR die Gebühren auf CHF 365.-- festgelegt hat? Für wie lange gilt diese Gebühr? Ich war bisher der Meinung, die 365.-- waren ein Wunsch von Doris, aber noch kein BR-Beschluss.
      2 9 Melden
    • nukular 12.01.2018 11:49
      Highlight 365fr sind all noch zu viel... 200fr wären ok...
      9 8 Melden
    • mogad 12.01.2018 12:13
      Highlight @sigma2. Steht im Radio- und TV-Gesetz von 2015. Bitte googeln Sie RTVG dann sehen Sie's schwarz auf weiss.
      7 0 Melden
    • murrayB 12.01.2018 12:21
      Highlight Ähm leider nein. Die 365.- sind keine Kostensenkung - nur eine Verbreitung der Zahler, sodass nun der Betrag gesenkt wird. Und ausserdem wartet die Bevölkerung immer noch auf die zu unrecht eingezogenen MWST!
      9 3 Melden
    • redeye70 12.01.2018 16:37
      Highlight Sorry, das reicht einfach nicht. Da muss noch viel mehr gehen.
      3 4 Melden
    • Sportfan 13.01.2018 00:40
      Highlight @bebby:
      Ja, es kann sein, dass sie als Radiohörerin mehr bezahlen. Aber das war exakt der Wille des Volkes bei der Abstimmung zum RTVG. Wenn das Volk einen neuen Tunnel am Gotthard beschliesst, muss ich den auch mitfinanzieren, ob mir das passt oder nicht!

      @nukular und redeye70:
      Das ist einfach eine polemische Forderung. Der Gewerkschaftsbund, zusammen mit der SVP (20 NR Räte) und Altbundesrat Blocher haben ihren so berühmten Gegenvorschlag - Plan B - vorgestellt. Nicht einmal sie, wissen wie man auf die 200.-- kommen soll/kann. Völliger Schwachsinn, was sie hier fordern.
      2 0 Melden
    • nukular 13.01.2018 08:39
      Highlight @ sportfan, die SRG könnte sich auf das Wesentliche konzentrieren, News. Von mir aus noch ein bisschen Sport. Man könnte Radiosender zusammenlegen. Von mir aus kann das SRG auch erst ab 16 Uhr senden bis Mitternacht und dann Wiederholungen.
      Oder man könnte gewisse Sendungen mit Paytv finanzieren. Oder die SRG Gönner könnten bisschen mitfinanzieren, wenns schon Gönner sind.
      Ich pers. würde lieber pro Sendung zahlen, von mir aus nur Online. Weil ich besitze keinen TV sondern nur PS4 mit Beamer, also warum sollte ich den vollen Betrag bezahlen? Radio gerne, das höre ich auf dem Bau....
      4 1 Melden
  • Z&Z 12.01.2018 09:05
    Highlight Was mich an dieser Abstimmung so gewaltig nervt, wie auch analog bei anderen Abstimmungen; Wird sie abgelehnt heisst es, das Volk will die SRG und co. und das Volk will keine Veränderungen und es muss alles so bleiben, wie es ist, weil das Volk es so will. Aber dass das Volk vielleicht eine Verschlankung will, und sich primär auch an der Firma Billag SA stört, das interessiert dann keinen. Das Thema ist elegant vom Tisch und alle werkeln weiter.
    42 10 Melden
    • Mircs 12.01.2018 09:36
      Highlight & wenn die Initiative angenommen wird, haben wir genau das pure Gegenteil. Dies wird dann gar noch vereinfacht, da man gleich gar nicht mehr über die SRG diskutieren muss - die existiert dann ja bald gar nicht mehr.

      Die No-Billag-Initianten wollen denselben Service, die selben Sendungen und die Information der Öffentlichkeit beibehalten... Aber dafür bezahlen, nein, das wollen sie nicht.

      Und die Minderheiten werden gleich auch vernachlässigt. Nun ja, auch Netflix bietet Sendungen für Blinde und Gehörlose, doch Netflix zeigt Serien und Filme und keine Informationssendungen.

      Nein zu No-Billag
      33 20 Melden
    • kupus@kombajn 12.01.2018 09:39
      Highlight Dass diese Initiative überhaupt zustande gekommen ist, zeigt doch deutlich auf, dass Unzufriedenheit herrscht. Selbst wenn die Initiative abgelehnt wird, dann mit grosser Sicherheit denkbar knapp. Das müsste reichen, damit sich die Verantwortlichen nicht einfach tief ausatmend zurücklehnen. Die sind ja nicht doof. Sie wissen genau, dass die SRG Zielscheibe bleiben wird, sofern sich nichts ändert.
      24 10 Melden
    • Walter Sahli 12.01.2018 09:52
      Highlight Die Wut auf die Billag ist genauso lächerlich, wie die Wut auf Buchhaltungsabteilungen, weil von dort die Rechnungen kommen...
      15 19 Melden
    • DerRabe 12.01.2018 09:56
      Highlight Wenn das Volk eine „Verschlankung“ will, dann soll das Volk auch über eine „Verschlankung“ abstimmen und diese annehmen. Genau das ist ja das Problem (analog zu vielen anderen Abstimmungen): Es wird gar nicht darüber abgestimmt was viele wollen. Und dann spaltet sich das Volk in diejenigen, die das erkennen (wären zwar auch für eine „Verschlankung“, lesen aber den Initiativtext und sehen, dass es um viel mehr geht und stimmen deshalb nein) und die anderen (sind einfach unzufrieden mit Status Quo und stimmen deshalb ja). Das schlimme: Es gibt immer weniger, die lesen...
      21 5 Melden
    • 14yannick 12.01.2018 09:56
      Highlight Deswegen ist ja die CHF 200 Initiative schon angekündigt.
      9 1 Melden
    • Z&Z 12.01.2018 09:59
      Highlight @kupus ich habe kein Vertrauen in einen Volksfreundlichen Ausgang. Aber ich lasse mich gerne positiv überraschen, um nicht zu sagen, es würde mich freuen, wenn ich mich irre.
      4 4 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 12.01.2018 09:04
    Highlight Blunschi trifft die Sache in meinen Augen genau. Spätestens nach der knappen Annahme des RTVG hätte man reagieren müssen, auch den Vergleich zur Armee finde ich passend.
    43 12 Melden

Autor Linder: «Mit meinem Buch kann man nirgendwo mitreden oder an Partys auftrumpfen»

Eigentlich hat die Schweiz ihn ja schon seit 34 Jahren, aber bisher hat Lukas Linder ausschliesslich fürs Theater geschrieben. Nun endlich ist sein Erstlingsroman erschienen – ein Anlass für uns, ihm 37 höchst existentielle Fragen zu stellen.

Die NZZ hat ihn einen «aufstrebenden Erzähler» genannt, ich nenne ihn ein Phänomen. Das wage ich zu sagen, weil ich Lukas Linder kenne. Nur, dass ihr gleich Bescheid wisst und hinterher nicht klagt, ich hätte hier schamlos Schleichwerbung für einen guten Freund betrieben. 

Überdies hat Reich-Ranicki einmal gesagt: «Es gibt Menschen, die auf eine hinreissende Weise Blödes von sich geben.» 

Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob er damit Linder gemeint hat. Jedenfalls ist Reich-Ranicki …

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