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Erbrechen bei Katzen – Ursachen und Gegenmassnahmen

Bild: shutterstock
01.06.2018, 16:04

Auch wenn ein ekliges Häuflein auf dem Teppich für den Katzenbesitzer öfter mal ein Ärgernis darstellen kann, ist es nicht zwingend auch ein Grund zur Panik.

Erbrechen hat meist eine harmlose Ursache

Der häufigste Grund für das Erbrechen einer Katze ist das Hochwürgen von Fremdkörpern. Denn Erbrechen gehört mit Husten und Niesen zu den Schutzreaktionen, mit denen sich der Organismus gegen Schadstoffe oder Krankheitserreger wehrt. Bis auf wenige Ausnahmen sollte dieser Schutzreflex daher nicht medikamentös unterdrückt werden.

Katzen erbrechen verschluckte Haare

bild: shutterstock

Bei den bereits erwähnten Fremdkörpern handelt es sich meist um Haarballen. Diese werden aufgenommen, wenn sich die Katze das Fell putzt. Wenn deine Katze aufgrund dieser Ballen erbrechen muss, ist im Erbrochenen meist ein Haarbüschel zu sehen – du musst dir in diesem Fall also keine Sorgen machen.

Was du dagegen tun kannst:

  • Wohnungskatzen haben verstärkt das Problem mit der Haarballenbildung. Denn während Freigänger beim Umherstreifen ihre losen Haare loswerden, verschlucken Wohnungskatzen leider viel mehr davon. Wohnungskatzen sollten deswegen regelmässig gekämmt werden.
  • Wenn du deiner Katze Katzengras zur Verfügung stellst, minimiert sich das Risiko, dass die Haarballen den Magenausgang verstopfen. Denn Katzengras löst bei Stubentigern einen Würgereflex aus, sodass sie sich bei Bedarf leichter übergeben können. Beim Verzehr von Katzengras werden andere Pflanzen meist uninteressant für Katzen.

Diese Pflanzen solltest du aber trotzdem vermeiden:

Katzen erbrechen unverdauliche Teile von Beutetieren und giftige Stoffe

Freigänger fangen Mäuse und verspeisen diese meist auch. Da die Katze «alles am Stück» frisst, also mit Haaren und Knochen, müssen diese unverdaulichen Teile auch wieder raus. Auch hier würgt sie Fell und Knochen einfach hinaus. Das ist ganz natürlich und sollte dir keine Kopfschmerzen bereiten.

Ebenfalls kann es vorkommen, dass deine Katze «Menschenessen» räubert und dies zum Erbrechen führt.

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Zu schnelles Essen und grosse Portionen können zum Erbrechen führen

Manche Katzen sind verfressen und schlingen ihr Futter in Rekordzeit herunter – das ist vor allem dann der Fall, wenn mehrere Katzen im Haushalt leben.

bild: pixabay

Wenn deine Katze innert einer Stunde nach dem Essen erbricht, ist es ein deutliches Anzeichen, dass sie zu schnell gegessen hat. Das Erbrochene wird von manchen Katzen sogar ein zweites mal verspeist – nicht sehr appetitlich, für Katzen aber normal.

Was du dagegen tun kannst:

  • Wer mehrere Katzen hält, sollte sie in unterschiedlichen Räumen füttern. 
  • Der Fressnapf sollte leicht erhöht aufgestellt sein. Also so dass er knapp unter der Schnauzenhöhe der Katze liegt. Frisst sie in jener Position, wird sie ihr Futter nicht so schnell herunterschlucken.
  • Füttere deiner Katze ausserdem lieber viele kleine Portionen. Das schont ihren Magen und verhindert, dass ihr nicht schlecht wird. 
  • Zerkleinere das Katzenfutter sorgfältig mit einer Gabel – dann kann deine Katze es auch besser schlucken.

Ab wann du einen Arzt aufsuchen solltest

Bei mehrmaligem Erbrechen oder falls weitere Symptome wie Fieber, Teilnahmslosigkeit oder Gewichtsabnahme hinzukommen, solltest du deine Katze zu einem Tierarzt bringen. Wenn du dir unsicher bist, dann geh lieber einmal zu viel statt zu wenig. 

(cta)

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