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epa05213446 Supporters of Democratic presidential candidate Hillary Clinton cheer at the site of early poll numbers coming out of Florida, which have Hillary ahead of rival Bernie Sanders, at the Palm Beach County Convention Center in West Palm Beach, Florida, USA, 15 March 2016. Results for Ohio and Illinois will also be released later in the night.  EPA/JIM LO SCALZO

Jubel bei Clinton-Anhängern in Florida: Die ehemalige Aussenministerin fügte Rivalen Bernie Sanders im Sunshine State eine deutliche Niederlage zu.
Bild: JIM LO SCALZO/EPA/KEYSTONE

Super Tuesday: Clinton gewinnt alle fünf Bundesstaaten + Trump vier + Rubio wirft das Handtuch

Hillary Clinton holte sich Ohio, Florida, North Carolina und Illinois, Trump gewann in Florida, North Carolina und Illinois. John Kasich triumphierte in seinem Heimatstaat Ohio, während Marco Rubio nach der Niederlage in Florida aufgab. In Missouri gewinnen laut dem Sender NBC sowohl Clinton als auch Trump hauchdünn.



Hier wurde gewählt

Hillary Clinton marschiert bei US-Vorwahlen durch

Bei den US-Vorwahlen in fünf Bundesstaaten am Dienstag hat Hillary Clinton bislang vier und Donald Trump drei Bundesstaaten für sich entschieden. Im fünften Bundesstaat Missouri war es für Clinton und Trump knapp, beide sollen jedoch laut dem Sender NBC das Rennen gemacht haben.

Clinton fuhr sehr wichtige Siege in Florida und Ohio ein, ausserdem gewann sie in North Carolina und Illinois. Das sichert ihr eine grosse Zahl weiterer Delegierter auf dem Weg zur Präsidentschaftskandidatur. In ihrem Geburtsstaat Illinois lag Clinton am Ende nur knapp vor Sanders. Noch knapper war es in Missouri. Hier machten wenige hundert Stimmen den Unterschied zugunsten der früheren First Lady.

Um diese Staaten wurde gekämpft (Rot: Republikaner, Blau: Demokraten)

Bild

bild: screenshot/nytimes

Donald Trump holt Florida, verliert aber Ohio

Der umstrittene Quereinsteiger Trump gewann zwar Florida, verlor aber den zweiten Alles-oder-Nichts-Staat Ohio an dessen Gouverneur John Kasich. Damit wird Trump voraussichtlich keine ausreichende Menge an Delegierten sammeln, um sich insgesamt entscheidend abzusetzen. Trump gewann allerdings auch in Illinois und North Carolina.

U.S. Senator and Republican presidential candidate Marco Rubio listens to the invocation from a backstage area before a campaign rally at Palm Beach Atlantic University in West Palm Beach, Florida, March 14, 2016.  REUTERS/Carlo Allegri

Eine Niederlage zu viel: Marco Rubio zieht sich aus dem Präsidentschaftsrennen zurück.
Bild: CARLO ALLEGRI/REUTERS

Floridas Senator Marco Rubio zog noch am Abend die Konsequenz aus der Niederlage in seinem Heimatstaat. Er beendete seinen Wahlkampf. «Es ist nicht Gottes Wille, dass ich 2016 Präsident werde – vielleicht niemals», sagte Rubio bei seinem Abschied von der Wahlkampfbühne. «Wir sind zwar auf der richtigen Seite, aber wir werden dieses Jahr nicht auf der Seite der Gewinner sein», sagte er.

Das Feld der Republikaner hat sich damit von einst 17 auf nur noch drei Bewerber reduziert. Neben den Führenden Trump und Cruz ist nur noch der Gouverneur von Ohio, John Kasich, im Rennen. Trump hat nun rund die Hälfte der 1237 Delegiertenstimmen zusammen, die er beim Parteitag im Juli für die Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten braucht.

Enges Rennen in Missouri

Die Mathematik der Delegiertenzählung bei den Vorwahlen ist sehr kompliziert. Bei den Republikanern sind eine Kampfabstimmung auf dem Parteitag in Cleveland im Juli und ein zähes Rennen bis dahin immer wahrscheinlicher.

Am frühen Mittwochmorgen standen bei den Republikanern noch Wahlen in Missouri an, wo sich ein immer engeres Rennen zwischen Trump und dem Senator von Texas, Ted Cruz, abzeichnete. Laut dem Sender NBC soll dabei Trump hauchdünn gewonnen haben.

(wst/sda/afp/spon)

>> Hier geht's zur Vorschau der Kollegen von Spiegel Online.

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    Alle Leser-Kommentare
  • SuicidalSheep 16.03.2016 06:34
    Highlight Highlight Diese Wahlen kann man auch als IQ Test für die USA ansehen - und bisher siehts düster aus für die Amis...
    • SuicidalSheep 16.03.2016 09:36
      Highlight Highlight @Jaing
      Müsst ich irgendwo nachschauen. Denke aber sie sind weitaus höher als in DE, wo sie teilw. nur bei 38% lagen.
    • Kloddz 16.03.2016 10:59
      Highlight Highlight @Jaing: In Florida waren es (Dems und Reps zusammengezählt) ca. 4 Millionen. Florida hat ca. 20 Millionen Einwohner, Wahlbeteiligung bei den Primaries also bei ca. 20 Prozent. Ohio in derselben Grössenordnung. Weitere Staaten habe ich jetzt nicht angeschaut, sollte aber ähnlich sein. Die Wahlbeteiligung bei den Hauptwahlen liegt jeweils bei ca. 60 Prozent, die Primaries sind also nicht unbedingt repräsentativ, bzw. die unentschiedenen / Wechselwähler geben am Ende den Ausschlag.
  • Pana 16.03.2016 02:29
    Highlight Highlight Obwohl mir Hillary nie wirklich sympathisch war, muss ich zugeben, dass ihre Reden nicht schlecht sind. Ich denke sie wird das wohl durchziehen. Drumpf hat keine Chance sobald es dann um Inhalte geht. Ausser Kasich etabliert sich noch als Anti Trump bei den Republikaner, dann könnte es vielleicht zu einer Überraschung kommen.
    • herschweizer 16.03.2016 07:25
      Highlight Highlight TrumpfPuur kommt durch... er entspricht amerikanischem Denken und ist dort beliebt... vielleicht haben sie ihn verdient ;-)
    • Explorador 16.03.2016 07:57
      Highlight Highlight Seit wann geht es denn in Wahlkämpfen um Inhalte? Ist auch bei uns nicht wirklich so. Inhaltlich müsste Sanders vorne liegen. Der einzige, der Inhalt bietet. Aber die Amis schaffen es sicher, ihn als Kommunist zu verteufeln, obwohl der in der CH wohl etwa bei GLP oder FDP politisieren würde.
    • Olmabrotwurst vs. Schüblig 16.03.2016 14:27
      Highlight Highlight clinton konnte schon immer reden sie hat ihre karierre hingeworfen für bill.. sobald der präsident wurde hatte sie ihre beziehungen die sie brauchte für ihre ziele
  • Stinkstiefel 16.03.2016 01:51
    Highlight Highlight Ich traure um Sanders...
    Die Chance, die Politik der Vereinigten Staaten zum Guten zu verbessern, wäre damit endgültig vertan.

    So zähle ich mich fortan ebenfalls zum Trump-Lager. Wenn schon an die Wand fahren, dann bitte mit Anlauf.

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