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9 falsche Vorurteile, die Menschen ohne Katze leider immer noch haben

17.03.2017, 17:00

Hunderte von Katzen müssen ein einsames Dasein im Tierheim fristen, weil sie niemand adoptieren will. Warum eigentlich nicht? Leider halten sich viele Menschen immer noch an falschen Vorurteilen fest – denn wer einmal die Liebe einer Katze erfahren durfte, wird sie nie wieder missen wollen. Wir klären auf!

Katzen sind langweilig

bild: pixabay

Vorurteil: Mit Katzen kann man weder spielen noch spazieren gehen. Sie sitzen den ganzen Tag herum und schauen belanglos aus dem Fenster.

Wie es wirklich ist: Auch wenn man mit einer Katze keine Tageswanderung unternehmen kann, sind Spiel und Spass kein Kann, sondern sogar ein Muss: Ohne genügend Bewegung und Beschäftigung sind die Stubentiger nicht lange glücklich. Es gibt nichts Unterhaltsameres, als eine Katze in Spiellaune.

Katzen stinken

bild: shutterstock

Vorurteil: Der Geruch von Katzen ist kaum auszuhalten. Und fangen wir bitte nicht an über das Katzenklo zu sprechen.

Wie es wirklich ist: Katzen sind äusserst saubere Tiere – sie wissen, wie man sich um sich selbst kümmert und machen somit selbst ein Wasserbad komplett überflüssig. Kombiniert mit dem passenden Katzensand und dem regelmässigen Säubern des Katzenklos, haben unangenehme Gerüche keine Chance.

Katzen sind nicht zutraulich

bild: pixabay

Vorurteil: Katzen springen nicht sofort jedem Menschen auf dem Schoss. Egal wie fest man sich bemüht, sie lassen sich nicht so einfach von einem Fremden kraulen.

Wie es wirklich ist: Katzen haben ihren eigenen Willen, das stimmt – und desto mehr du dich um die Aufmerksamkeit einer Katze bemühst, umso weniger wirst du davon bekommen. Aber sobald du dich entspannst und aufhörst um ihre Zuneigung zu kämpfen, kommt sie von selbst auf dich zu. Und in diesem Moment kannst du dir sicher sein: Diese Katze hat sich gerade dich ausgesucht. Es ist eine Ehre. Du bist etwas Besonderes.

Katzen sind unberechenbar

bild: pixabay

Vorurteil: Streichelt man eine Katze, faucht sie dich zuerst einmal kräftig mit ihren kleinen Mäulchen und spitzen Zähnen an. Damit man ja nicht mehr in Versuchung kommt, sie zu berühren. 

Wie es wirklich ist: Katzen lieben Streicheleinheiten – aber manchmal braucht selbst die sanfteste Katze ihre Ruhe. Wer ihren Willen nicht respektiert und sich dem Stubentiger trotzdem aufdrängt, muss eben mit den Konsequenzen leben können. Ganz wie bei einem Menschen eben.

Katzen verkratzen die ganze Wohnung

bild: pixabay

Vorurteil: Falls dir deine Wohnung am Herzen liegt, adoptiere keine Katze! Denn sie verkratzt nicht nur deine geliebten Möbel, sondern gleich die ganze Wohnung. 

Wie es wirklich ist: Meistens reicht ein Kratzbaum aus, um unkontrolliertes Kratzen zu vermeiden. Und selbst wenn das nichts nützen sollte: Katzen sind intelligent. Es gibt nichts, was man ihnen nicht abgewöhnen könnte.

Katzen pinkeln in dein Bett

bild: pixabay

Vorurteil: Katzen pinkeln überall hin, wo du es nicht willst – sogar in dein Bett!

Wie es wirklich ist: Eine gesunde und glückliche Katze wird ihr Geschäft ziemlich genau an zwei Orten verrichten: Draussen oder im Katzenklo. Wenn dein Stubentiger auf den Teppich oder ins Bett pinkelt, dann ist es nichts Anderes, als ein Hilfeschrei: «Hey! Bitte beachte mich! Ich fühle mich nicht gut!»

Katzen kann man nicht erziehen

bild: pixabay

Vorurteil: Kunststücke beibringen kann man bei Katzen vergessen. Sie lassen sich nicht dazu überreden – nicht mal mit einem Leckerli! 

Wie es wirklich ist: Katzen sind äusserst intelligent – und mit etwas Geduld, Respekt und der passenden Methode kann man ihnen eine Menge an Tricks beibringen. Meistens ist das jedoch nicht nötig – denn viele Katzen wissen auch ohne einen antrainierten Befehl, was du von ihnen willst.

Katze aus dem Tierheim sind psychisch gestört

bild: pinterest

Vorurteil: Katzen, die in einem Tierheim landeten, erfuhren kaum Liebe oder ärztliche Betreuung. Sie machten schlechte Erfahrungen mit Menschen. Diesen Katzen kann man nicht helfen, denn sie können kein Vertauen zum Menschen mehr aufbauen. 

Wie es wirklich ist: Genau diejenigen Katzen, die eine harte Vergangenheit hinter sich haben, sind diejenigen, die unsere Zuwendung am meisten zu schätzen wissen – und wer ihnen mit Geduld und Liebe begegnet, kann sich über die loyalste, zutraulichste und liebevollste Katze der Welt freuen.

Katzen sind gefährlich für Neugeborene

bild: pixabay

Vorurteil: Kommt menschlicher Nachwuchs ins Haus, wird eine Katzen schnell eifersüchtig. Nun ist nicht mehr sie der Mittelpunkt und lässt ihre Wut am Säugling aus. 

Wie es wirklich ist: Wenn keine Allergien im Spiel sind, gibt es keinen Grund, um Babys und Katzen zu trennen. Ganz im Gegenteil: Sie können zu unzertrennlichen Freunden werden!

Diese 20 Bilder beweisen, dass dein Kind eine Katze braucht:

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Büsi fremdgefüttert und umbenannt – Nachbarstreit landet vor Gericht in Bülach
Eine Katze im Raum Bülach wurde fremdgefüttert. Die Justiz konstruierte daraus eine «unrechtmässige Aneignung einer beweglichen Sache» und wollte die Beschuldigte büssen. Es kam zum Freispruch.

Am Mittwoch wurde vor dem Bezirksgericht in Bülach ein irrer Nachbarstreit verhandelt. Die Liste der Involvierten war beachtlich: Regula in der Rolle der Geschädigten, Esther in der Rolle der beschuldigten Person, Katze «Mici» als Corpus Delicti und das Statthalteramt des Bezirks Bülach als Anklägerin. Die Namen der Beteiligten werden in dieser Story aufgrund der Persönlichkeitsrechte anonymisiert*. Einzig die Katze wird beim echten Namen genannt.

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